Homepage

Ilsenburger Handballer ohne Punktverlust

Veröffentlicht in 1. Männermannschaft.

Bewertung:  / 0
Lenny Rinke (Zweiter von rechts) wird von zwei „Burgenländern“ in die Mangel genommen und versucht seinen Nebenmann Markus Czaja (links) ins Spiel zu bringen. Beide steuerten fünf Treffer zum knappen Heimsieg gegen die Saalestädter bei. Foto: Ingolf Geßler

Lenny Rinke (Zweiter von rechts) wird von zwei „Burgenländern“ in die Mangel genommen und versucht seinen Nebenmann Markus Czaja (links) ins Spiel zu bringen. Beide steuerten fünf Treffer zum knappen Heimsieg gegen die Saalestädter bei. Foto: Ingolf Geßler

Am 6. Spieltag der Handball-Verbandsliga bleibt der HV Ilsenburg nach dem 35:34-Sieg weiter ohne Punktverlust.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Der HV Ilsenburg ist in der Handball-Verbandsliga auch nach dem sechsten Spieltag ohne Punktverlust. Beim 35:34-Erfolg über den HC Burgenland II mussten die Anhänger aber bis in die Schlussminuten hinein um den Sieg bangen.

Vielversprechender Start

Die Gastgeber erwischten ohne Jaroslav Zuzanek, der sich im letzten Heimspiel gegen Calbe den Daumen gebrochen hatte, einen vielversprechenden Start. Zwar ging der erste Treffer auf das Konto der Burgenländer, doch dann erzielten die Hausherren fünf Tore in Folge und alles sah nach dem nächsten ungefährderten Heimsieg aus. Doch weit gefehlt. Im weiteren Verlauf ließen die Ilsenburger gerade von den Außenpositionen einige klare Chancen aus und nach knapp acht Minuten hatte die Oberliga-Reserve des HC Burgenland zum 5:5 ausgeglichen.

„Wir wussten um die Offensivstärke des Gegners und ihren besten Torschützen Tobias Seyfarth, waren auch gut darauf eingestellt, haben es an diesem Tag aber schlecht umgesetzt“, so Andreas Simon. Beim Stand von 9:10 (16.) reagierte der HVI-Coach mit einer Auszeit, doch die Umstellung auf eine offensivere 5:1-Deckung verfehlte zunächst noch ihre Wirkung.

Gäste ziehen davon

„Wir haben die Einläufer nicht konsequent genug angenommen, so kam der Gegner über den linken Rückraum und den Kreis immer wieder zum Abschluss“, bemängelte Andreas Simon. Die Gäste zogen auf 9:13 davon und führten bis kurz vor der Pause weiter mit vier Toren (13:17, 27.), ehe der HVI im Endspurt der ersten Halbzeit auf 16:18 herankam.

In der Pause gab Andreas Simon seinen Leuten mit auf den Weg, den Gegner konsequenter zu verteidigen. Der Start verlief mit zwei schnellen Toren von Eric Kunze und Markus Czaja auch verheißungsvoll, doch im weiteren Verlauf gerieten die Ilsenburger wieder mit 20:23 ins Hintertreffen (39.).

Taktische Maßnahme griff

In der entscheidenden Phase griff die taktische Maßnahme, den mit elf Toren erfolgreichsten HC-Werfer Tobias Seyfarth in Manndeckung zu nehmen. Ab Mitte der zweiten Halbzeit wurden auch im Angriff mit schnellem Spiel die nötigen Räume geschaffen. Hiervon profitierte besonders Kreisspieler Sebastian Kausch, der nach dem Seitenwechsel sechs seiner acht Tore erzielte. Auch Michael Gohlke steuerte zur hundertprozentigen Siebenmeterquote in der Endphase zwei wichtige Treffer aus dem Rückraum bei.

„Beim Stand von 28:28 haben wir dann Oberwasser bekommen, einmal mehr hat sich die Tiefe im Kader bezahlt gemacht“, so HVI-Coach Simon. Knackpunkt für die Gäste war eine Rote Karte gegen Trainer Norman Öttner beim Stand von 34:32 (58.), in Überzahl ließen sich die Ilsenburger die Führung nicht mehr nehmen.

