Trainer Uwe Schmegner hadert mit den Unparteiischen

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Am Wochenende sind die Frauen des HV Ilsenburg auswärts angetreten. Dabei spielten sie erstmals in der durchaus beeindruckenden Dessauer Anhalt-Arena gegen den Dessau-Roßlauer HV. Am Ende gab es eine 16:31-Niederlage.

Ersatzgeschwächt, mit lediglich zwei Feldspielerinnen zum Wechseln angetreten, verpassten die Gäste wieder den Beginn und lagen prompt nach acht Minuten mit 0:5 hinten. Erst nach einer Auszeit fanden sie eine bessere Einstellung zum Gegner und nutzten dessen Schwächen. So blieb die Partie im weiteren Verlauf offen und beim Stand von 13:9 wurden die Seiten gewechselt.

In der Kabine nahmen sich die Harzerinnen vor, über den notwendigen Kampfgeist die Dessauerinnen in weitere Schwierigkeiten zu bringen. Die Schiedsrichter interpretierten und bewerteten einige Zweikämpfe zum Teil fragwürdig. So erhielt bereits in der 34. Minute Carolin Gille für einen Zusammenprall mit ihrer Gegnerin beim Kampf um den Ball Rot, Trainer Uwe Schmegner: "Völlig überzogen. Zahlreiche teils versteckte, teils offensichtliche Fouls des DRHV wurden dagegen nicht geahndet oder mit anderen Maßstäben beurteilt." Als auch noch Isabel Liebecke nach zwei groben Fouls, welche nicht mit Rot geahndet wurden, verletzt auschied (45.), mussten die Ilsenburgerinnen improvisieren. Sie mühten sich zwar, allerdings fehlte in dieser Phase der Glaube an sich selbst und der letzte Kampfgeist. Kurz vor Abfiff bekam auch noch Janine Großmann direkt Rot, so dass "die Schiedsrichter immerhin ihrer Linie gegenüber uns treu blieben", so Schmegner. Die Begegnung ging zwar verdient, allerdings mit 16:31 viel zu hoch verloren.

Nach dem Spiel zeigte sich Coach Schmegner insgesamt enttäuscht vom Spielverlauf, haderte mit den Unparteiischen: "Ich habe es ehrlich gesagt noch nicht erlebt, dass wir keinerlei Zeitstrafen und lediglich einen Siebenmeter gegen uns und gleichzeitig wegen angeblichen Unsportlichkeiten zwei rote Karten bekommen. Der Gegner konnte uns in den ersten 50 Minuten nahezu ungestraft attackieren. Erst in den letzten zehn Minuten, als das Spiel lange entschieden war, verteilten die Schiedsrichter Zeitstrafen gegen den Gastgeber. Die Konsequenz hätte ich mir über 60 Minuten gewünscht."

HV Ilsenburg: Türke, Groero Linares - Gasz (2), Grossmann (1), Bauer, Ehmig (7), Gille (1), Blum (1), Geppert (1), Liebecke (3); Siebenmeter: HVI 6/2, DRHV 1/1; Zeitstrafen: HVI -, 2 x Rot, DHRV 7

Schmegner-Sieben im Angriff glücklos und zu überhastet

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Handball, Sachsen-Anhalt-Liga Frauen HV Ilsenburg verliert Heimspiel gegen TSV Niederndodeleben II mit 18:23 (8:11)

Auch die vier Tore von Stefanie Blum reichten dem HV Ilsenburg nicht zum Heimsieg.

Auch die vier Tore von Stefanie Blum reichten dem HV Ilsenburg nicht zum Heimsieg.
Foto: Geßler
 
Eine unerwartete 18:23-Niederlage haben die Handballfrauen des HV Ilsenburg im Heimspiel der Sachsen-Anhalt-Liga gegen den TSV Niederndodeleben II hinnehmen müssen.

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