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Schmegner-Team verkauft sich anständig

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Bewertung:  / 3

In der Sachsen-Anhalt-Liga haben die Damen des HV Ilsenburg zwar gegen das Topteam aus Seehausen verloren, beim 27:33 (11:21) zeigten die Harzerinnen aber über weite Strecken ein gutes Spiel. Anzeige Ilsenburg l Die Gastgeberinnen machten zunächst einen konzentrierten Eindruck, fanden gut in die Partie, denn beim 3:3 und 4:7 sah es gegen den Staffelfavoriten ordentlich bis gut aus. Das Problem war dann die Schlussviertelstunde in der ersten Halbzeit: Beim 10:20 hatten die Altmärkerinnen bereits einen sehr komfortablen Vorsprung herausgeworfen. Trainer Uwe Schmegner wusste, was die Gründe daür waren: "Die Gäste waren in dieser Phase einfach schneller und agiler. Wir haben es nicht geschafft, den Gegner zu stoppen. Damit war beim 11:21 zur Pause eine Vorentscheidung getroffen." Mit Wiederanpfiff versuchten die Harzerinnen aufzuschließen. Zum Teil gelang es gut, zumindest wurde der Abstand nicht größer (17:27). Janine Großmann und Isabell Liebecke waren aus dem Rückraum, Saskia Ehmig und Steffi Blum von Außen erfolgreich. Beim 25:31 war allen Zuschauern klar: Der HVI hatte Moral und Einsatz gezeigt. Auch der Trainer war mit dem 27:33 nicht unzufrieden: "Mit sechs Toren Unterschied gegen einen der Aufstiegsfavoriten zu verlieren kann sich doch sehen lassen.

HV Ilsenburg: Türke, Groero Linares - Gasz (2), Greife (1), Großmann (6/2), Bauer (2), Ehmig (5), Blum (7), Gille, Geppert, Liebecke (4); Siebenmeter: HVI 4/2, Seehausen 6/6; Zeitstrafen: HVI 4, Seehausen 3.

Erst nach der Pause nehmen Harzer Fahrt auf

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Bewertung:  / 1

Mit 41:21 (16:10) hat Verbandsligist HV Ilsenburg das Schlusslicht SG Fortschritt Burg besiegt. Anzeige Die Gastgeber hatten sich viel vorgenommen, bereiteten sich intensiv auf dieses Duell vor, um nicht weiter in der Tabelle abzurutschen. Die Handballabteilung rückte noch näher zusammen. Damit sich Spielertrainer Jens Kleinert gänzlich dem Geschehen auf dem Parkett widmen konnte, half der Vereinsvorsitzende Michael Löwe als Trainer aus. Kleinert organisierte im Mittelblock die Abwehr und schaltete sich auch mehrfach bei Kontern mit ein - kam so immerhin auf fünf Treffer. Vor Beginn schienen die Rollen bereits klar verteilt: Auch wenn der HVI personell nicht in Bestaufstellung antreten konnte (mit Johannes Bittner und Dirk Gelinski gab es Hilfe aus der zweiten Mannschaft), die Harzer hatten zumindest eine gut besetzte Truppe aufzubieten. Ganz anders der Tabellenletzte aus Burg. Lediglich sieben Spieler waren in den Harz gereist. Davon waren zwei Torhüter. Die Nummer eins, Christian Bünger, spielte als Rechtsaußen. Mit gänzlich verwaister Auswechselbank, auch Trainer oder Betreuer fehlten, hatten sich die Burger offenbar schon vor Anpfiff mit ihrer Außenseiterolle abgefunden. Die Gäste verdienten sich mit ihrem Antreten ein Lob hinsichtlich des Wettkampfgedankens und der sportlichen Fairness, denn nicht jedes Team wäre wohl bei solch einer Konstellation zu einer nicht unerheblichen Auswärtsfahrt gestartet. Kreisspieler Sebastian Kausch wirft in dieser Szene eines seiner vier Tore im Spiel gegen Burg. Kreisspieler Sebastian Kausch wirft in dieser Szene eines seiner vier Tore im Spiel gegen Burg. | Foto: Florian Bortfeldt Mit ihrer insgesamt unkonventionellen Spielweise machten es die Burger den Gastgebern schwer. Allerdings stand die HVI-Abwehr auch mehrfach Pate. "Ihr schlaft in der Deckung", kommentierte Michael Löwe passenderweise von der Seitenlinie. Beim 4:4 (11.) war die Partie noch ausgeglichen. Auf Seiten der Gäste war es vor allem Steffen Bretschneider, der immer wieder zum Erfolg kam oder seine Nebenleute gut einsetzte. Robin Hausmann trat auf Seiten der Gastgeber als Vollstrecker auf - gleich mehrere Tore der Startphase gingen auf sein Konto. Beim 7:4 und 10:6 wurde es deutlicher, auch weil Torwart Steffen Homann einige SG-Würfe abwehrte. Dennoch: Das 16:10 zur Pause sprach in erster Linie für Burg. In der HVI-Kabine fielen einige deutliche Worte, denn mit Wiederanpfiff übernahmen die Hausherrren doch erwartete Favoritenrolle. Jens Kleinert erklärte den Unterschied: "Ganz klar: In den zweiten 30 Minuten waren wir wesentlich beweglicher in der Abwehr, da hatten wir vorher nichts gerissen." Wie schon in den letzten Partien lief also in der zweiten Halbzeit ein anderer HVI auf: Durchschlagskraft und Zusammenspiel hatten sich förmlich um 180 Grad gebessert. Hinzu kam, dass den Gästen zusehends die Puste ausging. Bei den Harzern schalteten sich beim folgenden Torefestival alle ein, sowohl defensiv als auch offensiv. Fast jeder Angriff endete mit einem Tor, so dass dieser Vergleich schließlich doch standesgemäß ausging. Jens Kleinert mit dem Fazit: "Uns war nur wichtig zu gewinnen, um aus dem unteren Tabellenbereich zu kommen. Wie war zweitrangig. Auf die kommenden Partien schaue ich mit Zuversicht, denn nach Sperren und Verletzungen stehen uns nun wieder mehr Akteure zur Verfügung.

