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Handball-Verbandsliga Aufsteiger FSV 1895 Magdeburg besiegt Gäste vom HV Ilsenburg deutlich mit 30:21 (19:11)

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Michael Löwe: "Spielsystem ist nicht mehr zeitgemäß!"

Magdeburg/Ilsenburg l Das letzte Auswärtsspiel des Jahres hat der HV Ilsenburg mit einer Niederlage abgeschlossen. Beim Verbandsliga-Aufsteiger FSV 1895 Magdeburg gab es eine deutliche 21:30-Pleite.

Robin Hausmann und der HV Ilsenburg gerieten bei Aufsteiger FSV 1895 Magdeburg ins Stolpern und teilweise unter die Räder. Der Gastgeber setzte sich mit 30:21 durch.

 Robin Hausmann und der HV Ilsenburg gerieten bei Aufsteiger FSV 1895 Magdeburg ins Stolpern und teilweise unter die Räder. Der Gastgeber setzte sich mit 30:21 durch. | Foto: Florian Bortfeldt
 
Im Nachholspiel fehlten den Ilsenburgern Chris Sadowski und Norman Müller berufsbedingt. Beim Liga-Neuling liefen die Gästen von Anfang an einem Rückstand hinterher. Die Magdeburger ließen den Ball laufen, waren zielstrebig in ihren Angriffen und "zerlegten" den HVI regelrecht. Beim 10:3 nach knapp einer Viertelstunde drohte den Harzern ein Fiasko. Trainer Michael Löwe im Rückblick: "Die Magdeburger waren richtig gut, wir haben sie in dieser Phase nicht in den Griff bekommen." Der FSV brachte die erste Halbzeit so zu Ende, wie er sie begonnen hatte: mit einem hohen Tempo und sehenswertem Angriffshandball. Beim 19:11 ging es in die Kabinen.
 
Michael Löwe gestand später ein generelles Problem seiner Mannschaft ein: "Unsere Dominanz in punkto Körperlichkeit im Spielsystem ist nicht mehr gegeben. Dem schnellen und hoch frequentierten Handball der zumeist deutlich jüngeren Gegner haben wir kaum noch etwas entgegen zu setzen. Unsere robuste Art und Weise ist veraltet und nicht länger zeitgemäß. Wir haben dies nun in dieser Saison schon mehrfach zu spüren bekommen, vor allem gegen Magdeburger Teams."

Nach der katastrophalen ersten Halbzeit starteten die Ilsenburger zwar besser in Abschnitt zwei, den großen Rückstand holten sie aber nicht mehr auf. Hierfür war dann nicht nur die Spielweise allein als Ursache zu sehen, wieder einmal "verpulverte" der HVI viele Möglichkeiten. Am Ende waren es knapp 30 Fehlwürfe und 20 technische Fehler, die einem besseren Abschneiden und vor allem mehr Toren im Wege standen. "Wenn man nur 21 Tore erzielt, sagt das doch einiges aus", so ein enttäuschter Trainer.

Zum Ende des Handballjahres 2013 macht sich Michael Löwe Gedanken, wie die Zukunft beim HVI aussehen kann. "Nach diesem Ergebnis ist nun klar, dass wir gegen den Abstieg spielen. In den kommenden Wochen müssen wir umplanen, so kann es jedenfalls nicht weitergehen." Am Sonnabend empfängt der HVI im Heimspiel Schlusslicht Oebisfelde, bei dem Matthias Eckhardt mit Fingerverletzung fehlen wird. "Gewinnen wir dann nicht, wäre das der SuperGAU", so Löwe drastisch.

HV Ilsenburg: Geisler, Homann - Eckhardt (4/3), Fiebig, Zakravsky (1), Dallmann (3), Kays, Kausch (3), Gohlke (5), Hausmann (5/1), Scharun, Kleinert

Siebenmeter: FSV 6/6, HVI 4/4; Zeitstrafen: FSV 2, HVI 7.

