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Teilnehmerfeld für Jubiläumsausgabe des Miesner-Turniers steht fest

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Das Klaus Miesner-Gedenkturnier 2019 wird was ganz Besonderes. Zum 30.Jubiläum spielen vom 9.-11.August sechs Spitzenteams, fünf davon mit Erfahrung aus der VELUX EHF Champions League, in der Harzlandhalle Ilsenburg um den HarzEnergie Cup. Die Teilnehmer stehen brandaktuell fest. Zwei Champions in "Europas Königsklasse" sind dabei.

RK Celje Pivovarna Lasko gewann 2004 in den Final-Spielen gegen die SG Flensburg-Handewitt (schaltete in Wahnsinns-Duellen im Halbfinale den SC Magdeburg aus) den größten Vereinstitel im Handball. Zum 22.Mal wurde Celje 2018 slowenischer Meister.

Lokalmatador SC Magdeburg feierte 2002 als erster deutscher Verein den Triumph in der Champions League. In legendären Viertelfinal-Spielen kamen die Grün-Roten in der Erfolgssaison gegen Celje weiter. Für Bundesligist TBV Lemgo Lippe gibt es beim Ilsenburger Turnier auch ein Wiedersehen mit dem RK Celje. 2004 und 2005 schieden die Lipperländer jeweils im Champions League-Viertelfinale gegen die Slowenen aus.

Zwei Topteams aus Skandinavien

Mit Elverum Handball kommt der Abo-Meister Norwegens (2012-2018) zum Handball am Brocken. Als Gruppendritter haben die Nordlichter in dieser Saison knapp die Qualifikation für die im Frühjahr anstehenden KO-Spiele in der Champions League verpasst. Aktuell ist Elverum wieder Tabellenführer in der heimischen Liga. Auch auf Platz 1 stehen die Kadetten Schaffhausen in der Schweiz. Das Team war bereits 10 Mal Meister. In der VELUX EHF Champions League war der größte Erfolg das Erreichen des Achtelfinals. 2011 kam da das Aus gegen Montpellier HB, 2012 gegen BM Atletico Madrid.

Auf dem Sprung in die Königsklasse war Schwedens Topteam Malmö HK mit dem Trainer und früheren SCM-Spielmacher Stian Tönnesen schon 2018. Da unterlag man erst in der Endspiel-Verlängerung gegen den IFK Kristianstad. Hinter dem Rivalen sind die Südschweden aktuell wieder auf Platz 2 in der regulären Saison der heimischen Elitserien.

Teilnehmer in der Übersicht

SC Magdeburg (GER)
TBV Lemgo Lipe (GER)
RK Celje (SLO)
Elverum Handball (NOR)
Kadetten Schaffhausen (SUI)
Malmö HK (SWE)

[Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-112470.html]
Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-112470.html

Wernigerode mit längerem Atem zum Sieg

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Im Prestigeduell wurde wie in dieser Szene, die Wernigerodes Maximilian Richter (Nummer 8) erfolgreich abschließt, ordentlich zugepackt. Obwohl vier Spieler vorzeitig unter die Dusche geschickt wurden, verlief das Derby über weite Strecken sportlich fair. Foto: Ingolf Geßler

Im Prestigeduell wurde wie in dieser Szene, die Wernigerodes Maximilian Richter (Nummer 8) erfolgreich abschließt, ordentlich zugepackt. Obwohl vier Spieler vorzeitig unter die Dusche geschickt wurden, verlief das Derby über weite Strecken sportlich fair.
Foto: Ingolf Geßler

Verbandsliga-Derby statt Weltmeisterschaft hieß es in der Harzlandhalle.
Von Ingolß Geßler

Ilsenburg l Kurz nach dem die deutsche Handball-Nationalmannschaft das Spiel um Bronze verloren hatte, standen sich der HV Ilsenburg und HV Wernigerode zum Prestigeduell gegenüber.
Zuschauerzuspruch sehr hoch

Etwa 300 Zuschauer strömten in die Harzlandhalle, davon nahezu die Hälfte aus der „Bunten Stadt“. Die Wernigeröder starteten mit dem ersten Tor der Partie auch verheißungsvoll. In der Folge entwickelte sich eine spannende und umkämpfte Begegnung, die von einem Handball-Leckerbissen aber weit entfernt war. Beide Teams übertrafen sich im Auslassen guter Chancen, scheiterten immer wieder an den überragenden Keepern.

