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HV Ilsenburg bekommt einen Dämpfer

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In Handball-Verbandsliga Süd hat der HV Ilsenburg beim HV Rot-Weiß Staßfurt II einen Dämpfer bekommen.


Von Ingolf Geßler               

Die Handballer vom HV Ilsenburg haben einen „Big point“ in der Verbandsliga Süd verpasst. Die Ilsestädter verloren beim HV Rot-Weiß Staßfurt II mit 24:25 und konnten damit nicht von der gleichzeitigen Niederlage des Spitzenreiters Grün-Weiß Wittenerg/Piesteritz profitieren. Damit rangiert das Team von Trainer Andreas Simon weiter mit einem Verlustpunkt hinter dem Tabellenführer auf Rang zwei.
             
HV Ilsenburg führt

„Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen. Die 6:0-Deckung stand sicher, die Außen wurden kurz gedeckt, um die Spielabläufe zu stören“, schildert HVI-Coach Andreas Simon die Anfangsphase, in der seine Mannen mit 2:0 und 4:2 in Führung lagen. Doch dann hielt in einigen Phasen frühzeitig der Schlendrian Einzug, einige Würfe wurden überhastet und unnötig früh genommen. Konsequenz war eine 7:5-Führung für die Staßfurter (13.).
             
Die Ilsenburger Trainerbank reagierte mit einer Auszeit, dem Ausgleich zum 7:7 folgten aber postwendend zwei weitere Gegentreffer. Doch dann kam die stärkste Phase der Ilsenburger. Mit einem 4:0-Lauf wendeten sie das Blatt zu ihren Gunsten, mit sicherem Spiel wuchs der Vorsprung auf 13:10 an. Nach einem parierten Siebenmeter von Istvan Lengyel hätte die Führung sogar noch leicht ausgebaut werden können, zur Pause blieb es aber bei einem Drei-Tore-Vorsprung (11:14).
            
Nach Wiederanpfiff häuften sich die Fehlabspiele und technischen Fehler, dazu gesellte sich im Verlauf der zweiten Halbzeit auch viel Wurfpech. Doch damit nicht genug: Ab der 40. Minute musste Jaroslav Zuzanek das Spiel angeschlagen beenden, für Chris Sadowski war drei Minuten später Feierabend. „Diesmal hat es sich gerächt, dass uns die Alternativen gefehlt haben. Bei der ein oder anderen Unkonzentriertheit hatten wir nicht die Möglichkeit, mit einem Wechsel zu reagieren“, so Trainer Andreas Simon.
            
Bis zum Schluss stand die Partie auf des Messers Schneide. Eric Kunze glich drei Minuten vor Schluss nach einem Tempogegenstoß aus, danach scheiterten beide Treams mit ihren Angriffen. Auch den nächsten Wurf hatte der HVI-Keeper schon pariert, doch der Abpraller landete bei den Staßfurtern und Karsten Berger traf zur 25:24-Führung. Den letzten Angriff unterbanden die Hausherren mit einem Foul, somit war die zweite Saisonniederlage der Ilsenburger besiegelt.
            
HV Ilsenburg: Hohmann, Lengyel - Sadowski (4), Zuzanek (3), Gohlke (5/3), Hoffmann (3), Schneider, Kausch (6), Bittner, Hain;
             
Zeitstrafen: HV Rot-Weiß Staßfurt II 5 - HV Ilsenburg 1; Siebenmeter: HV Rot-Weiß Staßfurt II 5/3 - HV Ilsenburg 3/3.

[Quell: www.volksstimme.de]

HV Ilsenburg mit zwei Kreisläufern obenauf

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Der HV Ilsenburg hat auch sein zweites Heimspiel im Jahr 2018 gewonnen, gegen Friesen Frankleben hieß es am Ende 33:24.
Von Ingolf Geßler

              
   
Ilsenburg Trotz einiger Ausfälle, unter anderem hatte sich Keeper Istvan Lengyel im Training verletzt, waren die Ilsenburger gegen den Tabellenzehnten klarer Favorit. Zumal die Gäste mit Steffen Holzapfel den besten Werfer der Liga ersetzen mussten. „Doch genau das wurde für den SV Friesen zum Vorteil, durch eine mannschaftslich geschlossene Vorstellung war der Gegner schwerer auszurechnen“, stellte HVI-Trainer Andreas Simon fest.
             
