Warten auf Heimsieg geht weiter

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Der HV Ilsenburg hat in der Verbandsliga gegen den Güsener HC schlussendlich klar mit 26:32 (13:15) verloren.

 
Rechtsaußen Kieran Schneider (links) war gegen den Güsener HC dreimal erfolgreich, am Ende verließ der HV Ilsenburg wieder als Verlierer die Harzlandhalle. Foto: Ingolf Geßler

Rechtsaußen Kieran Schneider (links) war gegen den Güsener HC dreimal erfolgreich, am Ende verließ der HV Ilsenburg wieder als Verlierer die Harzlandhalle. Foto: Ingolf Geßle

Von Sebastian Krause

Ilsenburg l Für den HV Ilsenburg wird die Aussicht auf den Klassenerhalt in der Verbandsliga immer geringer. Der Tabellenletzte musste sich im Nachholspiel mit 26:32 (13:15) dem Güsener HC geschlagen geben, und ließ durch viele Fehler selbst die Chance auf ein Unentschieden aus.

Dabei kam der HVI eigentlich ganz gut in die Partie. Zwar wurde aus dem 1:0 schnell ein 1:3-Rückstand, doch der Gastgeber glich bis zur elften Minute auf 4:4 aus. Aber bereits in dieser Phase hatte Ilsenburg zwei Pfosten- und Lattentreffer zu verzeichnen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnte sich keine Seite mehr entscheidend absetzen, auch wenn beispielsweise die Hausherren einige Möglichkeiten dazu hatten. „Da haben wir Tempogegenstöße trotzdem noch liegen gelassen, haben Siebenmeter verworfen in dieser Phase. Also wir hätten uns auch in Führung bringen können“, sagte Ilsenburgs Trainer Andreas Simon. Doch es kam anders: So nutzte Güsen seine Chancen konsequent aus, besonders die Siebenmeter waren eine sichere Torausbeute. Beim Stand von 9:9 (22.) sah Florian Fahrtmann die Rote Karte, als er bei einem Tempogegenstoß seinen Gegenspieler zu hart attackierte. Davon konnten sich die Ilsestädter nicht mehr erholen und lagen zur Pause mit 13:15 hinten. „Das war hauptsächlich den vielen Siebenmetern, die wir bekommen haben, und der Deckung geschuldet“, erklärte Simon.

Dennoch war das Spiel weiter völlig offen, kurz nach dem Seitenwechsel gab es den 16:16-Ausgleich. Und auch diesmal blieb der HVI in Reichweite, auch wenn es nun wieder einen kleinen Rückstand gab. Beim Stand von 20:22 schien die Hoffnung auf ein Unentschieden wieder größer zu werden, doch dann folgte praktisch die Entscheidung. Güsen setzte sich auf 24:20 ab, und in den verbliebenen Minuten konnte der HVI diesen Rückstand nun nicht mehr drehen.

In der Schlussphase änderte sich am Abstand nun nichts mehr, er wurde eher noch größer. Letztendlich musste sich der HV Ilsenburg mit 26:32 geschlagen geben, was für Simon nicht den wahren Spielverlauf widerspiegelt. „Sechs Tore waren am Schluss zu hoch. Da haben wir uns dann noch leichte Tore gefangen. Ausschlaggebend war da, dass wir nach wie vor das Kreisläuferspiel nicht unterbinden konnten. Und vorne im Angriff haben wir auch zu viel liegen gelassen“, erklärte Simon.

Somit wird für den HVI nicht einfacher, zumal diese Niederlage noch vermeidbar gewesen wäre. Und das nächste Spiel ist auswärts beim Tabellenführer in Biederitz.

HV Ilsenburg: Hoffmann, Pesenecker - Eckardt (4), Schneider (3), Bittner, Kunze (2), Dallmann (7), Braune (3), Kausch, Gohlke (2), Fahrtmann (5), Hoffmeister, Dörge, Csordas;

Siebenmeter: HVI 10/8; Güsen 10/10; Zeitstrafen: HVI 4, 1 x Rot (Fahrtmann, 22.), Güsen 3

Diesmal stimmt Moral in entscheidender Phase

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Der HV Ilsenburg hat sich im Kampf um den Verbleib in der Handball-Verbandsliga noch lange nicht aufgegeben.