Ilsenburg führt Tabelle an

„Zum ersten Mal war die Mannschaft in der Situation, mit vier Toren zurück zu liegen, das hat sie gut gemeistert. Trotzdem müssen wir analysieren, was schief gelaufen ist und vor dem anstehenden Spitzenspiel gegen Wittenberg/Piesteritz in zwei Wochen verbessert werden muss“, so Simon. Da die Wittenberger das Topspiel beim BSV Fichte Erdeborn verloren, führt der HV Ilsenburg nun die Tabelle an.

HV Ilsenburg: Homann, Papies - Czaja (5), Rinke (5), Sadowski (3), Filous, Kausch (8), Bittner (1), Gohlke (5/3), Hoffmann (3), Kays (1), Kunze (4), Schneider, Hain;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 2 - HC Burgenland II 4 + Rote Karte gegen Trainer Norman Öttner (58.); Siebenmeter: HV Ilsenburg 3/3 - HC Burgenland II 3/3.

Im Derby ersten Sieg eingefahren

Veröffentlicht in 2. Männermannschaft.

Bewertung:  / 0
Ilsenburgs Florian Fahrtmann lässt sich in dieser Szene weder von Matthias Schlemminger (links) noch von Jozsef Magonyi (verdeckt) aufhalten und erzielt einen seiner sechs Treffer. Foto: Ingolf Geßler

Ilsenburgs Florian Fahrtmann lässt sich in dieser Szene weder von Matthias Schlemminger (links) noch von Jozsef Magonyi (verdeckt) aufhalten und erzielt einen seiner sechs Treffer. Foto: Ingolf Geßler

Die Handball-Männer vom HV Ilsenburg II haben ihren ersten Sieg in der neuen Liga eingefahren.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Der Aufsteiger setzte sich im Harzderby der Bezirskliga West gegen die SG Stahl Blankenburg mit 39:26 (18:11) durch. Mit neuformierter Mannschaft hat die Zweite des HV Ilsenburg nach dem souveränen Aufstieg die Bezirksliga-Saison in Angriff genommen. Michael Löwe bildet gemeinsam mit Christian Goedecke das Trainergespann, mit Florian Fahrtmann, Matthias Eckardt, Eric Brune und Felix Hain wechselten vier Spieler der Verbandsliga-Mannschaft in den Kader der Zweiten. Zusammen mit Mario Dallmann oder Norman Müller verfügt die HVI-Reserve damit über eine sehr erfahrene Truppe, die sich einen Platz im Tabellenmittelfeld zum Ziel gesetzt hat.

Nach zwei Auswärtsniederlagen zum Saisonauftakt beim SV Langenweddingen II (30:36) und bei der SpG Thale/Westerhausen (25:26), sollte im Harzderby gegen die SG Stahl Blankenburg unbedingt der erste Saisonsieg her. Die Ilsenburger mussten mit Matthias Eckardt, Steffen Oppermann, Andreas Drechsler und Björn Parlesack zwar wichtige Spieler ersetzen, dafür half Michael Gohlke aus der ersten Mannschaft aus.

Unerwartet offensiv

Die Blankenburger agierten mit einer unerwartet offensiven Deckung, in einer 4:2-Formation sollten die Rückraumschützen Florian Fahrtmann und Michael Gohlke mit einer Manndeckung aus dem Spiel genommen werden. Diese Taktik spielte aber eher den Hausherren in die Karten. Zum einen konnten Mario Dallmann, Norman Müller oder Eric Brune ihre individuellen Qualitäten im „Vier gegen Vier“ ausspielen, auch die beiden „Rückraumkanoniere“ wurden mit Sperren immer wieder in gute Wurfpositionen gebracht. Michael Gohlke versenkte vor der Pause nahezu jeden Wurf im Stahl-Gehäuse, war mit zehn Treffern am Ende erfolgreichster Werfer der Partie. Auch Mario Dallmann und Florian Fahrtmann präsentierten sich mit sieben und sechs Toren sehr treffsicher.

Eine 4:1-Führung konnten die Blankenburger mit ihrem schnellen Angriffsspiel noch einmal auf 6:5 verkürzen, doch mit zunehmender Spielzeit spielte der HV Ilsenburg seine Routine und individuelle Klasse aus. Über die Stationen 9:5 und 13:8 warfen die Gastgeber eine bereits vorentscheidende 18:11-Führung heraus, Anteil daran hatte auch die Abschlussschwäche der SG Stahl vom Siebenmeterpunkt. Die ersten drei Strafwürfe wurden vergeben, ehe Stefan Schulze, mit fünf Toren bester Stahl-Werfer, den ersten zum Stand von 13:10 verwandelte (23.).

