Ilsestädtern fehlt Effizienz vor Tor

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Der HV Ilsenburg muss nach der Niederlage in Erdeborn wieder um die Vize­meisterschaft der Handball-Verbandsliga zittern.

 
Markus Czaja war in Erdeborn mit sieben Treffern bester Ilsenburger Werfer, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Foto: Ingolf Geßler

Markus Czaja war in Erdeborn mit sieben Treffern bester Ilsenburger Werfer, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Foto: Ingolf Geßler

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Die Ilsestädter brauchten einige Zeit um sich mit den Begegebenheit in Erdeborn anzufreuden. Zum einen war der Hallenboden auffallend schief, zum anderen herrschte Wachsverbot. Zwar gingen die Gäste durch Kreisspieler Sebastian Kausch mit 1:0 in Führung, wie sich später herausstellte, sollte dies gleichzeitig die letzte für den Tabellenzweiten bleiben. Viele technische Fehler und Ballverlusten ließen die HV Ilsenburg bis zur neunten Minute mit 2:6 ins Hintertreffen geraten.

Mit einer frühen Auszeit wollte Coach Andreas Simon einige Abstimmungen vornehmen und etwas Ruhe ins Spiel bringen, diese Maßnahme brachte aber nicht den erhofften Erfolg. Bis zum 10:6 (15.) blieb der Rückstand konstant, wobei die Deckung unbekannte Lücken zeigte, die immer wieder zu Toren vom Kreis oder Rechtsaußen führten. Keeper Jan Pesenecker verhinderte mit starken Paraden einen höheren Rückstand. Durch eine schwache Chancenverwertung wuchs der Rückstand sogar auf 9:15 an (22.). Es folgte die stärkste Phase des HVI, der dank einer sicheren Deckung und schnellen Angriffe über Markus Czaja auf zwei Tore herankam (13:15, 26.). Bei diesem Rückstand blieb es bis zum 17:15 zur Pause.

Eine intensive Analyse in der Kabine, die vor allem das Abstellen der eigenen Fehler als Maßnahme hervorbrachte, sollte nach dem Seitenwechsel die Wende herbeiführen. „Doch wir begannen mit einer völligen Blockade, ein Fehlabspiel und ein überhasteter Wurf ließen den Rückstand auf vier Tore anwachsen“, berichtet HVI-Coach Andreas Simon. Zwar kämpften sich seine Schützlinge immer wieder heran, die Möglichkeit den Anschluss oder Ausgleich herzustellen, wurde aber in auffälliger Regelmäßigkeit durch das Auslassen klarster Chancen vergeben. So wurde beim Stand von 25:24 (47.) gleich zweimal freistehend der Torwart angeworfen, drei Minuten später wurde der Ausgleich durch einen verworfenen Siebenmeter verpasst.

Als sich der HV Ilsenburg beim Stand von 28:26 (55.) einen technischen Fehler und einen der zahlreichen Fehlwürfe leistete und auch noch zwei umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen getroffen wurden, zog der BSV „Fichte“ auf 30:26 davon und entschied das Spiel zu seinen Gunsten.

„An die Bedingungen haben wir uns gut angepasst, letztlich sind wir an der eigenen Chancenverwertung gescheitert. Dennoch muss ich den Jungs ein Lob zollen: obwohl wir mit einem kleinen Kader angereist sind und kaum Wechselmöglichkeiten hatten, haben sie eine tolle Moral gezeigt und sich immer wieder heran gekämpft. Auch wenn nach dem Spielverlauf am Ende sogar mehr möglich war. Durch die Siege der beiden Mitkonkurrenten wird es eine enge Kiste mit der Vizemeisterschaft“, erwartet Andreas Simon mit den noch anstehenden Derby beim HT 1861 Halberstadt am 30. April und dem Saisonabschluss eine Woche darauf gegen den HC Burgenland II ein enges Saisonfinale.

