Angriff kommt nach Pause auf Touren

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Der HV Ilsenburg hat die Heimspiel-Premiere in seiner neuen Verbandsliga-Südstaffel mit Erfolg absolviert.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Nach der guten Ausbeute von zwei Siegen aus vier Auswärtsspielen und dem klaren Erfolg in Köthen hatte sich dder HVI für das erste Heimspiel viel vorgenommen. Das Konzept wurde aber schon vor dem Spiel etwas über den Haufen geworfen, Michael Gohlke musste nach dem Aufwärmen verletzungsbedingt passen. Norman Hoffmann nahm seinen Platz im linken Rückraum ein, und anfangs hinterließen die Ilsenburger auch einen guten Eindruck. In einer torarmen ersten Halbzeit führte das Heimteam nach zwölf Minuten mit 3:1, wenig später musste aber Hoffmann wegen seiner zweiten Zeitstrafe erst einmal auf der Bank Platz nehmen.

 
Norman Hoffmann lieferte im linken Rückraum eine überzeugende Vorstellung, mit sieben Treffern war er der erfolgreichste Werfer des HV Ilsenburg aus dem Spiel heraus. Foto: Ingolf Geßler

Norman Hoffmann lieferte im linken Rückraum eine überzeugende Vorstellung, mit sieben Treffern war er der erfolgreichste Werfer des HV Ilsenburg aus dem Spiel heraus. Foto: Ingolf Geßler

Die erneute Umstellung führte zu einem Bruch im Spiel der Ilsenburger, die in der Folge elf Minuten ohne Torerfolg blieben und mit 3:7 ins Hintertreffen gerieten. Daran konnte auch Keeper Steffen Homann, der wie schon in den letzten Spielen eine überragende Leistung ablieferte, nichts ändern. Mit einer Auszeit sorgte HVI-Coach Andreas Simon für mehr Ruhe in den Reihen seiner Mannschaft, die sich in den verbleibenden Minuten des ersten Abschnitts wieder Tor um Tor herankämpfte. Kurz vor der Pausensirene hatte der HV Ilsenburg die Chance zum Ausgleich, vergab diese jedoch und kassierte noch den Gegentreffer zum 7:9-Halbzeitstand.

In der Kabine nahmen die Ilsenburger Coaches ein paar Korrekturen vor, in erster Linie sollte der Mittelblock des Gegners deutlich mehr beschäftigt werden. Das Spiel sollte mehr in die Breite gezogen werden, und diese Taktik wurde hervorragend umgesetzt. Mit drei Treffern binnen zwei Minuten wendete der HV Ilsenburg das Blatt, auch ein kurzzeitiger Rückstand beim 11:12 brachte die Hausherren nicht aus dem Rhythmus. Als Lenny Rinke zur 14:12-Führung traf, hatten die Ilsenburger in neun Minuten nach der Pause bereits genauso viele Tore erzielt, wie in der gesamten ersten Halbzeit.

Obwohl Steffen Homann im HVI-Kasten weiterhin eine überragende Partie bot – die Quote der parierten Würfe dürfte deutlich über der 50-Prozent-Marke gelegen haben – und auch die Abwehr einen guten Job machte, verpasste der HV Ilsenburg eine frühzeitige Entscheidung. Zwar wurde die Führung nicht mehr aus der Hand gegeben, betrug aber über weite Strecken nicht mehr als zwei oder drei Tore. Doch spätestens als Eric Kunze zweieinhalb Minuten vor Schluss einen schönen Spielzug mit überlegtem Heber zum 21:18 abschloss, dürfte den Gästen aus Radis klar gewesen sein, dass sie trotz guter Leistung ohne Punkte die Heimreise antreten müssen.

„Über eine gute Abwehr- und Torhüterleistung haben wir uns ins Spiel gekämpft. Mit 16 Toren in der zweiten Halbzeit haben wir auch unser Offensivpotenzial angedeutet. Es war uns enorm wichtig, dass wir den Zuschauern im ersten Heimspiel einen Sieg präsentiert haben. Und die Partie hat gezeigt, dass wir in dieser Saison den ein oder anderen Ausfall deutlich besser kompensieren können“, so das Fazit von HVI-Coach Andreas Simon.