 
Mario Dallmann führte im Auswärtsspiel beim SV Germania Borne stark Regie, sah aber zehn Minuten vor Schluss wegen der dritten Zeitstrafe die Rote Karte.Archivfoto: Ingolf Geßler

Mario Dallmann führte im Auswärtsspiel beim SV Germania Borne stark Regie, sah aber zehn Minuten vor Schluss wegen der dritten Zeitstrafe die Rote Karte.Archivfoto: Ingolf Geßler

Ilsenburg (ige) l Nach der enttäuschenden Niederlage im Kellerduell beim HV Einheit Stendal gab das Team von Trainergespann Andreas Simon/Tobias Beck mit dem 34:34-Unentschieden bei Germania Borne ein wichtiges Lebenszeichen.

Die Ilsestädter zeigten sich gegenüber der Vorwoche stark verbessert, gerieten aber nach ausgegeglichener Anfgangsphase bis zum 5:5 (10.) ins Hinterfreffen. Einige Unkonzentriertheiten im Angriff und Probleme in der Rückwärtsbewegung hatten zur Folge, dass Germania Borne mit 9:5 (17.) bzw. 15:10 (23.) in Führung ging. Eine gute Ilsenburger Phase zum Ende der ersten Halbzeit ließ den Rückstand auf 14:17 zusammenschmelzen.

Nach Wiederanpfiff knüpfte die HVI-Sieben an die gute Schlussphase des ersten Spielabschnitts an. Binnen sechs Minuten wurde der Rückstand zum 20:20 ausgeglichen, auch danach blieb der HV Ilsenburg trotz Unterzahlsituationen erfolgreich. Einen leichten Bruch im Spiel der Gäste brachte nach 50 Minuten die dritte Zeitstrafe gegen Mario Dallmann, der bis dahin stark Regie geführt hatte. Germania Borne wandelte den Rückstand in eine 32:30-Führung um (56.). Im Gegensatz zum Stendal-Spiel zeigten die Ilsenburger diesmal aber eine ganz andere Reaktion. Mit dem letzten Angriff gelang Florian Fahrtmann mit einem schönem Treffer aus dem Rückraum das 34:34. Im Gegenzug vereitelte die Ilsenburger Abwehr die letzte gegnerische Chance und entführte verdientermaßen einen Punkt.

„Letztlich sind wir froh, einen Punkt mitgenommen zu haben, wenngleich auch mehr möglich gewesen wäre. Es ist wichtig, dass wir diesen Schwung mitnehmen, in diesem Zusammenhang kommt die Pause am nächsten Woche eher ungelegen. Hervorzuheben ist die gute Mannschaftsleistung, bis auf den nicht eingesetzten Felix Hein trugen sich alle Feldspieler in die Torschützenliste ein“, zog Trainer Andreas Simon ein positives Fazit. „So schwierig die Lage im Kampf um den Klassenerhalt auch ist, wir wollen in der Rückrunde noch einmal angreifen“, zeigte sich der HVI-Coach kämpferisch.

HV Ilsenburg: Homann, Papies - Gohlke (9/7), Dallmann (6), Kunze (4), Schneider (5), Kausch (4), Fahrtmann (2), Csordas (2), Brune (1), Bittner (1), Hein;

Zeitstrafen: Germania Borne 5 - HV Ilsenburg 5 + Rote Karte gegen Mario Dallmann (50., dritte Zeitstrafe); Siebenmeter: Germania Borne 3/3 - HV Ilsenburg 7/7.

 

Altmärker überzeugen gegen den HVI per Konter

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Nach dem Auswärtssieg vor zwei Wochen hatte sich der HV Ilsenburg auch für die Aufgabe bei der HSG Osterburg ein ordentliches Ergebnis vorgenommen

Matthias Eckardt (links) und Mario Dallmann nehmen hier Osterburgs Philipp Kiebach in die Zange. Einmal mehr setzt sich der Osterburger Goalgetter aber durch, insgesamt erzielte er gegen den HVI elf Tore. Foto: Kai Stephan

[Quelle: www.volksstimme.de / Florian Bortfeldt]

Ilsenburg l Die Vorzeichen standen nicht gut, fehlten dem HVI doch einige Akteure krankheits-, verletzungs- oder berufsbedingt. Mit Christoph Hoffmann und Sebastian Kausch waren u.a. beide etatmäßigen Kreisspieler nicht mit dabei. Auch Florian Fahrtmann war noch nicht wieder einsatzbereit.

