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Coach Simon: "Meine beste Halbzeit"

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Handball HV Ilsenburg feiert klaren 37:21-Sieg

Ilsenburg (ige) • Der HV Ilsen­burg hat seinen Aufwärtstrend in der Verbandsliga Süd bestä­tigt. Der knappen Niederlage beim Spitzenreiter HV Rot­Weiß Staßfurt II ließ das Team von Trainergespann Andreas Simon/Tobias Beck bei der HG 85 Köthen II einen über­zeugenden 37:21-Sieg folgen.

Die Ilsenburger konnten das erste Mal in dieser Saison mit nahezu kompletter Mann­schaft antreten, bis auf Flo­rian Fahrtmann und Florian Matthies waren alle Spieler an Bord. Und dies machte sich auf dem Feld deutlich bemerkbar. In der 6:0-Deckung stellte der neue Mittelblock mit Sebasti­an Kausch und Dennis Ninne­mann über weite Strecken der Panie ein schier unüberwind­bares Hindernis da. Fand doch mal ein Ball den Weg Richtung HVI-Gehäuse, war Keeper Stef­fen Homann mit einer seiner zahlreichen Paraden zur Stelle Auch im Angriff lief es vom Anpfiff weg rund. Nach nur 28 Sekunden läutete Norman Hoffmann, mit neun Treffern bester HVI-Schütze, das Tore­werfen ein. Spielmacher Kier­an Schneider setzte seine Ne­benleute immer wieder gut in Szene, so wuchs die Führung schnell auf 3:0 (3.) und 7:2 (7.) an. Auch eine Auszeit der Kö­thener Trainer, verbunden mit einer Umstellung der Abwehr, änderte nichts am Spielverlauf. Entweder waren die Ilsestädter aus dem Rückraum erfolgreich oder setzten die Kreisspieler erlolgreich in Szene. "Das war wohl meine beste Halbzeit, die ich mit Ilsenburg als Trainer erlebt habe. Es hat wirlich al­les gepasst, selbst das Glück bei Abprallern oder Ffostentreffern war auf unserer Seite" so HVI­ Coach Andreas Simon.

Der Vor­sprung wurde kontinuierlich ausgebaut, über die Stationen 11:5 (20.) und 14:6 (25.) wurde be­reits zur Pause (18:8) eine Zehn­Tore-Führung herausgeworfen.
Auch die zweite Halbzeit be­gann der HV Ilsenburg stark und zog bis zur 36. Minute auf 22:10 davon. Mit der klaren Füh­rung im Rücken wechselte das Ilsenburger Trainergespann munter durch, alle Spieler be­kamen ihre Einsatzzeiten und trugen sich fast ausnahmslos in die Torschützenliste ein. Am Ende stand ein deurlicher 37:21-Sieg auf der Anzeigetafel, mit dem der HV Ilsenburg reichlich Selbstvertrauen für das erste Heimspiel der Saison am kom­menden Sonntag gegen TUS Ra­dis II getankt haben dürfte.

Die Abwehr hat super gear­beitet, im Angriff hat nahezu alles geklappt, was wir uns vor­genommen haben. Wir haben schnell kombiniert, die Abläufe haben gut funktioniert. Einzig über die Außenpositionen gab es noch Reserven", freute sich Trainer Andreas Simon über Trainer Andreas Simon über die gute Mannschaftsleistung.

HV llsenburg: Homann, Pesenecker, Rinke (4), Schneider (2), Hoffmann (9). Gohlke (5), Kausch (8), Ninnemann(2), Hain(1), Zuzanek(4/1), Brune, Kunze(1/1), Bittner(1);

Zeitstrafen: HG Köthen II 1 - HV Ilsenburg 3

Sie­benmeter: HG Köthen II 2/0 - HV Ilsenburg 3/2

Großartige Defensive im ersten Durchgang

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Handball-Verbandsliga HV Rot-Weiß Staßfurt - HV Ilsenburg 28:24 (9:9)

Ilsenburg (fbo) • Ohne sein Trai­nergespann Beck/Simon ist der HV Ilsenburg die Auswärtsauf­gabe HV Rot-Weiß Staßfurt II angegangen. Beim Verbands­liga-Spitzenreiter unterlag der Gast mit 24:28 (9:9).

