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Kleinert-Sieben feiert ersten Auswärtssieg der Saison

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Im zehnten Anlauf hat es endlich geklappt, der HV Ilsenburg hat in der Handball-Verbandsliga seinen ersten Auswärtssieg in dieser Saison eingefahren. Mit einem 35:34-Erfolg beim SV Langenweddingen II ist für die Sieben von Trainer Jens Kleinert auch die obere Tabellenhälfte wieder in Reichweite. Anzeige Während die Ilsestädter zu den jüngsten Gastspielen meist mit einer Notbesetzung anreisten, hatte Trainer Jens Kleinert diesmal bis auf beide Ersatzkeeper sowie Normen Müller und Robert Fiebig alle Mann an Bord. Der HVI fand auch recht gut in die Partie und lieferte sich mit der SVL-Reserve über die gesamte erste Halbzeit hinweg ein Duell auf Augenhöhe. Keines der beiden Teams konnte sich absetzen, zur Pausensirene lag Langenweddingen knapp mit 20:19 in Führung. Herausragender Akteur in Reihen des HV Ilsenburg war bereits zu diesem Zeitpunkt Keeper Steffen Homann, der nahtlos an die starken Leistungen der letzten Wochen anknüpfte. Mit Beginn der zweiten Halbzeit übernahm der HV Ilsenburg das Kommando und war nun auch spielerisch das bessere Team. "Alle Spieler haben sich hervorragend in den Dienst der Mannschaft gestellt, auch zeitweise auf ungewohnten Positionen gespielt. Wir haben bis auf einen kurzen Hänger in der Schlussphase die gesamte Partie über sehr diszipliniert gespielt", lobte Trainer Jens Kleinert seine Mannen. Bis zur 50. Minute warfen die Ilsestädter eine 30:27-Führung heraus und schienen eindeutig auf der Siegerstraße. Durch mehrere Zeitstrafen, bei denen die Harzer phasenweise in doppelter Unterzahl spielten, schmolz der Vorsprung in der Schlussphase aber noch einmal gefährlich. Zwar schaffte der SV Langenweddingen II kurz vor Schluss den Anschlusstreffer zum 34:35, der vielumjubelte erste Auswärtssieg der Ilsenburger geriet aber nicht mehr in Gefahr. "Die Mannschaft hat sich den Sieg mit einer geschlossenen Leistung verdient, so wünscht man sich das Team in jedem Auswärtsspiel", bilanzierte HVI-Coach Kleinert.

HV Ilsenburg: Homann - Eckardt (7), Dallmann (3), Hausmann (5), Hoffmann (6), Kausch (5), Kays (2), Sadowski (4), Gohlke (2), Scharun (1); Zeitstrafen: Langenweddingen II 4 - HVI 7; Siebenmeter: Langenweddingen II 8/7 - HVI 4/4

Höheren Sieg verspielt - Nach starker erster Halbzeit "schludert" der HV Ilsenburg

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Daheim bleibt der HV Ilsenburg eines stärksten Teams der Handball-Verbandsliga. Eine Woche nach der klaren Niederlage in Oebisfelde zeigte die Kleinert-Sieben beim 33:29-Erfolg gegen Eintracht Gommern wieder ein ganz anderes Gesicht. Anzeige Ilsenburg l Zwar erzielte der Tabellensechste aus Gommern das erste Tor der Partie, doch dies sollte die einzige Gästeführung im Verlauf der gesamten Partie bleiben. Bis zum 6:5 konnte Gommern das Geschehen noch offen gestalten, im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit baute der HV Ilsenburg seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Über die Stationen 10:6 und 14:9 warf Ilsenburg scon zur Pause eine vorentscheidende 18:11-Führung heraus. Garanten für die klare Führung, die bei besserer Chancenverwertung sogar noch höher hätte ausfallen können, waren neben einer sicheren Deckung auch ein gelungenes Kombinationsspiel im Angriff. Als Vollstrecker taten sich dabei die beiden Außenspieler Martiny Kay (9 Tore) und Fabian Hoffmann (6) hervor. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts knüpfte der HV Ilsenburg nahtlos an die gute Vorstellung der ersten 30 Minuten an. Beim Spielstand von 23:13 stand erstmals eine Zehn-Tore-Führung an der Anzeigetafel. Im Gefühl des sicheren Sieges, schalteten die Hausherren nun einen Gang zurück, agierten vor allem im Angriff unkonzentriert und schlossen mehrfach zu überhastet ab. "Wir haben für eine Viertelstunde völlig den Faden verloren, uns phasenweise mehr auf Meckern als auf das Spiel konzentriert", bemängelte HVI-Spielertrainer Jens Kleinert. Bis zum Spielstand von 27:17 blieb der Vorsprung noch konstant, ehe Gommern in besagter Phase Tor um Tor aufholte. Bis zur Schlusssirene schmolz die Führung schließlich auf vier Tore zusammen, der Sieg geriet für das Team von Trainer Jens Kleinert allerdings zu keiner Phase der Partie ernsthaft in Gefahr. Einziger Makel neben der schwachen Phase: Der HVI verwandelte nicht einen Siebenmeter, Gommerns Robert Kaese dagegen neun von zehn. HV Ilsenburg: Homann, Senkbeil, Wehrmann - Eckardt (4), Dallmann (3), Hausmann (3), Hoffmann (6), Kausch (2), Kays (9), Gohlke (2), Sadowski (2), Kleinert, Fiebig (2); Zeitstrafen: HVI 6 - Gommern 5 + Rot für Zater (38., dritte Zeitstrafe); Siebenmeter: HVI 4/0 - Gommern 10/9