Erstmals rückte dafür Neuzugang Axel Csordas in den Kader. Der Ungar, wohnhaft in Wernigerode, kommt vom Bezirksligisten HC Börde, der sein Team zurückgezogen hat, in den Harz. Trainer Andreas Simon: „Wir haben den Kontakt zu ihm aufgenommen, glücklicherweise hat er sich für uns entschieden. Axel ist eine Bereicherung für den Rückraum und spielintelligent. Trotz seines Trainingsrückstandes hat er mit seinen zwei Toren einen guten Einstand gegeben.“

Am Kreis musste Simon wie erwähnt improvisieren, die Rückraumspieler Mario Dallmann und Matthias Eckardt teilten sich diesen „Job“ abwechselnd. Sie lösten das über weite Strecken gut, gleichwohl war eine Schwächung auf dieser Position erkennbar.

Ilsenburg gestaltete die Anfangsphase aber ausgeglichen. „Wir waren nicht chancenlos“, blickte Andreas Simon zurück, „auch wenn das Ergebnis etwas anderes aussagt, wir haben bis zur 9. Minute auf Augenhöhe agiert“. Da stand es 5:4, nach einer Zeitstrafe gegen Csordas zogen die Osterburger aber an. HVI-Coach Simon reagierte mit einer Auszeit. Die sollte ihren Zweck erfüllen, denn beim 13:10 (24.) war der Gast wieder in Schlagdistanz.

Was folgte, war die Entscheidung gegen die Gäste, obwohl die Ilsenburger nun besser im Spiel waren. Die HSG zog auf 20:10 davon, die Harzer blieben sechs Minuten ohne Tor. Grund waren 15 Fehlwürfe im gesamten ersten Abschnitt. Sämtliche Fehler des HVI nutzte die HSG gnadenlos zu Toren aus. Die Altmärker rannten Konter um Konter.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wollte Andreas Simon die Fehlerzahl minimieren. Insgesamt gelang das auch recht ordentlich, beendete man den zweiten Durchgang doch mit 17:20. Einige Unkonzentriertheiten blieben aber auch in der zweiten Halbzeit erhalten. „Der Pausenrückstand war einfach nicht mehr zu kompensieren“, analysierte der Gäsetrainer, „im normalen Spielaufbau war die HSG nicht stärker, den Unterschied haben einfach die Tempogegenstöße gemacht. Der Ball wurde immer schnell in die Spitze gespielt. Das hat uns definitiv den Zahn gezogen. Da war kein Kraut gegen gewachsen. Es waren bestimmt 15, 16 erfolgreiche Gegenstöße der Osterburger“. Kritisch merkte er die Abwehrleistung seiner Sieben an. „Wenn man auswärts nur eine Zeitstrafe kassiert, sagt das einiges aus. Wir waren oft zu schläfrig, haben nicht zugefasst. Ich hätte mir mehr Gegenwehr erhofft.“

Am kommenden Sonntag bestreitet der HVI bereits das letzte Spiel des Jahres. „Gegen die SG Solpke/Mieste sollte es mit dem zweiten Sieg klappen“, ist Simon zuversichtlich, „auswärts ist die SG nicht so stark einzuschätzen. Wenn wir unsere Fehler minimieren und personell wieder breiter aufgestellt sind, ist am 3. Advent ein Erfolg drin.“

HV Ilsenburg: Pesenecker, Homann - Hain (2), Eckardt (5), Schneider, Bittner (6), Dallmann (4), Brune, Gohlke (8/3), Kunze, Csordas (2);

Siebenmeter: HSG 5/4, HVI 4/3; Zeitstrafen: HSG 2, HVI 1.