Nach einem sehr gut herausgespielten Treffer von Johannes Bittner machten die Frankleber dem HVI das Leben mit ihrer 5:1-Deckung sehr schwer. Zwar waren gute spielerische Ansätze zu erkennen, es fehlte aber immer wieder am finalen Pass. Bei den Ilsestädtern hatte die rechte Abwehrseite einige Probleme mit Christian Wallner, entweder kam der Linksaußen erfolgreich zum Abschluss oder konnte nur auf Kosten eines Siebenmeters gestoppt werden. Auf der anderen Seite war es einmal mehr Michael Gohlke, der seine Farben mit einer verlässlichen Torquote im Spiel hielt. Beim 5:3 (8.) und 7:5 (14.) führten die Hausherren kurzzeitig mit zwei Toren, ansonsten verlief die erste Halbzeit auf Augenhöhe. Nach 30 Minuten hatte der SV Friesen Frankleben mit 12:13 knapp die Nase vorn.
             
Neue Taktik bringt den Erfolg

Zur Pause nahm HVI-Trainer Andreas Simon die wohl entscheidende Umstellung vor, der extra aus Berlin zum Spiel angereiste Dennis Ninnemann kam neben Sebastian Kausch als zweiter Kreisläufer in diePartie. Neben eigenen Treffern riss das Duo immer wieder die entscheidenden Lücken, die vor allem Jaroslaw Zuzanek resolut zu Treffern nutzte. Mit vier Toren in Serie brachte er den HV Ilsenburg mit 17:14 in Front (37.). Bei den Gästen spielte der auf Rechtsaußen gewechselte Patrik Bautz stark auf, war am Ende mit elf Treffern bester Werfer der Partie. Bis zum 21:19 (45.) konnte Friesen Frankleben den Anschluss halten, ehe Norman Hoffmann mit zwei Treffern, Michael Gohlke mit einem verwandelten Strafwurf und Kreisläufer Dennis Ninnemann auf 25:19 erhöhten und damit die Partie entschieden.
            
Die Moral der Gäste war damit gebrochen, bezeichnend dafür war der Treffer zum 26:20. Nach einem langen Pass behinderten sich zwei Franklebener gegenseitig, Eric Kunze war lachender Dritter und versenkte den Ball im Gästetor. In den verbleibenden zehn Minuten baute der HV Ilsenburg die Führung auf 33:24 aus und fuhr damit noch einen standesgemäßen Heimsieg ein.
            
„Es war ein unspektakulärer Sieg, am Ende aber sicher in der Höhe verdient, auch wenn es bis dahin ein langer Weg war. Trotz des deutlichen Neun-Tore-Vorsprungs zum Ende haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert, da müssen wir uns nächste Woche in Staßfurt deutlich steigern“, so das Fazit von Andreas Simon.
            
HV Ilsenburg: Hohmann - Sadowski (1), Rinke (2), Zuzanek (8), Gohlke (7/2), Bittner (4), Kausch (5), Ninnemann (2), Kunze (2), Hoffmann (2), Hain;
             
Zeitstrafen: HV Ilsenburg 7 - Friesen Frankleben 6 + Rote Karte gegen Kai Gora (55.), Siebenmeter: HV Ilsenburg 4/2 - Friesen Frankleben 7/6.

[Quelle: https://www.volksstimme.de/sport/lokalsport/wernigerode/handball-hv-ilsenburg-mit-zwei-kreislaeufern-obenauf]

HV Ilsenburg eine Klasse für sich

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Kreisspielerin Anne Greife hat sich gegen die Halberstädter Abwehr durchgesetzt und erzielt einen ihrer sechs Treffer. Der HV Ilsenburg behielt im Harzderby am Ende deutlich mit 32:23 die Oberhand. Foto: Ingolf Geßler

In der Handball-Bezirksliga der Frauen kam es zum Harzderby zwischen dem HV Ilsenburg und dem HT 1861 Halberstadt.

Von Ingolf Geßler               
   
Ilsenburg l Die Handballfrauen vom HV Ilsenburg haben ihren Spitzenplatz in der Bezirksliga West mit einem deutlichen Heimsieg gefestigt. Im Derby gegen den HT 1861 Halberstadt setzte sich die Schmegner-Sieben souverän mit 32:23 (18:12) durch.

