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Kräfte gehen beim HT Halberstadt aus

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Isabell Feider (beim Wurf) war mit zwei Treffern erfolgreich. Das Pokalspiel gegen den HVI verlor ihr Team mit 29:32. Foto: Ralph Nehrkorn

Isabell Feider (beim Wurf) war mit zwei Treffern erfolgreich. Das Pokalspiel gegen den HVI verlor ihr Team mit 29:32. Foto: Ralph Nehrkorn

Der HT Halberstadt und der HV Ilsenburg trafen sich zum HVSA-Duell
Von Florian Bortfeldt ›

Das angesetzte Punktspiel zwischen beiden wurde abgesagt, dafür trafen sich die Damenteams vom HT 1861 Halberstadt und HV Ilsenburg zum HVSA-Duell.
Hier hatte am Sonntag der Gast aus Ilsenburg das bessere Ende für sich.

Von Beginn an entwickelte sich ein knappes Spiel, in dem die Heimmannschaft in der ersten Hälfte leichte Vorteile hatten.
Halberstadt kam nach Toren von Laura Hohnroth und Isabell Feider zum 5:2-Vorsprung in der 8. Minute.

Durch gute Angriffskombinationen wurden auch die Außenpositionen gut ins Szene gesetzt und so
gelangen Hanna Vieth (1) und Sarah Möller (5) einige sehenswerte Treffer.
HT Halberstadt führt zur Halbzeit

Die Gäste aus Ilsenburg kämpften sich zum Ende der ersten Hälfte aber nochmal über das 16:13 auf ein 17:16 zur Pause heran.
Erfolg in der Schlussphase hergeschenkt

In der zweite Hälfte gelang es keiner Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen.
Immer wenn sich eine Seite einen 3-Tore-Vorsprung hätte erspielen können, kamen technische Fehler oder Pech
im Abschluss dazu. So hieß es über die Stationen 21:21 und 25:25 in der 55. Minute 28:28.
In den letzten fünf Minuten reichten die Kräfte der Halberstädterinnen nicht aus und sie verloren den
Ball mehrfach durch technische Fehler. Der HVI nutzte das zum 29:32-Endstand und steht so im Viertelfinale des Landespokals.

Für den HT geht es am Sonntag mit dem Punktspiel in Westeregeln weiter.
Statistik

HT 1861 Halberstadt: Nehrkorn, Pust - Wüstemann (4), Mende (2), Möller (5), Vieth (1), Feider (2), Rieche (1), Hohnroth (10), Schulze (4).

[Quelle:www.volksstimme.de]

HSV Zerbst auswärts souverän

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Handball
HSV Zerbst auswärts souverän

16.10.2018

 
Paul  Kretschmer steuerte drei Tore zum klaren Auswärtssieg in Ilsenburg bei. Foto: Lydia Kulot

Paul Kretschmer steuerte drei Tore zum klaren Auswärtssieg in Ilsenburg bei. Foto: Lydia Kulot

Der HSV 2000 Zerbst kehrte mit einem 32:22 (13:10)-Auswärtssieg aus Ilsenburg zurück.

Von Axel Kulot
 

Ilsenburg l Die Gastgeber, die im Vergleich zur Vorsaison einige Abgänge zu verkraften hatten, standen vor dem Match bei 4:6 Punkten, hatten bis dato allerdings erst ein Heimspiel bestritten und dieses gegen Weißenfels mit 36:31 gewonnen.

Aber es war der HSV, der sofort hellwach war. Nach der Führung durch einen von Sebastian Daudert verwandelten Strafwurf legten die Zerbs- ter mit schnellen Toren von Schwenger, Rummel und Maer- ten nach und in der siebten Minute führte der HSV mit 5:0.

Natürlich reagierten die Gastgeber mit einer Auszeit, erzielten dann auch ihre ersten Treffer, aber der HSV blieb auf Kurs. Wiederum Daudert traf in der 20. Minute zum 10:4 für die Zerbster. Der Matchplan schien bis hierhin aufzugehen. ,,Ich möchte mich im Namen der Mannschaft bei den mitgereisten Fans für die tatkräftige Unterstützung bedanken“, sagte Trainer Markus Zimmermann. „Wir waren in der Lage, in den ersten 20 Minuten unser Spiel durchzusetzen. Danach war das Spiel relativ offen und geprägt von sehr vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten.“

In der Tat, beim HSV klemmte es jetzt im Angriff. Erst in der 30. Minute erzielte Paul Kretschmer den zwölften Treffer für den HSV. Die Gastgeber kämpften darum, den Rückstand zu verkürzen und ohne zu überzeugen, gelang es ihnen bis zur Pause auf drei Tore heran zu kommen.

