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Handball HV Ilsenburg erwartet den SV Oebisfelde II / Damen treffen im Harzderby auf den HT 1861 Halberstadt

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Schlusslicht gastiert zum Jahresausklang in der Ilsestadt

Während sich ein Großteil der Handballteams in Sachsen-Anhalt schon in die Winterpause verabschiedet hat, sind die Mannschaften des HV Ilsenburg am Samstag noch einmal nahezu komplett im Einsatz.

Beendet Sven Fiebig mit dem HV Ilsenburg im Heimspiel gegen den Tabellenletzten SV Oebisfelde II die Negativserie?

Beendet Robert Fiebig mit dem HV Ilsenburg im Heimspiel gegen den Tabellenletzten SV Oebisfelde II die Negativserie? | Foto: Ingolf Geßler
 
Das erste Spiel des Tages bestreitet die männliche A-Jugend des HV Ilsenburg, die um 11.15 Uhr den Tabellenzweiten der Bezirksliga, Post SV Magdeburg, zum Punktspiel in der Harzlandhalle erwartet.

Im darauffolgenden Spiel steht für die Damenmannschaft des HV Ilsenburg das mit Spannung erwartete Harzderby der Bezirksliga gegen den HT 1861 Halberstadt auf dem Programm. Das Team von Coach Uwe Schmegner führt das Klassement der West-Staffel als einziges verlustpunktfreies Team souverän an und geht als klarer Favorit in die Partie. Die Gäste aus der Kreisstadt rangieren mit einer Bilanz von drei Siegen und vier Niederlagen im Tabellenmittelfeld. Der Anwurf zum Harzderby erfolgt um 13 Uhr.

Das Hauptaugenmerk dürfte ab 15.15 Uhr auf der ersten Männermannschaft des HV Ilsenburg liegen, die nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Serie auf das Tabellenschlusslicht SV Oebisfelde II trifft. Alles andere als ein Sieg wäre für die Mannen von Trainer Michael Löwe eine herbe Enttäuschung. Als Tabellenzehnter hinken die Ilsestädter ihren vor der Saison angemeldeten Ansprüchen weit hinterher. Vor allem die Art und Weise, wie der HVI sein jüngstes Gastspiel beim Aufsteiger FSV 1895 Magdeburg verlor, treibt einige Sorgenfalten auf die Stirn der Verantwortlichen. Mit einem Sieg über die bisher punktlose Oebisfelder Reserve könnte es für die Ilsenburger um zwei Tabellenplätze nach oben gehen, auch für die treuen Fans wäre es ein versöhnlicher Abschied aus dem Jahr 2013.

Verzichten müssen die Zuschauer auf das ursprünglich geplante Harzderby zwischen dem HV Ilsenburg II und dem HV Wernigerode II. Das Gipfeltreffen zwischen dem Tabellenzweiten und Spitzenreiter der Bezirksklasse West wurde auf den 2. März 2014 verlegt.

Heimspiele finden am morgigen Samstag statt!

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Laut Volksstimme soll das Spiel der ersten Männer sowie das Spiel der Frauen am Sonntag stattfinden.  Dies ist eine Fehlinformation! Alle Spiele des HV Ilsenburg finden am morgigen Samstag statt.

Ausführlicher Bericht folgt im laufe des Tages. 

Handball-Verbandsliga Aufsteiger FSV 1895 Magdeburg besiegt Gäste vom HV Ilsenburg deutlich mit 30:21 (19:11)

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Michael Löwe: "Spielsystem ist nicht mehr zeitgemäß!"

Magdeburg/Ilsenburg l Das letzte Auswärtsspiel des Jahres hat der HV Ilsenburg mit einer Niederlage abgeschlossen. Beim Verbandsliga-Aufsteiger FSV 1895 Magdeburg gab es eine deutliche 21:30-Pleite.

Robin Hausmann und der HV Ilsenburg gerieten bei Aufsteiger FSV 1895 Magdeburg ins Stolpern und teilweise unter die Räder. Der Gastgeber setzte sich mit 30:21 durch.

 Robin Hausmann und der HV Ilsenburg gerieten bei Aufsteiger FSV 1895 Magdeburg ins Stolpern und teilweise unter die Räder. Der Gastgeber setzte sich mit 30:21 durch. | Foto: Florian Bortfeldt
 
Im Nachholspiel fehlten den Ilsenburgern Chris Sadowski und Norman Müller berufsbedingt. Beim Liga-Neuling liefen die Gästen von Anfang an einem Rückstand hinterher. Die Magdeburger ließen den Ball laufen, waren zielstrebig in ihren Angriffen und "zerlegten" den HVI regelrecht. Beim 10:3 nach knapp einer Viertelstunde drohte den Harzern ein Fiasko. Trainer Michael Löwe im Rückblick: "Die Magdeburger waren richtig gut, wir haben sie in dieser Phase nicht in den Griff bekommen." Der FSV brachte die erste Halbzeit so zu Ende, wie er sie begonnen hatte: mit einem hohen Tempo und sehenswertem Angriffshandball. Beim 19:11 ging es in die Kabinen.
 
Michael Löwe gestand später ein generelles Problem seiner Mannschaft ein: "Unsere Dominanz in punkto Körperlichkeit im Spielsystem ist nicht mehr gegeben. Dem schnellen und hoch frequentierten Handball der zumeist deutlich jüngeren Gegner haben wir kaum noch etwas entgegen zu setzen. Unsere robuste Art und Weise ist veraltet und nicht länger zeitgemäß. Wir haben dies nun in dieser Saison schon mehrfach zu spüren bekommen, vor allem gegen Magdeburger Teams."