HV Ilsenburg: Pesenecker, Homann - Czaja (7), Rinke (3), Fahrtmann (5), Hoffmann (1), Zuzanek (4), Kausch (7), Matthies (1), Rasch, Beck;

Zeitstrafen: BSV Erdeborn 3 - HV Ilsenburg 3; Siebenmeter: BSV Erdeborn 3/2 - HV Ilsenburg 7/4.

Mit blauem Auge davon gekommen

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Norman Hoffmann (beim Wurf) erzielte fünf Tore für den HV Ilsenburg. Im Spiel gegen die SG Kühnau tat sich seine Mannschaft schwer, löste die Pflichtaufgabe aber dennoch. Foto: Ingolf Geßler

Norman Hoffmann (beim Wurf) erzielte fünf Tore für den HV Ilsenburg. Im Spiel gegen die SG Kühnau tat sich seine Mannschaft schwer, löste die Pflichtaufgabe aber dennoch. Foto: Ingolf Geßler

Unerwartet schwer hat sich der Tabellenzweite HV Ilsenburg im Duell mit der SG Kühnau II getan. Nur knapp 31:29 setzte sich der HVI durch.

Von Florian Bortfeldt

Ilsenburg l „Wir sind unter dem Strich mit einem blauen Auge davongekommen“, resümierte Trainer Andreas Simon nach dem Abpfiff in der Harzlandhalle treffend. Gegen das Schlusslicht hatte sein Team zu keiner Zeit richtig an die letzten Leistungen anknüpfen können. „Den Grund weiß ich nicht, jedenfalls wurde über 60 Minuten mit angezogener Handbremse agiert.“

Dabei hatte Simon sein Team vorher gewarnt, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Aber auch wenn mit Michael Gohlke und Florian Fahrtmann zwei Rückraumasse fehlten, dieser Gegner hätte keine Problem darstellen dürfen. Die Harzer waren oft zu spät dran am Kontrahenten, agierten insgesamt zu leise in der Deckung und kamen einfach nicht in die Strümpfe.

Der HVI geriet direkt nach dem Start in Rückstand. Es dauerte bis zur 4. Minute, ehe der erste Harzer Treffer fiel. Nach einigen Fehlwürfen hieß es dennoch 4:4 (8.), danach war diese Partie offen (6:4, 6:5). Erst beim 9:5 wurde es aus HVI-Sicht optimaler, „in der Phase hatten wir sehr schöne Aktionen“, blickte Simon zurück. Lenny Rinke vollendete mit verdeckten Schlagwürfen, Eric Kunze war per Siebenmeter erfolgreich. Der viel zitierte Knoten schien geplatzt. Eine Auszeit brachte die SG Kühnau aber wieder heran (9:7, 10:8/ 20.). Es folgte wieder viel Ilsenburger Leerlauf. Trat der Gastgeber womöglich zu locker auf? Die Gäste jedenfalls waren motiviert, blieben dran (12:10). Als die Ilsestädter anschließend zum 15:10-Pausenstand einnetzten, war Andreas Simon zuversichtlich. „Jetzt läuft es.“

Mit Wiederanpfiff sollte sein Team noch druckvoller auf die Deckung gehen, schneller spielen. Das Verabredete wurde nicht umgesetzt. Stattdessen herrschte die nächste Blockade im Kopf. Für die Zuschauer wurde es so interessant. Weder beim 16:14, noch beim 21:18 (43.) oder beim 24:20 (47.) gelang es den Gastgebern, sich abzusetzen. Als das 25:23 auf der Anzeigetafel aufleuchtete (52.), deutete immer mehr auf einen Krimi hin. Abpraller landeten wiederholt beim Gegner, der nutzte dies. „Solche Dinge passieren uns unter normalen Umständen nicht, wir haben uns anstecken lassen“, fasste Simon zusammen. Beim 29:28 wurde der SG ein Siebenmeter zugesprochen (56.). Torwart Steffen Homann parierte und leistete damit einen ganz wichtigen Dienst. Das Spiel kippte Dank seiner Reaktionsschnelligkeit nicht mehr, stattdessen erhöhte der HVI auf 31:28. „Ich war dann schon froh, dass es vorbei war“, bemerkte Simon.

