Derby HVW vs HVI

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HV Wernigerode feiert Derbysieg

11.09.2018

 
Lucas Conradi, mit acht Treffern bester HVW-Werfer, wird in dieser Szene von den beiden Ilsenburgern Johannes Bittner (links) und Steffen Oppermann hart in die Mangel genommen. Trotz aller Rivalität verlief das Derby wohltuend fair. Foto: Ingolf Geßler

Lucas Conradi, mit acht Treffern bester HVW-Werfer, wird in dieser Szene von den beiden Ilsenburgern Johannes Bittner (links) und Steffen Oppermann hart in die Mangel genommen. Trotz aller Rivalität verlief das Derby wohltuend fair. Foto: Ingolf Geßler

Der HV Wernigerode hat in heimischer Halle den HV Ilsenburg zum Derby empfangen.

Von Ingolf Geßler
 

Wernigerode l „Derbysieger, Derbysieger“, schallte es nach dem Schlusspfiff durch die Zindelhalle. In einem spannenden Harzderby der Handball-Verbandsliga Süd feierte das junge Team vom HV Wernigerode seinen ersten Saisonsieg – und mit dem 27:24 gleichzeitig einen Erfolg im prestigeträchtigen Duell mit dem HV Ilsenburg. Von der seit Jahren schwelenden Rivalität zwischen beiden Vereinen war vor dem ersten Derby seit über acht Jahren nichts zu spüren. Beide Teams gingen aufeinander zu und wollten sich auf die spielerische Komponente besinnen. Die Trainer tauschten sich untereinander aus und das spiegelte sich auch auf dem Spielfeld wider.

Den besseren Start erwischten die Hausherren, ein 4:1 nach sechs Minuten brachte die Fans gleich mächtig in Stimmung. Danach steigerten sich die Ilsenburger und die Kaufmann-Sieben verlor ihren Faden. Tor um Tor machten die Gäste gut, vor allem Spielmacher Matthias Eckardt glänzte mehrfach als Vollstrecker und mit Anspielen auf Kreisläufer Sebastian Kausch. Das junge Wernigeröder Team – der älteste Feldspieler der Start-Sieben war Jahrgang 1996 – produzierten in dieser Phase viele Fehlwürfe und musste in Überzahl innerhalb von zwei Minuten drei Gegentreffer hinnehmen. In der 14. Minute war der Ausgleich zum 5:5 hergestellt, zwei Minuten später führte der HV Ilsenburg sogar mit 5:7.

Torhüter prägen die Partie

Um diesen Lauf zu unterbrechen nahm Jens Kaufmann eine Auszeit und brachte damit wieder mehr Struktur ins Spiel der eigene Mannschaft. Trotzdem blieb es eine ausgeglichene Partie, die von zwei starken Torhütern Jan Sein (HVW) und Steffen Hohmann (HVI) geprägt war. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang Lucas Conradi für die Wernigeröder das 14:12, mit dem es auch in die Kabinen ging. Schon zu diesem Zeitpunkt waren bei den Anhängern auf beiden Seiten die Leistung der Schiedsrichter das Gesprächsthema.

Bilder

 

 

 

 

Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber wieder besser ins Match. Erneut zeigte sich Rechtsaußen Lucas Conradi treffsicher, während die Ilsenburger einen Strafwurf vergaben. Beim Stand von 17:13 kam es dann knüppeldick für die Gäste: Erst verletzte sich Spielmacher Matthias Eckardt ohne gegnerische Einwirkung am Sprunggelenk und schied verletzt aus. Spielertrainer Norman Müller war als „Nachfolger“ keine Minute auf dem Feld, als er Moritz Tischer bei einer Abwehraktion im Gesicht traf und die Rote Karte sah (37.).

