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Ilsenburger Herren setzen sich Krone auf

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An zwei Tagen hat der Spielbezirk West im Rahmen der „Final 4-Turniere“ die Pokalsieger 2017 ermittelt.

Bei den Herren holte sich die Reserve des HV Ilsenburg den Bezirkspokal 2017. Foto: Ottfried Junge

Bei den Herren holte sich die Reserve des HV Ilsenburg den Bezirkspokal 2017. Foto: Ottfried Junge

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Oschersleben l Bei den Herren siegte der HV Ilsenburg II, bei den Damen triumphierte am Ende der TSV Wefensleben.

Für den Auftakt im Bewos Sportzentrum Oschersleben sorgten am Sonnabend die Männer der Gilde. Nach dem deutlichen 19:11 im Halbfinale gegen den Staffelkonkurrenten der Bezirksklasse, den TSV Wefensleben, ließ die mit einigen Spielern der ersten Mannschaft verstärkte Ilsenburger Sieben ein 14:11 im Endspiel gegen den Gastgeber SV Lok Oschersleben folgen. Das Team von Trainer Christian Goedecke feierte den Bezirkspokalsieg anschließend mit einer Sektdusche unter der Dusche.

Umkämpftes Endspiel

Zu den Verstärkungen aus der Verbandsligamannschaft meinte er: „Das haben wir nur gemacht, weil zwei sehr wichtige Akteure fehlten. Dafür habe ich Michael Gohlke und Norman Hoffmann nominiert. Zwei der Verstärkungen haben ohnehin schon vorher im Pokalwettbewerb für uns gespielt.“ Das Endspiel gegen die Hausherren war lange umkämpft, das bestätigte auch Goedecke: „Das 14:11 hört sich deutlicher an, als es wirklich war. Im Finale ging es Spitz auf Knopf zu. Oschersleben war dran, die Partie hätte auch kippen können.“

So aber nahmen die Harzer den „Pott“ mit nach Hause. Als ausschlaggebend für den Triumph nannte der HVI-Coach die Tagesform seiner Mannschaft: „Alle waren absolut heiß auf den Pokal. Dazu kommt eine überragende Defensivleistung. Nur 22 Gegentore in 80 Minuten können sich sehen lassen.“ Die Organisation sah Goedecke positiv. „Das war gut, der zeitliche Ablauf passte, entgegen unserer Befürchtungen im Vorfeld. Es hat allen gefallen.“

Die Halbfinalpaarungen wurden auch bei den Damen erst vor Ort ausgelost. Losglück oder -pech?! – Es kam jedenfalls zum „ewig jungen Duell“ zwischen den beiden Harzer Vertretern HV Ilsenburg und dem HT 1861 Halberstadt. In der Punktspielsaison behielt Staffelsieger HVI zweimal knapp die Oberhand, auch dieses Mal sollte es umkämpft zur Sache gehen – „aber nie unfair“, wie Uwe Schmegner vom HVI ergänzte. Knapp mit 16:15 zog dessen Team in das Endspiel ein. Hier waren die Kräfte aber spürbar schnell verbraucht, denn der TSV Wefensleben lag schnell vorne und baute den Vorsprung stetig aus.

Zwar stellte HVI-Trainer Uwe Schmegner in einer Auszeit seine Abwehr um, doch die Manndeckung gegen Wefenslebens beste Akteurin hatte nur kurz einen positiven Effekt. Der TSV setzte sich am Ende mit zehn Toren Differenz durch, Schmegners Pokalfazit: „Schlussendlich hat man gesehen, dass wir kaum Wechselspielerinnen und damit nur begrenzte Möglichkeiten hatten. Vor dem Finale war uns klar, dass es eng werden würde. Wefensleben hat das gut gemacht. Uns fehlte es nach dem kraftraubenden Prestigeduell mit dem HT 1861 auch an Konzentration. Das soll keine Ausrede sein, denn es ist ja fraglich, ob wir dem Gegner in voller Besetzung erfolgreicher begegnet wären.“ Schmegner lobte die Organisation: „Das war sicherlich sehr gut. Eigentlich mag ich diese Turnierform weniger, würde ein Hin- und Rückspiel bevorzugen, auf der anderen Seite hatte das Charme, vier Teams gemeinsam an einem Tag in einer Sporthalle.“