Auch nach Wiederanpfiff behielt die SG Stahl ihre offensive Deckungsvariante bei, konnten die Kreise des Ilsenburger Offensivtrios Gohlke, Fahrtmann und Dallmann aber nicht einengen. Mit einem 6:1-Lauf zogen die Hausherren auf 24:12 davon, danach pegelte sich der Vorsprung konstant bei zehn bis zwölf Toren ein. In der Schlussphase drehte auch HVI-Spielmacher Norman Müller mit vier Treffern auf, durch einige vergebene Würfe verpassten die Ilsestädter die „40-Tore-Marke“ knapp.

Bereits am kommenden Sonntag steht für den HV Ilsenburg II das nächste Heimspiel gegen den HC Aschersleben II an, die SG Stahl Blankenburg erwartet am 22. Oktober die SG Lok Oschersleben im heimischen Sportforum.

HV Ilsenburg II: Gelinski, Zimmermann - Gohlke (10), Dallmann (7), Müller (4), Fahrtmann (6), Hain (4), Brune (2), Habel (2), Rasch, Ebeling (2), Fuchs, Hoppe (2/1), Kortegast;

SG Stahl Blankenburg: Kissner, Schalanda - Schulze (5/2), Magonyi (4), Dieterich (3), Schlemminger (4), Baczynski (4), am Ende (3), Charwat (2), Kalinowsky (1), Arndt;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg II 1 - SG Stahl Blankenburg 3; Siebenmeter HV Ilsenburg II 1/1 - SG Stahl Blankenburg 6/2.

Schon nahe an der Perfektion

Veröffentlicht in 1. Männermannschaft.

Bewertung:  / 0
Sebastian Kausch (vorn) lieferte in der Abwehr eine starke Partie ab und schraubte seine Trefferkonto in der Schlussphase noch auf vier Treffer. Archivfoto: Ingolf Geßler

Sebastian Kausch (vorn) lieferte in der Abwehr eine starke Partie ab und schraubte seine Trefferkonto in der Schlussphase noch auf vier Treffer. Archivfoto: Ingolf Geßler

Einen 35:22-Erfolg hat der HV Ilsenburg in der Handball-Verbandsliga Süd gegen den Landsberger HV geholt.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Der HV Ilsenburg kommt in der Handball-Verbands­liga Süd mit jedem Spiel besser in Schwung. Beim 35:22-Erfolg über den Landsberger HV sprach Trainer Andreas Simon von einer nahezu perfekten Vorstellung.

Intensives Trainings

Nachdem es in der Auswärtspartie bei der HG 85 Köthen II dem Angriffsspiel etwas an Schnelligkeit gefehlt hatte, wurde im Training intensiv daran gearbeitet, mit Kreuzbewegungen und schnellem Spiel in die Tiefe und Breite die nötigen Freiräume zu schaffen. „Was wir uns im Training erarbeitet und für das Spiel vorgenommen haben, wurde von der ersten bis zur letzten Minute hervorragend umgesetzt. Ich bin hochzufrieden mit der Vorstellung der Mannschaft, die immer bemüht war, Tempo-Handball zu spielen“, lobte Trainer Andreas Simon den starken Auftritt seiner Mannen.

Den ersten Treffer erzielten zwar die Landsberger, die Hausherren hatten aber sofort die richtige Antwort parat und gingen mit einem 4:0-Lauf in Führung. Da der ein der andere Wurf noch nicht genau genug platziert wurde, kam der Landsberger HV durch zwei Treffer aus dem Rückraum noch einmal auf 4:3 heran (7.). Zudem hatte Keeper Steffen Hohmann mit starken Paraden nach Tempogegenstößen die Führung gesichert. Im weiteren Verlauf zog der HV Ilsenburg davon, vor allem Markus Czaja sorgte für viel Wirbel im Angriff. Nach seinem vierten Treffer zum 10:5 reagierte der Gästecoach mit einer Manndeckung (16.).

