Homepage

HV Ilsenburg mit zwei Kreisläufern obenauf

Veröffentlicht in 1. Männermannschaft.

Bewertung:  / 0

 

Der HV Ilsenburg hat auch sein zweites Heimspiel im Jahr 2018 gewonnen, gegen Friesen Frankleben hieß es am Ende 33:24.
Von Ingolf Geßler

              
   
Ilsenburg Trotz einiger Ausfälle, unter anderem hatte sich Keeper Istvan Lengyel im Training verletzt, waren die Ilsenburger gegen den Tabellenzehnten klarer Favorit. Zumal die Gäste mit Steffen Holzapfel den besten Werfer der Liga ersetzen mussten. „Doch genau das wurde für den SV Friesen zum Vorteil, durch eine mannschaftslich geschlossene Vorstellung war der Gegner schwerer auszurechnen“, stellte HVI-Trainer Andreas Simon fest.
             
Nach einem sehr gut herausgespielten Treffer von Johannes Bittner machten die Frankleber dem HVI das Leben mit ihrer 5:1-Deckung sehr schwer. Zwar waren gute spielerische Ansätze zu erkennen, es fehlte aber immer wieder am finalen Pass. Bei den Ilsestädtern hatte die rechte Abwehrseite einige Probleme mit Christian Wallner, entweder kam der Linksaußen erfolgreich zum Abschluss oder konnte nur auf Kosten eines Siebenmeters gestoppt werden. Auf der anderen Seite war es einmal mehr Michael Gohlke, der seine Farben mit einer verlässlichen Torquote im Spiel hielt. Beim 5:3 (8.) und 7:5 (14.) führten die Hausherren kurzzeitig mit zwei Toren, ansonsten verlief die erste Halbzeit auf Augenhöhe. Nach 30 Minuten hatte der SV Friesen Frankleben mit 12:13 knapp die Nase vorn.
             
Neue Taktik bringt den Erfolg

Zur Pause nahm HVI-Trainer Andreas Simon die wohl entscheidende Umstellung vor, der extra aus Berlin zum Spiel angereiste Dennis Ninnemann kam neben Sebastian Kausch als zweiter Kreisläufer in diePartie. Neben eigenen Treffern riss das Duo immer wieder die entscheidenden Lücken, die vor allem Jaroslaw Zuzanek resolut zu Treffern nutzte. Mit vier Toren in Serie brachte er den HV Ilsenburg mit 17:14 in Front (37.). Bei den Gästen spielte der auf Rechtsaußen gewechselte Patrik Bautz stark auf, war am Ende mit elf Treffern bester Werfer der Partie. Bis zum 21:19 (45.) konnte Friesen Frankleben den Anschluss halten, ehe Norman Hoffmann mit zwei Treffern, Michael Gohlke mit einem verwandelten Strafwurf und Kreisläufer Dennis Ninnemann auf 25:19 erhöhten und damit die Partie entschieden.
            
Die Moral der Gäste war damit gebrochen, bezeichnend dafür war der Treffer zum 26:20. Nach einem langen Pass behinderten sich zwei Franklebener gegenseitig, Eric Kunze war lachender Dritter und versenkte den Ball im Gästetor. In den verbleibenden zehn Minuten baute der HV Ilsenburg die Führung auf 33:24 aus und fuhr damit noch einen standesgemäßen Heimsieg ein.
            
„Es war ein unspektakulärer Sieg, am Ende aber sicher in der Höhe verdient, auch wenn es bis dahin ein langer Weg war. Trotz des deutlichen Neun-Tore-Vorsprungs zum Ende haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert, da müssen wir uns nächste Woche in Staßfurt deutlich steigern“, so das Fazit von Andreas Simon.
            
HV Ilsenburg: Hohmann - Sadowski (1), Rinke (2), Zuzanek (8), Gohlke (7/2), Bittner (4), Kausch (5), Ninnemann (2), Kunze (2), Hoffmann (2), Hain;
             
Zeitstrafen: HV Ilsenburg 7 - Friesen Frankleben 6 + Rote Karte gegen Kai Gora (55.), Siebenmeter: HV Ilsenburg 4/2 - Friesen Frankleben 7/6.

