Handball, Verbandsliga Männer HV Ilsenburg besiegt den LSV 90 Klein Oschersleben mit 28:18 (12:7)

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Klarer Heimsieg mit Signalwirkung?

Zwei enorm wichtige Punkte hat der HV Ilsenburg im Abstiegskampf der Handball-Verbandsliga Nord eingefahren. Mit einer starken Mannschaftsleistung wurde der bisherige Tabellenvierte, LSV 90 Klein Oschersleben, mit 28:18 besiegt.

Michael Gohlke (Zweiter von rechts) wird beim Versuch, Kreisspieler Sebastian Kausch in Szene zu setzen, energisch gestört. Beide Routiniers zählten beim Sieg gegen den LSV 90 Klein Oschersleben zu den Aktivposten im Angriffsspiel des HV Ilsenburg.

Michael Gohlke (Zweiter von rechts) wird beim Versuch, Kreisspieler Sebastian Kausch in Szene zu setzen, energisch gestört. Beide Routiniers zählten beim Sieg gegen den LSV 90 Klein Oschersleben zu den Aktivposten im Angriffsspiel des HV Ilsenburg. | Foto: Ingof Geßler
 
Ilsenburg l Dabei stand das Spiel für die Ilsestädter unter keinem guten Stern. Maik Dörge fiel verletzt aus, Dirk Hoffmann musste wegen seines Studiums passen. Zudem konnten Chris Sadowski und Michael Gohlke im Vorfeld nur eingeschränkt rainieren, dennoch waren beide im Spiel gegen die Bördestädter dabei. Zudem rückten mit Marcus Scharun, Andreas Drechsler und Lutz Natzenberg drei Spieler aus der zweiten Mannschaft auf.

"Wir hatten die Spielpause genutzt, um uns gezielt auf Klein Oschersleben vorzubereiten. Wir haben an unseren Defiziten in der Defensive gearbeitet, was sich in den vergleichsweise wenigen Gegentoren deutlich ausgezahlt hat", so HVI-Trainer Martin Kays.

Die Abwehr hinterließ vom Anpfiff weg einen deutlich gefestigteren Eindruck, auch Keeper Steffen Homann präsentierte sich in starker Form. Da der LSV Klein Oschersleben darüber hinaus einige "Hochkaräter" liegen ließ, musste der HV Ilsenburg im Verlauf der ersten Halbzeit lediglich sieben Gegentore hinnehmen.

Im Angriff ließen die Ilsenburger zwar auch einige gute Chancen aus, arbeiteten sich in einer torarmen ersten Halbzeit aber dennoch kontinuierlich einen Vorsprung heraus. Über die Stationen 3:2 (10.) und 7:5 (20.) wuchs die Führung bis zur Pausensirene auf fünf Tore an (12:7). Während sich aus dem Rückraum Chris Sadowski und Michael Gohlke treffsicher zeigten, wurde Kreisspieler Sebastian Kausch vor allem gegen Ende der ersten Halbzeit von den Spielmachern Mario Dallmann und Mathias Eckardt mehrfach gut in Szene gesetzt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen der bisherigen Saison, wich das Ilsenburger Team auch im zweiten Spielabschnitt nicht von seiner Linie ab. Die Abwehr arbeitete weiter sehr konzentriert, während die Abschlussquote im Angriff weiter verbessert wurde. Folgerichtig wuchs der Vorsprung über die Stationen 16:10 und 21:13 bis kurz vor Ende der Partie erstmals auf zehn Tore an (27:17). Nach jeweils einem Treffer hatte dieser Abstand auch bei der Schlusssirene Bestand.

"Die Mannschaft hat heute auch im Angriff sehr konzentriert gespielt und nur sehr wenige Fehler gemacht. Letztlich muss man aber klar sagen, dass das Spiel in der Abwehr gewonnen wurde. Das Zusammenspiel zwischen Torhüter und dem Defensivverbund hat heute sehr gut geklappt", analysierte Trainer Martin Kays die Gründe für den am Ende deutlichen Sieg. "Die Mannschaft hat sich mit Disziplin und Spielintelligenz den Sieg verdient und die bislang beste Saisonleistung abgeliefert. Ich muss allen Spielern ein großes Kompliment aussprechen und hoffe, dass wir diese Leistung mit in die kommden Aufgaben nehmen können", erhofft sich der Coach des HV Ilsenburg von dieser Partie auch eine Signalwirkung für die bevorstehenden Aufgaben.

