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Ilsestädter vor Pokalrunde in starker Form / Licht und Schatten beim HV Wernigerode

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HV Ilsenburg trumpft im Derby stark auf - Wernigeröder glänzen gegen Oberligisten

Mit recht unterschiedlichen Generalproben haben sich die höherklassigen Handballteams des Harzkreises auf den Pflichtspielauftakt der Saison 2013/14 eingestimmt. Das Prestigeduell beider Rivalen entschied der HV Ilsenburg gegen den HV Wernigerode klar zu seinen Gunsten.

Mit 38:26 hatte das HVI-Team am Sonnabendabend zum Ende eines dreitägigen Trainingslagers im Prestigeduell deutlich die Nase vorn. Von Beginn an bestimmten die Ilsestädter das Geschehen, vor allem der starke Rückraum war nie in den Griff zu bekommen. "Wir haben in der Vorbereitung gut trainiert und wollen diesen offensiven und modernen Handball auch in der neuen Saison spielen", zeigte sich Trainer Michael Löwe mit der Generalprobe für den Punktspielstart am 15. September in heimischer Halle gegen Post Magdeburg sehr zufrieden.

"In der Abwehr konnten wir überhaupt keinen Druck ausüben, es ist schon bezeichnend, wenn Ilsenburg an die 30 Tore aus dem Rückraum erzielt", bemängelte HVW-Coach Björn Ahlsleben. Auch im Angriff fehlte es den Gästen an Beweglichkeit. Mittelmann Stefan Sackmann fand überhaupt keine Bindung zum Spiel, im Rückraum war Tobias Poetzsch und Florian Fahrtmann, der verletzungsbedingt frühzeitig ausschied, die Belastung vom Vortag deutlich anzumerken.

Den ersten von drei 20-minütigen Spielabschnitten entschied der HV Ilsenburg deutlich mit 12:5 für sich, im zweiten Drittel wurde die Führung auf 27:14 ausgebaut. "Erfreulich war, dass sich die Mannschaft zum Ende der Partie nicht aufgegeben hat und das Schlussdrittel trotz der Belastung vom Vortag zu ihren Gunsten entschieden hat", gewann Ahlsleben der Partie auch etwas Positives ab.

HV Ilsenburg: Homann, Geisler - Sadowski, Eckardt, Hausmann, Dallmann, Kays, Scharun, Dörge, Fiebig, Kunze, Zakravsky, Brune;
HV Wernigerode: Wisotzky, Zimmermann - Poetzsch, Czaja, Sackmann, Fahrtmann, Stecker, Liebscher, Karau, Nierlein, Völkel.

Die Wernigeröder Abwehr bekam im Kreisderby keinen Zugriff. In dieser Szene können Benjamin Nierlein (rechts) und Lukas Karau das Anspiel von Ilsenburgs Matthias Eckardt zu seinem Kreisspieler Marcus Scharun (rechts) nicht verhindern. Foto: Ingolf Geßler

[Quelle:www.volksstimme.de]

Miesner-Cup bietet gleich zwei Guardiolas

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Handball 24. Internationales Klaus-Miesner-Gedenkturnier um den Harz Energie-Cup

Feinste Handballkost, Weltklasse-Spieler und viel Unterhaltung: Die 24. Auflage des Klaus-Miesner-Gedenkturniers hatte am Wochenende viel zu bieten. Am Ende gab es zumeist zufriedene Gesichter.

Lediglich die sportlichen Verlierer vom SCM schauten noch etwas unglücklich ob des doch unerwarteten vierten Gesamtplatzes. Der letzte Turniererfolg liegt inzwischen drei Jahre zurück. Da der Pokalverteidiger und Turniersieger 2013, die Rhein-Neckar-Löwen, auch schon für 2014 ihr Kommen signalisiert haben, wird es für die Landeshauptstädter wohl auch nächstes Jahr nicht einfacher, den Harz Energie-Cup zurück zu erobern. Zudem soll zum 25. Jubiläum möglichst einer der drei "Großen" deutschen Handballvereine aus Hamburg, Flensburg oder Kiel in den Harz gelotst werden.

 

Der dänische Nationaltorwart Niclas Landin Jacobsen von den Rhein-Neckar-Löwen wurde zum Turniertorwart gewählt. | Foto: Florian Bortfeldt

Die 24. Auflage hatte viel zu bieten: Es gab das wahrscheinlich beste Teilnehmerfeld, erstmals mit gleich vier Bundesligisten. Die MT Melsungen, durchaus mit vielversprechenden Verstärkungen, hat gezeigt, dass mit ihr in der am Wochenende beginnenden Saison zu rechnen ist. Die Hessen wollen raus aus dem Mittelmaß. In der Gruppe B dominierten die Roth-Schützlinge. Es gab zwei deutliche Siege, darunter das 35:29 gegen den SCM. In der Staffel A herrschte keinerlei Zweifel, wer das Sagen hat. Die Löwen unterstrichen mit den beeindruckenden Erfolgen gegen Wisla Plock und TSV Hannover-Burgdorf, dass sie der Titelfavorit sind.

