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Überragender Dallmann reißt die Truppe mit

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Der HV Ilsenburg hat sich die Chance auf eine vordere Platzierung im Endklassement der Handball-Verbandsliga gewahrt. Mit einem 30:30-Remis bei der HSG Osterburg rangiert die Kleinert-Sieben als Tabellenachter nur zwei Zähler hinter dem Fünftplatzierten. Anzeige Ilsenburg l Die Begegnung war ursprünglich eigentlich als Ilsenburger Heimspiel angesetzt worden. Da die Harzer aber im Dezember 2012 nicht in Osterburg angetreten waren, gilt die Regel, dass der Verursacher des Ausfalls sein eigentliches Heimrecht im Rückspiel verliert und reisen muss. Der HV Ilsenburg musste in der Altmark einige Leistungsträger ersetzen, hatte aber mit Mario Dallmann den überragenden Akteur in seinen Reihen. "Mario hat ein Riesenspiel gemacht und die ganze Truppe mitgerissen, verteilte Trainer Jens Kleinert ein Extralob an seinen Spielmacher. Beide Teams schenkten sich nichts, zu keiner Phase konnte sich eine Mannschaft entscheidend absetzen. Zur Pausensirene lagen die körperlich überlegenen Ilsenburger knapp mit 14:13 in Führung. Auch im Verlauf der zweiten Halbzeit lagen die Ilsestädter über weite Strecken knapp in Front, immer wieder setzte Dallmann seine Nebenleute geschickt ein oder glänzte selbst als Vollstrecker. Auf Osterburger Seite wurde Linksaußen Florian Skorz in der Schlussphase zum entscheidenden Akteur, warf in den letzten Minuten viermal sehr konzentriert ein. Auch den Treffer zum 30:30-Endstand erzielte Skorz. Das durchaus verdiente Siegtor wollte den Ilsenburgern in den verbleibenden 20 Sekunden trotz einer Auszeit nicht mehr gelingen. HV Ilsenburg: Homann, Wehrmann - Sadowski (2), Dallmann (8), Hausmann (8), Gohlke, Scharun (2), Kausch (8), Kays (2), Brune; Zeitstrafen: Osterburg 0 - HV Ilsenburg 5; Siebenmeter: Osterburg 2/2 - HV Ilsenburg 3/3.

Starke Abwehrarbeit zermürbt den Aufstiegskandidaten

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Der HV Ilsenburg II bleibt in den Heimspielen der Handball-Bezirksklasse eine Macht. Dies bekam im letzten Spiel auch das Spitzenteam SV Langenweddingen III zu spüren, mit einer 16:24-Niederlage in der Harzlandhalle hat das Team aus dem Bördekreis seine Chancen auf den Staffelsieg wohl vorzeitig eingebüßt. Anzeige Beide Mannschaften überzeugten mit einer sehr starken Abwehrarbeit, allerdings verstanden es die Ilsenburger deutlich besser, ihre Ballgewinne in schnelle Tempogegenstöße umzuwandeln. Keeper Dirk Gelinski setzte seine Vorderleute nach starken Paraden immer wieder mit genauen Pässen in Szene. Eine 4:1-Führung baute die HVI-Reserve bis Mitte der ersten Halbzeit auf 7:2 aus, aber drei Treffer in Folge brachten die Langenweddinger wieder auf 7:5 heran. Doch auch die Ilsenburger waren nicht um eine Antwort verlegen, trafen selbst dreimal in Serie und gingen schließlich mit einer 10:6-Führung in die Kabine. Im zweiten Spielabschnitt gestaltete sich die Partie zunächst ausgeglichen, bis zum 17:13 hatte der Vier-Tore-Vorsprung der Hausherren Bestand. Die Ilsenburger kamen nun auch über das Positionsspiel deutlich besser zum Zuge, allen voran Steffen Oppermann, der mit acht Treffern einmal mehr zum besten Ilsenburger Werfer aus dem Feld heraus avancierte. Die gleiche Torausbeute erzielte auch Kieran Schneider, der sich zum wiederholten Mal als sicherer Vollstrecker vom Siebenmeter-Punkt auszeichnete. Mit drei Treffern in Folge war die Partie beim Stand von 20:13 entschieden (50.), zumal die mit nur sieben Feldspielern angereisten Langenwedddinger das Tempo der personell deutlich besser besetzten Gastgeber nicht bis zur Schlusssirene mitgehen konnten. Mit dem sechsten Sieg im sechsten Heimspiel verbesserte sich der HV Ilsenburg II auf den vierten Tabellenplatz. Im nächsten Spiel wartet auf das Team von Trainer Christian Gödecke die schwere Auswärtshürde beim Spitzenreiter Germania Gernrode.

