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HV Ilsenburg zelebriert seine Heimstärke

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In der Harzlandhalle ist der Handball-Verbandsligist HV Ilsenburg eine Macht. Dies bekam auch der Magdeburger SV 90 zu spüren, der Tabellendritte trat mit einer 29:33-Niederlage die Heimreise an. Anzeige Ilsenburg l Die vorgezogene Partie vom letzten Punktspieltag war vom Anpfiff weg hart umkämpft, beiden Teams war der Siegeswille anzumerken. Im Verlauf der ersten Halbzeit wechselte die Führung zunächst mehrfach, ein 2:1-Vorsprung der Ilsenburger wendete der Tabellendritte in eine 4:2- bzw. 6:4-Führung um. Beim Stand von 8:8 glich der HV Ilsenburg wieder aus und verabschiedete sich mit einer starken Schlussphase in die Halbzeitpause. Zum Seitenwechsel stand eine 16:12-Führung für die Kleinert-Sieben auf der Anzeigetafel. Nach Wiederanpfiff wurde die Begegnung zunehmend hektischer, woran auch das Schiedsrichter-Gespann mit zahlreichen umstrittenen Entscheidungen auf beiden Seiten maßgeblichen Anteil hatte. Der Vorsprung der Hausherren wuchs zwischenzeitlich auf fünf Tore an (18:13/38.), doch der Magdeburger SV 90 ließ sich einfach nicht abschütteln. Die Truppe von Harry Jahns kämpften sich zwischenzeitlich wieder auf drei Tore heran (25:22/48.), mehr ließen die Ilsestädter aber nicht zu. Großen Anteil daran hatte auch Torwart Steffen Homann, der vor allem in der Schlussphase zur Höchstform auflief und den Vorsprung mit einer Reihe starker Paraden konstant hielt. Obwohl die Ilsenburger die letzten zehn Minuten nahezu komplett in Unterzahl spielten, konnte der MSV 90 den Rückstand nicht verkürzen. Spätestens als Mathias Eckardt das 31:25 erzielte (55.), war die Entscheidung gefallen. "In einer kampfbetonten Partie hat die Mannschaft ihre aus Heimspielen bekannten Tugenden wieder voll in die Waagschale geworfen. Die tolle kämpferische Mannschaftsleistung hat am Ende den Ausschlag zu unseren Gunsten gegeben. Jetzt wollen wir mit einem Sieg bei Solpke/Mieste den möglichen fünften Platz erkämpfen - und das wäre angesichts der Bedingungen im Saisonverlauf ein Top-Ergebnis", so HVI-Coach Jens Kleinert.

HV Ilsenburg: Homann - Eckardt (4), Dallmann (4), Hausmann (8), Hoffmann (5), Kausch (3), Kays (1), Sadowski (5/3), Gohlke, Müller, Scharun (2), Kleinert (2), Fiebig;

Zeitstrafen: HVI 12 + Rote Karte gegen Mathias Eckardt (59./3. Zeitstrafe) - MSV 5 + Rote Karte gegen Christian Dreibrodt (59./3. Zeitstrafe); Siebenmeter: HVI 3/3 - Magdeburger SV 7/6.

