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Sieg in den Schlusssekunden verschenkt

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Einem vergebenen Punkt haben die Verbandsliga-Handballer des HV Ilsenburg hinterher getrauert. Durch einen Treffer in den Schlussekunden reichte es gegen den LSV Kleinoschersleben nur zu einem 24:24-Unentschieden. Anzeige Ilsenburg l Zum wiederholten Mal schafften es die Ilsestädter nicht, einen klaren Vorsprung über die Zeit zu bringen. Zehn Minuten vor Schluss hatten die Mannen von Trainer Michael Löwe noch mit 20:15 geführt, wie schon in Westeregeln und Langenweddingen, wo es noch zu einem knappen Sieg reichte, schmolz der Vorsprung in den letzten Minuten deutlich. Selbst der Führungstreffer von Eric Kunze zum 24:23 zehn Sekunden vor der Schlusssirene reichte den Hausherren nicht zum Sieg, mit der Schlusssirene traf der LSV Kleinoschersleben zum vielumjubelten Ausgleich. Als Hauptgrund für den verpassten Sieg sah Trainer Michael Löwe diesmal den Angriff, 30 Fehlwürfe waren am Ende mindestens einer zu viel, um die Partie gegen den Tabellenelften zu gewinnen. "Mal ist es die Abwehr, mal der Angriff, uns fehlt im Moment einfach die Konstanz in den Leistungen", so der Coach des HV Ilsenburg. Die Defensive stand vom Anpfiff weg sehr gut, auch die beiden Torhüter Christoph Geisler und später Steffen Homann wussten mit starken Paraden zu überzeugen. Da die Ilsestädter bereits in der ersten Halbzeit im Angriff zu viel liegen ließen, gestaltete sich die Partie mit einem 10:10 zur Pause sehr torarm. Zwar hatte der HVI zwischenzeitlich mit 5:2 und 8:5 geführt, die Gäste kämpften sich aber postwendend wieder heran. In den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit gestaltete sich das Spiel weiter ausgeglichen, ehe ab der 45. Minute die stärkste Phase des HV Ilsenburg folgte. Mit fünf Toren in Folge zogen die Hausherren auf 20:15 davon. "Eigentlich sollte man bei diesem Spielstand so clever sein, den Vorsprung bis zum Schluss zu behaupten. Doch statt die Angriffe gezielt auszuspielen, haben wir sie überhastet abgeschlossen und und es immer wieder auf eigene Faust versucht", bemängelte Trainer Michael Löwe in dieser Phase die fehlende Cleverness bei seiner Mannschaft. Stattdessen führte der LSV Kleinoschersleben kurz vor Schluss sogar mit 23:22, ehe der HV Ilsenburg das Blatt mit zwei Treffern noch einmal wendete. "Und wenn man dann zehn Sekunden vor Schluss den vermeintlichen Siegtreffer erzielt, ist es schon bitter, diesen noch aus der Hand zu geben", zeigte sich Michael Löwe mit dem Unentschieden nicht zufrieden.

HV Ilsenburg: Geisler, Homann - Sadowski (5/2), Eckardt (2), Hausmann (5), Kunze (3), Kausch (2), Kays, Müller (1), Gohlke (2), Zakrafsky, Fiebig (4), Scharun; Zeitstrafen: HV Ilsenburg 5 - Klein Oschersleben 1; Siebenmeter: HVI 2/2 - Kleinoschersleben 7/3