[Quelle:www.volksstimme.de]

Handball-Verbandsliga BSV 93 Magdeburg II - HV Ilsenburg 38:32 (21:17)

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Viele Tore, aber keine Alternativen

Das vorletzte Auswärtsspiel des Jahres haben die Handballer vom HV Ilsenburg mit 32:38 verloren. In der temporeichen Partie beim BSV 93 Magdeburg II hieß es zur Pause schon 21:17.

Gehörte auf der Linksaußenposition am Sonnabend zu den erfolgreichsten Torschützen beim HV Ilsenburg: Martin Kays, der hier einen seiner acht Treffer gegen den BSV 93 markiert.

 Gehörte auf der Linksaußenposition am Sonnabend zu den erfolgreichsten Torschützen beim HV Ilsenburg: Martin Kays, der hier einen seiner acht Treffer gegen den BSV 93 markiert. | Foto: Florian Bortfeldt

Magdeburg/Ilsenburg (fbo) l Gut gespielt, aber nichts gewonnen. So lautet das Fazit aus Sicht des HVI.

Vor Anpfiff war aus zwei Gründen klar, dass diese Begegnung ein harter Prüfstein sein würde: die Magdeburger zählen in dieser Saison zu den spielstarken Teams der Liga; beim HV Ilsenburg gab es nur einen Auswechselspieler.

Die Harzer legten allerdings einen Auftakt nach Maß hin, führten 3:0 nach drei Minuten. Torwart Steffen Homann hatte da auch schon einen ersten Strafwurf pariert. Im weiteren Verlauf sollten mehr folgen, außerdem hielt er sein Team mit starken Paraden mehrfach im Spiel. Danach nahmen die Olvenstedter Fahrt auf, verkürzten auf 2:3 und 6:7. Jedoch legten die Ilsestädter noch immer vor. Vor allem über die linke Angriffsseite kam man zum Torerfolg. Immer wieder bediente Robin Hausmann Außenspieler Martin Kays oder suchte selbst den Abschluss. Beide kamen am Ende auf je acht Treffer. Nach knapp einer Viertelstunde übernahmen die Hausherren erstmals die Führung (12:11). Schon jetzt machte sich auf HVI-Seite das extrem hohe Tempo bemerkbar, denn einige Male wurde zu früh oder unkonzentriert abgeschlossen. Auch technische Fehler schlichen sich ein. Jens Kleinert, der den verhinderten Cheftrainer Michael Löwe an der Seitenlinie vertrat, versuchte es noch vor der Halbzeit mit einem Torwart-Wechsel. Das brachte nur bedingt Erfolg. In den ersten 30 Minuten fielen etliche Tore, beim 21:17 ging es in die Kabinen.

Die personell geschwächten Ilsenburger blieben auch in der zweiten Halbzeit dran, ließen die technisch guten und quirligen Magdeburger nicht enteilen (24:22). Jedoch musste man weiter hohen Aufwand betreiben, das kostete Kraft und Konzentration beim Torabschluss. Es blieb ein physisch anspruchsvolles Duell, bei dem die Ilsenburger auch aufgrund der zahlreichen Zeitstrafen gegen sich nicht noch weiter verkürzen konnten. Elf HVI-Zeitstrafen standen nur zwei beim BSV gegenüber. Ähnlich differierend war das Strafwurfverhältnis. Am Ende unterlagen die Harzer mit sechs Toren.

Kleinert zog ein positives Fazit: "Die Truppe hat das Beste herausgeholt und immer gekämpft. Einziger Vorwurf: Zum Teil wurde zu schnell abgeschlossen."

Bis Weihnachten warten noch zwei Partien auf den HVI. Erst geht es zum FSV Magdeburg, dann kommt Oebisfelde.

HV Ilsenburg: Homann, Geisler - Eckhardt (4), Sadowski (8), Fiebig (1), Zakrawsky (1), Kays (8), Hausmann (8), Scharun (3).

Zeitstrafen: HVI 11, BSV MD II 2; Siebenmeter: HVI 2, BSV MD II 9.