HV Ilsenburg: Homann, Pesenecker - Rinke (4), Schneider, Hoffmann (7), Hain (1), Kausch (2), Ninnemann, Kunze (7/3), Zuzanek (2), Brune, Bittner, Matthies, Gohlke;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 6 - TuS Radis II 5; Siebenmeter: HV Ilsenburg 3/3 - TuS Radis II 1/0.

[Quelle:www.volksstimme.de]

Coach Simon: "Meine beste Halbzeit"

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Handball HV Ilsenburg feiert klaren 37:21-Sieg

Ilsenburg (ige) • Der HV Ilsen­burg hat seinen Aufwärtstrend in der Verbandsliga Süd bestä­tigt. Der knappen Niederlage beim Spitzenreiter HV Rot­Weiß Staßfurt II ließ das Team von Trainergespann Andreas Simon/Tobias Beck bei der HG 85 Köthen II einen über­zeugenden 37:21-Sieg folgen.

Die Ilsenburger konnten das erste Mal in dieser Saison mit nahezu kompletter Mann­schaft antreten, bis auf Flo­rian Fahrtmann und Florian Matthies waren alle Spieler an Bord. Und dies machte sich auf dem Feld deutlich bemerkbar. In der 6:0-Deckung stellte der neue Mittelblock mit Sebasti­an Kausch und Dennis Ninne­mann über weite Strecken der Panie ein schier unüberwind­bares Hindernis da. Fand doch mal ein Ball den Weg Richtung HVI-Gehäuse, war Keeper Stef­fen Homann mit einer seiner zahlreichen Paraden zur Stelle Auch im Angriff lief es vom Anpfiff weg rund. Nach nur 28 Sekunden läutete Norman Hoffmann, mit neun Treffern bester HVI-Schütze, das Tore­werfen ein. Spielmacher Kier­an Schneider setzte seine Ne­benleute immer wieder gut in Szene, so wuchs die Führung schnell auf 3:0 (3.) und 7:2 (7.) an. Auch eine Auszeit der Kö­thener Trainer, verbunden mit einer Umstellung der Abwehr, änderte nichts am Spielverlauf. Entweder waren die Ilsestädter aus dem Rückraum erfolgreich oder setzten die Kreisspieler erlolgreich in Szene. "Das war wohl meine beste Halbzeit, die ich mit Ilsenburg als Trainer erlebt habe. Es hat wirlich al­les gepasst, selbst das Glück bei Abprallern oder Ffostentreffern war auf unserer Seite" so HVI­ Coach Andreas Simon.

Der Vor­sprung wurde kontinuierlich ausgebaut, über die Stationen 11:5 (20.) und 14:6 (25.) wurde be­reits zur Pause (18:8) eine Zehn­Tore-Führung herausgeworfen.
Auch die zweite Halbzeit be­gann der HV Ilsenburg stark und zog bis zur 36. Minute auf 22:10 davon. Mit der klaren Füh­rung im Rücken wechselte das Ilsenburger Trainergespann munter durch, alle Spieler be­kamen ihre Einsatzzeiten und trugen sich fast ausnahmslos in die Torschützenliste ein. Am Ende stand ein deurlicher 37:21-Sieg auf der Anzeigetafel, mit dem der HV Ilsenburg reichlich Selbstvertrauen für das erste Heimspiel der Saison am kom­menden Sonntag gegen TUS Ra­dis II getankt haben dürfte.

Die Abwehr hat super gear­beitet, im Angriff hat nahezu alles geklappt, was wir uns vor­genommen haben. Wir haben schnell kombiniert, die Abläufe haben gut funktioniert. Einzig über die Außenpositionen gab es noch Reserven", freute sich Trainer Andreas Simon über Trainer Andreas Simon über die gute Mannschaftsleistung.