Damen spenden Prämie

HT-Trainer Denis Schmid hatte auf Wefensleben als ersten Kontrahenten im Halbfinale gehofft. „Es waren zwar die vier besten Teams der Saison vor Ort – somit war es im Grunde egal, gegen wen man spielen muss, dennoch hätte uns die Spielanlage des TSV wohl eher gepasst. Bei Ilsenburg, dem souveränen Meister unserer Liga, war es schon vom Kopf her eine schwierige Angelegenheit. Man hat aber gesehen – wir waren dran. Anfang der zweiten Halbzeit hat es sich entschieden, als wir beim 10:10 mehrere Chancen nicht genutzt haben.“ Den Vergleich gegen Oschersleben im kleinen Finale nutzte Schmid auch zum Testen. „Ich habe bewusst Spielerinnen mit Perspektive gebracht, damit auch sie Spielanteile bekommen und ein Gefühl für den Wettkampf bekommen.“

Der Vorsitzende des Spielbezirkes West, Hagen Becker, lobte Gastgeber SV Lok für die tolle Organisation an beiden Tagen. „Der Verein hat sich gute Noten verdient. Das hat Lust und Laune gemacht, so etwas in Zukunft wieder durchzuführen. Dass die Frauen ihre Prämien der Krebshilfe gespendet haben zeigt, dass wir eine Handballfamilie sind. Gleichzeitig wurde die Sinnhaftigkeit verdeutlicht, auf Eintrittsgelder zu verzichten, stattdessen hatte der Veranstalter um Spenden gebeten. Das wurde positiv angenommen.“

HV Ilsenburg, Damen: Groero-Linares - Gasz, Greife, Großmann, Bauer, Ehmig, Liebecke, Abel, Dylla; Trainer: Uwe Schmegner; Maria Meyer (Physio).

HT 1861 Halberstadt, Damen: Zabel, Loß - Richter, Sawall, Fröhlich, Konitzer, Kopp, Möller, Vieth, Kayser, Becker, Rudolph; Trainer: Denis Schmid; Claudia Jakobi, Michael Rost (Betreuer).

HV Ilsenburg, Herren: Gelinski, Deuring - Natzenberg, Schneider, Bittner, Drechsler, Parlesack, Gohlke, Dallmann, Fuchs, Ebeling, Hoppe, Hoffmann, Zuzanek; Trainer: Christian Goedecke.

Ilsestädtern fehlt Effizienz vor Tor

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Der HV Ilsenburg muss nach der Niederlage in Erdeborn wieder um die Vize­meisterschaft der Handball-Verbandsliga zittern.

 
Markus Czaja war in Erdeborn mit sieben Treffern bester Ilsenburger Werfer, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Foto: Ingolf Geßler

Markus Czaja war in Erdeborn mit sieben Treffern bester Ilsenburger Werfer, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Foto: Ingolf Geßler

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Die Ilsestädter brauchten einige Zeit um sich mit den Begegebenheit in Erdeborn anzufreuden. Zum einen war der Hallenboden auffallend schief, zum anderen herrschte Wachsverbot. Zwar gingen die Gäste durch Kreisspieler Sebastian Kausch mit 1:0 in Führung, wie sich später herausstellte, sollte dies gleichzeitig die letzte für den Tabellenzweiten bleiben. Viele technische Fehler und Ballverlusten ließen die HV Ilsenburg bis zur neunten Minute mit 2:6 ins Hintertreffen geraten.