[Quelle: https://www.volksstimme.de/sport/lokalsport/wernigerode/handball-hv-ilsenburg-mit-zwei-kreislaeufern-obenauf]

HV Ilsenburg eine Klasse für sich

Veröffentlicht in 1. Frauenmannschaft.

Bewertung:  / 0

Kreisspielerin Anne Greife hat sich gegen die Halberstädter Abwehr durchgesetzt und erzielt einen ihrer sechs Treffer. Der HV Ilsenburg behielt im Harzderby am Ende deutlich mit 32:23 die Oberhand. Foto: Ingolf Geßler

In der Handball-Bezirksliga der Frauen kam es zum Harzderby zwischen dem HV Ilsenburg und dem HT 1861 Halberstadt.

Von Ingolf Geßler               
   
Ilsenburg l Die Handballfrauen vom HV Ilsenburg haben ihren Spitzenplatz in der Bezirksliga West mit einem deutlichen Heimsieg gefestigt. Im Derby gegen den HT 1861 Halberstadt setzte sich die Schmegner-Sieben souverän mit 32:23 (18:12) durch.

Vorsprung auf einen Punkt geschmolzen

Im ersten von zwei aufeinanderfolgenden Heimspielen trafen die HVI-Frauen in einem vorgezogenen Spiel der Rückserie auf den HT 1861 Halberstadt. In einem packenden Hinspiel im November hatten die Ilsenburgerinnen mit den letzten beiden Treffern der Partie ein 30:30-Unentschieden erkämpft. Im Anschluss folgte im Derby bei der SpG Harz die erste Saisonniederlage, somit war der Vorsprung auf die Verfolgergruppe auf einen Punkt zusammen geschmolzen.
             
Vom Remis in Halberstadt gewarnt, gingen die Ilsenburgerinnen sehr konzentriert und motiviert in die Partie. Dies führte zu einer schnellen Führung, nach 13 Minuten lagen die Gastgeberinnen beim Stand von 9:4 bereits mit fünf Torem vorn. Auch im weiteren Verlauf nutzte der HV Ilsenburg seine Schnelligkeitsvorteile, im Gegensatz zu vorherigen Spielen wurden auch einfache Fehler weitestgehend vermieden.

Ilsenburg führt zur Pause

Somit stand zur Pausensirene bereits eine vorentscheidende 18:12-Führung zu Buche. Die Ilsenburgerinnen strahlten dabei von allen Positionen Torgefahr aus, mit Isabel Liebecke, Anne Walther und Kreisspielerin Anne Greife hatten bereits drei Spielerinnen vier Treffer auf ihrem Konto.
            
Im zweiten Spielabschnitt änderte sich wenig am Spielverlauf. Auch mehrfacher Spielerwechsel führten zu keinem erkennbaren Bruch im Spiel der Ilsestädterinnen, so dass der Sieg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geriet. Als Isabel Liebecke, mit zehn Treffern erfolgreichste Werferin der Partie, in der 38. Minute auf 24:14 erhöht, betrug der Vorsprung erstmals zehn Tore.

Halberstadt gestaltet Spiel offener

In der verbleibenden Zeit konnte der HT Halberstadt das Spiel offener gestalten und den Rückstand bis zur Schlusssirene schließlich noch um ein Tor verkürzen. Beste Werferin bei den Gästen war Laura Hohnroth, die alle sechs Strafwürfe verwandelte, und Josephine Mona mit fünf Toren.
             
„Gerade nach der langen Pause über Weihnachten weiß man nie genau, wo man wirklich steht. Von daher haben wir das gerade im Angriff spielerisch richtig gut gelöst. In der Deckung können wir uns sicher noch steigern, aber insgeamt können wir hochzufrieden sein“, zog HVI-Trainer Uwe Schmegne­r ein positives Fazit zum Jahresauftakt.

Anhalt Bernburg II zu Gast

Mit dem SV Anhalt Bernburg II erwarten die HVI-Frauen am Sonntag um 13 Uhr einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Bezirksmeistertitel. Mit einem Heimsieg würde der Schmegner-Elf einen großer Schritt Richtung Titelverteidigung gelingen, hierzu hoffen die Ilsenburgerinnen, dass möglichst viele Fans den Weg in die Harzlandhalle finden.
             