Überragende Homann und Müller reichen nicht aus

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Die Handballer des HV Ilsenburg bleiben in dieser Saison in der Verbandsliga Nord in fremden Hallen weiterhin sieglos. Beim Tabellennachbarn SV Oebisfelde II unterlag die Kleinert-Sieben mit 24:32 (12:15) und verpasste damit den Anschluss zur oberen Tabellenhälfte Anzeige Dabei zeigten die am Ende siegreichen Oebisfelder einige Schwächen beim Abschluss und scheiterten immer wieder am herausragenden Ilsenburger Keeper Steffen Homann. Doch auch die Mannschaft von Trainer Jens Kleinert, die vor allem von den Aktionen und Toren des Ex-Oebisfelders Normen Müller lebte, machten es nicht besser. Auch sie fand oft in SVO-Schlussmann Nico Domann ihren Meister. So blieb es zunächst eng, nach einer Viertelstunde stand es 6:6. Nach und nach agierten die Hausherren dann konzentrierter beim Torewerfen. Auch wenn es kurz vor der Pause noch einmal eng wurde. Müller hatte für den HV Ilsenburg auf 12:14 verkürzt. Anschließend bekamen die Gäste einen Siebenmeter, doch diesen parierte Domann großartig. Mit der Schlusssirene erzielte Oebisfelde die 15:12-Pausenführung. Nach Wiederanpfiff sorgten die Gastgeber dann schnell für klare Verhältnisse. Mit vier Treffern am Stück erhöhten die Altmärker von 16:13 auf 20:13 (37.). Die Ilsenburger waren damit bereits geschlagen, da sie gegen die nun stets präsenten und konterstarken Oebisfelder kein Mittel zur Gegenwehr fanden. Das Heimteam baute seinen Vorsprung phasenweise sogar auf neun Tore (24:15, 29:20) aus, am Ende musste sich der HV Ilsenburg mit acht Toren Rückstand geschlagen geben. Mit Steffen Homann und Normen Müller hatten wir heute zwei herausragende Spieler, der Rest der Mannschaft blieb aber deutlich unter seinen Möglichkeiten. Wir haben viel zu früh abgeschlossen und auch in der Abwehr zu keiner Phase gut gestanden", analysierte ein enttäuschter HVI-Trainer Jens Kleinert.

HV Ilsenburg: Homann, Senkbeil - Eckardt (1), Müller (12/2), Hausmann (4), Kays (5), Kausch (1), Fiebig (1), Dallmann, Gohlke, Siebenmeter: Oebisfelde 7/6 - HVI 8/3; Zeitstrafen: Oebisfelde 3 - HVI 9

Schmegner-Team verkauft sich anständig

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In der Sachsen-Anhalt-Liga haben die Damen des HV Ilsenburg zwar gegen das Topteam aus Seehausen verloren, beim 27:33 (11:21) zeigten die Harzerinnen aber über weite Strecken ein gutes Spiel. Anzeige Ilsenburg l Die Gastgeberinnen machten zunächst einen konzentrierten Eindruck, fanden gut in die Partie, denn beim 3:3 und 4:7 sah es gegen den Staffelfavoriten ordentlich bis gut aus. Das Problem war dann die Schlussviertelstunde in der ersten Halbzeit: Beim 10:20 hatten die Altmärkerinnen bereits einen sehr komfortablen Vorsprung herausgeworfen. Trainer Uwe Schmegner wusste, was die Gründe daür waren: "Die Gäste waren in dieser Phase einfach schneller und agiler. Wir haben es nicht geschafft, den Gegner zu stoppen. Damit war beim 11:21 zur Pause eine Vorentscheidung getroffen." Mit Wiederanpfiff versuchten die Harzerinnen aufzuschließen. Zum Teil gelang es gut, zumindest wurde der Abstand nicht größer (17:27). Janine Großmann und Isabell Liebecke waren aus dem Rückraum, Saskia Ehmig und Steffi Blum von Außen erfolgreich. Beim 25:31 war allen Zuschauern klar: Der HVI hatte Moral und Einsatz gezeigt. Auch der Trainer war mit dem 27:33 nicht unzufrieden: "Mit sechs Toren Unterschied gegen einen der Aufstiegsfavoriten zu verlieren kann sich doch sehen lassen.

HV Ilsenburg: Türke, Groero Linares - Gasz (2), Greife (1), Großmann (6/2), Bauer (2), Ehmig (5), Blum (7), Gille, Geppert, Liebecke (4); Siebenmeter: HVI 4/2, Seehausen 6/6; Zeitstrafen: HVI 4, Seehausen 3.

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