HV Ilsenburg vor Vize-Meisterschaft

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HV Ilsenburg vor Vize-Meisterschaft

 
Norman Hoffmann warf das entscheidende 25:23 für den HV Ilsenburg im Harzderby gegen den HT 1861 Halberstadt. Foto: Ingolf Geßler

Norman Hoffmann warf das entscheidende 25:23 für den HV Ilsenburg im Harzderby gegen den HT 1861 Halberstadt. Foto: Ingolf Geßler

In der Handball-Verbandsliga kann der HV Ilsenburg von der Vize-Meisterschaft träumen, während der HT 1861 Halberstadt noch zittert.

Von Ingolf Geßler

Wernigerode l Der HV Ilsenburg hat das Harzderby der Handball-Verbandsliga Süd gegen den HT 1861 Halberstadt mit 25:23 (16:14) gewonnen und damit beste Chancen, sich wie schon im Vorjahr den Vizemeistertitel zu sichern.

Bei zwei Punkten Vorsprung auf den Konkurrenten HC Burgenland II reicht hierzu im abschließenden Spiel bei der HSG Wolfen 2000 bereits ein Unentschieden.

Einen Punkt benötigt auch der HT Halberstadt gegen den Weißenfelser HV, um die Klasse zu halten. Beide Teams lieferten sich ein packendes Harzderby, in dem Norman Hoffmann zum 25:23-Endstand knapp zwei Minuten vor Ende für die Entscheidung sorgte.

Ilsenburger Taktik geht auf

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Ilsenburger Taktik geht auf

 
Als frisch gebackener Papa traf Norman Hoffmann (Mitte) in Landsberg zehnmal. Archivfoto: Florian Bortfeldt

Als frisch gebackener Papa traf Norman Hoffmann (Mitte) in Landsberg zehnmal. Archivfoto: Florian Bortfeldt

Der HV Ilsenburg bleibt dem Spitzenreiter aus Wittenberg in der Verbandsliga weiter dicht auf den Fersen.

Von
Florian Bortfeldt

Ilsenburg l Am Sonntag setzte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Simon mit 30:21 beim Landsberger HV durch. „Das war ein Sieg aus der kalten Hose“, fasste Trainer Simon zusammen. Hintergrund: Die Vorbereitung auf dieses Spiel verlief sehr schleppend, es waren jeweils nur vier, fünf Leute beim Training. „Entsprechend kann man eigentlich von ‚keiner Vorbereitung‘ sprechen“, so der HVI-Coach. Zudem fehlten mit Chris Sadowski, Michael Gohlke und Lenny Rinke drei wichtige Spieler, Markus Czaja fällt ja ohnehin bis zum Saisonende aus.

Mit zwei Kreisspielern in die Erfolgsspur

Bei den sonst heimstarken Landsbergern lief es dann für die Harzer Gäste besser als gedacht. Jaroslav Zuzanek und Norman Hoffmann, der unter der Woche zum dritten Mal Papa wurde, gingen als einzige etatmäßige Rückraumspieler an den Start. Dennis Ninnemann und Sebastian Kausch agierten beide über 60 Minuten am Kreis. Simon: „Das hat sehr gut funktioniert. Letztlich war es auch die Siegstrategie.“ Grundlegend war aber auch eine gute Defensive der Ilsenburger, die nur 21 Tore im Auswärtsspiel zuließ. „Mit zunehmender Spielzeit hat das die Mannschaft hervorragend gemacht“, fasste auch Andreas Simon zusammen. Mit Steffen Hohmann und Istvan Lengyel , der alle drei Siebenmeter des LHV entschärfte, hatte der HVI im Tor einen sehr guten Rückhalt. Bis auf das 2:2 zu Beginn lagen die Gäste immer vorne. Bei noch besserer Chancenverwertung wäre bis zur Pause auch schon eine deutlichere Führung als das 14:10 möglich gewesen.