HV Ilsenburg II: Gelinski, Schwarz - Brune (2), Natzenberg, Bonin, Fuchs, Oppermann (8), Bittner (4), Löwe (2), Schneider (8/6), Wehage, Werner; Zeitstrafen: HVI II 2 - Langenweddingen III 6; Siebenmeter: HVI II 6/6 - Langenweddingen III 5/3

Eichen in Schlussphase zu Kleinholz zerlegt

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Der HV Ilsenburg hat im Verbandsliga-Punktspiel gegen den SV Eiche Biederitz einmal mehr seine Heimstärke zelebriert. Mit einer starken Mannschaftsleistung wurde der Tabellenfünfte am Ende klar mit 30:22 besiegt. Anzeige Ilsenburg l Die Ilsenburger präsentierten sich gegenüber der 31:33-Niederlage im letzten Heimspiel gegen den BSV Magdeburg II wie ausgewechselt. Vor allem die Abwehr hinterließ einen starken Eindruck und stellte zusammen mit dem schon seit Wochen in Höchstform spielenden Keeper Steffen Homann ein schwer überwindbares Bollwerk dar. Da auch der Tabellenfünfte aus Biederitz zu Beginn mit guter Deckungsarbeit überzeugte, bekamen die Zuschauer eine recht torarme erste Halbzeit geboten. Eine 3:1-Führung des HVI wandelte Biederitz mit einem 5:1-Lauf kurzzeitig in einen Zwei-Tore-Vorsprung um. Danach waren die Hausherren wieder tonangebend, führten beim 12:9 kurz vor der Pause erstmals mit drei Toren. Mit den letzten beiden Treffern der ersten Halbzeit zum 12:11 gestaltete Eiche Biederitz die Partie wieder völlig offen. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte verlief die Begegnung ausgeglichen, zwischenzeitlich lag Biederitz wieder mit 15:14 vorn. Doch ab Mitte der Halbzeit folgte die stärkste Phase der Ilsenburger, die nun auch im Angriff kaum zu stoppen waren. Mit fünf Toren in Folge warf das Team von Trainer Jens Kleinert eine 23:17-Führung heraus und stellte die Weichen frühzeitig auf Sieg. Der Schlüssel hierzu lag zweifelsohne in der herausragenden Mannschaftsleistung, alle Spieler bekamen ausreichend Einsatzzeit und zahlten das Vertrauen mit starken Leistungen zurück. "Für mich war das heute die beste Saisonleistung. Jeder hat sich zusammen gerissen und voll für die Mannschaft rein gehängt. Dies hätte selbst ich in dieser Form nicht erwartet", freute sich ein rundum zufriedener Spielertrainer Jens Kleinert. So fügte sich auch der junge Torhüter Janik Wehrmann nahtlos ins Teamgefüge ein. "Dass er noch zwei Siebenmeter gehalten und einige gute Paraden gezeigt hat, war das i-Tüpfelchen einer starken Teamvorstellung", so Kleinert. Und hätte Fabian Hoffmann beim Stand von 30:21 nicht den Pfosten getroffen, hätte Biederitz sogar mit einer Zehn-Tore-Klatsche die Heimreise antreten müssen. HV Ilsenburg: Homann, Wehrmann - Eckardt (5), Sadowski (2), Hausmann (5), Hoffmann (6), Kausch (4), Kays (6), Müller (1), Gohlke, Kleinert, Scharun (1), Fiebig;

Zeitstrafen: HVI 7 + Rote Karte für Normen Müller (dritte Zeitstrafe/37.) - Biederitz 2; Siebenmeter: HVI 0 - Biederitz 8/5.

