Handball, Verbandsliga Männer HV Ilsenburg unterliegt der HSG Osterburg daheim mit 24:26 (12:11)

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Ohne Fortune im Abstiegskampf

Der Abstieg des HV Ilsenburg aus der Handball-Verbandsliga rückt immer näher. Durch die unglückliche 24:26-Niederlage gegen die HSG Osterburg rutschte die Mannschaft von Trainer Martin Kays sogar auf den letzten Tabellenplatz ab.

Kraftvoll zieht Matthias Eckhardt (Zweiter von rechts) gegen die Osterburger Abwehr ab und erzielt einen seiner sieben Treffer. Am Ende unterlag der HVI unglücklich mit 24:26.

Kraftvoll zieht Matthias Eckhardt (Zweiter von rechts) gegen die Osterburger Abwehr ab und erzielt einen seiner sieben Treffer. Am Ende unterlag der HVI unglücklich mit 24:26. | Foto: Ingolf Geßler
 
Ilsenburg l Der HV Ilsenburg, der neben Eric Brune (verletzt), Kieran Schneider und Dirk Hoffmann (Studium) auch auf den verletzten Rückkehrer Florian Fahrtmann verzichten musste, präsentierte sich gegenüber dem schwachen Auftritt im Kellerduell beim SV Lok Oschersleben wie ausgewechselt. In heimischer Harzlandhalle zeigte die Mannschaft von Trainer Martin Kays wieder ein ganz anderes Gesicht, offenbarte vor allem in der Abwehr eine deutliche Steigerung gegenüber dem Kellerduell in der Vorwoche.
 
Die erste Halbzeit verlief komplett ausgeglichen, wobei die Ilsenburger in der Anfangsphase etwas Pech hatten. Da Michael Gohlke - gleich im Doppelpack - und Matthias Eckhardt am Aluminium scheiterten, verpasste der HVI die Chance, sich leicht abzusetzen. Nur einmal im Verlauf der ersten Halbzeit gelang es dem HV Ilsenburg, beim Stand von 4:2 einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus zu werfen. Die Führung wechselte mehrfach hin und her, am Ende hatten die Hausherren auch zur Pause knapp mit 12:11 die Nase vorn.
 
Nach Wiederanpfiff zogen die Ilsestädter dann erstmals auf drei Tore davon (15:12), doch die HSG Osterburg gab nicht klein bei. Bis zum 18:18 (45.) war der Ausgleich wieder hergestellt, noch in der gleichen Minute mussten die Ilsenburger mit dem Rückstand und die Rote Karte gegen Mario Dallmann weitere Rückschläge hinnehmen.

Kämpferisch holten die Ilsenburger diesmal wieder alles aus sich heraus, Sebastian Kausch markierte mit einer Energieleistung sein fünftes Tor und brachte den HVI wieder mit 20:19 in Front (50.). In der Folge verpassten es die Hausherren durch Fehlabspiele und technische Fehler, ihre Führung auszubauen. Auf der Gegenseite verhinderte Adrian Senkbeil mit drei Paraden in Folge zunächst noch einen Rückstand. Im Angriff hielt Matthias Eckardt, zusammen mit Sebastian Kausch bester HVI-Werfer, seine Mannschaft im Spiel. Beim Stand von 24:24 und Überzahl sprach vieles für den HV Ilsenburg, doch ein Pfostentreffer von Steffen Oppermann ließ das Spiel zu Gunsten der Altmärker kippen.

"Wir haben sehr gut verteidigt, wenn Du gegen einen Tabellenfünften nur 26 Tore bekommst, hast Du vieles richtig gemach. Am Ende kann ich der Mannschaften keinen Vorwurf machen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten hat sie alles heraus geholt. Schade, dass es hinten raus dann nicht gereicht hat, auch weil uns durch Verletzungen wieder die Alternativen im Kader fehlten", analysierte HVI-Trainer Martin Kays.