Nach dem Wiederanpfiff verkürzte Landsberg zwar auf 11:14, dann funktionierte der HVI aber wieder wie abgestimmt. Auch die Variante des LHV mit sieben Feldspielern, davon zwei am Kreis, brachte nicht die erhoffte Wende aus Sicht der Gastgeber. Im Gegenteil: Viele technische Fehler sorgten für eine Vorentscheidung. Hoffmann traf ins leere Tor und Zuzanek sorgte ganz ähnlich für den wohl schönsten Treffer. In Unterzahl beförderte er den Ball von der eigenen rechten Ecke über das gesamte Spielfeld zum 28:20 ins gegnerische Tor. Ins Bild passte auch ein kurioser Treffer von Kieran Schneider, der aus unmöglichem Winkel traf. Für den Schlusspunkt sorgte Eric Brune, der vom Siebenmeterpunkt zum 30:21 einnetzte.

Trainer Simon war sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Das war so nicht zu erwarten. Abgesehen von unseren nicht optimalen Vorzeichen war ich auf mehr Gegenwehr eingestellt. Aber mein Team war auf den Punkt präsent. Lob gilt an dieser Stelle auch den Schiedsrichtern, die souverän 60 Minuten gepfiffen haben. Es war ein rundum gelungener Ausflug.“ Am kommenden Sonntag geht es für den HVI zur TSG Calbe II.

Statistik

HV Ilsenburg: Hohmann, Lengyel - Hain, Schneider (1), Bittner (3), Kunze (3/1), Kausch (2), Ninnemann (3), Brune (1/1), Hoffmann (10), Zuzanek (7)/5;

Siebenmeter: Landsberg 3/0, HVI 8/7;

Zeitstrafen: Landsberg 3, HVI 2.

Höchster Saisonsieg für Ilsestädter

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Der HV Ilsenburg bleibt dem Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga Süd dicht auf den Fersen. Von Ingolf Geßler

 
Johannes BIttner steuerte auf ungewohnter Position als Rechtsaußen sechs Treffer zum hohen Sieg gegen Köthen bei. Foto: Ingolf Geßler
Johannes BIttner steuerte auf ungewohnter Position als Rechtsaußen sechs Treffer zum hohen Sieg gegen Köthen bei. Foto: Ingolf Geßler 

Ilsenburg l  Mit einem klaren 42:23-Erfolg über die HG 85 Köthen II rückten die Schwarz-Gelben bis auf einen Punkt an den SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz heran. Schon mehrfach hat der HV Ilsenburg unter der Regie von Trainer Andreas Simon die „40-Tore-Marke“ knapp verpasst. Letzte Saison wurden zwei Gegnern 39 Tore eingeschenkt, diese Serie waren es 37 Tore gegen Calbe II und 36 bei Anhalt Bernburg II. Am Sonntag hat es nun endlich gereicht, mit dem 42:23-Sieg über die HG 85 Köthen II war der Mannschaft die versprochene „Kiste“ vom Coach sicher.

Der hohe Sieg war aber auch dem stark ersatzgeschwächten Gegner geschuldet, die Köthener Reserve musste auf zahlreiche Stamkräfte verzichten und hatte lediglich einen Keeper und einen Feldspieler auf der Bank. Der Start verlief noch etwas holprig, doch spätestens mit dem 4:2 (8.) durch Eric Kunze nach maßgenauem Pass des Keepers kam der HVI-Express ins Rollen. Über die Stationen 7:4 (15.) und 12:6 (20.) wuchs der Vorsprung bereits zur Pausensirene (20:11) auf neun Tore an.

Michael Gohlke überragt

„Schon früh hat sich abgezeichnet, dass es eine klare Angelegenheit wird. So haben wir die Gelegenheit genutzt, eine offensiver ausgelegte 6:0-Deckung, die wir im Training einstudiert haben, auszuprobieren. Phasenweise funktionierte das schon sehr gut“, so Andreas Simon. „Zudem bekamen alle Spieler ihren Einsatzzeiten, auch Keeper Istvan Lengyel spielte eine komplette Halbzeit. Bis auf den angeschlagenen Norman Hoffmann trugen sich alle in die Torschützenliste ein“, fügte der HVI-Coach hinzu. Hervorzuheben war Michael Gohlke mit 13 Treffern, auch Johannes Bittner lieferte auf ungewohnten Position als Rechtsaußen mit sechs Treffern eine starke Vorstellung ab.