HV Ilsenburg: Groero-Linares, Loß - Greife (6/3), Nobbe, Bauer (3), Walther (6), Eckardt (2), Liebecke (10/1), Ehmig (4), Gille, Hoffmann (1);
             
HT 1861 Halberstadt: Zabel, Nehrkorn - Kopp (2), Mona (5), Richter (4), Fröhlich (3), Wüstemann, Feider (3), Hohnroth (6/6);
             
Zeitstafen: HV Ilsenburg 1 - HT Halberstadt 1; Siebenmeter: HV Ilsenburg 4/4 - HT Halberstadt 6/6.

[Quelle:https://www.volksstimme.de/sport/lokalsport/wernigerode/handball-hv-ilsenburg-eine-klasse-fuer-sich]

Ilsenburger lassen es noch schleifen

Veröffentlicht in 1. Männermannschaft.

Bewertung:  / 0


In der Handball-Verbandsliga ist der HV Ilsenburg mit einem Sieg im Nachholspiel ins neue Jahr gestartet.
Von Ingolf Geßler        

Der HV Ilsenburg hat in der Handball-Verbandsliga Süd einen siegreichen Start ins neue Jahr hingelegt. Mit einem 32:29-Erfolg im Nachholspiel gegen den Weißenfelser HV 91 bleibt das Team von Trainer Andreas Simon ärgster Verfolger des Tabellenführers.
             
Die Ilsestädter erwarteten im einzigen Wochenend-Spiel der Liga mit dem Weißenfelser HV 91 den Absteiger aus der Sachsen-Anhalt-Liga, die Partie war noch vom ersten Spieltag der Saison offen. Die dreiwöchige Pause war beiden Teams anzumerken, die Partie wurde nicht gerade mit dem höchsten Tempo angegangen. „Viele Angriffsbewegungen waren noch zu langsam, folgerichtig fielen in der Anfangsphase wenig Tore“, schätzte HVI-Coach Andreas Simon realitisch ein.
             
Die Ilsenburger konnten sich aber einmal mehr auf ihren Keeper Steffen Homan verlassen. Der HVI-Schlussmann war vom Anpfiff weg der überragende Akteur dieser Partie, bis zu seiner Auswechslung (50.) standen 22 Paraden zu Buche. Nach gut zehn Minuten fanden auch seine Vorderleute besser ins Spiel, vom 5:4 (12.) wurde über die Stationen 9:5 (16.) und 15:8 (24.) eine klare 18:10-Führung (29.) herausgeworfen.
            
Dabei zeigte sich vor allem Chris Sadowski und Michael Gohlke aus dem Rückraum treffsicher, ein Sonderlob bekam auch Kieran Schneider für seine starke Vorstellung. „Für ihn hat es mich besonders gefreut, da er sonst weniger Einsatzzeit bekommt“, lobte Andreas Simon seinen Rechtsaußen.
            
Kieran Schneider verwandelte dabei ebenso wie Johannes Bittner einen Konter nach super Pass von Keeper Steffen Homann. Auf Seiten der Gäste ragte bereits im ersten Durchgang Linksaußen Patrick Wandelt heraus, mit insgesamt elf Toren war er von den Ilsenburgern nie richtig in den Griff zu bekommen.
            
Kurz vor der Pause scheiterte Wandelt allerdings mit einem Siebenmeter. Für den neuen HVI-Keeper Istvan Lengyel eine gelungene erste Aktion, im Nachwurf überwand der Weißenfelser den Ungarn schließlich doch zum 18:11-Halbzeitstand.
             
Auch nach dem Seitenwechsel hatte Ilsenburg zunächst alles im Griff. Zwar verkürzte der Tabellenfünfte aus Weißenfels den Rückstand kurzzeitig auf fünf Tore (22:17, 42.), doch spätestens als Michael Gohlke vom Siebenmeterpunkt sein achtes Tor erzielte und die Führung wieder auf 29:21 ausbaute (52.), schien die Partie gelaufen.
             