HV Ilsenburg: Homann, Senkbeil - Sadowski (3/1), Dallmann (2), Eckhardt (7), Gohlke (3), Oppermann, Kausch (7), Bittner, Kunze (2), Drechsler;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 6 + Rote Karten gegen Mario Dallmann (46.) und Matthias Eckardt (60./dritte Zeitstrafe) - HSG Osterburg 5;

Siebenmeter: HV Ilsenburg 2/1 - HSG Osterburg 5/2.

Ilsestädter in der Abwehr desolat

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Der Abstieg des HV Ilsenburg aus der Handball-Verbandsliga rückt immer
näher. Durch die vor allem in der Höhe ernüchternde 25:39-Niederlage
beim Tabellenschlusslicht SV Lok Oschersleben beträgt der Rückstand zum
rettenden Ufer bei drei noch ausstehenden Spielen weiterhin drei Punkte.

Ilsenburg l Die Ilsenburger erwischten mit einer 2:0-Führung zwar den besseren Start, doch schon frühzeitig ging das geplante Konzept von Trainer Martin Kays nicht auf. "Meinen Plan, den Gegner mit einer offensiven Deckungsvariante aus dem Konzept zu bringen, habe ich nach nur fünf Minuten aufgeben müssen. Oschersleben trat taktisch vollkommen anders auf, als im Hinspiel", so der Ilsenburger Coach. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Hausherren bereits zum 4:4 ausgeglichen.

Sebastian Kausch (gelbes Trikot), hier im Duell mit dem Oscherslebener Florian Rudolph, kassierte mit dem HV Ilsenburg im Kellerduell eine bittere Niederlage.

Sebastian Kausch (gelbes Trikot), hier im Duell mit dem Oscherslebener Florian Rudolph, kassierte mit dem HV Ilsenburg im Kellerduell eine bittere Niederlage. | Foto: Ottfried Junge
 
Doch auch in der gewohnten 6:0-Deckungsvariante fanden die Ilsenburger nicht den gewünschten Zugriff auf die Gegenspieler. Die Bördestädter zogen mit fünf Treffern in Serie auf 9:4 davon. Zwar verkürzte der HVI zwischenzeitlich auf 15:12, zur Pause lagen die Hausherren aber wieder mit fünf Toren vorn (18:13). Zu diesem Zeitpunkt war Rückkehrer Eric Kunze nach einer Roten Karte bereits aus dem Spiel.

Nach Wiederanpfiff kam es noch dicker, auch Keeper Dirk Gelinski sah nach einer Unsportlichkeit die Rote Karte. Die Deckungsarbeit der Ilsenburger war weiterhin mangelhaft, folgerichtig baute Lok Oschersleben seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Beim Stand von 26:16 (41.) lagen die Hausherren bereits mit zehn Toren vorn und hatten das Kellerduell vorzeitig zu ihren Gunsten entschieden. Am Ende war der SV Lok, der mit Tino Fischer (13 Treffer) den herausragenden Werfer in seinen Reihen hatte, sogar mit 14 Toren voraus und entschied damit den vielleicht noch relevanten direkten Vergleich gegenüber den Ilsenburgern zu seinen Gunsten.

"In der Summe haben wir zu viele Gegentore vor allem über Außen und nach Gegenstößen kassiert und dadurch das Spiel verloren. Nun sind wir wieder in der Pflicht und müssen die notwendigen Punkte in den letzten verbleibenden Spielen noch holen", so Trainer Martin Kays, auf dessen Team gegen die HSG Osterburg (5.), beim HV Solpke/Mieste (6.) und gegen den Güsener HC (4.) ein schweres Restprogramm wartet.

HV Ilsenburg: Homann, Gelinski - Sadowski (4), Eckhardt, Müller, Dallmann (6), Gohlke (7), Hoffmann (2), Kausch (3), Kunze, Kays (2), Bittner, Schulze (1);
Zeitstrafen: Lok Oschersleben 7 + Rote Karte gegen Martin Fritsche (48./dritte Zeitstrafe) - HV Ilsenburg 13 + Rote Karten gegen Eric Kunze (14.) und Dirk Gelinski (33.); Siebenmeter: Lok Oschersleben 10/9 - HV Ilsenburg 5/4.