Überragender Dallmann reißt die Truppe mit

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Der HV Ilsenburg hat sich die Chance auf eine vordere Platzierung im Endklassement der Handball-Verbandsliga gewahrt. Mit einem 30:30-Remis bei der HSG Osterburg rangiert die Kleinert-Sieben als Tabellenachter nur zwei Zähler hinter dem Fünftplatzierten. Anzeige Ilsenburg l Die Begegnung war ursprünglich eigentlich als Ilsenburger Heimspiel angesetzt worden. Da die Harzer aber im Dezember 2012 nicht in Osterburg angetreten waren, gilt die Regel, dass der Verursacher des Ausfalls sein eigentliches Heimrecht im Rückspiel verliert und reisen muss. Der HV Ilsenburg musste in der Altmark einige Leistungsträger ersetzen, hatte aber mit Mario Dallmann den überragenden Akteur in seinen Reihen. "Mario hat ein Riesenspiel gemacht und die ganze Truppe mitgerissen, verteilte Trainer Jens Kleinert ein Extralob an seinen Spielmacher. Beide Teams schenkten sich nichts, zu keiner Phase konnte sich eine Mannschaft entscheidend absetzen. Zur Pausensirene lagen die körperlich überlegenen Ilsenburger knapp mit 14:13 in Führung. Auch im Verlauf der zweiten Halbzeit lagen die Ilsestädter über weite Strecken knapp in Front, immer wieder setzte Dallmann seine Nebenleute geschickt ein oder glänzte selbst als Vollstrecker. Auf Osterburger Seite wurde Linksaußen Florian Skorz in der Schlussphase zum entscheidenden Akteur, warf in den letzten Minuten viermal sehr konzentriert ein. Auch den Treffer zum 30:30-Endstand erzielte Skorz. Das durchaus verdiente Siegtor wollte den Ilsenburgern in den verbleibenden 20 Sekunden trotz einer Auszeit nicht mehr gelingen. HV Ilsenburg: Homann, Wehrmann - Sadowski (2), Dallmann (8), Hausmann (8), Gohlke, Scharun (2), Kausch (8), Kays (2), Brune; Zeitstrafen: Osterburg 0 - HV Ilsenburg 5; Siebenmeter: Osterburg 2/2 - HV Ilsenburg 3/3.

Starke Abwehrarbeit zermürbt den Aufstiegskandidaten

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Der HV Ilsenburg II bleibt in den Heimspielen der Handball-Bezirksklasse eine Macht. Dies bekam im letzten Spiel auch das Spitzenteam SV Langenweddingen III zu spüren, mit einer 16:24-Niederlage in der Harzlandhalle hat das Team aus dem Bördekreis seine Chancen auf den Staffelsieg wohl vorzeitig eingebüßt. Anzeige Beide Mannschaften überzeugten mit einer sehr starken Abwehrarbeit, allerdings verstanden es die Ilsenburger deutlich besser, ihre Ballgewinne in schnelle Tempogegenstöße umzuwandeln. Keeper Dirk Gelinski setzte seine Vorderleute nach starken Paraden immer wieder mit genauen Pässen in Szene. Eine 4:1-Führung baute die HVI-Reserve bis Mitte der ersten Halbzeit auf 7:2 aus, aber drei Treffer in Folge brachten die Langenweddinger wieder auf 7:5 heran. Doch auch die Ilsenburger waren nicht um eine Antwort verlegen, trafen selbst dreimal in Serie und gingen schließlich mit einer 10:6-Führung in die Kabine. Im zweiten Spielabschnitt gestaltete sich die Partie zunächst ausgeglichen, bis zum 17:13 hatte der Vier-Tore-Vorsprung der Hausherren Bestand. Die Ilsenburger kamen nun auch über das Positionsspiel deutlich besser zum Zuge, allen voran Steffen Oppermann, der mit acht Treffern einmal mehr zum besten Ilsenburger Werfer aus dem Feld heraus avancierte. Die gleiche Torausbeute erzielte auch Kieran Schneider, der sich zum wiederholten Mal als sicherer Vollstrecker vom Siebenmeter-Punkt auszeichnete. Mit drei Treffern in Folge war die Partie beim Stand von 20:13 entschieden (50.), zumal die mit nur sieben Feldspielern angereisten Langenwedddinger das Tempo der personell deutlich besser besetzten Gastgeber nicht bis zur Schlusssirene mitgehen konnten. Mit dem sechsten Sieg im sechsten Heimspiel verbesserte sich der HV Ilsenburg II auf den vierten Tabellenplatz. Im nächsten Spiel wartet auf das Team von Trainer Christian Gödecke die schwere Auswärtshürde beim Spitzenreiter Germania Gernrode.

HV Ilsenburg II: Gelinski, Schwarz - Brune (2), Natzenberg, Bonin, Fuchs, Oppermann (8), Bittner (4), Löwe (2), Schneider (8/6), Wehage, Werner; Zeitstrafen: HVI II 2 - Langenweddingen III 6; Siebenmeter: HVI II 6/6 - Langenweddingen III 5/3

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