Auch die erfahrenen Micha­el Gohlke, Florian Fahrtmann, Norman Hoffmann und Dennis Ninnemann mussten ersetzt werden. Somit fehlte fast der komplette Rückraum plus ein Kreisläufer. Die Aufgaben auf den Halbpositionen gingen an Lenny Rinke und Eric Brune, Johannes Bittner übernahm auf der Mitte die Verantwor­tung. Ilsenburg beeindruckte das Topteam von Beginn an, fand sofort ins Spiel und ging in Führung. Die Rot-Weißen fanden dagegen zunächst kein Mittel Fünf Minuten lang hielt die HVI-Defensive dicht (0:2). Das lag zum einen am top De­ckungsverhalten, zum anderen am überragenden Steffen Hom­ann im Tor. Im ersten Durch­gang lag der HV Ilsenburg nie hinten, verpasste es allerdings auch, seine Führung auszubau­en (5:7). Sebastian Kausch, der gemeinsam mit Michael Kunze das Team betreute: .wir haben im ersten Durchgang zu viele freie Würfe ausgelassen, inklu­sive einem Siebenmeter und einigen Kontern." Eine extrem starke Abwehr, ein verbesse­rungswürdiger Angriff - so war das 9:9 zur Pause plausibel. Kurz vor der Halbzeit fiel Rinke aus, er hatte einen Zalm verloren.
Mit Wiederanpfiff schwapp­te die Partie hin und her, die Führung wechselte nun immer mal. Rinke kam zurück, wurde fortan aber manngedeckt. So wurde sein Aktionsradius klar eingegrenzt.

,,Das hat uns ein wenig den Zahn gezogen", bi­lanzierte Kausch später. In die­ser Phase sprang aber Eric Bru­ne in die Bresche. Dessen fünf Tore in Serie drehten die Partie vom 16:17 aus Gästesicht in ein 21:18. Da waren noch knapp sie­ben Minuten zu spielen. Rin­ke sah nun eine Zeitstrafe, die erste und einzige überhaupt für den HVI. .und das zu Umecht", beschrieb Sebastian Kausch. Jetzt zogen die Staßfurter an, warfen ihrerseits fünf Treffer und kehrten so auf die Sieger­straße ein. Den Harzern fehlten nun die Alternativen von der Bank. Mit seiner Routine und Erfahrung spielte der HV Rot­Weiß seinen Stiefel runter.

Das Fazit der Ilsenburger war dennoch positiv, Kausch: ,,Die Niederlage fiel zu hoch aus, die Zeitstrafe hat uns das Ge­nick gebrochen. Mit unserem dünn besetzten Kader haben
uns dann einfach die Mittel gefehlt. Dennoch geht klar ein Lob an die jungen Spieler, von denen der Großteil vor knapp zwei Jahren noch in der zwei­ten Mannschaft gespielt hat. Jeder hat für jeden gekämpft, das war ordentlich. Am Ende war wohl auch unsere Chan­cenverwertung ausschlagge­bend, wir haben zu viele Bäl­le liegen gelassen. Das darfst du dir gegen den Spitzenreiter eben nicht erlauben."

HV llsenburg: Pesenecker, Homann, Hain Schneider(1), Bittner(1), Kunze(1), Rinke(6). Brune(7), Kausch(5), Matthies(1), Zuzanek(2).

Zeitstrafen: HVI 1 Staßfurt 3

Siebenmeter: HVI 2/1, Staßfut 4/4.

