Der HV Ilsenburg hat seine erste Heimniederlage in der laufenden Verbandsliga-Saison kassiert

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Gegen den Aufstiegsanwärter Germania Borne zog das Team von Trainer Jens Kleinert trotz eines starken Aufbegehrens in der zweiten Halbzeit mit 22:26 den Kürzeren. Anzeige Ilsenburg l In der ersten Halbzeit war der Tabellenzweite aus Borne das bessere Team, die 1:0-Führung sollte gleichzeitig die letzte für den HV Ilsenburg bleiben. Germania Borne erzielte drei Treffer in Folge, die 5:1-Deckung der Hausherren brachte nicht den gewünschten Erfolg. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bauten die Gäste ihre Führung auf 6:3 aus, ehe die Ilsestädter mit einem Zwischenspurt zum 8:9 den Anschluss herstellten. Die Schlussphase der ersten Halbzeit ging dann aber wieder eindeutig an die Gäste. Mit fünf Treffern in Folge wuchs der Vorsprung auf 14:8 an, zum Ende des ersten Spielabschnittes deutete bei einer Fünf- Tore-Führung (15:10) vieles auf einen souveränen Auswärtserfolg des Aufstiegsanwärters hin. Mit Beginn der zweiten Halbzeit fanden die Ilsenburger deutlich besser ins Spiel. Borne ließ einige gute Chancen liegen, doch der HVI verpasste mehrfach die Chance, den Rückstand zu verkürzen. Stattdessen baute Germania Borne den Vorsprung bis zum Spielstand von 14:20 sogar auf sechs Tore aus. Doch dann setzte der HV Ilsenburg zur Aufholjagd an. Die Abwehr mit einem starken Adrian Senkbeil zwischen den Pfosten packte nun energisch zu, während sich im Angriff die Umstellung auf zwei Kreisspieler bezahlt machte. Der HV Ilsenburg erzielte fünf Treffer in Serie, spätestens als Fabian Hoffmann den Anschluss zum 19:20 herstellte, war die Harzlandhalle am Kochen. Zwar zog Germania Borne schnell wieder auf 23:20 davon, doch der HV Ilsenburg stellte umgehend wieder den Anschluss her. Die Schlüsselszenen folgten beim Spielstand von 22:23, als nach einem Konter Fabian Hoffmann den Pfosten traf und Robin Hausmann im Nachwurf den möglichen Ausgleich vergab. Als dann auch noch Normen Müller beim Stand von 22:24 vom Siebenmeterpunkt nur den Pfosten traf, war die Partie gelaufen. Zu allem Überfluss sah der frisch gebackenene Vater Mario Dallmann eine Rote Karte, wegen Schiedsrichter-Beleidigung droht ihm nun eine Sperre. "Die Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit eine tolle Moral gezeigt und mit großem Kampfgeist den Anschluss hergestellt. In der entscheidenden Phase haben wir einfach zu viele Zeitstrafen kassiert und mehrere Hunderprozentige nicht genutzt, das war schließlich unser Genickbruch", fasste HVI-Coach Jens Kleinert nach Spielschluss zusammen.

HV Ilsenburg: Homann, Senkbeil - Eckardt (4/2), Hausmann (6), Dallmann (2), Hoffmann (2), Kausch (2), Kays, Müller (4/3), Sadowski (1), Scharun (1), Kleinert, Fiebig, Gohlke; Zeitstrafen: HVI 6 + Rote Karte gegen Mario Dallmann (58.) - Borne 3; Siebenmeter: HVI 7/5 - Borne 4/2

