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HV Ilsenburg siegt im Herzderby

Veröffentlicht in 1. Frauenmannschaft.

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Claudia Gasz (beim Wurf) vom HV Ilsenburg war beste Werferin ihrer Mannschaft. Sie hatte großen Anteil am knappen 21:19-Sieg gegen den HT Halberstadt. Foto: Ingolf Geßler

Claudia Gasz (beim Wurf) vom HV Ilsenburg war beste Werferin ihrer Mannschaft. Sie hatte großen Anteil am knappen 21:19-Sieg gegen den HT Halberstadt. Foto: Ingolf Geßler

Einen knappen 21:19-Heimsieg haben die Handball-Frauen des HV Ilsenburg in heimischer Halle gegen den HT 1861 Halberstadt gefeiert.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Obwohl von Verletzungen und Krankheiten gebeutelt, gingen die Ilsenburgerinnen als Favoriten ins Spiel. Es war klar, dass Halberstadt gewinnen musste, um noch in den Titelkampf einzugreifen.

Hochmotiviert gelang den Gästen zunächst ein guter Start und sie gingen mit 4:2 in Führung (7.). Allerdings nahmen mit zunehmender Spielzeit die Gastgeberinnen das Spiel in die Hand und gingen Mitte der ersten Halbzeit durch Anne Walther, Claudia Gasz und Saskia Ehmig in Führung. Dabei zeigte sich immer wieder wenn die Harzerinnen das Tempo hoch hielten, die Gäste im Rückzugsverhalten Probleme hatten und so einfache Tore gelangen. Mit einer 13:11 Halbzeitführung ging es in die Kabinen.

Im zweiten Abschnitt änderte sich am Spielverlauf wenig. Die von Anne Greife und Sina Eckhardt weiterhin gut organisierte Deckung ließ den Gästen wenig Spielraum und was durchkam wurde eine sichere Beute von Tabea Groero Linares im Tor. Da auch Carolin Gille sich aus dem Rückraum als treffsicher erwies, blieb der Tabellenführer immer vorne. Mit spielentscheidend waren diesmal wenig technische Fehler, was dazu führte, dass die Gäste ihr auf Ballgewinn ausgerichtetes Spiel nicht umsetzten und ihre Angriffe sehr lange ausspielten. In der Schlussphase blieben die Ilsenburgerinnen bestimmend. Es strahlten vor allem die Außenspielerinnen weiterhin Torgefahr aus und nutzten zumeist die von Anna Bauer und Anne Walther initiierten Angriffe und sorgten für einen ungefährdeten und hochverdienten Heimsieg.

HVI-Coach Uwe Schmegner zum Spiel: „Zunächst ein großes Kompliment für die kämpferische Einstellung und die hohe Moral aller. Trotz aller Rückschläge der vergangenen Wochen haben wir nie aufgegeben und uns als Mannschaft präsentiert. Unterm Strich muss man sagen, dass das Ergebnis gefühlt zu niedrig ausfiel. Hervorzuheben ist, das trotz der Brisanz des Harzderbys das Spiel stets fair blieb und alle respektvoll miteinander umgegangen sind.“

HV Ilsenburg: Szyszkowitz, Groero-Linares; Gasz (6) ; Greife (2), Gille (3), Bauer, Grossmann, Ehmig (4), Walther (4), Blum, Eckhardt (2)

Siebenmeter: HVI 3/1Halberstadt 0

Zwei-Minuten: HVI -Halberstadt 2

Ilsestädter für Topspiel gerüstet

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Kraftvoll hat Michael Gohlke (Mitte) abgezogen, vergeblich versucht Köthens Siegfried Kneist (rechts) den Wurf zu blocken. Mit neun Treffern war der Routinier zum wiederholten Mal erfolgreichster Werfer im Dress des HV Ilsenburg. Foto: Ingolf Geßler

Kraftvoll hat Michael Gohlke (Mitte) abgezogen, vergeblich versucht Köthens Siegfried Kneist (rechts) den Wurf zu blocken. Mit neun Treffern war der Routinier zum wiederholten Mal erfolgreichster Werfer im Dress des HV Ilsenburg. Foto: Ingolf Geßler