Die Ilsenburger zeigten sich in der ersten Hälfte etwas entschlossener und treffsicherer. Mit großem Einsatz wurde um jeden Ball gekämpft, bestes Beispiel war ein Hechtflug von Kreisspieler Sebastian Kausch, der somit noch einen langen Pass zum 8:4 ins Tor lenkte. Die junge HVW-Truppe scheiterte ein ums andere Mal am gut aufgelegtem HVI-Keeper Steffen Hohmann. Bis zum Pausenpfiff konnten die Gäste den Abstand noch auf 10:8 verkürzen, was sie auch ihrem stark haltenden Torwart Michael Grawe zu verdanken hatten. Zur Pause haderten die Wernigeröder mit ihrer Leistung, 19 Fehler bzw. Fehlwürfe bei nur acht Treffern sprachen eine klare Sprache.


Gäste gleichen aus

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte kamen die Gäste besser ins Spiel, Lucas Conradi glich per Strafwurf zum 12:12 aus (36.). Kurz danach kassierte Ilsenburgs Abwehrchef und Kreisläufer Sebastian Kausch seine zweite und nach anschließendem Meckern die dritte Zeitstrafe und musste vorzeitig Duschen (39.). Das Match wogte wieder hin und her. Die Ilsestädter legten vor, der HVW zog nach.

Bei zunehmender Hektik in einem fairen Derby sah Wernigerodes Spielmacher Tom Kaufmann nach einem Wortgefecht mit HVI-Keeper Hohmann die Rot/Blaue Karte, zu diesem Zeitpunkt führten die Hausherren mit 16:14 (47.). Moritz Tischer übernahm nun auf der Aufbauposition die Initiative und mit vier Treffern in Serie wendeten die Gäste das Blatt zu ihren Gunsten (16:18., 51.).
Ovationen nach Schlusspfiff

Als Michael Gohlke, der nach längerer Verletzungspause sein Comeback gab, auf Ilsenburger Seite ebenfalls seine dritten Zeitstrafe kassierte (53.), gelang den Wernigerödern durch Moritz Tischer erstmals eine vorentscheidende Drei-Tore-Führung zum 17:20. Dieser Vorsprung stand nach einer weiteren Roten Karte gegen Wernigerodes Marco Jahn auch zur Schlusssirene auf der Anzeigetafel, mit stehenden Ovationen feierte der HVW-An­hang den 23:20-Derbysieg.
Statistik

HV Ilsenburg: Hohmann, Gelinski - Gohlke (1), Schneider (1), Brune (5), Bittner (3), Kausch (4/1), Kunze (2), Eckardt, Oppermann, Hain, Hoppe (4), Ebeling, Kortegast;

HV Wernigerode: Grawe, Stein - Tischer (6), Kaufmann (4), Schulze, Balint, Conradi (6/3), N. Christiansen (1), Eilers (4), Richter (1), O. Christiansen (1), Jahn, Günther, König;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 12 + Rote Karte gegen Sebastian Kausch (39.) und Michael Gohlke (53.) - HV Wernigerode 4 + Rot/Blaue Karte gegen Tom Kaufmann (47.) und Rote Karte gegen Marco Jahn (54,); Siebenmeter: HV Ilsenburg 2/1 - HV Wernigerode 4/3.

(Quelle: www.volksstimme.de)

Heimspiel 1. Männer

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Wir gratulieren unser Nationalmannschaft zum 1. Platz in der Hauptrunde und wünschen ihr viel Erfolg für das anstehende Halbfinale am Freitag Abend.

Am Sonntag übertragen wir das Finale der Handball-WM 2019 nach dem Spiel unserer Männer gegen den HV Wernigerode (Anpfiff 16.00 Uhr) live in der Harzlandhalle.
Beginn des Finale ist 17.30 Uhr.

Wir freuen uns über zahlreiche Unterstützung unser Teams an dem Tag.

#EINTEAMEINZIEL#NURDERHVI#HARZDERBY#DERBYTIME#DHB#WM2019

Damen des HV Ilsenburg gewinnen Derby

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Ilsenburg l Am Ende standesgemäß endete das Derby der Frauen in der Bezirksliga. Gastgeber HV Ilsenburg, als Favorit ins Rennen gegangen, setzte sich mit 31:24 (17:10) gegen den HT 1861 Halberstadt durch.