So stellte sich auch nach Wiederanpfiff nur die Frage nach der Höhe des Sieges – und nach der „40-Tore-Marke“. Die Ilsenburger hielten das Tempo bis zum Schluss hoch, bauten die Führung kontinuierlich aus. Die Gäste mussten nach einer Roten Karte (dritte Zeitstrafe) fast zehn Minuten ohne Wechselspieler auskommen. Knapp drei Minuten vor dem Ende war es schließlich Sebastian Kausch, der mit seinem siebten Tor die „40“ voll machte. Per Siebenmeter zum 42:23 setzte Michael Gohlke den Schlusspunkt unter das ungleiche Duell.

Statistik

HV Ilsenburg: Hohmann, Lengyel - Gohlke (13/4), Zuzanek (4), Rinke (6), Bittner (6), Kausch (7), Kunze (3), Kays (2), Hoffmann, Hain (1);

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 5 - HG 85 Köthen II 5 + Rote Karte gegen Joey Schimmelpfenig (dritte Zeitstrafe, 51.);

Siebenmeter: HV Ilsenburg 4/4 - HG 85 Köthen II 2/2.

HV Ilsenburg bekommt einen Dämpfer

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In Handball-Verbandsliga Süd hat der HV Ilsenburg beim HV Rot-Weiß Staßfurt II einen Dämpfer bekommen.


Von Ingolf Geßler               

Die Handballer vom HV Ilsenburg haben einen „Big point“ in der Verbandsliga Süd verpasst. Die Ilsestädter verloren beim HV Rot-Weiß Staßfurt II mit 24:25 und konnten damit nicht von der gleichzeitigen Niederlage des Spitzenreiters Grün-Weiß Wittenerg/Piesteritz profitieren. Damit rangiert das Team von Trainer Andreas Simon weiter mit einem Verlustpunkt hinter dem Tabellenführer auf Rang zwei.
             
HV Ilsenburg führt

„Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen. Die 6:0-Deckung stand sicher, die Außen wurden kurz gedeckt, um die Spielabläufe zu stören“, schildert HVI-Coach Andreas Simon die Anfangsphase, in der seine Mannen mit 2:0 und 4:2 in Führung lagen. Doch dann hielt in einigen Phasen frühzeitig der Schlendrian Einzug, einige Würfe wurden überhastet und unnötig früh genommen. Konsequenz war eine 7:5-Führung für die Staßfurter (13.).
             
Die Ilsenburger Trainerbank reagierte mit einer Auszeit, dem Ausgleich zum 7:7 folgten aber postwendend zwei weitere Gegentreffer. Doch dann kam die stärkste Phase der Ilsenburger. Mit einem 4:0-Lauf wendeten sie das Blatt zu ihren Gunsten, mit sicherem Spiel wuchs der Vorsprung auf 13:10 an. Nach einem parierten Siebenmeter von Istvan Lengyel hätte die Führung sogar noch leicht ausgebaut werden können, zur Pause blieb es aber bei einem Drei-Tore-Vorsprung (11:14).
            
Nach Wiederanpfiff häuften sich die Fehlabspiele und technischen Fehler, dazu gesellte sich im Verlauf der zweiten Halbzeit auch viel Wurfpech. Doch damit nicht genug: Ab der 40. Minute musste Jaroslav Zuzanek das Spiel angeschlagen beenden, für Chris Sadowski war drei Minuten später Feierabend. „Diesmal hat es sich gerächt, dass uns die Alternativen gefehlt haben. Bei der ein oder anderen Unkonzentriertheit hatten wir nicht die Möglichkeit, mit einem Wechsel zu reagieren“, so Trainer Andreas Simon.
            
Bis zum Schluss stand die Partie auf des Messers Schneide. Eric Kunze glich drei Minuten vor Schluss nach einem Tempogegenstoß aus, danach scheiterten beide Treams mit ihren Angriffen. Auch den nächsten Wurf hatte der HVI-Keeper schon pariert, doch der Abpraller landete bei den Staßfurtern und Karsten Berger traf zur 25:24-Führung. Den letzten Angriff unterbanden die Hausherren mit einem Foul, somit war die zweite Saisonniederlage der Ilsenburger besiegelt.
            
HV Ilsenburg: Hohmann, Lengyel - Sadowski (4), Zuzanek (3), Gohlke (5/3), Hoffmann (3), Schneider, Kausch (6), Bittner, Hain;
             
Zeitstrafen: HV Rot-Weiß Staßfurt II 5 - HV Ilsenburg 1; Siebenmeter: HV Rot-Weiß Staßfurt II 5/3 - HV Ilsenburg 3/3.