Harzer setzen den positiven Trend fort

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Der HV Ilsenburg hat das Gastspiel beim SV Langenweddingen II knapp mit 34:32 (17:18) für sich entschieden. Damit zeigt die Tendenz der Vorharzer wieder nach oben. Aus den letzten zwei (Auswärts-)Spielen holte das Team drei Punkte. Anzeige Langenweddingen/Ilsenburg l Kurzfristig musste der HVI zwei Ausfälle verkra ften: Mit Robin Hausmann fiel der wichtige "Shooter" berufsbedingt aus. Dazu musste auch Abwehrrecke Michael Gohlke passen, weil er krank war. Dafür rückten der A-Jugendliche Eric Brune und Steffen Oppermann aus der zweiten Mannschaft in den Kader. Jens Kleinert war nach seiner Knie-OP auch erstmals wieder dabei. Speziell das Fehlen von Hausmann im Angriff war nicht zu unterschäzen, "schließlich ist er immer für acht bis zehn Tore gut", so Trainer Michael Löwe. Im Angriff stellte Löwe daher zwangsläufig um: Matthias Eckhardt rückte auf die halblinke Rückraumposition und löste seine Aufgabe insgesamt sehr gut. Bis zu seiner Hinausstellung nach dreimal 2-Minuten in der 55. Minute trug er mit seinen zehn Treffern entscheidend zum Erfolg bei. Der Start gehörte den Ilsenburgern. Mit 7:3 legten sie die Marschroute vor. Deckungsmäßig hatten die Harzer allerdings wie schon in den meisten der letzten Heimspiele wenig Zugriff, so dass Langenweddingen zurück in die Partie fand. Beim 15:13 für die Gastgeber war alles wieder offen. Beim 18:17 für den SVL II pfiffen die Unparteiischen zur Halbzeitpause. Löwe kritisierte in der Kabine in erster Linie die Defensive seiner Sieben: "Das war bis dahin grottenschlecht." Nach seinen deutlichen Worten schwor sich die Mannschaft für den zweiten Durchgang ein. Fortan wurde aggressiver zugepackt, der erneute Führungswechsel war der Lohn. Über das 20:24 (40. Minute) leuchtete nach 45 Minuten die deutliche 28:22-Führung der Gäste auf der Anzeigetafel. Eine Vorentscheidung. Eckhardt auf halblinks und Nils Zakrawsky auf der Mitte zeigten weiterhin ein gutes Spiel, führten ihr Team so zum wichtigen Sieg. Dennoch gestaltete sich das Duell der direkten Tabellennachbarn in den Schlussminuten noch einmal knapper. Der HVI kassierte einige Zeitstrafen, beim 31:32 wenige Augenblicke vor dem Abpfiff stand zumindest das Resultat kurz vor der erneuten Wende. Die Ilsenburger behielten aber die Ruhe und legten mit zwei Toren nach. Das letzte gehörte dabei Steffen Oppermann, der zum 34:32-Sieg einnetzte. Auch noch nach dem Abpfiff war Trainer Löwe nicht zufrieden mit der Abwehr: "Das war mangelhaft, 32 Gegentore sind viel. Wichtig sind aber nur die zwei Punkte, vielleicht sind wir jetzt auf dem richtigen Weg." Am Wochenende geht es gegen Klein Oschersleben.

HV Ilsenburg: Homann, Geisler - Eckhardt (10), Sadowski (8/5), Fiebig (5), Zakrawsky (2), Kunze (4), Kays (1), Kausch (2), Kleinert (1), Scharun, Oppermann (1), Brune; Siebenmeter: HVI 6/5; Zeitstrafen: HVI 9, 3 x 2 min Mathias Eckhardt (55.)

Löwe-Sieben sorgt mit Remis für den ersten Punktverlust des SV Wacker 09

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Unverhofft kommt oft. Nachdem die Ilsenburger Verbandsliga-Handballer zuletzt drei Heimspiele in Serie verloren hatten und in der Tabelle abrutschten, konnten sie jetzt beim bisher verlustpunktfreien SV Wacker in Westeregeln punkten. Trainer Michael Löwe hatte noch vor dem Anpfiff gesagt, dass sein Team beim SV Wacker völlig ohne Druck aufspielen könne. Dass es am Ende zu einem Remis reicht, freute ihn, wenngleich er einräumte: "Vorher hätte das wohl keiner geglaubt, nach dem Spielverlauf waren aber sogar zwei Punkte drin." Die Begegnung in Westeregeln hatte etwas von einem Spitzenspiel: intensive 60 Minuten, eine volle Sporthalle und dazu viele Tore. Unter den Zuschauern weilten auch Vertreter anderer Verbandsligateams, so zum Beispiel von Eintracht Gommern - ärgster Konkurrent der "Wackeren". Der HVI legte fokussiert los, übernahm mit 2:0 die Führungsarbeit. Die Gastgeber, die auch von SCM-Spieler Yves Grafenhorst betreut und trainiert werden, blieben aber dran und sorgten für die Wende. Über das 10:7 erarbeitete sich der SVW eine 17:14-Pausenführung. Schon zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass Grafenhorsts Bruder Clemens maßgeblich am Torreigen der 09-er beteiligt sein würde. Im gesamten Spielverlauf traf er zehn Mal. "Er war schon relativ schwer zu bändigen", erinnerte sich Löwe. Mit gewohnt kämpferischer Einstellung kehrten die Harzer auf das Parkett zurück. Obwohl mit drei Spielern weniger, drei gegen sechs, markierten die Ilsenburger ein Tor, Wacker schaffte trotz Personalvorteil nur zwei. "Dies war die schwiergste Phase, die wir aber gut überstanden haben", so Löwe. Allerdings musste der HVI auch früh auf die Dienste Mathias Eckhardts verzichten, der schon in der 37. Minute nach dritter Zeitstrafe vorzeitig zum Duschen durfte. Nils Zakrawsky übernahm dessen Aufgabe auf der Mitte aber problemlos und setzte seine Mitspieler gut in Szene. Auf Rechtsaußen sorgte Robert Fiebig mit seinen sieben Treffern in der zweiten Halbzeit permanent für Gefahr. Ilsenburg verkürzte den Rückstand kontinuierlich und kam über ein 19:22 schließlich zur 25:24-Führung. Kurze Zeit später wurde diese sogar auf 30:26 ausgebaut, da waren noch fünf Minuten zu spielen und die Spannung in der Halle förmlich greifbar. Der HVI war am Drücker, das spürte auch der Gastgeber, er musste seinerseits mehr investieren, um wieder auszugleichen. Die Löwe-Sieben hielt trotz Unterzahl einen knappen Vorsprung (30:29). Weil aber auch beim SVW die kämpferische Einstellung stimmte, lief alles auf ein enges Finale hinaus. 30 Sekunden vor dem Abpfiff setzte Löwe die Grüne Karte. Allerdings konnten seine vier Feldspieler den hauchdünnen Vorsprung nicht bis über die Ziellinie retten. Clemes Grafenhorst sorgte für den am Ende doch verdienten Ausgleich. "Trotz der 33 Gegentore, unsere Deckung hat gut gestanden", resümierte Michael Löwe, "die Einstellung meiner Mannschaft hat dieses Mal mehr als gestimmt. Darauf lässt sich aufbauen. Stefan Homann war zudem der wichtige Rückhalt". Auch im nächsten Punktspiel ist der HVI auswärts gefordert, dann geht es zum SV Langenweddingen II. "Da wollen wir nachlegen", so die Spieler. Schaut man auf die Tabelle, ist das auch notwendig, will man nicht in die Abstiegszone abrutschen.