Das gleiche Bild nach der Pause. Ilsenburg kämpfte sich Tor für Tor heran (16:17, 37.). Dem HSV schien das Spiel zu entgleiten. „Wir waren wieder nicht in der Lage, einen Sechs-Tore-Vorsprung zu verwalten und zu viel mit uns selbst beschäftigt“, sagte Zimmermann.

Aber gerade jetzt zeigte sich ein Unterschied zur letzten Saison. Hatte der HSV doch auswärts in solch engen Phasen einige Spiele aus der Hand gegeben, so scheint er in dieser Spielzeit cleverer und abgeklärter damit umzugehen. Zweimal Daudert und einmal Jonas Hohmann und die Zerbs- ter waren wieder in der Spur (20:16, 42.). Ilsenburg blieb noch bis zum 20:24 (49.) in Schlagweite, danach ging bei den Gastgebern fast nichts mehr und beim HSV fast alles.

Bilanz

,,Schlussendlich waren die Abwehr und Christian Geilich in den letzten 15 Minuten für diesen auch zu hohen Sieg verantwortlich. Ein Sieg mit zwei bis drei Toren wäre gerechtfertigt gewesen, aber Ilsenburg hat ab der 50. Minute auch aufgegeben. Im Angriff konnten wir einige Akzente setzen und spielerisch streckenweise überzeugen“, bilanzierte Zimmermann.

Dem Ziel, so zeitig wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, ist der HSV mit jetzt 8:4 Punkten ein ganzes Stück näher gekommen. In dieser Form hätte es die Mannschaft verdient, das noch mehr Zuschauer und Fans den Weg zu den Heimspielen finden. Nächste Gelegenheit dazu ist am Samstag im Heimspiel gegen den Weifienfelser HV 91.

HSV Zerbst: Geilich, Lorenz, Kilz, Osternann – Ille, Rummel (2), Gerke (1), Krümmling (l), Schwenger (1), Hohmann (2), Daudert (13), Maerten (5), Kieler (4), Kretschmer (3).

Derby HVW vs HVI

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HV Wernigerode feiert Derbysieg

11.09.2018

 
Lucas Conradi, mit acht Treffern bester HVW-Werfer, wird in dieser Szene von den beiden Ilsenburgern Johannes Bittner (links) und Steffen Oppermann hart in die Mangel genommen. Trotz aller Rivalität verlief das Derby wohltuend fair. Foto: Ingolf Geßler

Lucas Conradi, mit acht Treffern bester HVW-Werfer, wird in dieser Szene von den beiden Ilsenburgern Johannes Bittner (links) und Steffen Oppermann hart in die Mangel genommen. Trotz aller Rivalität verlief das Derby wohltuend fair. Foto: Ingolf Geßler

Der HV Wernigerode hat in heimischer Halle den HV Ilsenburg zum Derby empfangen.

Von Ingolf Geßler
 

Wernigerode l „Derbysieger, Derbysieger“, schallte es nach dem Schlusspfiff durch die Zindelhalle. In einem spannenden Harzderby der Handball-Verbandsliga Süd feierte das junge Team vom HV Wernigerode seinen ersten Saisonsieg – und mit dem 27:24 gleichzeitig einen Erfolg im prestigeträchtigen Duell mit dem HV Ilsenburg. Von der seit Jahren schwelenden Rivalität zwischen beiden Vereinen war vor dem ersten Derby seit über acht Jahren nichts zu spüren. Beide Teams gingen aufeinander zu und wollten sich auf die spielerische Komponente besinnen. Die Trainer tauschten sich untereinander aus und das spiegelte sich auch auf dem Spielfeld wider.

Den besseren Start erwischten die Hausherren, ein 4:1 nach sechs Minuten brachte die Fans gleich mächtig in Stimmung. Danach steigerten sich die Ilsenburger und die Kaufmann-Sieben verlor ihren Faden. Tor um Tor machten die Gäste gut, vor allem Spielmacher Matthias Eckardt glänzte mehrfach als Vollstrecker und mit Anspielen auf Kreisläufer Sebastian Kausch. Das junge Wernigeröder Team – der älteste Feldspieler der Start-Sieben war Jahrgang 1996 – produzierten in dieser Phase viele Fehlwürfe und musste in Überzahl innerhalb von zwei Minuten drei Gegentreffer hinnehmen. In der 14. Minute war der Ausgleich zum 5:5 hergestellt, zwei Minuten später führte der HV Ilsenburg sogar mit 5:7.