Nach der katastrophalen ersten Halbzeit starteten die Ilsenburger zwar besser in Abschnitt zwei, den großen Rückstand holten sie aber nicht mehr auf. Hierfür war dann nicht nur die Spielweise allein als Ursache zu sehen, wieder einmal "verpulverte" der HVI viele Möglichkeiten. Am Ende waren es knapp 30 Fehlwürfe und 20 technische Fehler, die einem besseren Abschneiden und vor allem mehr Toren im Wege standen. "Wenn man nur 21 Tore erzielt, sagt das doch einiges aus", so ein enttäuschter Trainer.

Zum Ende des Handballjahres 2013 macht sich Michael Löwe Gedanken, wie die Zukunft beim HVI aussehen kann. "Nach diesem Ergebnis ist nun klar, dass wir gegen den Abstieg spielen. In den kommenden Wochen müssen wir umplanen, so kann es jedenfalls nicht weitergehen." Am Sonnabend empfängt der HVI im Heimspiel Schlusslicht Oebisfelde, bei dem Matthias Eckhardt mit Fingerverletzung fehlen wird. "Gewinnen wir dann nicht, wäre das der SuperGAU", so Löwe drastisch.

HV Ilsenburg: Geisler, Homann - Eckhardt (4/3), Fiebig, Zakravsky (1), Dallmann (3), Kays, Kausch (3), Gohlke (5), Hausmann (5/1), Scharun, Kleinert

Siebenmeter: FSV 6/6, HVI 4/4; Zeitstrafen: FSV 2, HVI 7.

[Quelle:www.volksstimme.de]

Handball-Verbandsliga BSV 93 Magdeburg II - HV Ilsenburg 38:32 (21:17)

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Viele Tore, aber keine Alternativen

Das vorletzte Auswärtsspiel des Jahres haben die Handballer vom HV Ilsenburg mit 32:38 verloren. In der temporeichen Partie beim BSV 93 Magdeburg II hieß es zur Pause schon 21:17.

Gehörte auf der Linksaußenposition am Sonnabend zu den erfolgreichsten Torschützen beim HV Ilsenburg: Martin Kays, der hier einen seiner acht Treffer gegen den BSV 93 markiert.

 Gehörte auf der Linksaußenposition am Sonnabend zu den erfolgreichsten Torschützen beim HV Ilsenburg: Martin Kays, der hier einen seiner acht Treffer gegen den BSV 93 markiert. | Foto: Florian Bortfeldt

Magdeburg/Ilsenburg (fbo) l Gut gespielt, aber nichts gewonnen. So lautet das Fazit aus Sicht des HVI.

Vor Anpfiff war aus zwei Gründen klar, dass diese Begegnung ein harter Prüfstein sein würde: die Magdeburger zählen in dieser Saison zu den spielstarken Teams der Liga; beim HV Ilsenburg gab es nur einen Auswechselspieler.

Die Harzer legten allerdings einen Auftakt nach Maß hin, führten 3:0 nach drei Minuten. Torwart Steffen Homann hatte da auch schon einen ersten Strafwurf pariert. Im weiteren Verlauf sollten mehr folgen, außerdem hielt er sein Team mit starken Paraden mehrfach im Spiel. Danach nahmen die Olvenstedter Fahrt auf, verkürzten auf 2:3 und 6:7. Jedoch legten die Ilsestädter noch immer vor. Vor allem über die linke Angriffsseite kam man zum Torerfolg. Immer wieder bediente Robin Hausmann Außenspieler Martin Kays oder suchte selbst den Abschluss. Beide kamen am Ende auf je acht Treffer. Nach knapp einer Viertelstunde übernahmen die Hausherren erstmals die Führung (12:11). Schon jetzt machte sich auf HVI-Seite das extrem hohe Tempo bemerkbar, denn einige Male wurde zu früh oder unkonzentriert abgeschlossen. Auch technische Fehler schlichen sich ein. Jens Kleinert, der den verhinderten Cheftrainer Michael Löwe an der Seitenlinie vertrat, versuchte es noch vor der Halbzeit mit einem Torwart-Wechsel. Das brachte nur bedingt Erfolg. In den ersten 30 Minuten fielen etliche Tore, beim 21:17 ging es in die Kabinen.

Die personell geschwächten Ilsenburger blieben auch in der zweiten Halbzeit dran, ließen die technisch guten und quirligen Magdeburger nicht enteilen (24:22). Jedoch musste man weiter hohen Aufwand betreiben, das kostete Kraft und Konzentration beim Torabschluss. Es blieb ein physisch anspruchsvolles Duell, bei dem die Ilsenburger auch aufgrund der zahlreichen Zeitstrafen gegen sich nicht noch weiter verkürzen konnten. Elf HVI-Zeitstrafen standen nur zwei beim BSV gegenüber. Ähnlich differierend war das Strafwurfverhältnis. Am Ende unterlagen die Harzer mit sechs Toren.

Kleinert zog ein positives Fazit: "Die Truppe hat das Beste herausgeholt und immer gekämpft. Einziger Vorwurf: Zum Teil wurde zu schnell abgeschlossen."

Bis Weihnachten warten noch zwei Partien auf den HVI. Erst geht es zum FSV Magdeburg, dann kommt Oebisfelde.

HV Ilsenburg: Homann, Geisler - Eckhardt (4), Sadowski (8), Fiebig (1), Zakrawsky (1), Kays (8), Hausmann (8), Scharun (3).

Zeitstrafen: HVI 11, BSV MD II 2; Siebenmeter: HVI 2, BSV MD II 9.

[Quelle:www.volksstimme.de]

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