HV Ilsenburg zeigt Moral

Trotz dieser personellen Rückschläge und eines Fünf-Tore-Rückstandes (13:18/38.) gab sich der HVI nicht auf. Eine erneute Schwächephase der Hausherren mit vielen eigenen Fehler brachte die Gäste zurück ins Match. Ex-HVW-Spieler Norman Hoffmann, der nun die Rolle des Spielmachers übernahm, glich in der 50. Minute zum 19:19 aus. Die Ilsenburger Anhänger waren nun im Aufwind, doch wie schon in der ersten Halbzeit konnten die Wernigeröder das Blatt wieder zu ihren Gunsten wenden. Drei Tore in Folge brachten die 22:19-Führung und die Halle zum Kochen (54.).

Doch die Partie blieb umkämpft, Ilsenburg gab sich nicht auf. Vier Minuten vor Spielende waren die Gäste wieder auf 22:21 heran, eine Minute später beim 23:21 in doppelter Überzahl. Die Spannung war zum Greifen spürbar in der Zindelhalle. HVW-Keeper Jan Stein krönte seine starke Partie mit zwei Paraden, in den Gegenangriffen machten die A-Ju­gendlichen Gustav Eilers und Lucas Conradi mit ihren Treffern zum 25:22 den Sieg perfekt. Die Halle stand Kopf, bei nur noch einer Minute Spielzeit war das die Entscheidung. Mit stehenden Ovationen trieben die Anhänger ihren HV Wernigerode bis zum Spielende nach vorn. Nach 60 Minuten stand ein 27:24 auf der Anzeigetafel, ein spannendes Derby hatte einen nicht unbedingt erwarteten Sieger gefunden.

Statistik

HV Wernigerode: Stein, Konstabel - Tischer (4), Kaufmann (5/3), O. Christiansen (3), Conradi (8/1), N. Christiansen (1), Eilers (3), Balint (2), Richter, Deicke(1/1), König, Schulze, Jahn;

HV Ilsenburg: Hohmann, Gelinski - Gohlke (6/3), Eckardt (3), Hoffmann (4/2), Kunze (1), Kausch (3), Bittner (2), Oppermann (4), Müller (1), Hoppe, Habel, Rasch, Ebeling;

Zeitstrafen: HV Wernigerode 4 - HV Ilsenburg 7 + Rote Karte gg. Norman Müller (37.); Siebenmeter: HV Wernigerode 7/5 - HV Ilsenburg 8/5.

Pausenansprache zeigt Wirkung beim HVI

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Handball
Pausenansprache zeigt Wirkung beim HVI

04.09.2018

 
Matthias Eckardt (am Ball) hat die Lücke in der Halberstädter Abwehr gefunden und erzielt einen seiner drei Treffer. Foto: Ralph Nehrkorn

Matthias Eckardt (am Ball) hat die Lücke in der Halberstädter Abwehr gefunden und erzielt einen seiner drei Treffer. Foto: Ralph Nehrkorn

Der HV Ilsenburg hat trotz großen personellen Aderlasses einen erfolgreichen Start in die neue Verbandsliga-Saison hingelegt.

Von Ingolf Geßler

 

Halberstadt l Das Team des HV Ilsenburg um das Trainergespann Müller/Löwe/Goedecke behielt im Harzderby beim HT 1861 Halberstadt mit 21:19 (6:10) die Oberhand. Die Ilsenburger mussten zum Ende der abgelaufenen Spielserie sechs Abgänge verkraften: Die beiden Tschechen Jaroslav Zuzanek, Michal Filous, Torwart Istvan Lengyel und Lenny Rinke, der sich dem HT Halberstadt anschloss, verließen den Verein. Auch Chris Sadowski, der seine Karriere beendete, und Markus Czaja, der arbeitsbedingt pausiert, stehen nicht mehr zur Verfügung. So legte der HV Ilsenburg beide Männermannschaften zusammen und das neuformierte Team fasste den Entschluss, die Verbandsliga halten zu wollen.

Nach einer intensiven Vorbereitung unter der Regie des neuen Trainertrios Norman Müller, Christian Goedecke Michael Löwe verlief der Auftakt trotz der knappen 25:27-Niederlage im HVSA-Pokal beim Glinder HV Eintracht vielversprechend.

