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Überragende Homann und Müller reichen nicht aus

Veröffentlicht in 1. Männermannschaft.

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Die Handballer des HV Ilsenburg bleiben in dieser Saison in der Verbandsliga Nord in fremden Hallen weiterhin sieglos. Beim Tabellennachbarn SV Oebisfelde II unterlag die Kleinert-Sieben mit 24:32 (12:15) und verpasste damit den Anschluss zur oberen Tabellenhälfte Anzeige Dabei zeigten die am Ende siegreichen Oebisfelder einige Schwächen beim Abschluss und scheiterten immer wieder am herausragenden Ilsenburger Keeper Steffen Homann. Doch auch die Mannschaft von Trainer Jens Kleinert, die vor allem von den Aktionen und Toren des Ex-Oebisfelders Normen Müller lebte, machten es nicht besser. Auch sie fand oft in SVO-Schlussmann Nico Domann ihren Meister. So blieb es zunächst eng, nach einer Viertelstunde stand es 6:6. Nach und nach agierten die Hausherren dann konzentrierter beim Torewerfen. Auch wenn es kurz vor der Pause noch einmal eng wurde. Müller hatte für den HV Ilsenburg auf 12:14 verkürzt. Anschließend bekamen die Gäste einen Siebenmeter, doch diesen parierte Domann großartig. Mit der Schlusssirene erzielte Oebisfelde die 15:12-Pausenführung. Nach Wiederanpfiff sorgten die Gastgeber dann schnell für klare Verhältnisse. Mit vier Treffern am Stück erhöhten die Altmärker von 16:13 auf 20:13 (37.). Die Ilsenburger waren damit bereits geschlagen, da sie gegen die nun stets präsenten und konterstarken Oebisfelder kein Mittel zur Gegenwehr fanden. Das Heimteam baute seinen Vorsprung phasenweise sogar auf neun Tore (24:15, 29:20) aus, am Ende musste sich der HV Ilsenburg mit acht Toren Rückstand geschlagen geben. Mit Steffen Homann und Normen Müller hatten wir heute zwei herausragende Spieler, der Rest der Mannschaft blieb aber deutlich unter seinen Möglichkeiten. Wir haben viel zu früh abgeschlossen und auch in der Abwehr zu keiner Phase gut gestanden", analysierte ein enttäuschter HVI-Trainer Jens Kleinert.

HV Ilsenburg: Homann, Senkbeil - Eckardt (1), Müller (12/2), Hausmann (4), Kays (5), Kausch (1), Fiebig (1), Dallmann, Gohlke, Siebenmeter: Oebisfelde 7/6 - HVI 8/3; Zeitstrafen: Oebisfelde 3 - HVI 9

Schmegner-Team verkauft sich anständig

Veröffentlicht in 1. Frauenmannschaft.

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In der Sachsen-Anhalt-Liga haben die Damen des HV Ilsenburg zwar gegen das Topteam aus Seehausen verloren, beim 27:33 (11:21) zeigten die Harzerinnen aber über weite Strecken ein gutes Spiel. Anzeige Ilsenburg l Die Gastgeberinnen machten zunächst einen konzentrierten Eindruck, fanden gut in die Partie, denn beim 3:3 und 4:7 sah es gegen den Staffelfavoriten ordentlich bis gut aus. Das Problem war dann die Schlussviertelstunde in der ersten Halbzeit: Beim 10:20 hatten die Altmärkerinnen bereits einen sehr komfortablen Vorsprung herausgeworfen. Trainer Uwe Schmegner wusste, was die Gründe daür waren: "Die Gäste waren in dieser Phase einfach schneller und agiler. Wir haben es nicht geschafft, den Gegner zu stoppen. Damit war beim 11:21 zur Pause eine Vorentscheidung getroffen." Mit Wiederanpfiff versuchten die Harzerinnen aufzuschließen. Zum Teil gelang es gut, zumindest wurde der Abstand nicht größer (17:27). Janine Großmann und Isabell Liebecke waren aus dem Rückraum, Saskia Ehmig und Steffi Blum von Außen erfolgreich. Beim 25:31 war allen Zuschauern klar: Der HVI hatte Moral und Einsatz gezeigt. Auch der Trainer war mit dem 27:33 nicht unzufrieden: "Mit sechs Toren Unterschied gegen einen der Aufstiegsfavoriten zu verlieren kann sich doch sehen lassen.

HV Ilsenburg: Türke, Groero Linares - Gasz (2), Greife (1), Großmann (6/2), Bauer (2), Ehmig (5), Blum (7), Gille, Geppert, Liebecke (4); Siebenmeter: HVI 4/2, Seehausen 6/6; Zeitstrafen: HVI 4, Seehausen 3.

Erst nach der Pause nehmen Harzer Fahrt auf

Veröffentlicht in 1. Männermannschaft.