Am Sonnabend wartet mit dem SV Blau-Rot Coswig ein nächster akuter Abstiegskandidat, Simon: „Wenn wir die Leistung vom Sonntag abrufen, geht es definitiv ins Auge.“ Schon jetzt steht fest, dass der HVI nicht mit voller Kapelle anreisen wird.

HV Ilsenburg: Pesenecker, Homann - Lerich, Hain (1), Bittner (2), Kunze (6/4), Rinke (4), Kausch (3), Ninnemann (1), Czaja (6), Hoffmann (5), Zuzanek (3);

Siebenmeter: HVI 4/4, SG Kühnau II 4/3; Zeitstrafen: HVI 2, SG Kühnau II 4.

 

Erste Pflichtaufgabe souverän erfüllt

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Johannes Bittner (am Ball) sieht sich in dieser Szene gleich zwei Spielern des SV Friesen Frankleben, Kreisspieler Sebastian Kausch (links) bietet sich als Anspielstation an. Foto: Ingolf Geßler

Johannes Bittner (am Ball) sieht sich in dieser Szene gleich zwei Spielern des SV Friesen Frankleben, Kreisspieler Sebastian Kausch (links) bietet sich als Anspielstation an. Foto: Ingolf Geßler

Der HV Ilsenburg hat mit einem 39:27-Sieg über den SV Friesen Frankleben die erste von zwei „Pflichtaufgaben“ bravourös erfüllt.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Zwei Siege hatte Trainer Andreas Simon aus den bevorstehenden Heimspielen gegen den SV Friesen Frankleben und Tabellenschlusslicht SG Kühnau II gefordert, Teil eins dieser Aufgabe wurde von seiner Mannschaft souverän erfüllt. Schon ein Blick auf die Wechselbänke hätte auf den Spielverlauf schließen lassen können: Während beim HVI trotz einiger Ausfälle (Fahrtmann, Ninnemann, Brune) nur ein Platz auf der 14 Spieler langen Kaderliste frei blieb, saßen bei den Friesen lediglich zwei Wechselspieler auf der Bank, davon ein Torwart.

Ähnlich überlegen präsentierten sich die Ilsestädter dann auch auf dem Spielfeld. Bis zum 2:2 konnten die Gäste mithalten, den ersten parierten Siebenmeter von Jan Pesenecker nutzten die Hausherren im Gegenzug zur 4:2-Führung. „In Anbetracht des kleinen Kaders beim Gegner wollten wir ein hohes Tempo gehen, das hat die Mannschaft auch gut umgesetzt“, analysierte HVI-Trainer Andreas Simon. Über Tempogegenstöße wuchs die Führung schnell auf 8:3 an (10.).

Auf Seiten der Gäste war Torjäger Steffen Holzapfel ein ständiger Unruheherd, egal ob mit Schlagwürfen, über Außen oder durch die Mitte. Am Ende traf er mit zehn Toren auch diesmal zweistellig. Dazu gesellten sich einige Nachlässigkeiten in Ilsenburgs Deckung, die eine zwischenzeitlichen 16:10-Führung noch einmal auf vier Tore zusammen schrumpfen ließ (16:12, 20.). Doch in der Schlussphase der ersten Hälfte zogen die Ilsestädter das Tempo noch einmal an und bauten die Führung über ein 19:12 (23.) zur Pausensirene auf 24:16 aus. Damit war die Partie bereits zur Hälfte der Spielzeit gelaufen.

Probleme zu Beginn der zweiten Halbzeit

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Ilsenburger mit leichten Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. „Die Manndeckung gegen Michael Gohlke, der vor der Pause fast jeden Wurf verwandelt hatte, hätte unseren beweglichen Rückraumspielern eigentlich entgegen kommen müssen. Doch die Räume wurden nicht gut genutzt. Stattdessen haben wir uns immer wieder verzettelt und auch einige Tempogegenstöße leichtfertig vergeben“, schildert Andreas Simon die Anfangsphase der zweiten Halbzeit, in der die Gäste auf 26:21 (38.) verkürzten.