Vorsprung auf einen Punkt geschmolzen

Im ersten von zwei aufeinanderfolgenden Heimspielen trafen die HVI-Frauen in einem vorgezogenen Spiel der Rückserie auf den HT 1861 Halberstadt. In einem packenden Hinspiel im November hatten die Ilsenburgerinnen mit den letzten beiden Treffern der Partie ein 30:30-Unentschieden erkämpft. Im Anschluss folgte im Derby bei der SpG Harz die erste Saisonniederlage, somit war der Vorsprung auf die Verfolgergruppe auf einen Punkt zusammen geschmolzen.
             
Vom Remis in Halberstadt gewarnt, gingen die Ilsenburgerinnen sehr konzentriert und motiviert in die Partie. Dies führte zu einer schnellen Führung, nach 13 Minuten lagen die Gastgeberinnen beim Stand von 9:4 bereits mit fünf Torem vorn. Auch im weiteren Verlauf nutzte der HV Ilsenburg seine Schnelligkeitsvorteile, im Gegensatz zu vorherigen Spielen wurden auch einfache Fehler weitestgehend vermieden.

Ilsenburg führt zur Pause

Somit stand zur Pausensirene bereits eine vorentscheidende 18:12-Führung zu Buche. Die Ilsenburgerinnen strahlten dabei von allen Positionen Torgefahr aus, mit Isabel Liebecke, Anne Walther und Kreisspielerin Anne Greife hatten bereits drei Spielerinnen vier Treffer auf ihrem Konto.
            
Im zweiten Spielabschnitt änderte sich wenig am Spielverlauf. Auch mehrfacher Spielerwechsel führten zu keinem erkennbaren Bruch im Spiel der Ilsestädterinnen, so dass der Sieg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geriet. Als Isabel Liebecke, mit zehn Treffern erfolgreichste Werferin der Partie, in der 38. Minute auf 24:14 erhöht, betrug der Vorsprung erstmals zehn Tore.

Halberstadt gestaltet Spiel offener

In der verbleibenden Zeit konnte der HT Halberstadt das Spiel offener gestalten und den Rückstand bis zur Schlusssirene schließlich noch um ein Tor verkürzen. Beste Werferin bei den Gästen war Laura Hohnroth, die alle sechs Strafwürfe verwandelte, und Josephine Mona mit fünf Toren.
             
„Gerade nach der langen Pause über Weihnachten weiß man nie genau, wo man wirklich steht. Von daher haben wir das gerade im Angriff spielerisch richtig gut gelöst. In der Deckung können wir uns sicher noch steigern, aber insgeamt können wir hochzufrieden sein“, zog HVI-Trainer Uwe Schmegne­r ein positives Fazit zum Jahresauftakt.

Anhalt Bernburg II zu Gast

Mit dem SV Anhalt Bernburg II erwarten die HVI-Frauen am Sonntag um 13 Uhr einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Bezirksmeistertitel. Mit einem Heimsieg würde der Schmegner-Elf einen großer Schritt Richtung Titelverteidigung gelingen, hierzu hoffen die Ilsenburgerinnen, dass möglichst viele Fans den Weg in die Harzlandhalle finden.
             
HV Ilsenburg: Groero-Linares, Loß - Greife (6/3), Nobbe, Bauer (3), Walther (6), Eckardt (2), Liebecke (10/1), Ehmig (4), Gille, Hoffmann (1);
             
HT 1861 Halberstadt: Zabel, Nehrkorn - Kopp (2), Mona (5), Richter (4), Fröhlich (3), Wüstemann, Feider (3), Hohnroth (6/6);
             
Zeitstafen: HV Ilsenburg 1 - HT Halberstadt 1; Siebenmeter: HV Ilsenburg 4/4 - HT Halberstadt 6/6.

[Quelle:https://www.volksstimme.de/sport/lokalsport/wernigerode/handball-hv-ilsenburg-eine-klasse-fuer-sich]

Ilsenburger lassen es noch schleifen

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In der Handball-Verbandsliga ist der HV Ilsenburg mit einem Sieg im Nachholspiel ins neue Jahr gestartet.
Von Ingolf Geßler        

Der HV Ilsenburg hat in der Handball-Verbandsliga Süd einen siegreichen Start ins neue Jahr hingelegt. Mit einem 32:29-Erfolg im Nachholspiel gegen den Weißenfelser HV 91 bleibt das Team von Trainer Andreas Simon ärgster Verfolger des Tabellenführers.
             