Melsungens Regisseur Patrik Fahlgren wurde Bester Spieler (Foto). Mathias Tholin (Guif) war bester Torschütze (29). | Foto: Florian Bortfeldt

Im Spiel um Platz fünf trafen die beiden internationalen Gäste aufeinander. Der polnische Vizemeister aus Plock hatte knapp die Nase vorne.

Dass das Miesner-Turnier ein wichtiger Gradmesser vor dem Saisonstart ist, wurde den Zuschauern im kleinen Finale verdeutlicht. Hannover und der SCM schenkten sich nichts. So gab es einige Nicklichkeiten, die am Ende in eine "Rudelbildung" mit jeweils Rot für die beiden Spielführer (Fabian van Olphen und Torge Johannsen) mündeten.

Im Endspiel hatte der Favorit aus Baden spätestens nach der Pause erkennbar den Gegner im Griff und sicherte sich völlig verdient den zweiten Turniererfolg. Mit Philipp und Michael Müller (Melsungen) sowie Gedeon und Isaias Guardiola (RNL) stand je ein Zwillingspaar im Finale - ein Novum. Melsungen wurde nach 2011 erneut Zweiter.

  

Ein Fass Bier für den amtierenden Weltmeister aus Spanien: HVI-Vorsitzender Michael Löwe und Gedeon Guardiola (r.). | Foto: Florian Bortfeldt

Vielleicht sind die Löwen auch in der Liga in der neuen Saison reif für den Titel. Es wird davon abhängen, wie viel Glück die Scherben des Bierglases bringen, das Torwart Niclas Landin bei der Ehrung auf das Parkett fallen lies...

[Quelle:www.volksstimme.de]

HV Ilsenburg zelebriert seine Heimstärke

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In der Harzlandhalle ist der Handball-Verbandsligist HV Ilsenburg eine Macht. Dies bekam auch der Magdeburger SV 90 zu spüren, der Tabellendritte trat mit einer 29:33-Niederlage die Heimreise an. Anzeige Ilsenburg l Die vorgezogene Partie vom letzten Punktspieltag war vom Anpfiff weg hart umkämpft, beiden Teams war der Siegeswille anzumerken. Im Verlauf der ersten Halbzeit wechselte die Führung zunächst mehrfach, ein 2:1-Vorsprung der Ilsenburger wendete der Tabellendritte in eine 4:2- bzw. 6:4-Führung um. Beim Stand von 8:8 glich der HV Ilsenburg wieder aus und verabschiedete sich mit einer starken Schlussphase in die Halbzeitpause. Zum Seitenwechsel stand eine 16:12-Führung für die Kleinert-Sieben auf der Anzeigetafel. Nach Wiederanpfiff wurde die Begegnung zunehmend hektischer, woran auch das Schiedsrichter-Gespann mit zahlreichen umstrittenen Entscheidungen auf beiden Seiten maßgeblichen Anteil hatte. Der Vorsprung der Hausherren wuchs zwischenzeitlich auf fünf Tore an (18:13/38.), doch der Magdeburger SV 90 ließ sich einfach nicht abschütteln. Die Truppe von Harry Jahns kämpften sich zwischenzeitlich wieder auf drei Tore heran (25:22/48.), mehr ließen die Ilsestädter aber nicht zu. Großen Anteil daran hatte auch Torwart Steffen Homann, der vor allem in der Schlussphase zur Höchstform auflief und den Vorsprung mit einer Reihe starker Paraden konstant hielt. Obwohl die Ilsenburger die letzten zehn Minuten nahezu komplett in Unterzahl spielten, konnte der MSV 90 den Rückstand nicht verkürzen. Spätestens als Mathias Eckardt das 31:25 erzielte (55.), war die Entscheidung gefallen. "In einer kampfbetonten Partie hat die Mannschaft ihre aus Heimspielen bekannten Tugenden wieder voll in die Waagschale geworfen. Die tolle kämpferische Mannschaftsleistung hat am Ende den Ausschlag zu unseren Gunsten gegeben. Jetzt wollen wir mit einem Sieg bei Solpke/Mieste den möglichen fünften Platz erkämpfen - und das wäre angesichts der Bedingungen im Saisonverlauf ein Top-Ergebnis", so HVI-Coach Jens Kleinert.

HV Ilsenburg: Homann - Eckardt (4), Dallmann (4), Hausmann (8), Hoffmann (5), Kausch (3), Kays (1), Sadowski (5/3), Gohlke, Müller, Scharun (2), Kleinert (2), Fiebig;

Zeitstrafen: HVI 12 + Rote Karte gegen Mathias Eckardt (59./3. Zeitstrafe) - MSV 5 + Rote Karte gegen Christian Dreibrodt (59./3. Zeitstrafe); Siebenmeter: HVI 3/3 - Magdeburger SV 7/6.

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