Torhüter prägen die Partie

Um diesen Lauf zu unterbrechen nahm Jens Kaufmann eine Auszeit und brachte damit wieder mehr Struktur ins Spiel der eigene Mannschaft. Trotzdem blieb es eine ausgeglichene Partie, die von zwei starken Torhütern Jan Sein (HVW) und Steffen Hohmann (HVI) geprägt war. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang Lucas Conradi für die Wernigeröder das 14:12, mit dem es auch in die Kabinen ging. Schon zu diesem Zeitpunkt waren bei den Anhängern auf beiden Seiten die Leistung der Schiedsrichter das Gesprächsthema.

Bilder

 

 

 

 

Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber wieder besser ins Match. Erneut zeigte sich Rechtsaußen Lucas Conradi treffsicher, während die Ilsenburger einen Strafwurf vergaben. Beim Stand von 17:13 kam es dann knüppeldick für die Gäste: Erst verletzte sich Spielmacher Matthias Eckardt ohne gegnerische Einwirkung am Sprunggelenk und schied verletzt aus. Spielertrainer Norman Müller war als „Nachfolger“ keine Minute auf dem Feld, als er Moritz Tischer bei einer Abwehraktion im Gesicht traf und die Rote Karte sah (37.).

HV Ilsenburg zeigt Moral

Trotz dieser personellen Rückschläge und eines Fünf-Tore-Rückstandes (13:18/38.) gab sich der HVI nicht auf. Eine erneute Schwächephase der Hausherren mit vielen eigenen Fehler brachte die Gäste zurück ins Match. Ex-HVW-Spieler Norman Hoffmann, der nun die Rolle des Spielmachers übernahm, glich in der 50. Minute zum 19:19 aus. Die Ilsenburger Anhänger waren nun im Aufwind, doch wie schon in der ersten Halbzeit konnten die Wernigeröder das Blatt wieder zu ihren Gunsten wenden. Drei Tore in Folge brachten die 22:19-Führung und die Halle zum Kochen (54.).

Doch die Partie blieb umkämpft, Ilsenburg gab sich nicht auf. Vier Minuten vor Spielende waren die Gäste wieder auf 22:21 heran, eine Minute später beim 23:21 in doppelter Überzahl. Die Spannung war zum Greifen spürbar in der Zindelhalle. HVW-Keeper Jan Stein krönte seine starke Partie mit zwei Paraden, in den Gegenangriffen machten die A-Ju­gendlichen Gustav Eilers und Lucas Conradi mit ihren Treffern zum 25:22 den Sieg perfekt. Die Halle stand Kopf, bei nur noch einer Minute Spielzeit war das die Entscheidung. Mit stehenden Ovationen trieben die Anhänger ihren HV Wernigerode bis zum Spielende nach vorn. Nach 60 Minuten stand ein 27:24 auf der Anzeigetafel, ein spannendes Derby hatte einen nicht unbedingt erwarteten Sieger gefunden.

Statistik

HV Wernigerode: Stein, Konstabel - Tischer (4), Kaufmann (5/3), O. Christiansen (3), Conradi (8/1), N. Christiansen (1), Eilers (3), Balint (2), Richter, Deicke(1/1), König, Schulze, Jahn;

HV Ilsenburg: Hohmann, Gelinski - Gohlke (6/3), Eckardt (3), Hoffmann (4/2), Kunze (1), Kausch (3), Bittner (2), Oppermann (4), Müller (1), Hoppe, Habel, Rasch, Ebeling;

Zeitstrafen: HV Wernigerode 4 - HV Ilsenburg 7 + Rote Karte gg. Norman Müller (37.); Siebenmeter: HV Wernigerode 7/5 - HV Ilsenburg 8/5.