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Mit 41:21 (16:10) hat Verbandsligist HV Ilsenburg das Schlusslicht SG Fortschritt Burg besiegt. Anzeige Die Gastgeber hatten sich viel vorgenommen, bereiteten sich intensiv auf dieses Duell vor, um nicht weiter in der Tabelle abzurutschen. Die Handballabteilung rückte noch näher zusammen. Damit sich Spielertrainer Jens Kleinert gänzlich dem Geschehen auf dem Parkett widmen konnte, half der Vereinsvorsitzende Michael Löwe als Trainer aus. Kleinert organisierte im Mittelblock die Abwehr und schaltete sich auch mehrfach bei Kontern mit ein - kam so immerhin auf fünf Treffer. Vor Beginn schienen die Rollen bereits klar verteilt: Auch wenn der HVI personell nicht in Bestaufstellung antreten konnte (mit Johannes Bittner und Dirk Gelinski gab es Hilfe aus der zweiten Mannschaft), die Harzer hatten zumindest eine gut besetzte Truppe aufzubieten. Ganz anders der Tabellenletzte aus Burg. Lediglich sieben Spieler waren in den Harz gereist. Davon waren zwei Torhüter. Die Nummer eins, Christian Bünger, spielte als Rechtsaußen. Mit gänzlich verwaister Auswechselbank, auch Trainer oder Betreuer fehlten, hatten sich die Burger offenbar schon vor Anpfiff mit ihrer Außenseiterolle abgefunden. Die Gäste verdienten sich mit ihrem Antreten ein Lob hinsichtlich des Wettkampfgedankens und der sportlichen Fairness, denn nicht jedes Team wäre wohl bei solch einer Konstellation zu einer nicht unerheblichen Auswärtsfahrt gestartet. Kreisspieler Sebastian Kausch wirft in dieser Szene eines seiner vier Tore im Spiel gegen Burg. Kreisspieler Sebastian Kausch wirft in dieser Szene eines seiner vier Tore im Spiel gegen Burg. | Foto: Florian Bortfeldt Mit ihrer insgesamt unkonventionellen Spielweise machten es die Burger den Gastgebern schwer. Allerdings stand die HVI-Abwehr auch mehrfach Pate. "Ihr schlaft in der Deckung", kommentierte Michael Löwe passenderweise von der Seitenlinie. Beim 4:4 (11.) war die Partie noch ausgeglichen. Auf Seiten der Gäste war es vor allem Steffen Bretschneider, der immer wieder zum Erfolg kam oder seine Nebenleute gut einsetzte. Robin Hausmann trat auf Seiten der Gastgeber als Vollstrecker auf - gleich mehrere Tore der Startphase gingen auf sein Konto. Beim 7:4 und 10:6 wurde es deutlicher, auch weil Torwart Steffen Homann einige SG-Würfe abwehrte. Dennoch: Das 16:10 zur Pause sprach in erster Linie für Burg. In der HVI-Kabine fielen einige deutliche Worte, denn mit Wiederanpfiff übernahmen die Hausherrren doch erwartete Favoritenrolle. Jens Kleinert erklärte den Unterschied: "Ganz klar: In den zweiten 30 Minuten waren wir wesentlich beweglicher in der Abwehr, da hatten wir vorher nichts gerissen." Wie schon in den letzten Partien lief also in der zweiten Halbzeit ein anderer HVI auf: Durchschlagskraft und Zusammenspiel hatten sich förmlich um 180 Grad gebessert. Hinzu kam, dass den Gästen zusehends die Puste ausging. Bei den Harzern schalteten sich beim folgenden Torefestival alle ein, sowohl defensiv als auch offensiv. Fast jeder Angriff endete mit einem Tor, so dass dieser Vergleich schließlich doch standesgemäß ausging. Jens Kleinert mit dem Fazit: "Uns war nur wichtig zu gewinnen, um aus dem unteren Tabellenbereich zu kommen. Wie war zweitrangig. Auf die kommenden Partien schaue ich mit Zuversicht, denn nach Sperren und Verletzungen stehen uns nun wieder mehr Akteure zur Verfügung.

HV Ilsenburg: Homann, Gelinski - Eckardt (5), Sadowski (2), Hoffmann (5), Kays (4), Kausch (4), Müller (8), Kleinert (5), Scharun (1), Bittner (1), Hausmann (6);
Siebenmeter: HVI -, Burg 4/3; Zeitstrafen: HVI 5, Burg -.

Viele Zeitstrafen und Dramatik

Veröffentlicht in 1. Männermannschaft.

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Äußerst knapp ist die Verbandsliga-Begegnung in Westeregeln ausgegangen: Die Ilsenburger verloren am Ende beim SV Wacker mit 28:29 (10:17). Anzeige Spielertrainer Jens Kleinert sprach anschließend von einem "Wunder", dass es überhaupt noch so eng wurde. Mit Martin Kays, Sebastian Kausch (beide beruflich) und Mario Dallmann (Sperre) fehlten drei wichtige Akteure. Zudem mussten Kleinert und Norman Müller schon früh zum Duschen. Beide hatten bereits in der ersten Hälfte nach jeweils drei Zeitstrafen Rot gesehen. "Wir standen anfangs schon etwas chaotisch in der Abwehr und waren irgendwie nicht bei der Sache", kommentierte Jens Kleinert diese Schwächung.

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