Die Ilsestädter erwarteten im einzigen Wochenend-Spiel der Liga mit dem Weißenfelser HV 91 den Absteiger aus der Sachsen-Anhalt-Liga, die Partie war noch vom ersten Spieltag der Saison offen. Die dreiwöchige Pause war beiden Teams anzumerken, die Partie wurde nicht gerade mit dem höchsten Tempo angegangen. „Viele Angriffsbewegungen waren noch zu langsam, folgerichtig fielen in der Anfangsphase wenig Tore“, schätzte HVI-Coach Andreas Simon realitisch ein.
             
Die Ilsenburger konnten sich aber einmal mehr auf ihren Keeper Steffen Homan verlassen. Der HVI-Schlussmann war vom Anpfiff weg der überragende Akteur dieser Partie, bis zu seiner Auswechslung (50.) standen 22 Paraden zu Buche. Nach gut zehn Minuten fanden auch seine Vorderleute besser ins Spiel, vom 5:4 (12.) wurde über die Stationen 9:5 (16.) und 15:8 (24.) eine klare 18:10-Führung (29.) herausgeworfen.
            
Dabei zeigte sich vor allem Chris Sadowski und Michael Gohlke aus dem Rückraum treffsicher, ein Sonderlob bekam auch Kieran Schneider für seine starke Vorstellung. „Für ihn hat es mich besonders gefreut, da er sonst weniger Einsatzzeit bekommt“, lobte Andreas Simon seinen Rechtsaußen.
            
Kieran Schneider verwandelte dabei ebenso wie Johannes Bittner einen Konter nach super Pass von Keeper Steffen Homann. Auf Seiten der Gäste ragte bereits im ersten Durchgang Linksaußen Patrick Wandelt heraus, mit insgesamt elf Toren war er von den Ilsenburgern nie richtig in den Griff zu bekommen.
            
Kurz vor der Pause scheiterte Wandelt allerdings mit einem Siebenmeter. Für den neuen HVI-Keeper Istvan Lengyel eine gelungene erste Aktion, im Nachwurf überwand der Weißenfelser den Ungarn schließlich doch zum 18:11-Halbzeitstand.
             
Auch nach dem Seitenwechsel hatte Ilsenburg zunächst alles im Griff. Zwar verkürzte der Tabellenfünfte aus Weißenfels den Rückstand kurzzeitig auf fünf Tore (22:17, 42.), doch spätestens als Michael Gohlke vom Siebenmeterpunkt sein achtes Tor erzielte und die Führung wieder auf 29:21 ausbaute (52.), schien die Partie gelaufen.
             
Danach geriet der Spielfluss bei den Ilsenburgern, auch bedingt durch einige Wechsel, etwas ins Stocken. Abspielfehler, darunter auch zwei lange Pässe des neuen Keepers Istvan Lengyel, technische Fehler, überhastete Würfe und fehlende Disziplin führten dazu, dass Weißenfels den Rückstand mit fünf Toren in Folge auf 29:26 verkürzte (56.). Der Sieg geriet aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr, auch zur Schlusssirene stand ein Drei-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel (32:29).
             
„Am Ende war es ein souveräner Sieg, für den wir bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein gelegt haben. Über die letzten zehn Minuten gibt es im Verlauf dieser Woche Redebedarf, im Rückspiel können wir uns das nicht erlauben. Wenn wir in Weißenfels mit dem gleichen Ergebnis gewinnen, würde mir das aber sicher auch reichen“, blickt Andreas Simon auf den Sonntag voraus. Kurioserweise findet schon das Rückspiel in Weißenfels statt.
             
HV Ilsenburg: Homann, Lengyel - Gohlke (8/2), Rinke (1), Sadowski (6), Schneider (3), Kausch (3), Bittner (4), Zuzanek (4), Hoffmann (1), Kunze (2), Kays, Hain;
             
Zeitstrafen: HV Ilsenburg 0 - Weißenfelser HV 2; Siebenmeter: HV Ilsenburg 2/2 - Weißenfelser HV 5/4.

[Quelle: https://www.volksstimme.de/sport/lokalsport/wernigerode/handball-ilsenburger-lassen-es-noch-schleifen]

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