Schwächste Saisonleistung und viel Pech

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Handball, Sachsen-Anhalt-Liga HV Ilsenburg unterliegt dem TV Askania Bernburg deutlich mit 17:27

Schwächste Saisonleistung und viel Pech

 
 
 
Stefanie Blum (am Ball) war zusammen mit Isabel Liebecke beste Werferin im Dress des HV Ilsenburg. Die deutliche Niederlage gegen Askania Bernburg konnte sie aber nicht verhindern.Archivfoto: Ingolf Geßler
 
Stefanie Blum (am Ball) war zusammen mit Isabel Liebecke beste Werferin im Dress des HV Ilsenburg. Die deutliche Niederlage gegen Askania Bernburg konnte sie aber nicht verhindern.

Die Handballfrauen des HV Ilsenburg haben ihre Negativserie auch im Heimspiel gegen den TV Askania Bernburg nicht stoppen können. Das Schmegner-Team verlor das Aufsteigerduell deutlich mit 17:27.

 

Im Duell zweier ersatzgeschwächter Teams erwischten die HVI-Frauen einen "gebrauchten Tag" und blieben den Zuschauern vieles schuldig. Die Gastgeberinnen lagen schnell 1:5 in Rückstand. Auch die taktische Umstellung, mit einer Manndeckung der gegnerischen Spielmacherin sollten Ballgewinne provoziert werden, brachte Bernburg nur kurzzeitig in Schwierigkeiten. Zwar gelang den Harzerinnen der Anschluss zum 7:9, doch gewonnene Bälle wurden mit hektischer und ungenauer Spielweise verschenkt und der keineswegs übermächtige Gegner somit im Spiel gehalten.

Zur schlechtesten Saisonleistung gesellte sich auch noch eine gehörige Portion Pech. So verzeichnete der HV Ilsenburg im Spielverlauf insgesamt 14 Latten- oder Pfostentreffer, die das ohnehin geringe Selbstvertrauen weiter schwächten.

Da sich auch in der zweiten Halbzeit wenig am Spielgeschehen änderte, hatten die Gäste wenig Mühe, die Pausenführung weiter auszubauen. Immer wieder schlossen die Ilsenburgerinnen überhastet und unvorbereitet ab, auch der Deckungsverbund und die Abstimmung zwischen Abwehr und Torhüterin harmonierte nicht. In den letzten zehn Minuten ließen die HVI-Frauen ein wenig die Köpfe hängen, so dass zur Schlusssirene eine unerwartet deutliche 17:27-Niederlage auf der Anzeigetafel stand.

"Spiele wie diese sind auch Folge davon, dass aus unterschiedlichsten Gründen über Wochen zu wenige Spielerinnen beim Training sind oder im Training nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit agieren", äußerte ein enttäuschter Trainer Uwe Schmegner nach Spielschluss. "Dass die Mannschaft es besser kann, hat sie mehrfach bewiesen. Natürlich brachte auch die extrem hohe Anzahl an Pfostentreffern zusätzliche Unsicherheit ins Spiel, welche derzeit unsere teilweise noch sehr jungen Spielerinnen auf diesem Niveau eben noch nicht verkraften können. Das einzig Positive an diesem Spiel war, dass wir kaum schlechter spielen. Es kann also nur aufwärts gehen", so der HVI-Coach.

HV Ilsenburg: Türke, Groero Linares - Hoffmann (3), Greife (3), Bauer (1), Ehmig (1), Gille (1), Blum (4), Geppert, Liebecke (4);
Siebenmeter: HVI 4/2 - Bernburg 6/5; Zeitstrafen: HVI 4 - Bernburg 4.

 

 

Trainer Uwe Schmegner hadert mit den Unparteiischen

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Am Wochenende sind die Frauen des HV Ilsenburg auswärts angetreten. Dabei spielten sie erstmals in der durchaus beeindruckenden Dessauer Anhalt-Arena gegen den Dessau-Roßlauer HV. Am Ende gab es eine 16:31-Niederlage.

Ersatzgeschwächt, mit lediglich zwei Feldspielerinnen zum Wechseln angetreten, verpassten die Gäste wieder den Beginn und lagen prompt nach acht Minuten mit 0:5 hinten. Erst nach einer Auszeit fanden sie eine bessere Einstellung zum Gegner und nutzten dessen Schwächen. So blieb die Partie im weiteren Verlauf offen und beim Stand von 13:9 wurden die Seiten gewechselt.

In der Kabine nahmen sich die Harzerinnen vor, über den notwendigen Kampfgeist die Dessauerinnen in weitere Schwierigkeiten zu bringen. Die Schiedsrichter interpretierten und bewerteten einige Zweikämpfe zum Teil fragwürdig. So erhielt bereits in der 34. Minute Carolin Gille für einen Zusammenprall mit ihrer Gegnerin beim Kampf um den Ball Rot, Trainer Uwe Schmegner: "Völlig überzogen. Zahlreiche teils versteckte, teils offensichtliche Fouls des DRHV wurden dagegen nicht geahndet oder mit anderen Maßstäben beurteilt." Als auch noch Isabel Liebecke nach zwei groben Fouls, welche nicht mit Rot geahndet wurden, verletzt auschied (45.), mussten die Ilsenburgerinnen improvisieren. Sie mühten sich zwar, allerdings fehlte in dieser Phase der Glaube an sich selbst und der letzte Kampfgeist. Kurz vor Abfiff bekam auch noch Janine Großmann direkt Rot, so dass "die Schiedsrichter immerhin ihrer Linie gegenüber uns treu blieben", so Schmegner. Die Begegnung ging zwar verdient, allerdings mit 16:31 viel zu hoch verloren.

Nach dem Spiel zeigte sich Coach Schmegner insgesamt enttäuscht vom Spielverlauf, haderte mit den Unparteiischen: "Ich habe es ehrlich gesagt noch nicht erlebt, dass wir keinerlei Zeitstrafen und lediglich einen Siebenmeter gegen uns und gleichzeitig wegen angeblichen Unsportlichkeiten zwei rote Karten bekommen. Der Gegner konnte uns in den ersten 50 Minuten nahezu ungestraft attackieren. Erst in den letzten zehn Minuten, als das Spiel lange entschieden war, verteilten die Schiedsrichter Zeitstrafen gegen den Gastgeber. Die Konsequenz hätte ich mir über 60 Minuten gewünscht."

HV Ilsenburg: Türke, Groero Linares - Gasz (2), Grossmann (1), Bauer, Ehmig (7), Gille (1), Blum (1), Geppert (1), Liebecke (3); Siebenmeter: HVI 6/2, DRHV 1/1; Zeitstrafen: HVI -, 2 x Rot, DHRV 7

Schmegner-Sieben im Angriff glücklos und zu überhastet

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Handball, Sachsen-Anhalt-Liga Frauen HV Ilsenburg verliert Heimspiel gegen TSV Niederndodeleben II mit 18:23 (8:11)

Auch die vier Tore von Stefanie Blum reichten dem HV Ilsenburg nicht zum Heimsieg.

Auch die vier Tore von Stefanie Blum reichten dem HV Ilsenburg nicht zum Heimsieg.
Foto: Geßler
 
Eine unerwartete 18:23-Niederlage haben die Handballfrauen des HV Ilsenburg im Heimspiel der Sachsen-Anhalt-Liga gegen den TSV Niederndodeleben II hinnehmen müssen.

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