HV Ilsenburg: Homann, Gelinski - Eckardt (5), Sadowski (2), Hoffmann (5), Kays (4), Kausch (4), Müller (8), Kleinert (5), Scharun (1), Bittner (1), Hausmann (6);
Siebenmeter: HVI -, Burg 4/3; Zeitstrafen: HVI 5, Burg -.

Viele Zeitstrafen und Dramatik

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Bewertung:  / 1

Äußerst knapp ist die Verbandsliga-Begegnung in Westeregeln ausgegangen: Die Ilsenburger verloren am Ende beim SV Wacker mit 28:29 (10:17). Anzeige Spielertrainer Jens Kleinert sprach anschließend von einem "Wunder", dass es überhaupt noch so eng wurde. Mit Martin Kays, Sebastian Kausch (beide beruflich) und Mario Dallmann (Sperre) fehlten drei wichtige Akteure. Zudem mussten Kleinert und Norman Müller schon früh zum Duschen. Beide hatten bereits in der ersten Hälfte nach jeweils drei Zeitstrafen Rot gesehen. "Wir standen anfangs schon etwas chaotisch in der Abwehr und waren irgendwie nicht bei der Sache", kommentierte Jens Kleinert diese Schwächung.

Schmegner-Sieben stoppt Negativserie eindrucksvoll

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Bewertung:  / 4

Handball, Sachsen-Anhalt-Liga Ilsenburg - Wittenberg 25:17

Schmegner-Sieben stoppt Negativserie eindrucksvoll
Von Ingolf Geßler
 
 
Anja Hoffmann, die sich in dieser Szene gleich gegen zwei Wittenbergerinnen behauptet, brachte nach einer nervösen Anfangsphase die nötige Ruhe ins Spiel des HV Ilsenburg.
 
Anja Hoffmann, die sich in dieser Szene gleich gegen zwei Wittenbergerinnen behauptet, brachte nach einer nervösen Anfangsphase die nötige Ruhe ins Spiel des HV Ilsenburg. | Foto: Ingolf Geßler

Einen wichtigen Sieg im Kampf um den Verbleib in der Sachsen-Anhalt-Liga haben die Handballfrauen des HV Ilsenburg eingefahren. Gegen den Tabellenneunten HBC Wittenberg behielt die Schmegner-Sieben überraschend deutlich mit 25:17 die Oberhand.

 

Ilsenburg l Beide Teams traten ersatzgeschwächt zum Auftaktspiel der Rückrunde in der Sachsen-Anhalt-Liga an, lediglich zwei Wechselspielerinnen saßen auf den Bänken. Zumindest für die Harzerinnen war dies im Verlauf der bisherigen Saison schon ein gewohntes Bild. Nach dem 25:24-Sieg im Hinspiel hatten sich die HVI-Frauen auch diesmal fest vorgenommen, beide Punkte im Harz zu belassen.

Zu Beginn zeigte sich jedoch, dass die jüngste Niederlagenserie ihre Spuren hinterlassen hatte. In der Anfangsviertelstunde agierten die Gastgeberinnen zu verkrampft und zeitweise zu unentschlossen. Folgerichtig führte der HBC Wittenberg nach 13 Minuten mit 6:4.

In dieser Phase brachte die eingewechselte Anja Hoffmann Ruhe in das Spiel. Verbunden mit einer offensiveren Deckung, fanden die Ilsenburgerinnen nun deutlich besser in die Begegnung. Die Gäste bissen sich im weiteren Verlauf an der von Carolin Gille und Anne Greife gut organisierte Abwehr die Zähne aus, während der HVI die abgewehrten Bälle mit Tempogegenstößen in einfache Tore ummünzte.

Auch die Rote Karte gegen Carolin Gille in der 42. Minute änderte nichts am weiteren Spielverlauf. Da die Wittenbergerinnen nun auch kräftemäßig deutlich abbauten, konnte das Schmegner-Team weiterhin sehenswerte Tempogegenstöße laufen. Die Konter wurden durch Claudia Gasz, Saskia Ehmig und Stefanie Blum immer wieder erfolgreich abgeschlossen, alle drei Außenspielerinnen glänzten mit sieben Treffern. Zudem führte Anna Bauer in den letzten 20 Minuten klug Regie und setzte ihre Mitspielerinnen gegen die offensive Deckung der Gäste immer wieder gut in Szene. So wurde die Führung kontinuierlich zum überraschend hohen, aber vollauf verdienten 25:17-Heimsieg ausgebaut.

"Es war ein Sieg der gesamten Mannschaft. Nach der deutlichen Vorwochenniederlage war dieses Erfolgserlebnis auch für die Moral aller Spielerinnen sehr wichtig", freute sich ein zufriedener Coach Uwe Schmegner nach dem Spiel.

HV Ilsenburg: Türke, Groero Linares - Hoffman, Greife (3), Bauer, Gasz (7), Ehmig (7), Blum (7), Liebecke (1), Gille;
Zeitstrafen: HVI 5 + Rot für Gille (42.)- Wittenberg 3; Siebenmeter: HVI 0 - Wittenberg 7/4.


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