[Quelle:www.volksstimme.de]

THW Kiel kommt nach Ilsenburg

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Das wird ein Handballfest! Wenn am 9. und 10. August das Klaus-Miesner-Gedenkturnier in der Ilsenburger Harzlandhalle sein 25. Jubiläum feiert, ist auch die weltbeste Club-Mannschaft dabei. Der THW Kiel hat anlässlich des runden Geburtstags seine Teilnahme zugesagt. Bereits mehrfach hatten die Organisatoren um Lothar Schacke probiert, den deutschen Serienmeister in den Harz zu locken. 2014 ist die Mannschaft um Trainer Alfred Gislason nun dabei. Die Freude darüber war beim Veranstalter HV Ilsenburg verständlicherweise groß, der Vorsitzende Michael Löwe: "Wir sind sehr glücklich!" Vervollständigt wird das Turnier von Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen, dem SCM einem weiteren Bundesligisten und zwei internationalen Gästeteams. Bericht folgt


[Quelle:Harzer Volksstimme]

Handball, Bezirksklasse Goedecke-Sieben erkämpft 33:30-Erfolg beim bisherigen Spitzenreiter SV Anhalt Bernburg

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Ilsenburger Reserve übernimmt die Tabellenführung

Die Handballer des HV Ilsenburg II haben das Topspiel in der Bezirksklasse West gewonnen. Mit einem 33:30-Erfolg beim bisher ungeschlagenen SV Anhalt Bernburg eroberten die Ilsestädter die Tabellenspitze.

Nach ausgeglichener Anfangsphase bis zum 3:3 fanden die Ilsenburger besser ins Spiel und setzten sich auf 6:3 bzw. 10:5 ab. Ab Mitte der ersten Halbzeit fanden auch die Bernburger ihren Rhythmus und kämpften sich mit einem Zwischenspurt zum 12:12-Ausgleich. In der Schlussphase des ersten Spielabschnitts warf sich die Ilsenburger wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung zum 15:13-Pausenstand heraus.

Zwar ging auch der erste Treffer nach dem Seitenwechsel auf das Konto des HVI, doch Anhalt Bernburg erwies sich als der erwartet starke Gegner. Die Hausherren glichen zum 17:17 aus und ließen sich nicht abschütteln. In der Folge legten die Ilsenburger stets ein oder zwei Treffer vor, die Gastgeber konterten postwendend zum Ausgleich. Die Entscheidung fiel erst in den Schlussminuten, als sich der HV Ilsenburg mit vier Treffern in Folge auf 33:28 absetzte. Zu diesem Zeitpunkt waren noch zwei Minuten zu spielen - und der Sieg damit in trockenen Tüchern.

"Trotz der hohen Anzahl an Gegentoren war die gute Deckung der Garant für den Sieg. Kieran Schneider und Michael Löwe haben die Abwehr im Mittelblock hervorragend organisiert, die beiden Außenspieler Johannes Bittner und Christian Werner haben gut verteidigt und auch im Angriff sehr gute Akzente gesetzt", lobte Trainer Christian Goedecke. Im Angriff ragten die beiden Rückraumschützen Steffen Oppermann und Mario Dallmann mit jeweils zehn Treffern heraus. "Nur mit einer starken Mannschaftsleistung war der Sieg gegen den starken Konkurrenten und Mitfavoriten auf den Staffelsieg möglich", fügte Goedecke hinzu, der auch das Blankenburger Schiedsrichtergespann Fickenwirth/Pietzko für seine gute Leistung lobte.

Durch die Wertung des Heimspiels gegen Lok Oschersleben II haben die Ilsenburger die Tabellenführung übernommen. Diese gilt es am 21. Dezember im Harzderby gegen den HV Wernigerode II, der ebenfalls erst zwei Minuspunkte auf dem Konto hat, zu verteidigen.

HV Ilsenburg: Gelinski, Zimmermann - Dallmann (10), Oppermann (10), Schneider (3/2), Bittner (3), Löwe (1), Werner (2), Parlesak (4/2), Schulze, Bonin, Rasch;
Zeitstrafen: Bernburg 2 - Ilsenburg II 4; Siebenmeter: Bernburg 4/3 - Ilsenburg II 4/4.

[Quelle:www.volksstimme.de]

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