HV llsenburg: Homann, Pesenecker, Rinke (4), Schneider (2), Hoffmann (9). Gohlke (5), Kausch (8), Ninnemann(2), Hain(1), Zuzanek(4/1), Brune, Kunze(1/1), Bittner(1);

Zeitstrafen: HG Köthen II 1 - HV Ilsenburg 3

Sie­benmeter: HG Köthen II 2/0 - HV Ilsenburg 3/2

Großartige Defensive im ersten Durchgang

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Handball-Verbandsliga HV Rot-Weiß Staßfurt - HV Ilsenburg 28:24 (9:9)

Ilsenburg (fbo) • Ohne sein Trai­nergespann Beck/Simon ist der HV Ilsenburg die Auswärtsauf­gabe HV Rot-Weiß Staßfurt II angegangen. Beim Verbands­liga-Spitzenreiter unterlag der Gast mit 24:28 (9:9).

Auch die erfahrenen Micha­el Gohlke, Florian Fahrtmann, Norman Hoffmann und Dennis Ninnemann mussten ersetzt werden. Somit fehlte fast der komplette Rückraum plus ein Kreisläufer. Die Aufgaben auf den Halbpositionen gingen an Lenny Rinke und Eric Brune, Johannes Bittner übernahm auf der Mitte die Verantwor­tung. Ilsenburg beeindruckte das Topteam von Beginn an, fand sofort ins Spiel und ging in Führung. Die Rot-Weißen fanden dagegen zunächst kein Mittel Fünf Minuten lang hielt die HVI-Defensive dicht (0:2). Das lag zum einen am top De­ckungsverhalten, zum anderen am überragenden Steffen Hom­ann im Tor. Im ersten Durch­gang lag der HV Ilsenburg nie hinten, verpasste es allerdings auch, seine Führung auszubau­en (5:7). Sebastian Kausch, der gemeinsam mit Michael Kunze das Team betreute: .wir haben im ersten Durchgang zu viele freie Würfe ausgelassen, inklu­sive einem Siebenmeter und einigen Kontern." Eine extrem starke Abwehr, ein verbesse­rungswürdiger Angriff - so war das 9:9 zur Pause plausibel. Kurz vor der Halbzeit fiel Rinke aus, er hatte einen Zalm verloren.
Mit Wiederanpfiff schwapp­te die Partie hin und her, die Führung wechselte nun immer mal. Rinke kam zurück, wurde fortan aber manngedeckt. So wurde sein Aktionsradius klar eingegrenzt.

,,Das hat uns ein wenig den Zahn gezogen", bi­lanzierte Kausch später. In die­ser Phase sprang aber Eric Bru­ne in die Bresche. Dessen fünf Tore in Serie drehten die Partie vom 16:17 aus Gästesicht in ein 21:18. Da waren noch knapp sie­ben Minuten zu spielen. Rin­ke sah nun eine Zeitstrafe, die erste und einzige überhaupt für den HVI. .und das zu Umecht", beschrieb Sebastian Kausch. Jetzt zogen die Staßfurter an, warfen ihrerseits fünf Treffer und kehrten so auf die Sieger­straße ein. Den Harzern fehlten nun die Alternativen von der Bank. Mit seiner Routine und Erfahrung spielte der HV Rot­Weiß seinen Stiefel runter.

Das Fazit der Ilsenburger war dennoch positiv, Kausch: ,,Die Niederlage fiel zu hoch aus, die Zeitstrafe hat uns das Ge­nick gebrochen. Mit unserem dünn besetzten Kader haben
uns dann einfach die Mittel gefehlt. Dennoch geht klar ein Lob an die jungen Spieler, von denen der Großteil vor knapp zwei Jahren noch in der zwei­ten Mannschaft gespielt hat. Jeder hat für jeden gekämpft, das war ordentlich. Am Ende war wohl auch unsere Chan­cenverwertung ausschlagge­bend, wir haben zu viele Bäl­le liegen gelassen. Das darfst du dir gegen den Spitzenreiter eben nicht erlauben."

HV llsenburg: Pesenecker, Homann, Hain Schneider(1), Bittner(1), Kunze(1), Rinke(6). Brune(7), Kausch(5), Matthies(1), Zuzanek(2).

Zeitstrafen: HVI 1 Staßfurt 3

Siebenmeter: HVI 2/1, Staßfut 4/4.

