Meistertitel belohnt tolle Saison

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Haben allen Grund zum Jubeln: Die Handballfrauen des HV Ilsenburg sicherten sich vorzeitig den Bezirksmeistertitel. Foto: Carolin Gille

Haben allen Grund zum Jubeln: Die Handballfrauen des HV Ilsenburg sicherten sich vorzeitig den Bezirksmeistertitel. Foto: Carolin Gille

Die Handballfrauen des HV Ilsenburg haben sich den Meistertitel in der Bezirksliga West gesichert.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Nach einem 26:25-Sieg über den ärgsten Rivalen Anhalt Bernburg II ist die Schmegner-Sieben vor dem letzten Spiel nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Obwohl der HV Ilsenburg mit dem Unentschieden bei der SpG Harz den ersten Matchball vergeben hatte, reichte im Topspiel gegen Anhalt Bernburg II bereits ein Remis, um den Titel zu sichern. Dabei konnten die Ilsenburgerinnen im Vergleich zu den Vorwochen wieder auf einen deutlich breiteren Kader zurückgreifen.

Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie ihrem Gegner mit großem Respekt begegneten. Sie versuchten zunächst Sicherheit in das eigene Spiel zu bringen, folgerichtig verlief das Spiel bis zum 5:4 (18.) sehr torarm. Den Gästen gelang es mit Erfolg, die sonst torgefährlichen Außenspielerinnen des HV Ilsenburg aus dem Spiel zu nehmen und damit den Angriffsfluss einzuschränken. Allerdings tat sich auch Bernburg mit dem eigenen Torabschluss gegen die wieder konzentriert arbeitende HVI-Deckung schwer, so gingen die Gastgeberinnen mit einer knappen 11:10-Führung in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff bekamen die Zuschauer zum ohnehin schon spannenden auch ein gutklassiges Spitzenspiel geboten. Immer besser gelang es dem HVI durch seine Schnelligkeit, die sich durch die Deckungsweise der Gäste ergebenden Lücken in der Abwehrzentrum in 1:1-Situationen zu nutzen. Zwischenzeitlich führte die Schmegner-Sieben mit vier Toren (19:15), die kraftraubende Spielweise wurde durch viele Wechsel kompensiert. Im weiteren Verlauf bewiesen auch die Bernburgerinnen, warum sie auf Platz zwei der Tabelle stehen. Mit variablem Spiel nutzten sie immer wieder Abstimmungsprobleme der Ilsenburger Deckung.

Anne Walther (links), die sich hier im Laufduell gegen eine Bernburger Spielerin durchsetzt, hatte mit ihren sieben Treffern maßgeblichen Anteil am knappen Sieg im Spitzenspiel. Foto: Florian Bortfeldt

So blieb die Partie hochspannend, erst mit dem letzten Angriff gelang dem HV Ilsenburg Sekunden vor Schluss der vielumjubelte Siegtreffer. Nachdem der Gegenangriff erfolgreich unterbunden wurde, stand der verdiente 26:25-Heimsieg und damit auch der Meistertitel als Lohn für eine tolle Saison fest.

„Wir haben gegen einen star­ken Gegner, gegen den wir uns in der Vergangenheit immer schwer getan haben, ein gutes Spiel gemacht und am Ende verdient gewonnen. Alle Spielerinnen haben sich auf dem Spielfeld als homogene Einheit präsentiert und ihren Anteil am Sieg. Trotz aller Schwierigkeiten haben wir diese Saison sehr viel erreicht und verdient den Bezirksmeistertitel geholt. Jetzt gilt es, konzentriert in das letzte Spiel der Saison gegen die SpG Harz II zu gehen und auch die Pokalendrunde möglichst erfolgreich zu bestreiten“, äußerte sich nach Spielende ein zufriedener Trainer Uwe Schmegner.

HV Ilsenburg: Szyszkowitz, Groero-Linares - Gasz (1), Greife (5), Gille (4), Bauer (3), Großmann (2), Ehmig (2), Walther (7), Blum (2), Eckardt, Abel, Hoffmann;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 3 - Anh. Bernburg II 4; Siebenmeter: HV Ilsenburg 2/2 - Anh. Bernburg II 4/3.

Spitzenreiter feiert den einen Punkt

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Das Derby war geprägt von den Abwehrreihen. Die HVI-Defensive packte – so wie hier im anderen Harzduell gegen Halberstadt – gut zu. Am Ende gab es beim 19:19 eine Punkteteilung. Archivfoto: R. Nehrkorn

Das Derby war geprägt von den Abwehrreihen. Die HVI-Defensive packte – so wie hier im anderen Harzduell gegen Halberstadt – gut zu. Am Ende gab es beim 19:19 eine Punkteteilung. Archivfoto: R. Nehrkorn

In der Handball-Bezirksliga haben die Damen der SpG Harz dem Spitzenreiter aus Ilsenburg einen Zähler abgenommen. Das Derby endete 19:19.

Wernigerode (fbo) l Zu für die Ilsenburgerinnen ungewohnt später Uhrzeit trafen im Spitzenspiel die Frauen des HV Ilsenburg in der Mehrzweckhalle in Thale auf die erste Vertretung der SpG Harz. Dabei konnten die Gastgeberinnen in Bestbesetzung antreten, während die Ilsenburgerinnen, wie schon in den vorangegangenen Spielen, auf zahlreiche Spielerinnen verzichten mussten. Nur eine Wechselspielerin stand zur Verfügung. „Von daher war die Favoritenrolle in dieser Begegnung eher nicht auf unserer Seite“, hielt Gästetrainer Uwe Schmegner den Ball bewusst flach. „Trotzdem wollten wir die zwei Punkte mitnehmen.“

So entwickelte sich ein spannendes und am Ende dramatisches Spiel, welches zunächst von den Abwehrreihen geprägt wurde. Beide Seiten taten sich schwer im Abschluss und die Gäste scheiterten zunächst immer wieder am gegnerischen Torwart oder am Pfosten. Da auch die SpG sich gegen die Ilsenburger Deckung schwer tat, blieb es über 60 Minuten ein torarmes Spiel, welches allerdings auf Grund der Spannung und der Intensivität die zahlreichen Zuschauer zu unterhalten wusste. Die anfängliche Führung der Ilsenburgerinnen (2:4) konnten die Gastgeberinnen bis zur Halbzeit dabei in eine verdiente 9:6-Führung umwandeln.