Auswärtsfluch endet nach 560 Tagen

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Der HV Ilsenburg hat das Siegen nicht verlernt, beim FSV 1895 Magdeburg gelang ein enorm wichtiger 31:25-Sieg.

Mario Dallmann lieferte nicht nur wegen seiner neun Tore eine überragende Partie. Der HVI-Spielmacher führte in Magdeburg stark Regie und den HV Ilsenburg zum ersten Auswärtssieg nach 560 Tagen.

von Ingolf Geßler [www.volksstimme.de]

Ilsenburg l An den letzten Auswärtssieg dürften sich wohl nur noch wenige in Reihen des HV Ilsenburg erinnert haben. Über anderthalb Jahre war es her, als die Ilsestädter am 10. Mai 2014 mit dem 35:31 beim SV Oebisfelde II ihren letzten Punktspielsieg in fremder Halle eingefahren hatten. Auch vor der Partie beim FSV 1895 Magdeburg war die Stimmung eher skeptisch. „Der Gegner liegt uns überhaupt nicht“, hatte Trainer Andreas Simon seine Schützlinge zitiert, die letzten Auswärtsspiele in Magdeburg gingen jeweils klar mit 20:28 und 21:30 verloren.

Doch davon war in den 60 Minuten nichts zu spüren. Trotz der zuletzt deutlichen Niederlagen lieferte der HVI vom Anpfiff weg eine überzeugende Vorstellung ab. Zwar nutzte der FSV Magdeburg eine frühe Zeitstrafe zur 3:1-Führung, doch die Schwarz-Gelben glichen schnell zum 4:4 aus und übernahmen in der Folge das Zepter. Die starke 6:0-Deckung war meist nur über die Außenposition zu überwinden, wenn die Magdeburger doch zum Wurf kamen, war Keeper Jan Pesenecker zur Stelle. Eine 9:5-Führung (14.) verkürzte der FSV 1895 mit drei Treffern in Folge (18.), doch eine Auszeit brachte die HVI-Sieben wieder zurück in die Spur. Beim Stand von 12:10 legte der überragende Mario Dallmann trotz Unterzahl nach, zur Pause wurde der Vorsprung auf 15:11 ausgebaut.

In der zweiten Halbzeit bot sich ein ähnliches Bild, lediglich einmal geriet der Vorsprung beim Stand von 16:18 (36.) kurzzeitig noch einmal in Gefahr. Doch der HV Ilsenburg bewahrte die Ruhe, spielte die Angriffe konsequent zu Ende und war von allen Positionen torgefährlich. Spätestens als Keeper Steffen Homann bei einer 25:19-Führung (47.) einen Siebenmeter parierte, war den Magdeburgern der Zahn gezogen. Die Hausherren versuchten nun, vermehrt über den Kreis zum Erfolg zu kommen, doch die HVI-Abwehr agierte sehr aufmerksam. Auch die Umstellung auf eine offensive Deckung auf Seiten der FSV-Sieben brachte die Ilsenburger diesmal nicht aus dem Konzept. So siegten die Harzer am Ende hochverdient mit 31:25.

„Ich habe immer an die Mannschaft geglaubt, heute hat sie zum ersten Mal ihr Potenzial über die komplette Spielzeit abgerufen. Mario Dallmann hat als Spielmacher eine überragende Partie abgeliefert, klug Regie geführt und selbst als Vollstrecker geglänzt. Dazu waren wir auch über Michael Gohlke, Kreisspieler Sebastian Kausch und die beiden Außen Kieran Schneider und Johannes Bittner torgefährlich. Der Sieg ist ganz wichtig für die Moral, mit einer ähnlichen Leistung dürften wir auch im nächsten Spiel bei der HSG Osterburg nicht chancenlos sein“, so HVI-Coach Andreas Simon.

HV Ilsenburg: Pesenecker, Homann - Eckardt, Dallmann (9), Gohlke (10/3), Fahrtmann (2), Schneider (3), Kausch (4), Bittner (3), Kunze, Brune, Hoffmeister;

Zeitstrafen: FSV Magdeburg 3 - HV Ilsenburg 7; Siebenmeter: FSV Magdeburg 3/2 - HV Ilsenburg 4/3.