Handball, Verbandsliga Männer HV Ilsenburg besiegt Spitzenteam SG Lok Schönebeck mit 31:28 (17:14)

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Kays-Sieben gibt ein Lebenszeichen

Der HV Ilsenburg hat im Abstiegskampf der Handball-Verbandsliga ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit dem 31:28-Sieg gegen den bisherigen Tabellenzweiten, SG Lok Schönebeck, lieferte der Tabellenvorletzte ein deutliches Lebenszeichen.

Ilsenburgs Dirk Hoffmann ist seinen Schönebecker Gegenspielern entwischt. Der junge Außenspieler steuerte vier Treffer zum wichtigen Heimsieg des HV Ilsenburg bei.

Ilsenburgs Dirk Hoffmann ist seinen Schönebecker Gegenspielern entwischt. Der junge Außenspieler steuerte vier Treffer zum wichtigen Heimsieg des HV Ilsenburg bei. | Foto: Ingolf Geßler
 

Ilsenburg l Die Ilsestädter konnten für das drittletzte Heimspiel der Saison wieder auf den zuletzt verletzten Chris Sadowski zurückgreifen, auch Normen Müller rückte nach längerer Pause wieder in den Kader der ersten Mannschaft auf. Die deutlich größere Spielerdecke als in den letzten Partien war schließlich ein wichtiger Grund, warum die Ilsenburger als Sieger aus der Halle gingen.

"Am Ende waren drei Gründe ausschlaggebend: Wir hatten zwei überragende Keeper zwischen den Pfosten, haben - bis auf eine Ausnahme - die Klappe gegenüber dem Schiedsrichter gehalten und wir hatten heute die nötigen Alternativen auf der Bank, um auch in der entscheidenden Phase des Spiels noch einmal reagieren zu können", analysierte Ilsenburgs Trainer Martin Kays.

In einer ausgeglichenen Anfangsphase legten die Schönebecker zweimal die Führung zum 0:1 bzw. 1:2 vor - wohl keiner der Zuschauer hätte gedacht, dass dies zugleich die letzte aus Sicht der Elbestädter war. Mit einer disziplinierten Vorstellung in der Abwehr, zwei starken Keepern als Rückhalt und den beiden gefährlichen Rückraumschützen Chris Sadowski und Michael Gohlke setzten sich die Ilsenburger über eine 5:3-Führung zur Mitte der ersten Halbzeit erstmals auf vier Tore ab (10:6). Dieser Vorsprung blieb über weite Strecken des ersten Spielabschnitts bestehen, selbst von der Roten Karte gegen Mario Dallmann ließen sich die Ilsenburger nicht aus dem Tritt bringen. Zur Pause führten die Hausherren 17:14.

Auch nach Wiederanpfiff war kein Unterschied zwischen dem Tabellenvorletzten und dem Spitzenteam zu erkennen, zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf fünf Tore an (20:15/40.). Erst eine Auszeit der Schönebecker und die Umstellung auf eine offensive Deckung brachte die Einheimischen etwas aus dem Konzept. Mit einem 5:1-Lauf kämpfte sich die SG Lok bis auf einen Treffer zum 23:22 heran. In dieser Phase war es Spielertrainer Martin Kays, der mit seinem Treffer die kurzzeitige Torflaute seiner Mannschaft mit dem 24. Treffer beendete.