Schnelles Angriffsspiel

Auch hiervon ließen sich die Ilsenburger nicht aus dem Rhythmus bringen, fortan nutzten Czajas Nebenleute die sich bietenden Räume, um den Vorsprung weiter zu erhöhen. Ob Michal Filous von Rechtsaußen, Chris Sadowski und Lenny Rinke aus dem Rückraum oder Michael Gohlke als sicherer Siebenmeterschütze – mit schnellem Angriffsspiel wurde die Gästeabwehr ein ums andere Mal auseinander genommen und die Führung zur Pause auf 18:11 ausgebaut.

Auch in der zweiten Halbzeit hielt der HV Ilsenburg das Tempo hoch, mit einem 4:0-Lauf binnen drei Minuten zogen die Ilsestädter unaufhaltsam auf 22:11 davon. Mit variablem und schnellem Angriffsspiel wurde immer wieder die Lücke im Deckungsverbund der Gäste gesucht, war diese mal nicht auf Anhieb gegeben, bauten die Ilsenburger ihren Angriff neu auf. Im Verbund mit einer sicheren Deckung und einem konstant stark haltenden Steffen Hohmann zwischen den Pfosten wuchs der Vorsprung bis zur 43. Minute auf 29:15 an.

Rückstand verkürzt

In der Schlussphase ließen die Ilsenburger im Gefühl des sicheren Sieges die ein oder Chance liegen, unter anderem auch zwei Siebenmeter innerhalb einer Minute. Der Landsberger HV, der zwar spielerisch gute Ansätze zeigte, im Abschluss aber die nötige Durchschlagskraft vermissen ließ, verkürzte den Rückstand zwischenzeitlich auf elf Tore (32:21/55.). Am deutlichen 35:22-Sieg, der auch in dieser Höhe vollauf verdient war, gab es aber nichts zu rütteln.

„Das war wirklich ein sehr gutes und schnelles Handballspiel meiner Jungs, es war ein nahezu perfekter Tag und ich habe kaum etwas kritisieren. Es bewahrheitet sich, dass wir eine gewisse Zeit benötigen, um unseren Rhythmus zu finden. Wir werden von Spiel zu Spiel besser, ich bin zuversichtlich, was die kommenden Aufgaben angeht. Eigentlich schade, dass wir am nächsten Wochenende spielfrei sind“, so HVI-Coach Andreas Simon. Danach stehen für den aktuellen Tabellenzweiten zwei weitere Heimspiele an, am 8. Oktober gegen die TSG Calbe/Saale II und am 15. Oktober gegen den HC Burgenland II.

HV Ilsenburg: Homann, Papies - Czaja (6), Zuzanek, Sadowski (6), Hoffmann (3), Filous (4), Kausch (4), Bittner (1), Gohlke (5/5), Rinke (5), Kunze (1);

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 3 - Landsberger HV 5; Siebenmeter: HV Ilsenburg 7/5 - Landsberger HV 3/3 .

In der Schlussphase zu siegessicher

Veröffentlicht in 1. Männermannschaft.

Bewertung:  / 0
Wieder einmal hat Ilsenburgs bester Werfer Markus Czaja (am Ball) die Staßfurt Abwehr „ausgewackelt“ und erzielt einen seiner insgesamt neun Treffer. Foto: Ingolf Geßler

Wieder einmal hat Ilsenburgs bester Werfer Markus Czaja (am Ball) die Staßfurt Abwehr „ausgewackelt“ und erzielt einen seiner insgesamt neun Treffer. Foto: Ingolf Geßler

Der HV Ilsenburg hat das Heimspiel in der Handball-Verbandsliga gegen Rot-Weiß Staßfurt mit 31:27 für sich entschieden.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Die Verbandsliga-Handballer vom HV Ilsenburg haben im ersten Saisonspiel vor den eigenen Fans nahtlos an die Heimstärke der letzten Spielserie angeknüpft. Der 31:27-Sieg gegen den HV Rot-Weiß Staßfurt war deutlich souveräner, wie es das Ergebnis aussagt.

Trainer Andreas Simon musste erneut auf drei wichtige Stammkräfte verzichten (Hoffmann, Ninnemann, Gohlke), dafür war Rückkehrer Martin Kays das erste Mal wieder mit von der Partie. In den ersten zehn Minuten verlief die Partie auf Augenhöhe, der HV Ilsenburg legte stets vor, die Oberliga-Reserve des HV Rot-Weiß Staßfurt zog nach. Mit drei Treffern in Serie zum 6:8 gingen die Gäste erstmals in Führung (13.).