Der HV Ilsenburg hat Platz zwei in der Handball-Verbandsliga Süd behauptet, die HG Köthen II wurde im Verfolgerduell mit 31:27 besiegt.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Obwohl der Tabellendritte nicht in Bestbesetzung und ohne Trainer anreiste, war es für die Ilsestädter die erwartet schwere Aufgabe. Nach ausgeglichenem Beginn erlitt der HVI beim Stand von 4:3 den ersten Rückschlag, Norman Hoffmann verletzte sich bei einer Abwehraktion ohne gegnerische Einwirkung und konnte die Partie nicht mehr fortsetzen. Florian Fahrtmann sprang auf seiner Position sehr gut ein, so zogen die Ilsestädter beim 7:4 erstmals auf drei Tore davon. Doch die Köthener Reserve zeigte sich unbeeindruckt, mit einer Manndeckung gegen Michael Gohlke und etwas Abschlusspech der Ilsenburger schmolz der Vorsprung auf 8:7.

„Wir haben uns in der ersten Halbzeit im Deckungsverbund oft zu früh herauslocken lassen und dadurch den Weg für die Köthener frei gemacht“, fand HVI-Coach Andreas Simon einen Grund dafür, dass sich seine Mannschaft zunächst nicht entscheidend absetzen konnte. Gegen Ende des ersten Abschnitts zog der HVI schließlich über ein 11:8 (21.) noch auf fünf Tore davon (17:12).

In der Kabine sprach Trainer Andreas Simon die Fehler im Abwehrverhalten an, „kurioserweise waren wir in der zweiten Halbzeit oft zu spät und haben so Tore aus der Rückraummitte kassiert“, analysierte der Ilsenburger Trainer. Ein verworfener Siebenmeter und eine Unterzahlsituation ließen die Gäste bis auf zwei Tore herankommen (19:17). Als Florian Fahrtmann Mitte der zweiten Halbzeit beim Stand von 24:20 mit seiner dritten Zeitstrafe des Feldes verwiesen wurde, waren die Alternativen im Rückraum aufgebraucht. Doch Michael Gohlke und ein stark aufspielender Markus Czaja hielten die Führung aufrecht. In den letzten zehn Minuten verwalteten die Hausherren ihren Vorsprung und brachten den achten Sieg im neunten Heimspiel unter Dach und Fach.

„Ich war am Ende schon froh, dass das Spiel seinem Ende entgegen ging. Köthen hat mit dem zur Verfügung stehenden Aufgebot eine sehr gute Vorstellung abgeliefert und gezeigt, dass sie zurecht oben dran sind“, lobte Andreas Simon den Kontrahenten. „Jetzt freuen wir uns auf das Spitzenspiel, natürlich fahren wir auch nach Wittenberg, um das Spiel zu gewinnen. Doch der HBC ist sehr heimstark, das Spiel ist nicht zu vergleichen mit unserem Heimerfolg im Hinspiel. Mit einem Sieg ist die Meisterschaft wieder spannend, bei einer Niederlage wäre Wittenberg wohl durch“, so der HVI-Coach.

HV Ilsenburg: Homann - Fahrtmann (5), Zuzanek (4), Gohlke (9/2), Czaja (7), Hain (2), Kausch (1), Bittner (2), Schneider, Matthies (1), Hoffmann;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 6 + Rote Karte gg. Florian Fahrtmann (3. Zeitstrafe, 45.) - HG Köthen II 7; Siebenmeter: HV Ilsenburg 5/2 - HG Köthen II 7/5.

Vorzeitiger Meister 2017!

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Foto: Raum4-art

Am gestrigen Sonntag sicherten sich die Mannen um Trainer Christian Goedecke mit einem 33:20 (12:10) über den SV Anhalt Bernburg III vorzeitig die Meisterschaft in der Bezirksklasse West.

In Halbzeit zwei mächtig aufgedreht

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Der HV Ilsenburg hat beim 38:23-Sieg gegen Rot-Weiß Staßfurt II einmal mehr seine zurückgewonnene Heimstärke demonstriert.