Ninnemann sorgt für die ersten zwei Punkte

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Handball-Verbandsliga SV Friesen Frankleben - HV Ilsenburg 27:28 (12:15)

Von Florian Bortfeldt Ilsenburg • Nach der knappen 28:29-Niederlage beim Jessen.er SV am 1. Spieltag, hat der HV Ilsenburg am Sonnabend im zweiten Auswärtsauftritt der Serie 2016/17 gewonnen. Beim SV Friesen Frankleben setzte sich die Sieben von Trainer An­dreas Simon mit 28:27 durch.

„Das war unter dem Strich verdient", meinte der Cheftrai­ner im Anschluss, ,,auch wenn es am Ende nur ein Tor Unter­schied war".
über weite Strecken be­stimmte Ilsenburg die Partie, war in der Spielanlage gefäl­liger und strahlte von allen Positionen mehr Gefahr aus. Simon, der den größtenteils unbekannten Gegner zuvor per Videomaterial analysierte, musste auf Johannes Bittner, Michael Gohlke und Sebastian Kausch verzichten. Dennoch bestimmte der HVI in der ers­ten Halbzeit das Geschehen. Den besten Franklebener Stef­fen Holzapfel (in den vergan­genen Jahren Top-Torjäger der Verbandsliga Süd) wollte Simon mit einer s-1-Dec.kung stellen. Das gelang vor allem im ersten Durchgang gut, nach Wieder­anpfiff war der „Alleinunter­halter" erfolgreicher, kam ins­gesamt auf zwölf Treffer.

Mit den Neuzugängen Len­ny Rinke und Jaroslaw Zuzanek legte der HV Ilsenburg mit 3:1 vor, erhöhte dann auf 6:4 (10.). Mit einigen Fehlpässen verbau­ten sich die Harzer schon zu diesem frühen Zeitpunkt eine bessere Ausgangslage ... Das ha­ben wir auch in Überzahl nicht immer gut gelöst", bemängelte Andreas Simon. Aufgrund der vielen Leichtsinnsfehler und unglücklichen Lattentreffer lagen die Ilsestädter „nur" mit 15:12 zur Pause vorne, nachdem sie kurz zuvor bereits mit fünf Toren geführt hatten.
Mit Wiederanpfiff bekamen Rinke und Norman Hoffmann je einen persönlichen „Bewa­cher". So kam es quasi zum Angriffsspiel 4-4, das brachte zunächst Unruhe in das Of­fensivauftreten des HVI. Die Gäste passten sich aber an, kamen in der Folge mehrfach über den Kreis und die Außen zum Abschluss. Beim 17:21 (43.) verpasste es der HVI jedoch ein zweites Mal, die überlegenheit in mehr Tore umzumünz.en. Frankleben witterte noch ein­mal Morgenluft und schaffte auch tatsächlich den Ausgleich nach 53 Minuten (23:23). In der verbleibenden Spielzeit ging es hin und her. Florian Matthies traf per Konter zum 26:24, aber die Friesen egalisierten erneut (27:27). Ihren letzten Angriff spielten die Ilsenburger clever aus, setzten Kreisspieler Den­nis Ninnemann erfolgreich in Szene. Auch die Gastgeber be­kam noch seinen letzten An­griff, deren Freiwurfvariante landete aber in derHVI-Mauer.
„Einziges Manko war unsere fehlende Konstanz", fasste Si­mon zusammen, .,so kam am Ende unnötig Hektik auf. Mit nun zwei Punkten liegen wir im Soll. Darauf lässt sich auf­
bauen". Simon kündigte zudem weitere Neuzugänge an, die demnächst vorgestellt werden
sollen.

Indes geht es für Ilsenburg mit zwei weiteren Auswärts­spielen in Staßfurt und Kthen weiter. Erst am 16. Oktober gibt es gegen den TuS Radis die Heimpremiere.