Ab der 40. Minute bekam der HV Ilsenburg das Spiel wieder in den Griff. Die Abwehr mit einem sicheren Steffen Homann zwischen den Pfosten ließ nur wenig zu, zudem vergaben die Franklebener gleich drei Strafwürfe. Über die Stationen 29:21 und 32:23 stand letztlich ein klarer 39:27-Sieg auf der Anzeigetafel. „Schade, dass es wieder einmal nicht mit dem 40. Tor geklappt hat“, trauerte Simon einem vergebenen Siebenmeter von Sebastian Kausch in der Schlussminute hinterher. Nach 38 Toren gegen den HV Rot-Weiß Staßfurt II näherten sich die Ilsenburger dieser Marke nun schon auf ein Tor an.

„Am Ende war es ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg, bei dem wir immer souverän in Führung lagen“, lobte der Ilsenburger Coach, der es sich in der fairen Partie mit insgesamt nur drei Zeitstrafen sogar leisten konnte, den angeschlagenen Norman Hoffmann auf der Bank zu schonen.

HV Ilsenburg: Homann, Pesenecker - Czaja (6), Rinke (5), Gohlke (10/1), Zuzanek (4), Lerich (1), Kausch (8), Bittner (4), Kunze (1), Hain, Schneider, Hoffmann;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 1 - SV Friesen Frankleben 2; Siebenmeter: HV Ilsenburg 3/1 - SV Friesen Frankleben 7/3.

 

Vorbericht HBC Wittenberg : HV Ilsenburg

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Vorfreude auf das Spitzenspiel

Im Gespräch mit Andreas Simon.

"Nach dem bisher sehr guten Saisonverlauf freuen wir uns mächtig auf das Spitzenspiel am Samstag um 17:30 Uhr in Wittenberg. Mit bisher 24 Pluspunkten besitzen wir genauso viele Punkte wie in beiden vergangenen Spieljahren zusammen! Daher können wir ohne Druck nach Wittenberg fahren." Blickt Simon auf die vergangenen Jahre zurück.

Trotz klarem Heimerfolg gegen Wittenberg im Heimspiel (33:24) unterschätzt wird der Tabellenführer natürlich nicht.

Simon: "Im Hinspiel haben wir klar gewonnen, das wird jedoch nicht der Maßstab für das Rückspiel sein. Der HBC ist sehr Heimstark und hat seine Stärken im Rückraum und über schnelle Gegenstöße. Letztere haben wir bereits im Hinspiel gut unterbinden können. Wesentlich wird auch sein, ob wir zu alter Stärke in der Abwehr zurückfinden, hatte sich doch in den letzten beiden Spielen die eine oder andere Unstimmigkeit ergeben."

Grundsätzlich ist die Ausgangslage klar: Gewinnt der HBC ist die Meisterschaft und der erklärte Wiederaufstieg so gut wie durch, gewinnen wir, bleibt es spannend.

Wir werden Samstag mit einer hoch motivierten Mannschaft auflaufen, auch wenn einige Spieler leider nicht dabei sein können.

Wir werden voraussichtlich mit folgenden Spielern anreisen:

Steffen Homann, Eric Kunze, Eric Brune, Florian Fahrtmann, Norman Hoffmann, Michael Gohlke, Sebastian Kausch, Jaroslav Zuzanek, Felix Hain, Marcel Lerich, Lenny Rinke, Mathias Eckhardt, Johannes Bittner

Andreas Simon will weiter mit seiner Mannschaft die Meisterschaft offen halten.