Mit einer frühen Auszeit wollte Coach Andreas Simon einige Abstimmungen vornehmen und etwas Ruhe ins Spiel bringen, diese Maßnahme brachte aber nicht den erhofften Erfolg. Bis zum 10:6 (15.) blieb der Rückstand konstant, wobei die Deckung unbekannte Lücken zeigte, die immer wieder zu Toren vom Kreis oder Rechtsaußen führten. Keeper Jan Pesenecker verhinderte mit starken Paraden einen höheren Rückstand. Durch eine schwache Chancenverwertung wuchs der Rückstand sogar auf 9:15 an (22.). Es folgte die stärkste Phase des HVI, der dank einer sicheren Deckung und schnellen Angriffe über Markus Czaja auf zwei Tore herankam (13:15, 26.). Bei diesem Rückstand blieb es bis zum 17:15 zur Pause.

Eine intensive Analyse in der Kabine, die vor allem das Abstellen der eigenen Fehler als Maßnahme hervorbrachte, sollte nach dem Seitenwechsel die Wende herbeiführen. „Doch wir begannen mit einer völligen Blockade, ein Fehlabspiel und ein überhasteter Wurf ließen den Rückstand auf vier Tore anwachsen“, berichtet HVI-Coach Andreas Simon. Zwar kämpften sich seine Schützlinge immer wieder heran, die Möglichkeit den Anschluss oder Ausgleich herzustellen, wurde aber in auffälliger Regelmäßigkeit durch das Auslassen klarster Chancen vergeben. So wurde beim Stand von 25:24 (47.) gleich zweimal freistehend der Torwart angeworfen, drei Minuten später wurde der Ausgleich durch einen verworfenen Siebenmeter verpasst.

Als sich der HV Ilsenburg beim Stand von 28:26 (55.) einen technischen Fehler und einen der zahlreichen Fehlwürfe leistete und auch noch zwei umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen getroffen wurden, zog der BSV „Fichte“ auf 30:26 davon und entschied das Spiel zu seinen Gunsten.

„An die Bedingungen haben wir uns gut angepasst, letztlich sind wir an der eigenen Chancenverwertung gescheitert. Dennoch muss ich den Jungs ein Lob zollen: obwohl wir mit einem kleinen Kader angereist sind und kaum Wechselmöglichkeiten hatten, haben sie eine tolle Moral gezeigt und sich immer wieder heran gekämpft. Auch wenn nach dem Spielverlauf am Ende sogar mehr möglich war. Durch die Siege der beiden Mitkonkurrenten wird es eine enge Kiste mit der Vizemeisterschaft“, erwartet Andreas Simon mit den noch anstehenden Derby beim HT 1861 Halberstadt am 30. April und dem Saisonabschluss eine Woche darauf gegen den HC Burgenland II ein enges Saisonfinale.

HV Ilsenburg: Pesenecker, Homann - Czaja (7), Rinke (3), Fahrtmann (5), Hoffmann (1), Zuzanek (4), Kausch (7), Matthies (1), Rasch, Beck;

Zeitstrafen: BSV Erdeborn 3 - HV Ilsenburg 3; Siebenmeter: BSV Erdeborn 3/2 - HV Ilsenburg 7/4.

Der HV Ilsenburg hat seine zweite Heimniederlage in dieser Saison hinnehmen müssen.

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Der HV Ilsenburg hat seine zweite Heimniederlage in dieser Saison hinnehmen müssen.

 
Jaroslaw Zuzanek (am Ball) und Kreisspieler Sebastian Kausch mussten mit dem HV Ilsenburg ihre zweite Heimniederlage in dieser Saiison hinnehmen. Archivfoto: Ingolf Geßler

Jaroslaw Zuzanek (am Ball) und Kreisspieler Sebastian Kausch mussten mit dem HV Ilsenburg ihre zweite Heimniederlage in dieser Saiison hinnehmen. Archivfoto: Ingolf Geßler

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Mit zwei Punkten gegen den MitkonkurrentenSV Grün-Weiß Wittenberg/Piesteritz wollte das Team von Trainergespann Andreas Simon/Tobias Beck den „goldenen März“ abrunden, doch aus dem vierten Sieg in Folge wurde nichts. Durch die 29:34-Niederlage im Verfolgerduell ist nun auch die anvisierte Vizemeisterschaft in der Verbandsliga Süd wieder in Gefahr.