Pausenansprache zeigt Wirkung beim HVI

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Handball
Pausenansprache zeigt Wirkung beim HVI

04.09.2018

 
Matthias Eckardt (am Ball) hat die Lücke in der Halberstädter Abwehr gefunden und erzielt einen seiner drei Treffer. Foto: Ralph Nehrkorn

Matthias Eckardt (am Ball) hat die Lücke in der Halberstädter Abwehr gefunden und erzielt einen seiner drei Treffer. Foto: Ralph Nehrkorn

Der HV Ilsenburg hat trotz großen personellen Aderlasses einen erfolgreichen Start in die neue Verbandsliga-Saison hingelegt.

Von Ingolf Geßler

 

Halberstadt l Das Team des HV Ilsenburg um das Trainergespann Müller/Löwe/Goedecke behielt im Harzderby beim HT 1861 Halberstadt mit 21:19 (6:10) die Oberhand. Die Ilsenburger mussten zum Ende der abgelaufenen Spielserie sechs Abgänge verkraften: Die beiden Tschechen Jaroslav Zuzanek, Michal Filous, Torwart Istvan Lengyel und Lenny Rinke, der sich dem HT Halberstadt anschloss, verließen den Verein. Auch Chris Sadowski, der seine Karriere beendete, und Markus Czaja, der arbeitsbedingt pausiert, stehen nicht mehr zur Verfügung. So legte der HV Ilsenburg beide Männermannschaften zusammen und das neuformierte Team fasste den Entschluss, die Verbandsliga halten zu wollen.

Nach einer intensiven Vorbereitung unter der Regie des neuen Trainertrios Norman Müller, Christian Goedecke Michael Löwe verlief der Auftakt trotz der knappen 25:27-Niederlage im HVSA-Pokal beim Glinder HV Eintracht vielversprechend.

Gastgeber aktiver zu Beginn

Im Harzderby beim HT 1861 Halberstadt konnten die Ilsenburger zumindest in der ersten Habzeit nicht an die gute Leistung anknüpfen. Zwar stand die Abwehr mit nur zehn Gegentoren hervorragend, aber im Angriff lief kaum etwas zusammen. Bis zu 5:5 (21.) verlief die von zwei starken Abwehrreihen geprägte Partie auf Augenhöhe, dann blieben die Ilsenburger über acht Minute ohne Torerfolg und die Hausherren zogen zur Pause auf 10:6 davon.

Wendepunkt nach der Pause

In der Pause besprach das Ilsenburger Trainerteam einige taktische Varianten und Spielzüge mit der Mannschaft – mit Erfolg. Das Zusammenspiel funktionierte nun deutlich besser, mit fünf Toren binnen acht Minuten wendeten die Ilsenburger das Blatt (10:11, 38.). Zwar ging Halberstadt durch zwei Tore von Björn Ahlsleben noch einmal in Führung, doch die Ilsestädter konterten ihrerseits mit drei Treffern und lagen fortan ständig mit ein bis zu drei Toren in Führung.

In dieser entscheidenden Phase wurde neben dem starken Keeper Dirk Gelinski auch Spielertrainer Norman Müller zu einem wichtigen Faktor, nach seiner Einwechslung hielt er den HVI mit vier Treffern auf Kurs. Zwar stellten die Halberstädter beim 17:18 und 19:20 zweimal den Anschluss her, doch mit seinem sechsten Treffer machte der beste Werfer des Spiels, Sebastian Kausch, 18 Sekunden vor Schluss den Sieg perfekt.

„Ein großes Lob an die Mannschaft, die sich den Sieg mit einer geschlossenen Teamleistung und einer vorbildlichen Einstelung verdient hat. Die Mannschaft hat nie aufgegeben, kämpferisch alles in die Waageschale geworfen und den Sieg am Ende vielleicht ein bisschen mehr gewollt“, so Michael Löwe.

Statistik

HT Halberstadt: Deuring, Greiff - Hamann (4), Ahlsleben (4), Huber, Fröhlich (3), Liebscher, Stecker (4), Zimonczyk (1), Eulenstein (3/1), Dieterich, Runkel;

HV Ilsenburg: Hohmann, Gelinski - Eckardt (3/1), Gohlke (1), Hoffmann (2/1), Kausch (6/1), Bittner (3), Oppermann (2), Dallmann, Habel , Müller (4), Hoppe, Ebeling, Kortegast;

Zeitstrafen: HT Halberstadt 5 - HV Ilsenburg 6 + Rote Karte gegen Michael Gohlke (59.),

Siebenmeter: HT Halberstadt 2/1 - HV Ilsenburg 6/3.

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