Danach geriet der Spielfluss bei den Ilsenburgern, auch bedingt durch einige Wechsel, etwas ins Stocken. Abspielfehler, darunter auch zwei lange Pässe des neuen Keepers Istvan Lengyel, technische Fehler, überhastete Würfe und fehlende Disziplin führten dazu, dass Weißenfels den Rückstand mit fünf Toren in Folge auf 29:26 verkürzte (56.). Der Sieg geriet aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr, auch zur Schlusssirene stand ein Drei-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel (32:29).
             
„Am Ende war es ein souveräner Sieg, für den wir bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein gelegt haben. Über die letzten zehn Minuten gibt es im Verlauf dieser Woche Redebedarf, im Rückspiel können wir uns das nicht erlauben. Wenn wir in Weißenfels mit dem gleichen Ergebnis gewinnen, würde mir das aber sicher auch reichen“, blickt Andreas Simon auf den Sonntag voraus. Kurioserweise findet schon das Rückspiel in Weißenfels statt.
             
HV Ilsenburg: Homann, Lengyel - Gohlke (8/2), Rinke (1), Sadowski (6), Schneider (3), Kausch (3), Bittner (4), Zuzanek (4), Hoffmann (1), Kunze (2), Kays, Hain;
             
Zeitstrafen: HV Ilsenburg 0 - Weißenfelser HV 2; Siebenmeter: HV Ilsenburg 2/2 - Weißenfelser HV 5/4.

[Quelle: https://www.volksstimme.de/sport/lokalsport/wernigerode/handball-ilsenburger-lassen-es-noch-schleifen]

Duell um die Tabellenführung

Veröffentlicht in 1. Männermannschaft.

Bewertung:  / 0
Mit vollem Einsatz, wie ihn hier Norman Hoffmann im Spiel gegen die TSG Calbe II demonstriert – will der HV Ilsenburg das Topspiel gegen den SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz angehen. Foto: Ingolf Geßler

Mit vollem Einsatz, wie ihn hier Norman Hoffmann im Spiel gegen die TSG Calbe II demonstriert – will der HV Ilsenburg das Topspiel gegen den SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz angehen. Foto: Ingolf Geßler

In der Ilsenburger Harzlandhalle kommt es zum Spitzenspiel des HV Ilsenburg gegen Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Das Topspiel der Handball-Verbandsliga Süd wird am Sonntag um 15.15 Uhr in der Ilsenburger Harzlandhalle angepfiffen. Der gastgebende HV Ilsenburg, mit makelloser Bilanz von 14:0-Punkten Spitzenreiter, erwartet den Zweitplatzierten, SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz.

Ilsenburg bisher ungeschlagen

Es ist das Duell zweier Meisterschaftskandidaten, die bereits zum frühen Zeitpunkt Saison ihre Ambitionen eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. Der HV Ilsenburg hat als Vizemeister der Vorsaison bisher alle sieben Spiele gewonnen, der SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz, der zum Ende der letzten Serie mit zwei Niederlagen noch auf Rang sechs abrutschte, folgt mit nur einer Niederlage beim Tabellendritten BSV Fichte Erdeborn auf dem zweiten Platz.

Die aktuelle Situation dürfte den Ilsenburgern die Favoritenrolle zuspielen, wären da nicht die beiden Vergleiche aus der Vorsaison. Da verloren die Harzer sowohl das Hinspiel in der Lutherstadt (22:24) als auch die Heimpartie – und dies ziemlich derb mit 20:29.

Mit breiter Brust auflaufen

„Wir haben aus der letzten Saison noch etwas gut zu machen, nach den bisherigen Ergebnissen werden wir gerade als Heimmannschaft mit breiter Brust in dieses Spitzenspiel gehen“, kündigt HVI-Trainer Andreas Simon eine selbstbewusste Ilsenburger Mannschaft an. „Gegenüber dem letzten Spiel beim Schlusslicht Coswig heißt es in erster Linie, unsere Wurfquote zu verbessern. Auch auf den starken Rückraum des Gegners müssen wir uns einstellen. Zudem verfügt Wittenberg-Piesteritz über ein körperbetonte Deckung, wir müssen also viel Bewegung in unseren Angriff bringen“, so Simon.

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Lenny Rinke, ansonsten sind bis auf Jaroslav Zuzanek alle Spieler an Bord.

Facebook News