Enttäuschende Vorstellung der Ilsestädter wird mit zweiter Heimniederlage bestraft

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Die Verbandsliga-Handballer des HV Ilsenburg haben ihre zweite Heimniederlage in dieser Saison hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Jens Kleinert unterlag dem bisherigen Tabellenvorletzten, BSV 93 Magdeburg II, nach schwacher Vorstellung mit 31:33. Anzeige Ilsenburg l "Wie gewonnen, so zerronnen", besser könnte eine Weisheit die Heimniederlage des HV Ilsenburg gegen die abstiegsgefährdeten Elbestädter kaum umschreiben. Mit dem ersten Auswärtssieg der Saison in Langenweddingen hatten sich die Ilsestädter vor Wochenfrist den Anschluss zum oberen Tabellenmittelfeld erkämpft, durch die Niederlage gegen den BSV 93 Magdeburg II hängen die Ilsestädter weiter in den unteren Regionen fest. Dabei hätte der Start für die Mannen um Spielertrainer Jens Kleinert kaum besser verlaufen können. Die Gelb-Schwarzen knüpften in der Anfangsphase an die gute Leistung der Vorwoche an und gingen schnell mit 2:0 bzw. 6:2 in Führung. Doch dann schlichen sich immer wieder Phasen der Unkonzentriertheit in das Spiel der Hausherren ein, die den Vorsprung umgehend wieder auf ein Tor zusammen schrumpfen ließen (7:6). Auch eine neuerliche Drei-Tore-Führung beim 11:8 egalisierte die Reserve des BSV 93 Magdeburg mit drei Treffern in Serie postwendend. "Bereits in der ersten Halbzeit mangelte es unserem Spiel an Disziplin, die Angriffe wurden immer wieder im Alleingang und überhastet abgeschlossen", kritisierte Jens Kleinert. Kurzzeitig führten die Gäste sogar 12:14, ehe der HVI mit den letzten beiden Treffern der ersten Halbzeit zum 14:14-Pausenstand egalisierte. Nach Wiederanpfiff legten die Ilsenburger zwei schnelle Treffer vor, danach wogte das Geschehen hin und her. Eine kurzzeitige Drei-Tore-Führung (21:18/37.) begegneten die Magdeburger mit einer offensiven Deckung. Mit Erfolg, wie der schnelle Ausgleich zum 22:22 und der anschließende Zwischenspurt zur 26:23-Führung unter Beweis stellten. Eine Auszeit von HVI-Coach Jens Kleinert schien das Blatt zu Gunsten der Einheimischen zu wenden, Chris Sadowski mit zwei Treffern und Mario Dallmann glichen zum 26:26 aus. Doch selbst als der beste HVI-Werfer, Robin Hausmann, sieben Minuten vor Schluss zur 28:27-Führung traf, ließen die Hausherren die nötige Ruhe in ihrem Spiel vermissen. Beim Stand von 30:30 legte die BSV-Reserve den entscheidenden Zwischenspurt ein, spätestens mit dem Treffer zum 30:33 gut eine Minute vor Spielende war die Partie entschieden. "Es war eine total unnötige Niederlage, weil wir im Angriff wieder zu viel auf eigene Faust versucht haben und auch in der Abwehr nicht die nötige Sicherheit gefunden haben. Was wir uns letzte Woche erkämpft haben, haben wir leichtfertig wieder verschenkt", so Kleinert.

HV Ilsenburg: Homann, Wehrmann - Eckardt (2), Hausmann (7), Müller (2), Sadowski (4/1), Hoffmann (3), Kausch (5), Kays (2), Dallmann (3), Gohlke (1), Scharun (2), Kleinert, Fiebig; Zeitstrafen: HVI 8 - BSV 93 II 6 + Rote Karten gegen Lars Thielecke (13.) und Robert Jandy (60.); Siebenmeter: HVI 2/1 - BSV 93 II 7

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