Nur eine Frage der Halbzeit

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Der HV Ilsenburg bleibt in der Handball-Verbandsliga nach einem 21:35 gegen Lok Schönebeck ohne Punktgewinn.

Matthias Eckardt (links) setzt sich entschlossen gegen zwei Schönebecker durch, mit sechs Treffern war er einer der wenigen Lichtblicke im Angriffsspiel des HV Ilsenburg.Foto: Ingolf Geßler

Von Ingolf Geßler [www.volksstimme.de]

Ilsenburg l So langsam dürften sich die Anhänger des HV Ilsenburg an eine schwache Halbzeit ihrer Mannschaft gewöhnt haben. Momentan stellt sich nur noch die Frage, in welchem Abschnitt die Ilsestädter ihre durchaus guten Phasen im Verlauf der Partie zunichte machen. Verspielten die Ilsenburger zu Saisonbeginn nach guten ersten Halbzeiten gegen Borne oder in Güsen scheinbar komfortable Führungen, so war es zuletzt meist ein schwacher erster Durchgang, der die Mannen von Trainergespann Andreas Simon und Tobias Beck aussichtlos ins Hintertreffen brachte. Erstmals gegen TuS Magdeburg-Neustadt der Fall, wird ein klarer Pausenrückstand langsam zur Gewohnheit. Bereits gegen Glinde (10:15) und Biederitz (9:16) lag der HVI nach 30 Minuten vorentscheidend in Rückstand, so auch diesmal gegen den Tabellenzweiten aus Schönebeck.

„Wir haben uns an keine taktischen Absprachen gehalten. Die Vorgabe war, unsere Angriffe ruhig auszuspielen, aber nach 20 Sekunden leisten wir uns schon den ersten Fehlwurf“, fühlte sich Trainer Andreas Simon wie in einem falschen Film. Bereits nach 6:35 Minuten musste er die erste Auszeit nehmen, zu diesem Zeitpunkt führte Schönebeck mit 5:0. „Trotz aller Anweisungen haben wir kopflos weiter gespielt“, bemängelte Simon, „sechs Tore in einer Halbzeit sprechen eine deutliche Sprache“. Immer wieder wurden Angriffe überhastet abgeschlossen, die Konter führten zu leichten Toren, Als der HVI nach zwei Zeitstrafen und der Roten Karte gegen Christoph Hoffmeister kurzzeitig mit nur drei Feldspielern auf dem Parkett stand, wuchs der Rückstand bereits auf 3:11 an (19.). Zur Pause waren es sogar elf Treffer, beim Stand von 6:17 waren gegen einen Gegner vom Kaliber Schönebecks alle Messen gesungen.

Im zweiten Spielabschnitt boten die Ilsenburger dem Aufstiegskandidaten dann deutlich besser Paroli. Obwohl der Tabellenzweite bis zur Schlusssirene nicht nachließ, wuchs der Vorsprung über die Stationen 22:9 und 24:15 nur noch geringfügig auf 35:21 an „Die Schönebecker waren von der Breite her einfach besser besetzt, das zeigt schon ein Blick auf die Verteilung der Tore“, analysierte HVI-Coach Simon. Verteilten sich die Schönebecker Treffer auf neun der elf aufgebotenen Spieler, so trafen beim HV Ilsenburg lediglich fünf Akteure. „Das Spiel hat gezeigt, dass wir einen Florian Fahrtmann oder Mario Dallmann nicht ersetzen können“, fügte der Ilsenburger Trainer hinzu.

Bleibt zu hoffen, dass der grippekranke Florian Fahrtmann für das wichtige Auswärtsspiel beim FSV 1895 Magdeburg rechtzeitig fit wird.

HV Ilsenburg: Pesenecker, Homann - Eckardt (6/1), Kunze (2), Gohlke (8/4), Brune, Kausch (4), Hoffmeister, Oppermann (1), Dörge, Brune, Hain, Schneider;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 6 + Rote Karte gegen Christoph Hoffmeister (19.) - Lok Schönebeck 6; Siebenmeter: HV Ilsenburg 8/5 - Lok Schönebeck 6/5.

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