Gastgeber aktiver zu Beginn

Im Harzderby beim HT 1861 Halberstadt konnten die Ilsenburger zumindest in der ersten Habzeit nicht an die gute Leistung anknüpfen. Zwar stand die Abwehr mit nur zehn Gegentoren hervorragend, aber im Angriff lief kaum etwas zusammen. Bis zu 5:5 (21.) verlief die von zwei starken Abwehrreihen geprägte Partie auf Augenhöhe, dann blieben die Ilsenburger über acht Minute ohne Torerfolg und die Hausherren zogen zur Pause auf 10:6 davon.

Wendepunkt nach der Pause

In der Pause besprach das Ilsenburger Trainerteam einige taktische Varianten und Spielzüge mit der Mannschaft – mit Erfolg. Das Zusammenspiel funktionierte nun deutlich besser, mit fünf Toren binnen acht Minuten wendeten die Ilsenburger das Blatt (10:11, 38.). Zwar ging Halberstadt durch zwei Tore von Björn Ahlsleben noch einmal in Führung, doch die Ilsestädter konterten ihrerseits mit drei Treffern und lagen fortan ständig mit ein bis zu drei Toren in Führung.

In dieser entscheidenden Phase wurde neben dem starken Keeper Dirk Gelinski auch Spielertrainer Norman Müller zu einem wichtigen Faktor, nach seiner Einwechslung hielt er den HVI mit vier Treffern auf Kurs. Zwar stellten die Halberstädter beim 17:18 und 19:20 zweimal den Anschluss her, doch mit seinem sechsten Treffer machte der beste Werfer des Spiels, Sebastian Kausch, 18 Sekunden vor Schluss den Sieg perfekt.

„Ein großes Lob an die Mannschaft, die sich den Sieg mit einer geschlossenen Teamleistung und einer vorbildlichen Einstelung verdient hat. Die Mannschaft hat nie aufgegeben, kämpferisch alles in die Waageschale geworfen und den Sieg am Ende vielleicht ein bisschen mehr gewollt“, so Michael Löwe.

Statistik

HT Halberstadt: Deuring, Greiff - Hamann (4), Ahlsleben (4), Huber, Fröhlich (3), Liebscher, Stecker (4), Zimonczyk (1), Eulenstein (3/1), Dieterich, Runkel;

HV Ilsenburg: Hohmann, Gelinski - Eckardt (3/1), Gohlke (1), Hoffmann (2/1), Kausch (6/1), Bittner (3), Oppermann (2), Dallmann, Habel , Müller (4), Hoppe, Ebeling, Kortegast;

Zeitstrafen: HT Halberstadt 5 - HV Ilsenburg 6 + Rote Karte gegen Michael Gohlke (59.),

Siebenmeter: HT Halberstadt 2/1 - HV Ilsenburg 6/3.

HV Ilsenburg vor Vize-Meisterschaft

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HV Ilsenburg vor Vize-Meisterschaft

 
Norman Hoffmann warf das entscheidende 25:23 für den HV Ilsenburg im Harzderby gegen den HT 1861 Halberstadt. Foto: Ingolf Geßler

Norman Hoffmann warf das entscheidende 25:23 für den HV Ilsenburg im Harzderby gegen den HT 1861 Halberstadt. Foto: Ingolf Geßler

In der Handball-Verbandsliga kann der HV Ilsenburg von der Vize-Meisterschaft träumen, während der HT 1861 Halberstadt noch zittert.

Von Ingolf Geßler

Wernigerode l Der HV Ilsenburg hat das Harzderby der Handball-Verbandsliga Süd gegen den HT 1861 Halberstadt mit 25:23 (16:14) gewonnen und damit beste Chancen, sich wie schon im Vorjahr den Vizemeistertitel zu sichern.

Bei zwei Punkten Vorsprung auf den Konkurrenten HC Burgenland II reicht hierzu im abschließenden Spiel bei der HSG Wolfen 2000 bereits ein Unentschieden.

Einen Punkt benötigt auch der HT Halberstadt gegen den Weißenfelser HV, um die Klasse zu halten. Beide Teams lieferten sich ein packendes Harzderby, in dem Norman Hoffmann zum 25:23-Endstand knapp zwei Minuten vor Ende für die Entscheidung sorgte.