In einem gutklassigen Spiel präsentierten sich der Zweite und Vierte des Verbandsliga-Klassements lange Zeit auf Augenhöhe. Die Gäste vom SV Grün-Weiß Wittenberg/Piesteritz bestätigten die guten Ergebnisse der letzten Wochen, agierten dabei mit einer gewohnt stabilen 6:0-Deckung. Ausnahme war die Anfangsphase, in der beide Teams mit offenem Visier spielten. Nach drei Minuten hatte bereits siebenmal „geklingelt“, aus Sicht der Gastgeber hieß es 3:4. Während auf Ilsenburger Seite Norman Hoffmann in der Anfangsphase aufdrehte, war bei den Gästen Kristóf Duber aus dem linken Rückraum immer wieder mit Schlagwürfen erfolgreich. Er war auch im weiteren Verlauf der Partie von der HVI-Deckung nie richtig in den Griff zu bekommen und erzielte insgesamt zehn Treffer.

Nach dem schnellen Ausgleich zum 5:5 verlief die Begegnung bis zum 8:8 ausgeglichen, ein 9:11-Rückstand veranlasste HVI-Coach Andreas Simon zur ersten Auszeit (14.). „Nach einer Feinjustierung“ glich Lenny Rinke wenig später zum 12:12 aus, einen erneuten Zwei-Tore-Rückstand beim 14:16 egalisierte Sebastian Kausch nach einem Tempogegenstoß mit der Pausensirene zum 16:16.

Der erste Treffer nach Wiederanpfiff ging zwar auf das Konto der Hausherren, aber eine kurze Schwächephase ließ den Tabellenzweiten erneut mit 18:21 ins Hintertreffen geraten (37.). Der HVI fand aber schnell wieder in die Spur, mit Treffern aus dem Rückraum und nach Tempogegenstößen gelang zwischenzeitlich wieder die Führung zum 23:22 (41.).

Es blieb auch in der Folge ein Duell zweier ebenbürtiger Gegner, bis zum verwandelten Siebenmeter von Eric Kunze zum Stand von 26:26 (48.) war das Spiel völlig offen.

Dann leisteten sich die Ilsenburg allerdings eine folgenschwere Schwächephase. In der Abwehr wurde nicht gut gedeckt, im Angriff leisteten sich die Ilsestädter zu viele Fehlabspiele und trafen oft die falschen Entscheidungen. Dazu kamen einige sehr umstrittene Entscheidungen der Schiedsrichter. Zum einen maßen sie oft mit zweierlei Maß, zum anderen blieben Fouls oft ungeahndet, während es für das anschließende Reklamieren sofort Zeitstrafen gab. Konsequenz war ein 27:32-Rückstand, den der HV Ilsenburg in den verbleibenden Minuten nicht mehr egalisieren konnte.

„Wir haben letztlich gegen drei Gegner verloren: Gegen eine starke Mannschaft aus Wittenberg/Piesteritz, gegen uns selbst aufgrund der vielen Fehlabspiele und vergebenen Chancen in der spielentscheidenden Phase und gegen sehr einseitig pfeifende Schiedsrichter. Nun müssen wir in den drei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen punkten, um den zweiten Tabellenplatz zu behaupten“, so HVI-Trainer Andreas Simon.

HV Ilsenburg: Homann, Pesenecker - Rinke (3), Gohlke (3), Hoffmann (5), Lerich (1), Kausch (4), Kunze (6/4), Czaja (5), Zuzanek (1), Fahrtmann, Bittner (1), Müller;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 8 - SV Wittenberg/Piesteritz 6; Siebenmeter: HV Ilsenburg 4/4 - SV Wittenberg/Piesteritz 0.