  Halberstadts Laura Hohnroth (l.) erzielte 14 Treffer und war damit erfolgreichste Torschützin im Derby. Isabell Liebecke vom HVI kommt hier einen Schritt zu spät. Foto: Florian Bortfeldt

Halberstadts Laura Hohnroth (l.) erzielte 14 Treffer und war damit erfolgreichste Torschützin im Derby. Isabell Liebecke vom HVI kommt hier einen Schritt zu spät. Foto: Florian Bortfeldt

Gastgeber wacht auf

Saskia Ehmig, Ilsenburgs routinierte Rechtsaußenspielerin, legte mit 1:0 vor. Für die Gäste glich Laura Hohnroth vom Punkt aus. Auch die folgenden acht Siebenmeter sollte sie jeweils sicher verwandeln. Die Halberstädterinnen wirkten in der Anfangsviertelstunde etwas weniger aufgeregt, lagen da auch mehrfach knapp vorne (3:4, 4:6). Nach dem 6:8 – HVI-Trainer Uwe Schmegner hatte da schon mit einer Auszeit reagiert – wachte der Gastgeber jedoch auf und drehte die Partie nach einem 8:0-Lauf (14:8/ 25.).
             
Das war letztlich bereits die Entscheidung der Partie, denn der HT schaffte es hier nicht, entscheidend zu stören. Janine Großmann ließ dabei noch einen Strafwurf ungenutzt, ansonsten hätte der Abstand zwischen den Teams noch größer sein können. Die Gäste liefen fortan diesem deutlichen Rückstand hinterher. Linksaußen Anne Walther, mit neun erzielten Treffern beste Werferin der Ilsenburgerinnen, erzielte mit dem 17:10 den Halbzeitstand.

Spielverlauf ähnelt sich

Der Start in den zweiten Durchgang verlief fast ähnlich wie ganz zu Beginn der Begegnung. „Wir kommen ganz gut rein“, beschrieb Halberstadts Trainer Norbert Schulze. Beim 21:17 oder 22:18 blieb dem HT 1861 noch mehr als 15 Minuten Zeit, um die Partie zu drehen. Es kam aber anders, Schulze: „Wir haben zu viele technische Fehler produziert. Das ermöglichte dem Gastgeber Konter zu laufen.“

Tempogegenstöße als Waffe

Es war der Genickbruch für die Halberstädterinnen. So erhöhte Ilsenburg auf 25:18 und 27:20 (51.). Halberstadt schaffte es nicht, die Tempogegenstöße des HVI erfolgreich zu unterbinden. „Das hat der HVI clever gemacht“, ergänzte Schulze, „sie setzten uns auf den Halbpositionen unter Druck, so dass der Ball ins Aus oder zum Gegner ging. Danach wurden zügig Tempogegenstöße eingeleitet“.
            
Bei den Kontern liefen die Gäste gut zurück, konzentrierten sich aber zu sehr auf die Ballführende. Nach Pass zur nächsten freien Mitspielerin konnte so nicht mehr reagiert werden. In der gesamten Spielzeit bekam der HT diese Fehler nicht in den Griff. Zudem war die eigene Passqualität nicht gut. An dieser Stelle war Ilsenburg, auch nie komplett frei von Fang- oder Zuspielfehlern, das bessere Team. Der letzte Treffer im fairen Derby gehörte Hohnroth, mit 14 Toren erfolgreichste Handballerin an diesem Tag.
             
Für beide Teams geht es am 27. Januar weiter. Der HVI begrüßt in eigener Halle den HC Salzland II, Halberstadt muss zum ungeschlagenen Spitzenreiter Askania Bernburg.

Statistik

HV Ilsenburg: Groero-Linares, Meyer - Priesterjahn (5/1), Abel (1), Kruse, Bauer (2), Walther (9), Liebecke (5), Ehmig (5), Gille (3), Hoffmann, Großmann (1);
             
HT 1861 Halberstadt: Pust, Nehrkorn - P. Döhner, Teske (3), C. Döhner, Möller (2), Vieth (3), Feider, Rieche (2), Hohnroth (14/9);
             
Siebenmeter: Ilsenburg 4/2, Halberstadt 9/9;

Zeitstrafen: Ilsenburg 2, Halberstadt 1.

[Quelle: www.volksstimme.de]

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