Ilsenburger Taktik geht auf

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Ilsenburger Taktik geht auf

 
Als frisch gebackener Papa traf Norman Hoffmann (Mitte) in Landsberg zehnmal. Archivfoto: Florian Bortfeldt

Als frisch gebackener Papa traf Norman Hoffmann (Mitte) in Landsberg zehnmal. Archivfoto: Florian Bortfeldt

Der HV Ilsenburg bleibt dem Spitzenreiter aus Wittenberg in der Verbandsliga weiter dicht auf den Fersen.

Von
Florian Bortfeldt

Ilsenburg l Am Sonntag setzte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Simon mit 30:21 beim Landsberger HV durch. „Das war ein Sieg aus der kalten Hose“, fasste Trainer Simon zusammen. Hintergrund: Die Vorbereitung auf dieses Spiel verlief sehr schleppend, es waren jeweils nur vier, fünf Leute beim Training. „Entsprechend kann man eigentlich von ‚keiner Vorbereitung‘ sprechen“, so der HVI-Coach. Zudem fehlten mit Chris Sadowski, Michael Gohlke und Lenny Rinke drei wichtige Spieler, Markus Czaja fällt ja ohnehin bis zum Saisonende aus.

Mit zwei Kreisspielern in die Erfolgsspur

Bei den sonst heimstarken Landsbergern lief es dann für die Harzer Gäste besser als gedacht. Jaroslav Zuzanek und Norman Hoffmann, der unter der Woche zum dritten Mal Papa wurde, gingen als einzige etatmäßige Rückraumspieler an den Start. Dennis Ninnemann und Sebastian Kausch agierten beide über 60 Minuten am Kreis. Simon: „Das hat sehr gut funktioniert. Letztlich war es auch die Siegstrategie.“ Grundlegend war aber auch eine gute Defensive der Ilsenburger, die nur 21 Tore im Auswärtsspiel zuließ. „Mit zunehmender Spielzeit hat das die Mannschaft hervorragend gemacht“, fasste auch Andreas Simon zusammen. Mit Steffen Hohmann und Istvan Lengyel , der alle drei Siebenmeter des LHV entschärfte, hatte der HVI im Tor einen sehr guten Rückhalt. Bis auf das 2:2 zu Beginn lagen die Gäste immer vorne. Bei noch besserer Chancenverwertung wäre bis zur Pause auch schon eine deutlichere Führung als das 14:10 möglich gewesen.

Nach dem Wiederanpfiff verkürzte Landsberg zwar auf 11:14, dann funktionierte der HVI aber wieder wie abgestimmt. Auch die Variante des LHV mit sieben Feldspielern, davon zwei am Kreis, brachte nicht die erhoffte Wende aus Sicht der Gastgeber. Im Gegenteil: Viele technische Fehler sorgten für eine Vorentscheidung. Hoffmann traf ins leere Tor und Zuzanek sorgte ganz ähnlich für den wohl schönsten Treffer. In Unterzahl beförderte er den Ball von der eigenen rechten Ecke über das gesamte Spielfeld zum 28:20 ins gegnerische Tor. Ins Bild passte auch ein kurioser Treffer von Kieran Schneider, der aus unmöglichem Winkel traf. Für den Schlusspunkt sorgte Eric Brune, der vom Siebenmeterpunkt zum 30:21 einnetzte.

Trainer Simon war sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Das war so nicht zu erwarten. Abgesehen von unseren nicht optimalen Vorzeichen war ich auf mehr Gegenwehr eingestellt. Aber mein Team war auf den Punkt präsent. Lob gilt an dieser Stelle auch den Schiedsrichtern, die souverän 60 Minuten gepfiffen haben. Es war ein rundum gelungener Ausflug.“ Am kommenden Sonntag geht es für den HVI zur TSG Calbe II.