„Wir wollten das Tempo von Beginn an hochhalten, waren in dieser Phase aber zu dicht auf der Abwehr und haben uns durch Ballverluste Tempogegenstöße eingefangen“, erklärte Andreas Simon.

Nach Rückstand dreht Ilsenburg auf

Seine Schützlinge ließen sich dadurch aber nicht von ihrer Linie abbringen, im Gegenteil. Es folgte die stärkste Phase der Ilsenburger, mit einem 6:0-Lauf binnen sechs Minuten warfen die Hausherren eine 12:8-Führung heraus. Die Deckung stand in dieser Phase richtig gut und auch Keeper Steffen Hohmann, der unter anderem zwei Strafwürfe parierte, steigerte sich zunehmend.

Auch eine Auszeit und ein vergebener Siebenmeter brachte die ganz in schwarz gekleidete HVI-Sieben nicht aus dem Tritt, die Führung wurde über ein 15:9 (25.) bis zur Pause auf 17:10 ausgebaut. Die letzten beiden Treffer im ersten Abschnitt erzielten die Gastgeber sogar in Unterzahl. Neben Markus Czaja, der sich immer wieder im Eins-gegen-Eins durchsetzte, zeigte sich vor allem Sebastian Kausch in der ersten Halbzeit sehr treffsicher. Sieben seiner acht Tore hatte der Kreisläufer bereits zur Pause erzielt.

„Die Kabinenansprache fiel in Anbetracht der guten Vorstellung sehr gut aus, nach 60 Sekunden war schon alles erzählt und die Jungs sind schnell wieder auf die Platte zurückgekehrt“, blickte Simon auf eine starke Phase ab Mitte der ersten Halbzeit zurück. Seine Jungs sollten das Tempo weiter hochhalten - und dieser Ratschlag wurde beherzigt.

Vorsprung ausgebaut

Der HVI knüpfte nahtlos an die gute erste Halbzeit an, Markus Czaja, Jaroslaw Zuzanek und Eric Kunze, der die folgenden beiden Siebenmeter verwandelte, schraubten den Vorsprung mit ihren Treffern bereits bis zur 41. Minute beim Stand von 25:15 auf zehn Tore. Ein Tempogegenstoß war dabei besonders sehenswert, nach abgeblocktem Ball und Pass von Sebastian Kausch musste Kunze nur noch einen Schritt laufen, ehe er den Ball im Tor­eck versenkte.

Bis sieben Minuten vor Ende sah es bei einer 30:21-Führung weiterhin nach einem klaren Sieg aus, doch dann ließen die Ilsestädter die Zügel im Gefühl des sicheren Sieges etwas schleifen. „Die letzten Minuten waren das einzige Manko einer sonst starken Partie. In dieser Phase haben wir dem Gegner die Bälle förmlich vorgelegt, vom Fußfehler bis zum misslungenen Kempatrick war alles dabei. Auch die Abwehr stand zu offen“, bemängelte HVI-Coach Andreas Simon.

Davon profitierte in erster Linie Staßfurts Kevin Engelhardt, der vier seiner sieben Tore in der Schlussphase erzielte. Der Sieg geriet dadurch aber nicht mehr in Gefahr, am Ende stand ein 31:27 an der Anzeigetafel.

„In der Schlussphase waren wir zu siegessicher, ich hatte aber nie das Gefühl, dass es noch in die Hose geht. Es war wichtig, das erste Heimspiel zu gewinnen. Zu Beginn der Saison läuft noch nicht alles rund, da müssen wir uns durchhangeln. In Köthen sind Denis Ninnemann und Norman Hoffmann wieder dabei, auch da wollen wir was holen“, gibt sich Simon zuversichtlich.

HV Ilsenburg: Hohmann, Papies - Czaja (9), Zuzanek (2), Sadowski (2), Rinke (2), Filous, Kausch (8), Bittner (2), Kunze (6/2), Schneider, Kays.

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 4 - HV Staßfurt II 1; Siebenmeter: HV Ilsenburg 3/2 - HV Staßfurt II 4/2.

Facebook News