Meistertitel belohnt tolle Saison

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Haben allen Grund zum Jubeln: Die Handballfrauen des HV Ilsenburg sicherten sich vorzeitig den Bezirksmeistertitel. Foto: Carolin Gille

Haben allen Grund zum Jubeln: Die Handballfrauen des HV Ilsenburg sicherten sich vorzeitig den Bezirksmeistertitel. Foto: Carolin Gille

Die Handballfrauen des HV Ilsenburg haben sich den Meistertitel in der Bezirksliga West gesichert.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Nach einem 26:25-Sieg über den ärgsten Rivalen Anhalt Bernburg II ist die Schmegner-Sieben vor dem letzten Spiel nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Obwohl der HV Ilsenburg mit dem Unentschieden bei der SpG Harz den ersten Matchball vergeben hatte, reichte im Topspiel gegen Anhalt Bernburg II bereits ein Remis, um den Titel zu sichern. Dabei konnten die Ilsenburgerinnen im Vergleich zu den Vorwochen wieder auf einen deutlich breiteren Kader zurückgreifen.

Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie ihrem Gegner mit großem Respekt begegneten. Sie versuchten zunächst Sicherheit in das eigene Spiel zu bringen, folgerichtig verlief das Spiel bis zum 5:4 (18.) sehr torarm. Den Gästen gelang es mit Erfolg, die sonst torgefährlichen Außenspielerinnen des HV Ilsenburg aus dem Spiel zu nehmen und damit den Angriffsfluss einzuschränken. Allerdings tat sich auch Bernburg mit dem eigenen Torabschluss gegen die wieder konzentriert arbeitende HVI-Deckung schwer, so gingen die Gastgeberinnen mit einer knappen 11:10-Führung in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff bekamen die Zuschauer zum ohnehin schon spannenden auch ein gutklassiges Spitzenspiel geboten. Immer besser gelang es dem HVI durch seine Schnelligkeit, die sich durch die Deckungsweise der Gäste ergebenden Lücken in der Abwehrzentrum in 1:1-Situationen zu nutzen. Zwischenzeitlich führte die Schmegner-Sieben mit vier Toren (19:15), die kraftraubende Spielweise wurde durch viele Wechsel kompensiert. Im weiteren Verlauf bewiesen auch die Bernburgerinnen, warum sie auf Platz zwei der Tabelle stehen. Mit variablem Spiel nutzten sie immer wieder Abstimmungsprobleme der Ilsenburger Deckung.

Anne Walther (links), die sich hier im Laufduell gegen eine Bernburger Spielerin durchsetzt, hatte mit ihren sieben Treffern maßgeblichen Anteil am knappen Sieg im Spitzenspiel. Foto: Florian Bortfeldt

So blieb die Partie hochspannend, erst mit dem letzten Angriff gelang dem HV Ilsenburg Sekunden vor Schluss der vielumjubelte Siegtreffer. Nachdem der Gegenangriff erfolgreich unterbunden wurde, stand der verdiente 26:25-Heimsieg und damit auch der Meistertitel als Lohn für eine tolle Saison fest.

„Wir haben gegen einen star­ken Gegner, gegen den wir uns in der Vergangenheit immer schwer getan haben, ein gutes Spiel gemacht und am Ende verdient gewonnen. Alle Spielerinnen haben sich auf dem Spielfeld als homogene Einheit präsentiert und ihren Anteil am Sieg. Trotz aller Schwierigkeiten haben wir diese Saison sehr viel erreicht und verdient den Bezirksmeistertitel geholt. Jetzt gilt es, konzentriert in das letzte Spiel der Saison gegen die SpG Harz II zu gehen und auch die Pokalendrunde möglichst erfolgreich zu bestreiten“, äußerte sich nach Spielende ein zufriedener Trainer Uwe Schmegner.

HV Ilsenburg: Szyszkowitz, Groero-Linares - Gasz (1), Greife (5), Gille (4), Bauer (3), Großmann (2), Ehmig (2), Walther (7), Blum (2), Eckardt, Abel, Hoffmann;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 3 - Anh. Bernburg II 4; Siebenmeter: HV Ilsenburg 2/2 - Anh. Bernburg II 4/3.

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