HV Ilsenburg: Homann, Gelinski - Sadowski (10/1), Dallmann (3), Eckardt (1), Gohlke (4), Brune (3), Kausch (5), Schneider, Bittner, Scharun, Drechsler (2), Natzenberg;
Zeitstrafen: HV Ilsenburg 7 - LSV Klein Oschersleben 4; Siebenmeter: HV Ilsenburg 2/1 - LSV Klein Oschersleben 6/4.

Verbandsliga Männer HV Ilsenburg trennt sich daheim vom Glinder HV "Eintracht" 31:31

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Am Ende mit dem Punkt zufrieden

Der HV Ilsenburg hat in der Handball-Verbandsliga Nord den angestrebten Heimsieg gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf verpasst. Beim 31:31 gegen den Glinder HV "Eintracht" musste das Team von Trainer Martin Kays am Ende sogar froh sein, die Partie nicht verloren zu haben.

Chris Sadowski lieferte im Angriff mit 14 Treffern eine starke Partie und sicherte dem HV Ilsenburg fünf Sekunden vor Schluss das Remis.

Chris Sadowski lieferte im Angriff mit 14 Treffern eine starke Partie und sicherte dem HV Ilsenburg fünf Sekunden vor Schluss das Remis. | Foto: Ingolf Geßler
 
Ilsenburg (ige) l Und dies hatten die Ilsenburger vor allem einem Spieler zu verdanken: Chris Sadowski. Der Rückraumschütze erzielte nicht nur herausragende 14 Treffer. Er war es auch, der fünf Sekunden vor Schluss das wichtige Tor zum 31:31-Endstand erzielte.Zuvor hatte der HV Ilsenburg große Probleme, ins Spiel zu finden. Allen voran in der ersten Halbzeit. "Wir haben sehr nervös begonnen, sind mit der offenen Deckung des Gegners nicht klar gekommen", analysierte HVI-Coach Martin Kays. Der Glinder HV spielte mit einem klaren Konzept, während die Hausherren die dafür geeigneten Gegenmittel, Einläufer von Außen oder das Stoßen der "halben" Rückraumspieler in die Lücken, zu selten ins Angriffsspiel einbezog. Über die Stationen 4:4 und 5:8 warfen die Gäste zwischenzeitlich sogar eine Fünf-Tore-Führung heraus (8:14), die der HV Ilsenburg in der Schlussphase der ersten Halbzeit auf 12:15 verkürzte.
 
Die Partie war bis zur Schlusssirene hart umkämpft, hier stoppt Ilsenburgs Maik Dörge den Glinder Max Kreyenberg.
Die Partie war bis zur Schlusssirene hart umkämpft, hier stoppt Ilsenburgs Maik Dörge den Glinder Max Kreyenberg. | Foto: Ingolf Geßler

Nach Wiederanpfiff präsentierte der HV Ilsenburg seinen lautstarken Fans ein anderes Gesicht. "Das war kämpferisch eine super Leistung, man hat gesehen, dass sie das Spiel auf keinen Fall verlieren wollen", so Kays. Mit fünf Toren in Folge zum 19:18 gingen die Hausherren in der. 41 Minute erstmals in Führung. Dass es am Ende nicht zum Sieg reichte, lag zu großen Teilen am Abwehrverhalten. "Wir haben über die gesamte Partie hinweg keinen richtigen Zugriff gefunden, standen oft falsch zum Gegenspieler. Vor allem die Nachläufer-Spielzüge von Glinde haben wir nicht klar genug verteidigt", fügte der HVI-Coach hinzu. Vor allem Michael Kreyenberg (13 Tore) bekamen die Ilsestädter nie richtig in den Griff.

So lag der Glinder HV in den Schlussminuten immer wieder knapp in Führung. Als die Gäste 15 Sekunden vor Schluss das 30:31 erzielten, schien der Nervenkrimi zum wiederholten Mal mit einer Niederlage zu enden. Doch Chris Sadowski hatte die richtige Antwort parat.