Statistik

HV Ilsenburg: Hohmann, Lengyel - Hain, Schneider (1), Bittner (3), Kunze (3/1), Kausch (2), Ninnemann (3), Brune (1/1), Hoffmann (10), Zuzanek (7)/5;

Siebenmeter: Landsberg 3/0, HVI 8/7;

Zeitstrafen: Landsberg 3, HVI 2.

Höchster Saisonsieg für Ilsestädter

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Der HV Ilsenburg bleibt dem Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga Süd dicht auf den Fersen. Von Ingolf Geßler

 
Johannes BIttner steuerte auf ungewohnter Position als Rechtsaußen sechs Treffer zum hohen Sieg gegen Köthen bei. Foto: Ingolf Geßler
Johannes BIttner steuerte auf ungewohnter Position als Rechtsaußen sechs Treffer zum hohen Sieg gegen Köthen bei. Foto: Ingolf Geßler 

Ilsenburg l  Mit einem klaren 42:23-Erfolg über die HG 85 Köthen II rückten die Schwarz-Gelben bis auf einen Punkt an den SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz heran. Schon mehrfach hat der HV Ilsenburg unter der Regie von Trainer Andreas Simon die „40-Tore-Marke“ knapp verpasst. Letzte Saison wurden zwei Gegnern 39 Tore eingeschenkt, diese Serie waren es 37 Tore gegen Calbe II und 36 bei Anhalt Bernburg II. Am Sonntag hat es nun endlich gereicht, mit dem 42:23-Sieg über die HG 85 Köthen II war der Mannschaft die versprochene „Kiste“ vom Coach sicher.

Der hohe Sieg war aber auch dem stark ersatzgeschwächten Gegner geschuldet, die Köthener Reserve musste auf zahlreiche Stamkräfte verzichten und hatte lediglich einen Keeper und einen Feldspieler auf der Bank. Der Start verlief noch etwas holprig, doch spätestens mit dem 4:2 (8.) durch Eric Kunze nach maßgenauem Pass des Keepers kam der HVI-Express ins Rollen. Über die Stationen 7:4 (15.) und 12:6 (20.) wuchs der Vorsprung bereits zur Pausensirene (20:11) auf neun Tore an.

Michael Gohlke überragt

„Schon früh hat sich abgezeichnet, dass es eine klare Angelegenheit wird. So haben wir die Gelegenheit genutzt, eine offensiver ausgelegte 6:0-Deckung, die wir im Training einstudiert haben, auszuprobieren. Phasenweise funktionierte das schon sehr gut“, so Andreas Simon. „Zudem bekamen alle Spieler ihren Einsatzzeiten, auch Keeper Istvan Lengyel spielte eine komplette Halbzeit. Bis auf den angeschlagenen Norman Hoffmann trugen sich alle in die Torschützenliste ein“, fügte der HVI-Coach hinzu. Hervorzuheben war Michael Gohlke mit 13 Treffern, auch Johannes Bittner lieferte auf ungewohnten Position als Rechtsaußen mit sechs Treffern eine starke Vorstellung ab.

So stellte sich auch nach Wiederanpfiff nur die Frage nach der Höhe des Sieges – und nach der „40-Tore-Marke“. Die Ilsenburger hielten das Tempo bis zum Schluss hoch, bauten die Führung kontinuierlich aus. Die Gäste mussten nach einer Roten Karte (dritte Zeitstrafe) fast zehn Minuten ohne Wechselspieler auskommen. Knapp drei Minuten vor dem Ende war es schließlich Sebastian Kausch, der mit seinem siebten Tor die „40“ voll machte. Per Siebenmeter zum 42:23 setzte Michael Gohlke den Schlusspunkt unter das ungleiche Duell.

Statistik

HV Ilsenburg: Hohmann, Lengyel - Gohlke (13/4), Zuzanek (4), Rinke (6), Bittner (6), Kausch (7), Kunze (3), Kays (2), Hoffmann, Hain (1);

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 5 - HG 85 Köthen II 5 + Rote Karte gegen Joey Schimmelpfenig (dritte Zeitstrafe, 51.);

Siebenmeter: HV Ilsenburg 4/4 - HG 85 Köthen II 2/2.

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