[Quell: www.volksstimme.de]

HV Ilsenburg mit zwei Kreisläufern obenauf

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Der HV Ilsenburg hat auch sein zweites Heimspiel im Jahr 2018 gewonnen, gegen Friesen Frankleben hieß es am Ende 33:24.
Von Ingolf Geßler

              
   
Ilsenburg Trotz einiger Ausfälle, unter anderem hatte sich Keeper Istvan Lengyel im Training verletzt, waren die Ilsenburger gegen den Tabellenzehnten klarer Favorit. Zumal die Gäste mit Steffen Holzapfel den besten Werfer der Liga ersetzen mussten. „Doch genau das wurde für den SV Friesen zum Vorteil, durch eine mannschaftslich geschlossene Vorstellung war der Gegner schwerer auszurechnen“, stellte HVI-Trainer Andreas Simon fest.
             
Nach einem sehr gut herausgespielten Treffer von Johannes Bittner machten die Frankleber dem HVI das Leben mit ihrer 5:1-Deckung sehr schwer. Zwar waren gute spielerische Ansätze zu erkennen, es fehlte aber immer wieder am finalen Pass. Bei den Ilsestädtern hatte die rechte Abwehrseite einige Probleme mit Christian Wallner, entweder kam der Linksaußen erfolgreich zum Abschluss oder konnte nur auf Kosten eines Siebenmeters gestoppt werden. Auf der anderen Seite war es einmal mehr Michael Gohlke, der seine Farben mit einer verlässlichen Torquote im Spiel hielt. Beim 5:3 (8.) und 7:5 (14.) führten die Hausherren kurzzeitig mit zwei Toren, ansonsten verlief die erste Halbzeit auf Augenhöhe. Nach 30 Minuten hatte der SV Friesen Frankleben mit 12:13 knapp die Nase vorn.
             
Neue Taktik bringt den Erfolg

Zur Pause nahm HVI-Trainer Andreas Simon die wohl entscheidende Umstellung vor, der extra aus Berlin zum Spiel angereiste Dennis Ninnemann kam neben Sebastian Kausch als zweiter Kreisläufer in diePartie. Neben eigenen Treffern riss das Duo immer wieder die entscheidenden Lücken, die vor allem Jaroslaw Zuzanek resolut zu Treffern nutzte. Mit vier Toren in Serie brachte er den HV Ilsenburg mit 17:14 in Front (37.). Bei den Gästen spielte der auf Rechtsaußen gewechselte Patrik Bautz stark auf, war am Ende mit elf Treffern bester Werfer der Partie. Bis zum 21:19 (45.) konnte Friesen Frankleben den Anschluss halten, ehe Norman Hoffmann mit zwei Treffern, Michael Gohlke mit einem verwandelten Strafwurf und Kreisläufer Dennis Ninnemann auf 25:19 erhöhten und damit die Partie entschieden.
            
Die Moral der Gäste war damit gebrochen, bezeichnend dafür war der Treffer zum 26:20. Nach einem langen Pass behinderten sich zwei Franklebener gegenseitig, Eric Kunze war lachender Dritter und versenkte den Ball im Gästetor. In den verbleibenden zehn Minuten baute der HV Ilsenburg die Führung auf 33:24 aus und fuhr damit noch einen standesgemäßen Heimsieg ein.
            
„Es war ein unspektakulärer Sieg, am Ende aber sicher in der Höhe verdient, auch wenn es bis dahin ein langer Weg war. Trotz des deutlichen Neun-Tore-Vorsprungs zum Ende haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert, da müssen wir uns nächste Woche in Staßfurt deutlich steigern“, so das Fazit von Andreas Simon.
            
HV Ilsenburg: Hohmann - Sadowski (1), Rinke (2), Zuzanek (8), Gohlke (7/2), Bittner (4), Kausch (5), Ninnemann (2), Kunze (2), Hoffmann (2), Hain;
             
Zeitstrafen: HV Ilsenburg 7 - Friesen Frankleben 6 + Rote Karte gegen Kai Gora (55.), Siebenmeter: HV Ilsenburg 4/2 - Friesen Frankleben 7/6.

[Quelle: https://www.volksstimme.de/sport/lokalsport/wernigerode/handball-hv-ilsenburg-mit-zwei-kreislaeufern-obenauf]

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