 HV Ilsenburg: Geisler, Homann - Eckhardt (3), Sadowski (4), Fiebig (7), Zakrawsky, Kunze (1), Kays (2), Kausch (3), Gohlke (2), Hausmann (10), Scharun (1); Siebenmeter: HVI 6/5 Wacker 7/7; Zeitstrafen: HVI 10/1 x Rot nach 3 x 2 min, Wack

Handball-Bezirksliga, Damen HV Ilsenburg - SV Lok Oschersleben 23:17(11:6)

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Schmegner: "Sind wieder als Mannschaft aufgetreten"

In der Bezirksliga haben die Damen des HV Ilsenburg gegen den Tabellenvierten SV Lok Oschersleben mit 23:17 gewonnen. Nachdem bereits in der Vorwoche der Vizemeister des Vorjahres, HC Salzland II, sicher bezwungen wurde, sollte ein weiterer Heimsieg eingefahren werden. Gegen spielerisch gute Gäste taten sich die Ilsenburgerinnen zu Beginn schwer und hatten Probleme mit der hochgewachsenen Deckung. So führte der SV Lok durchaus verdient mit 4:3 (10.). Nach und nach fanden die Ilsenburgerinnen jedoch in das Spiel und gingen vor allem durch ihr Tempospiel in Führung. Hier erwiesen sich Claudia Gasz und Stefanie Blum als treffsicher. Sie sorgten maßgeblich dafür, dass es mit einem 11.6 in die Kabine ging.

Nach dem Wechsel gingen die Harzerinnen konzentrierter vor und dominierten fortan das Geschehen. Aufbauend auf einer von Carolin Gille hervorragend organisierten Deckung, schafften es die Gäste zunehmend weniger, zwingende Torchancen herauszuspielen. Auch im Angriff setzten Tina Hoffmann, Anna Bauer und Anja Hoffmann weiterhin ihre Mitspieler immer wieder gut in Szene, so dass der Vorsprung stetig wuchs. Hier zeichnete sich Isabel Liebecke als Torschützin aus. Beim 21:10 war das Spiel entschieden (49.).

In den letzten Minuten schluderten die Ilsenburgerinnen ein wenig, so dass die nie aufsteckenden Gäste noch Ergebniskosmetik zum 23:17-Endstand betreiben konnten. Trainer Uwe Schmegner war zufrieden: "Wir sind erneut als Team aufgetreten und einer hat für den anderen gearbeitet. Ein Sonderlob hat sich Kreisspielerin Vanessa Abel verdient."

HV Ilsenburg: Türke, Meyer - Gasz(8), Abel, Großmann (1), Blum (6), T.Hoffmann (1), A.Hoffmann, Liebecke (7), Gille, Bauer

Strafwürfe: HVI 3/0, SV Lok 2/0

Zeitstrafen: HVI 2, SV Lok 1

 

[Quelle:Volksstimme]

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