HV llsenburg: Pesenecker, Homam, Hain. Schneider, Rinke (5). Ninnemann (6). Matthies (3), Hoffmann(5/2),Kunze(6/l),Jaroslawl Zuzanek (3);

Slebenmeter: HVI 5/4. Frankleben4/3

Zeltstrafen: HVI 3 Frankenleben 7

 

Aufholjagd der Ilsenburger reicht nur zum Anschlusstreffer

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Handball, Verbandsllg Süd HV Ilsenburg verliert Auftaktspiel beim Jessener SV mit 28:29 / Reserven bei Chancenvewertung und Rückzugsverhalten

llsenburg(ige)• Der HV Ilsenburg hat seine Auftaktpartie in der Handball-Verbandsliga, Staffel Süd, knapp verloren. Beim Jes­sener SV 53, Tabellenzehnter der Vorsaison, musste sich das Team von Trainergespann An­dreas Simon/Tobias Beck mit 28:29 geschlagen geben.
Die Ilsenburger fanden gut ins Spiel, erzielten durch einen verwandelten Siebenmeter von Norman Hoffmann den ers­ten Treffer der Partie und be­stimmten auch danach das Ge­schehen. Nach sieben Minuten lagen die Nordharzer mit 4:2 in Führung. Trainer Andreas Simon hatte seine Mannen gut auf die 5:1-Deckung eingestellt, die eigene Verteidigung ließ zu­nächst wenig zu.

In der Folge haderten die Ilsenburger aber etwas im Abschluss, eine kurze Verlet­zungspause von Norman Hoff­mann sorgte für Unordnung. Diese nutzte der Jessener sv, um zum 7:7 auszugleichen und bis zur 16. Minute auf ll:8 davon zu ziehen. Die Gäste reagierten mit einer Auszeit, doch trotz guter Ansätze bauten die Haus­herren ihen Vorsprung bis zur Pause noch um ein weiteres Tor auf 17:13 aus. ,,Besonders ärgerlich war der letzte Treffer vor der Pause", erinnert sich Trainer Andreas Simon, ,.als Jessen einen parierten Ball im Nachsetzen verwandelte, weil wir nich aufmerksam genug waren." Auch das Rückzugs­verhalten seiner Mannschaft bemängelte der HVI-Coach, .da waren wir in vielen 1:1-Situa­tionen zu undiszipliniert und haben viele Siebenmeter gegen uns bekommen", so Simon.
Obwohl sich die Ilsenbur­ger für die zweite Halbzeit viel vorgenommen hatten, war zu­nächst keine Besserung zu er­kennen- im Gegenteil. Der Jes­sener SV zog sogar auf acht Tore davon (26:18, 48.), alles sah nach einem deutlichen Heimsieg an. Doch dann ging noch einmal ein Ruck durch die Reihen der Ilsenburger, die den Rückstand binnen kürzester Zeit Tor um Tor aufholten. In der Schluss­minute gelang dem HVI sogar der Anschlusstreffer, doch Jes­sen brachte den knappen Vor­sprung über die Zeit.
n Vom technischen und der Spielanlage haben wir ein ordentliches Spiel abgeliefert,
am Ende gab die mangelnde Cleverness und Chancenver­wertung und das 1:1-Verhalten
in der Abwehr den Ausschlag zu Gunsten des Gegners", bi­lanzierte Andreas Simon. Den­
noch sollte die Vorstellung Mut für die nächste Aufgabe ma­chen, nach zweiwöchiger Pau­
se geht es am 24. September im nächsten Auswärtsspiel zum SV Friesen Frankleben.


HVIIYnburg: Homann, Pesenecker -Fatnmann (7/1), Rinke (3), Hoffmann (5/1).Schneider (1), Kausch(S),Kunze(4),Brune(3),Hain,Matthies;

Zeltstrafen: Jessener SV 4 HV-Ilsenburg 3

Siebenmeter Jessener SV  7/6 HV-llsenburg 4/2

 

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