HV Ilsenburg: Homann, Gelinski - Sadowski (14/2), Eckardt (2/1), Dallmann (2), Gohlke (4), Dörge (1), Brune (2), Kausch (2), Schneider (4), Bittner, Hoffmann, Oppermann, Schulze;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 8 + Rote Karte gegen Sebastian Kausch (51./dritte Zeitstrafe) - Glinder HV 6 + Rote Karte gegen Julian Bauer (46./Foulspiel);

Siebenmeter: HVI 3/3 - Glinder HV 4/4.

Handball-Verbandsliga Herren HV Ilsenburg verliert Nachholspiel bei der HSG Osterburg mit 29:36

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Zu viele Tore und Strafen kassiert

Der HV Ilsenburg hat in der Handball-Verbandsliuga zum Auftakt des Jahres 2015 eine Niederlage hinnehmen müssen. Im Nachholspiel bei der HSG Osterburg zogen die Gelb-Schwarzen mit 29:36 den Kürzeren.

Außenspieler Johannes Bittner, der einen Treffer beisteuerte, musste mit dem HV Ilsenburg zum Jahresauftakt eine Auswärtssniederlage in Osterburg hinnehmen.

Außenspieler Johannes Bittner, der einen Treffer beisteuerte, musste mit dem HV Ilsenburg zum Jahresauftakt eine Auswärtssniederlage in Osterburg hinnehmen. | Foto: Kai Stephan
 
Osterburg l "Wir haben uns für das Spiel an diesem Wochenende im Vorfeld viel vorgenommen, sind aber erneut hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben", so das aussagekräftige Fazit von HVI-Coach Martin Kays. Zu Beginn der Partie konnten der HV Ilsenburg sein Spiel gut durchbringen und lag über die Stationen 2:0, 6:3 und 8:5 ständig in Führung. Erst nach knapp 20 Spielminuten glich die HSG Osterburg erstmals wieder zum 9:9 aus. In dieser Spielphase hatten die Ilsestädter innerhalb von einer Spielmute drei Zeitstrafen kassiert und in Unterzahl ihre Führung aus der Hand geben müssen. Überhaupt war die Zahl von sechs Strafen im Verlauf des ersten Spielabschnitts deutlich zu hoch. Zwei weitere Überzahlsituationen in der Schlussphase der ersten Halbzeit nutzten die Altmärker, um zur Pause eine 16:14-Führung heraus zu werfen.

"Meiner Ansicht nach hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch alle Möglichkeiten, das Spiel für uns zu entscheiden. Wir hatten uns in der Kabine viel vorgenommen um das Spiel nochmal zu drehen", so Martin Kays. Seine Mannen blieben dann auch über weite Strecken der zweiten Halbzeit in Schlagdistanz, der Vorsprung der Osterburger betrug maximal vier Tore. Um der Partie noch eine Wende geben zu können, stellte der HVI-Coach die Abwehr sechs Minuten vor dem Ende auf eine offensive Manndeckung um. Der erhoffte Effekt stellt sich jedoch nicht ein, so dass Osterburg den Vorsprung am Ende auf sieben Tore zum 36:29-Endstand ausbaute.

"Insgesamt betrachtet haben wir in der Abwehr nicht den richtigen Zugriff auf die Osterburger Torschützen gefunden. 36 Gegentore sind am Ende zu viel, um ein Spiel gewinnen zu können. Unsere eigene Angriffsleistung geht mit 29 Toren in Ordnung. Auch neun Zeitstrafen im Spiel sind einfach zu viel. Dennoch bin ich mit der Leistung der Mannschaft nicht grundsätzlich unzufrieden, da wir auch viele Dinge richtig gemacht haben. Der Teamgeist stimmt und die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben", blickt Martin Kays den kommenden Spielen zuversichtlich entgegen.

HV Ilsenburg: Homann, Gelinski - Eckardt (1), Hoffmann (4), Sadowski (7), Bittner (1) , Dallmann (7), Brune (5), Kausch (1), Gohlke (1), Dörge (2);
Zeitstrafen HSG Osterburg 6 - HV Ilsenburg 9; Siebenmeter: HSG Osterburg 7/4 - HV Ilsenburg 3/1.