Dünne Personaldecke wird Ilsestädtern zum Verhängnis

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Die Handballer des HV Ilsenburg sind einmal mehr mit leeren Händen von einem Gastspiel der Verbandsliga Nord heimgekehrt. Beim Spitzenreiter Magdeburger SV 90 musste sich das Team um Spielertrainer Jens Kleinert mit 34:25 geschlagen geben, allerdings täuscht das klare Ergebnis über den wahren Spielverlauf hinweg. Anzeige Zum wiederholten Mal traten die Ilsenburger mit einem Minikader die Fahrt zum Auswärtsspiel an. Mario Dallmann und Martin Kays blieben wegen bevorstehender Vaterfreuden daheim, zudem mussten einige Spieler arbeitsbedingt passen. Somit standen für die Partie beim Spitzenreiter neben den beiden Keepern lediglich sieben Feldspieler zur Verfügung. Ein Engpass, der sich gerade in den entscheidenden Phasen des Spiels negativ auswirkte. Über weite Strecken der Partie boten die Ilsenburger dem Tabellenführer ordentlich Paroli, lagen Mitte der ersten Halbzeit sogar mit 8:6 in Führung. Die Deckung der Ilsenburger stand ordentlich, einzig Christian Dreibrodt im rechten Rückraum bekamen die Ilsestädter nie richtig in den Griff. Mit seinen 15 Treffern hatte er maßgeblichen Anteil am Sieg des Spitzenreiters. Die Schlussphase des ersten Abschnitts ging eindeutig an den MSV 90, bis zur Pausensirene zogen die Elbestädter auf 17:11 davon. In den ersten Minuten nach Wiederanpfiff wuchs der Vorsprung bis zum Spielstand von 24:14 erstmals auf zehn Tore an, damit war die Partie vorzeitig entschieden. In der Schlussviertelstunde war den Ilsenburgern der große Kräfteverschleiß durch mangelnde Alternativen auf der Wechselbank deutlich anzumerken. Beim Versuch, den Rückstand zu verkürzen, wurden viele Angriffe zu überhastet abgeschlossen und den Magdeburgern leichte Treffer ermöglicht. Die Moral der Kleinert-Sieben war jedoch ungebrochen, somit blieb der Rückstand bis zur Schlusssirene nahezu konstant. "Es ist ärgerlich, denn trotz des deutlichen Sieges war der Gegner nicht viel besser als wir. Ärgerlich auch deshalb, weil sich die Personalprobleme in Auswärtsspielen schon durch die gesamte Saison ziehen. Trotzdem geht ein Lob an die gesamte Mannschaft, die bis zur Schlusssirene alles gegeben hat", so das Fazit von HVI-Trainer Jens Kleinert.

HV Ilsenburg: Homann, Senkbeil - Eckardt (3), Müller (6), Hausmann (8), Sadowski (1), Hoffmann (3), Kausch (3), Kleinert (1); Zeitstrafen: Magdeburg 2 - HVI 4; Siebenmeter: Magdeburg 3/3 - HVI 2/1

Mario Dallmann hält die Ilsestädter auf Siegkurs

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Handball, Verbandsliga HV Ilsenburg - HV Solpke/M. 37:36

Der HV Ilsenburg hat seinen Abwärtstrend in der Handball-Verbandsliga gestoppt. Mit einem hart erkämpften 37:36-Erfolg verdrängte die Kleinert-Sieben den direkten Kontrahenten HV Solpke/Mieste vom siebten Rang.

Mario Dallmann (beim Wurf) lieferte gegen den HV Solpke/Mieste eine starke Partie ab. Der Rückraumschütze setzte seine Nebenleute gut ins Szene und steuerte selbst sieben Treffer zum Heimsieg bei.

1. Männer HV Ilsenburg besiegt SV Oebisfelde II knapp mit 34:33 (21:17)

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Nach starker Anfangsphase schaltet die Kleinert-Sieben mehrere Gänge zurück

Sebastian Kausch zeigte sich in der ersten Halbzeit als sicherer Vollstrecker. Der Kreisläufer des HV Ilsenburg erzielte alle seine vier Treffer vor der Pausensirene. | Foto: Ingolf Geßler

Der HV Ilsenburg ist im Heimspiel gegen den SV Oebisfelde II mit einem blauen Auge davon gekommen. Nach zwischenzeitlicher Sieben-Tore-Führung behielten die Harzer am Ende knapp mit 34:33 die Oberhand.

Kleinert-Sieben erkämpft mit starker Moral einen Zähler

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Handball, Verbandsliga Männer SG Fortschritt Burg - HV Ilsenburg 29:29 (17:13)

Dank einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit hat der HV Ilsenburg in der Handball-Verbandsliga beim Aufsteiger SG Fortschritt Burg ein 29:29-Unentschieden erkämpft.

Trainer Jens Kleinert musste erneut einige Ausfälle verkraften, mit Matthias Eckardt (Zahn-OP) und Normen Müller (Arbeit) fielen gleich beide Spielmacher aus. Dennoch gestaltete der HV Ilsenburg die Anfangsphase ausgeglichen. Mitte der zweiten Halbzeit zog die SG Fortschritt Burg mit fünf Toren in Folge auf 14:9 davon und hatte auch zur Pause mit 17:13 die Nase vorn.

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