Ninnemann sorgt für die ersten zwei Punkte

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Handball-Verbandsliga SV Friesen Frankleben - HV Ilsenburg 27:28 (12:15)

Von Florian Bortfeldt Ilsenburg • Nach der knappen 28:29-Niederlage beim Jessen.er SV am 1. Spieltag, hat der HV Ilsenburg am Sonnabend im zweiten Auswärtsauftritt der Serie 2016/17 gewonnen. Beim SV Friesen Frankleben setzte sich die Sieben von Trainer An­dreas Simon mit 28:27 durch.

„Das war unter dem Strich verdient", meinte der Cheftrai­ner im Anschluss, ,,auch wenn es am Ende nur ein Tor Unter­schied war".
über weite Strecken be­stimmte Ilsenburg die Partie, war in der Spielanlage gefäl­liger und strahlte von allen Positionen mehr Gefahr aus. Simon, der den größtenteils unbekannten Gegner zuvor per Videomaterial analysierte, musste auf Johannes Bittner, Michael Gohlke und Sebastian Kausch verzichten. Dennoch bestimmte der HVI in der ers­ten Halbzeit das Geschehen. Den besten Franklebener Stef­fen Holzapfel (in den vergan­genen Jahren Top-Torjäger der Verbandsliga Süd) wollte Simon mit einer s-1-Dec.kung stellen. Das gelang vor allem im ersten Durchgang gut, nach Wieder­anpfiff war der „Alleinunter­halter" erfolgreicher, kam ins­gesamt auf zwölf Treffer.

Mit den Neuzugängen Len­ny Rinke und Jaroslaw Zuzanek legte der HV Ilsenburg mit 3:1 vor, erhöhte dann auf 6:4 (10.). Mit einigen Fehlpässen verbau­ten sich die Harzer schon zu diesem frühen Zeitpunkt eine bessere Ausgangslage ... Das ha­ben wir auch in Überzahl nicht immer gut gelöst", bemängelte Andreas Simon. Aufgrund der vielen Leichtsinnsfehler und unglücklichen Lattentreffer lagen die Ilsestädter „nur" mit 15:12 zur Pause vorne, nachdem sie kurz zuvor bereits mit fünf Toren geführt hatten.
Mit Wiederanpfiff bekamen Rinke und Norman Hoffmann je einen persönlichen „Bewa­cher". So kam es quasi zum Angriffsspiel 4-4, das brachte zunächst Unruhe in das Of­fensivauftreten des HVI. Die Gäste passten sich aber an, kamen in der Folge mehrfach über den Kreis und die Außen zum Abschluss. Beim 17:21 (43.) verpasste es der HVI jedoch ein zweites Mal, die überlegenheit in mehr Tore umzumünz.en. Frankleben witterte noch ein­mal Morgenluft und schaffte auch tatsächlich den Ausgleich nach 53 Minuten (23:23). In der verbleibenden Spielzeit ging es hin und her. Florian Matthies traf per Konter zum 26:24, aber die Friesen egalisierten erneut (27:27). Ihren letzten Angriff spielten die Ilsenburger clever aus, setzten Kreisspieler Den­nis Ninnemann erfolgreich in Szene. Auch die Gastgeber be­kam noch seinen letzten An­griff, deren Freiwurfvariante landete aber in derHVI-Mauer.
„Einziges Manko war unsere fehlende Konstanz", fasste Si­mon zusammen, .,so kam am Ende unnötig Hektik auf. Mit nun zwei Punkten liegen wir im Soll. Darauf lässt sich auf­
bauen". Simon kündigte zudem weitere Neuzugänge an, die demnächst vorgestellt werden
sollen.

Indes geht es für Ilsenburg mit zwei weiteren Auswärts­spielen in Staßfurt und Kthen weiter. Erst am 16. Oktober gibt es gegen den TuS Radis die Heimpremiere.


HV llsenburg: Pesenecker, Homam, Hain. Schneider, Rinke (5). Ninnemann (6). Matthies (3), Hoffmann(5/2),Kunze(6/l),Jaroslawl Zuzanek (3);

Slebenmeter: HVI 5/4. Frankleben4/3

Zeltstrafen: HVI 3 Frankenleben 7

 

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