Ilsestädter für Topspiel gerüstet

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Kraftvoll hat Michael Gohlke (Mitte) abgezogen, vergeblich versucht Köthens Siegfried Kneist (rechts) den Wurf zu blocken. Mit neun Treffern war der Routinier zum wiederholten Mal erfolgreichster Werfer im Dress des HV Ilsenburg. Foto: Ingolf Geßler

Kraftvoll hat Michael Gohlke (Mitte) abgezogen, vergeblich versucht Köthens Siegfried Kneist (rechts) den Wurf zu blocken. Mit neun Treffern war der Routinier zum wiederholten Mal erfolgreichster Werfer im Dress des HV Ilsenburg. Foto: Ingolf Geßler

Der HV Ilsenburg hat Platz zwei in der Handball-Verbandsliga Süd behauptet, die HG Köthen II wurde im Verfolgerduell mit 31:27 besiegt.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Obwohl der Tabellendritte nicht in Bestbesetzung und ohne Trainer anreiste, war es für die Ilsestädter die erwartet schwere Aufgabe. Nach ausgeglichenem Beginn erlitt der HVI beim Stand von 4:3 den ersten Rückschlag, Norman Hoffmann verletzte sich bei einer Abwehraktion ohne gegnerische Einwirkung und konnte die Partie nicht mehr fortsetzen. Florian Fahrtmann sprang auf seiner Position sehr gut ein, so zogen die Ilsestädter beim 7:4 erstmals auf drei Tore davon. Doch die Köthener Reserve zeigte sich unbeeindruckt, mit einer Manndeckung gegen Michael Gohlke und etwas Abschlusspech der Ilsenburger schmolz der Vorsprung auf 8:7.

„Wir haben uns in der ersten Halbzeit im Deckungsverbund oft zu früh herauslocken lassen und dadurch den Weg für die Köthener frei gemacht“, fand HVI-Coach Andreas Simon einen Grund dafür, dass sich seine Mannschaft zunächst nicht entscheidend absetzen konnte. Gegen Ende des ersten Abschnitts zog der HVI schließlich über ein 11:8 (21.) noch auf fünf Tore davon (17:12).

In der Kabine sprach Trainer Andreas Simon die Fehler im Abwehrverhalten an, „kurioserweise waren wir in der zweiten Halbzeit oft zu spät und haben so Tore aus der Rückraummitte kassiert“, analysierte der Ilsenburger Trainer. Ein verworfener Siebenmeter und eine Unterzahlsituation ließen die Gäste bis auf zwei Tore herankommen (19:17). Als Florian Fahrtmann Mitte der zweiten Halbzeit beim Stand von 24:20 mit seiner dritten Zeitstrafe des Feldes verwiesen wurde, waren die Alternativen im Rückraum aufgebraucht. Doch Michael Gohlke und ein stark aufspielender Markus Czaja hielten die Führung aufrecht. In den letzten zehn Minuten verwalteten die Hausherren ihren Vorsprung und brachten den achten Sieg im neunten Heimspiel unter Dach und Fach.

„Ich war am Ende schon froh, dass das Spiel seinem Ende entgegen ging. Köthen hat mit dem zur Verfügung stehenden Aufgebot eine sehr gute Vorstellung abgeliefert und gezeigt, dass sie zurecht oben dran sind“, lobte Andreas Simon den Kontrahenten. „Jetzt freuen wir uns auf das Spitzenspiel, natürlich fahren wir auch nach Wittenberg, um das Spiel zu gewinnen. Doch der HBC ist sehr heimstark, das Spiel ist nicht zu vergleichen mit unserem Heimerfolg im Hinspiel. Mit einem Sieg ist die Meisterschaft wieder spannend, bei einer Niederlage wäre Wittenberg wohl durch“, so der HVI-Coach.

HV Ilsenburg: Homann - Fahrtmann (5), Zuzanek (4), Gohlke (9/2), Czaja (7), Hain (2), Kausch (1), Bittner (2), Schneider, Matthies (1), Hoffmann;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 6 + Rote Karte gg. Florian Fahrtmann (3. Zeitstrafe, 45.) - HG Köthen II 7; Siebenmeter: HV Ilsenburg 5/2 - HG Köthen II 7/5.

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