Dennoch blieb die Partie in der entscheidenden Phase auf des Messers Schneide. Mehrfach hatte Schönebeck die Chance zum Ausgleich, doch Keeper Steffen Homann machte reihenweise klarer Chancen zunichte. Zusammen mit Dirk Gelinski vereitelte er zudem noch sechs Siebenmeter - damit hatten beide Keeper maßgeblichen Anteil am Sieg. Erst als sich der HVI mit drei Treffern in Folge zum 30:26 absetzte, war der Sieg in trockenen Tüchern. In dieser Phase machte sich auch die Rückkehr von Normen Müller bezahlt, der gut Regie führte und wichtige Treffer erzielte. Auf der Außenposition überzeugte der junge Dirk Hoffmann nicht nur wegen seiner vier Treffrer.

"Mehrfach haben wir nach einer guten ersten Halbzeit noch Spiele aus der Hand gegeben, diesmal hatten wir noch Alternativen auf der Bank, um allen Spielern mal die nötige Pause zu geben. Selbst die Rote Karte gege Mario Dallmann konnten wir kompensieren", so HVI-Trainer Martin Kays.

HV Ilsenburg: Homann, Gelinski - Eckardt (1), Sadowski (8/2), Gohlke (5), Dallmann (1), Hoffmann (4), Kausch (5), Schneider, Müller (4), Fahrtmann (1/1), Bittner, Kays (2);

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 7 + Rote Karte gegen Mario Dallmann (24.) - Lok Schönebeck 5;

Siebenmeter: HV Ilsenburg 6/3 - Lok Schönebeck 14/8.

Handball-Verbandsliga Männer HV Ilsenburg verliert beim souveränen Tabellenführer Post SV Magdeburg mit 26:37

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Ilsestädter in fremder Halle erneut chancenlos

Ilsenburg (ige) l "Außer Spesen nichts gewesen", dieses Motto hat einmal mehr auf ein Auswärtsspiel des HV Ilsenburg in der Handball-Verbandsliga zugetroffen. Beim Post SV Magdeburg, souveräner Tabellenführer und designierter Aufsteiger in die Sachsen-Anhalt-Liga, kassierten die Nordharzer eine klare 26:37-Niederlage.

Die Ilsenburger reisten fast schon gewohnt mit einem "Mini-Kader" zum Gastspiel in die Landeshauptstadt. "Natürlich haben wir uns dennoch einiges vorgenommen für dieses Spiel, rausgekommen ist aber wieder nichts", meinte ein enttäuschter Trainer Martin Kays.

Post Magdeburg begann mit sehr hohem Tempo und warf bereits in den ersten zehn Minuten eine 6:2-Führung heraus. Beim 7:4 war der HVI kurzzeitig wieder auf Schlagdistanz, doch die stark aufspielende Magdeburger Mannschaft blieb klar tonangebend. "Wir haben es nicht geschafft, im Angriff genug Druck zu entwickeln. Der Post SV kam aus einer stabilen Abwehr über ihre Außen somit zu einfachen Toren", so Kays. Über die Stationen 10:5 und 14:7 war die Partie bereits zur Pause beim Stand 19:10 gelaufen.

Im zweiten Abschnitt ließ Magdeburg den HVI etwas mitspielen, mit guter Moral und Kampfgeist stemmten sich die Ilsenburger gegen eine noch höhere Niederlage. So wuchs der Vorsprung nach der Pause nur noch geringfügig an, am Ende hieß es 37:26 für den Tabellenführer.

Überschattet wurde die Partie durch die eine Sprunggelenksverletzung von Chris Sadowski. Der HVI-Torjäger hatte ohnehin mit den überaus durchschnittlichen Schiedsrichtern gehadert und sich neben der Verletzung eine Rote Karte eingehandelt, die voraussichtlich eine Sperre nach sich ziehen wird. Somit wird er im wichtigen Auswärtsspiel beim BSV 93 Magdeburg II voraussichtlich fehlen.

HV Ilsenburg: Homann, Gelinski - Eckardt (2/2), Sadowski (3), Schneider (1), Bittner (3), Dallmann (5), Kausch (2), Gohlke (9);
Zeitstrafen: Post Magdeburg 4 - HV Ilsenburg 7; Siebenmeter: Post Magdeburg 2/2 - HV Ilsenburg 2/2.

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