Handball, Verbandsliga Nord HV Ilsenburg nach 34:35-Heimniederlage gegen HV Solpke/Mieste nun Tabellenvorletzter

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Mangelnde Disziplin kostet erneut den Heimsieg

Ilsenburg(ige) l Der HV Ilsenburg steckt weiter im Tabellenkeller der Verbandsliga Nord fest. Obwohl fast die gesamte Spielzeit in Führung liegend, zog die Kays-Sieben auch im Heimspiel gegen dem HV Solpke/Mieste mit 34:35 den Kürzeren und rutschte auf den vorletzten Tabellenplatz ab.

Ilsenburgs Maik Dörge (Mitte) sucht in dieser Szene gegen zwei Spieler des HV Solpke/Mieste die Lücke zum Torabschluss. Die Ilsestädter unterlagen dem Tabellenvierten mit 34:35.

Ilsenburgs Maik Dörge (Mitte) sucht in dieser Szene gegen zwei Spieler des HV Solpke/Mieste die Lücke zum Torabschluss. Die Ilsestädter unterlagen dem Tabellenvierten mit 34:35. | Foto: Ingolf Geßler
 
Die Hausherren erwischten einen super Start (3:0), die Gäste ließen sich aber nicht abschütteln. Beim 5:5 war der Ausgleich hergestellt. Das gleiche Szenario wiederholte sich Mitte der ersten Halbzeit, eine 10:7-Führung egalisierten die Altmärker zum 12:12. Mit den letzten beiden Treffern der ersten Halbzeit ging der HVI wieder mit 17:15 in Führung.Auch nach Wiederanpfiff das gleiche Bild, der HV Ilsenburg lag nach dem zwischenzeitlichen 18:18 über die gesamte Spielzeit hinweg knapp in Führung. Bis drei Minuten vor Schluss, als der Tabellenvierte nach langer Zeit wieder zum 32:32 ausglich und mit dem nächsten Tor das erste Mal überhaupt in Führung ging.

Die Schlussphase hatte dann wie schon beim letzten Heimspiel gegen den FSV Magdeburg Krimi-Charakter. Beim Stand von 34:34 kassierte Normen Müller seine dritte Zeitstrafe, sein hartnäckiges Reklamieren dürfte eine zusätzliche Sperre nach sich ziehen. Trotzdem hatte der HVI vom Siebenmeterpunkt die Chance zum Sieg, doch Chris Sadowski setzte den Heber auf die Latte. Im Gegenzug übernahm der HV Solpke/Mieste zum zweiten Mal die Führung - und dies reichte, um beide Punkte zu entführen.

"Es sind wieder die gleichen Fehler, wie im Spiel gegen den FSV Magdeburg. Wir haben 59 Minuten den Sieg in der Hand, vergeben ihn aber am Ende durch eigenes Verschulden. Am Ende hat aus meiner Sicht die Disziplin nicht gereicht, um beide Punkte zu holen. Wir wollten über 60 Minuten volle Konzentration aufbringen und absolute Disziplin zeigen, das haben wir nicht geschafft", so HVI-Trainer Martin Kays.

HV Ilsenburg: Homann, Gelinski - Sadowski (6/2), Eckardt (3), Müller (5), Dallmann (5/1), Brune (4), Kausch (7), Dörge (3), Bittner (1), Hoffmann, Schulze;
Zeitstrafen: HV Ilsenburg 9 + Rote Karte gegen Normen Müller (59., dritte Zeitstrafe) - HV Solpke/Mieste 6;

Siebenmeter: HV Ilsenburg 5/3 - HV Solpke/Mieste 5/3.

[Quelle:www.volksstimme.de]


Handball, Verbandsliga HV Ilsenburg bezwingt SV Lok Oschersleben im Kellerduell mit 29:23 (15:9)

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Nur eine Halbzeit lang überzeugt

Der HV Ilsenburg hat seine Pflichtaufgabe im Kellerduell der Handball-Verbandsliga erfüllt. Mit einem weitestgehend ungefährdeten 29:23-Sieg über den SV Lok Oschersleben stellte das Team von Trainer Martin Kays den Anschluss zum unteren Tabellenmittelfeld her.