 
Winter-Neuzugang Markus Czaja, der hier von der Staßfurter Abwehr ordentlich in die Zange genommen wird, zeigte bei seinem ersten Heimspiel mit längerer Einsatzzeit eine überzeugende Partie. Foto: Ingolf Geßler

Winter-Neuzugang Markus Czaja, der hier von der Staßfurter Abwehr ordentlich in die Zange genommen wird, zeigte bei seinem ersten Heimspiel mit längerer Einsatzzeit eine überzeugende Partie. Foto: Ingolf Geßler

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Nach gutem Start und einer schnellen 2:0-Führung durch Tore von Michael Gohlke und Eric Kunze fanden die Gäste mit zunehmender Spielzeit deutlich besser ins Spiel. Dem Ausgleich zum 3:3 ließen die Ilsestädterzwar kurzzeitig wieder eine Zwei-Tore-Führung zum 7:5 folgen, doch das Geschehen spielte sich auch in der Folge auf Augenhöhe ab. Kurzzeitig führten die Staßfurter mit 9:8 und 12:11, in dieser Phase war es ein sehr enges Spiel.

„Wir hatten in der Abwehr einige Abstimmungsprobleme. Vor allem der rechte Rückraumspieler bekam zu viel Raum. Im Angriff schlossen wir zu früh ab, wurden oft geblockt oder hatten bei Lattentreffern auch etwas Pech“, analysierte HVI-Coach Andreas Simon die erste Halbzeit seiner Mannen. Mike Rach markierte als besagter Rückraumspieler allein in der ersten Halbzeit sieben seiner insgesamt neun Treffer.

In einer Auszeit (23.) mahnte Simon die Abwehr, früher herauszutreten. Auch die Angriffe sollten länger ausgespielt werden. Mit der Umstellung auf zwei Kreisspieler wurde das Angriffsspiel aufgelöst, drei Treffer in Folge ließen die Ilsestädter erstmals auf 15:12 davonziehen (27.). Die Seiten wurden drei Minuten später beim Stand von 16:14 gewechselt.

„Man hat schon gesehen, dass wieder fünf, sechs Spieler gefehlt haben. Auch das unregelmäßige Training wegen fehlender Hallenzeiten in den letzten 14 Tagen machte sich bemerkbar. In der Pause haben wir das Spiel genau analysiert und personell umgestellt“, berichtet der Ilsenburger Coach. Norman Hoffmann nahm Staßfurts Top-Torschützen Mike Rach eher auf, überhaupt legten die Abwehr und ein herausragender Keeper Steffen Ho­mann eine deutliche Steigerung auf die Platte. Auch im Angriff kamen die Ilsenburger nun mächtig ins Rollen, ein 7:1-Lauf gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit stellte die Weichen frühzeitig auf Sieg.

„Nach der Pause hat sich wieder einmal der starke Kader ausgezahlt, mit Jaroslaw Zuzanek als Spielmacher und Markus Czaja kam viel Tempo ins Angriffsspiel“, lobte Andreas Simon. Nach 48 Minuten lagen die Ilsenburgs erstmals mit zehn Toren vorn, auch eine Auszeit des Staßfurter Trainers brachte keine Besserung.

Markus Czaja und Florian Fahrtmann vollstreckten aus dem Rückraum, auch Kreisspieler Sebastian Kausch wurde immer wieder gut ins Szene gesetzt. Vielfach war er nur durch Fouls zu stoppen, hier zeigte sich Michael Gohlke mit acht verwandelten Siebenmetern als „Mr. Hundert Pozent“. Viele Ballgewinne der aufmerksamen Abwehr wurden über Tempogegenstöße in Tore umgemünzt. So stand am Ende ein deutlicher 38:23-Sieg auf der Anzeigetafel, mit dem sich die Ilsenburger eindrucksvoll für die 24:28-Niederlage im Hinspiel revanchiert hatten.

„Nun gilt es, sich auf das nächste Heimspiel am Sonntag gegen die HG Köthen II zu konzentrieren. Wir müssen den klaren Hinspielsieg aus den Köpfen bekommen, denn Köthen hat sich mit einigen Routiniers deutlich verstärkt“, warnt Trainer Andreas Simon.

HV Ilsenburg: Homann - Gohlke (9/8), Hoffmann (6), Czaja (5), Fahrtmann (4), Schneider, Zuzanek (1), Kausch (6), Kunze (5), Matthies (1) Hain, Bittner (1);

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 3 - HV Rot-Weiß Staßfurt II 6; Siebenmeter: HV Ilsenburg 8/8 - HV Rot-Weiß Staßfurt II 3/2.

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