Ilsenburgs Normen Müller (Mitte) setzte in der Schlussphase einige spielerische Glanzpunkte, schmälerte seine Leistung aber durch eine unnötige Rote Karte.

Ilsenburgs Normen Müller (Mitte) setzte in der Schlussphase einige spielerische Glanzpunkte, schmälerte seine Leistung aber durch eine unnötige Rote Karte. | Foto: Ingolf Geßler
 
Ilsenburg l Anhand der Tabellenkonstellation - beide Kontrahenten lagen mit vier Zählern punktgleich am Tabellenende - zählte für die Ilsenburger nur ein Sieg. Statt der erhofften Bestbesetzung musste Trainer Martin Kays wie schon auf der Vorwoche auf, Michael Gohlke, Maik Dörge und Dirk Hoffmann verzichten, dennoch starteten seine Mannen vielversprechend in die Partie. Eine schnelle 2:0-Führung glich der Aufsteiger zwar postwendend aus, doch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bauten die Ilsestädter ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Über die Stationen 5:3 und 11:6 setzten sich die Hausherren zwischenzeitlich auf sieben Tore ab (14:7) ab. Beim Stand von 15:9 wurden die Seiten gewechselt.

"In der ersten Halbzeit haben wir ordentlich gespielt, nach Wiederanpfiff aber nicht an die gute Leistung angeknüpft. Obwohl es klare Ansagen gab, haben wir uns am Kreis immer wieder provozieren lassen", bemängelte Trainer Martin Kays die Disziplin seiner Schützlinge. Allein acht der insgesamt zehn Zeitstrafen kassierten die Ilsenburger nach dem Seitenwechsel, die daraus resultierenden Überzahlspiele nutzte Lok Oschersleben, um den zwischenzeitlichen Acht-Tore-Rückstand (17:9) Stück für Stück zu verkürzen. Bis Mitte der zweiten Halbzeit kämpfte sich das Tabellenschlusslicht auf 20:17 heran und schöpfte wieder Hoffnung.

"In der entscheidenden Phase haben wir dann aber unsere spielerischen Vorteile zur Geltung gebracht", schilderte HVI-Coach Kays den Ablauf der Schlussviertelstunde. Normen Müller setzte seine Nebenleute mit guten Anspielen ein, Robin Hausmann stellte einmal mehr seine Vollstrecker-Qualitäten unter Beweis. Als die Partie bereits entschieden war, gab der HV Ilsenburg ein weiteres Beispiel mangelnder Disziplin ab. Beim Stand von 28:23 knapp zwei Minuten vor Schluss kassierte Normen Müller wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte. Allerdings ließ sich auch Oscherslebens Christian Rabe zu einer Revanche hinreißen, auch hier gab es keine andere Wahl als die Rote Karte.

Nachdem die erhitzten Gemüter einige Zeit zur Abkühlung benötigten, setzte der HV Ilsenburg mit dem 29. Treffer den Schlusspunkt unter ein emotionsgeladenes und am Ende souverän gewonnenes Kellerduell. "Wir haben nur in der ersten Halbzeit gut gespielt, gegen einen besseren Gegner hätten wir das Spiel so noch aus der Hand gegeben", bemängelte Trainer Martin Kays die fehlende Konstanz über 60 Minuten. Ein Lob gab es für die beiden Keeper Steffen Homann und Dirk Gelinski, die mit starken Phasen zum wichtigen Heimsieg beitrugen.

HV Ilsenburg: Homann, Gelinski - Sadowski (10/5), Eckardt (2), Hausmann (10), Dallmann (2), Müller (1), Brune (1), Kausch (3), Bittner;
Zeitstrafen: HV Ilsenburg 10 + Rote Karten gegen Mario Dallmann (57.) und Normen Müller (59.) - Lok Oschersleben 4 + Rote Karte gegen Christian Rabe (59.); Siebenmeter: HV Ilsenburg 5/5 - Lok Oschersleben 7/6.

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