Auch nach dem Wiederanpfiiff zur zweiten Halbzeit änderte sich zunächst am Spielgeschehen wenig. Die weiterhin gut organisierte Deckung ließ den Gästen wenig Entfaltung, allerdings blieb das Manko die Chancenverwertung. So deutete sich beim zwischenzeitlichen 15:10 für die SpG Harz die zweite Saisonnierderlage für den HVI an.

Nach einer Auszeit stellten die Ilsenburgerinnen auf eine auf Ballgewinn ausgerichtete deutlich offensivere, aber auch kraftraubende Deckung um. Fortan lief es deutlich besser und unterstützt von den eigenen Fans gelang beim Spielstand von 17:16 (50. der zwischenzeitliche Anschlusstreffer. Die Gastgeberinnen antworteten mit zwei Toren in Folge und gingen ihrerseits vor einer weiterhin lautstarken Kulisse wieder mit 19:16 in Führung. Allerdings gab sich der Tabellenführer nie auf und kämpfte sich mit hoher Moral zum 19:18 (59.) zurück. Im letzten Angriff verfehlte die SpG Harz das Tor und geriet selbst noch einmal in einen Gegenangriff. Der HVI spielte seine Aktion klug aus und nutzte den letzten Angriff acht Sekunden vor der Schlusssirene zum vielumjubelten 19:19-Ausgleichstreffer.

Gästetrainer Uwe Schmegner freute sich: „Wir können in Anbetracht des Verlaufs tatsächlich von einem 19:19-Sieg sprechen. Wie man auch nach dem Spiel gesehen hat, sind alle Spielerinnen teilweise über ihre körperlichen Grenzen gegangen und haben sich gegen die drohende Nierderlage gestemmt. Das war große Klasse. Bei besserer Chancenverwertung hätten wir wohl auch gewinnen können, ich denke aber, dass am Ende die Punkteteilung für beide Mannschaften absolut verdient war.“

SpG Harz: Torge - Gatzemann (1), Fiebig, Luer, Binting (3), Nobbe (4), Grund (2), Köstler, Stein, Marby (4), Brocka (1), Eggert (3), Barheine;

HV Ilsenburg: Szyszkowitz, Groero-Linares - Greife (1), Gille (2), Bauer (5), Grossmann (2), Ehmig (4), Walther (5), Eckhardt

Siebenmeter: SpG Harz 4/3, HVI 7/2; Zeitstrafen: SpG Harz -, HVI 1.

HV Ilsenburg siegt im Herzderby

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Claudia Gasz (beim Wurf) vom HV Ilsenburg war beste Werferin ihrer Mannschaft. Sie hatte großen Anteil am knappen 21:19-Sieg gegen den HT Halberstadt. Foto: Ingolf Geßler

Claudia Gasz (beim Wurf) vom HV Ilsenburg war beste Werferin ihrer Mannschaft. Sie hatte großen Anteil am knappen 21:19-Sieg gegen den HT Halberstadt. Foto: Ingolf Geßler

Einen knappen 21:19-Heimsieg haben die Handball-Frauen des HV Ilsenburg in heimischer Halle gegen den HT 1861 Halberstadt gefeiert.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Obwohl von Verletzungen und Krankheiten gebeutelt, gingen die Ilsenburgerinnen als Favoriten ins Spiel. Es war klar, dass Halberstadt gewinnen musste, um noch in den Titelkampf einzugreifen.

Hochmotiviert gelang den Gästen zunächst ein guter Start und sie gingen mit 4:2 in Führung (7.). Allerdings nahmen mit zunehmender Spielzeit die Gastgeberinnen das Spiel in die Hand und gingen Mitte der ersten Halbzeit durch Anne Walther, Claudia Gasz und Saskia Ehmig in Führung. Dabei zeigte sich immer wieder wenn die Harzerinnen das Tempo hoch hielten, die Gäste im Rückzugsverhalten Probleme hatten und so einfache Tore gelangen. Mit einer 13:11 Halbzeitführung ging es in die Kabinen.

Im zweiten Abschnitt änderte sich am Spielverlauf wenig. Die von Anne Greife und Sina Eckhardt weiterhin gut organisierte Deckung ließ den Gästen wenig Spielraum und was durchkam wurde eine sichere Beute von Tabea Groero Linares im Tor. Da auch Carolin Gille sich aus dem Rückraum als treffsicher erwies, blieb der Tabellenführer immer vorne. Mit spielentscheidend waren diesmal wenig technische Fehler, was dazu führte, dass die Gäste ihr auf Ballgewinn ausgerichtetes Spiel nicht umsetzten und ihre Angriffe sehr lange ausspielten. In der Schlussphase blieben die Ilsenburgerinnen bestimmend. Es strahlten vor allem die Außenspielerinnen weiterhin Torgefahr aus und nutzten zumeist die von Anna Bauer und Anne Walther initiierten Angriffe und sorgten für einen ungefährdeten und hochverdienten Heimsieg.

HVI-Coach Uwe Schmegner zum Spiel: „Zunächst ein großes Kompliment für die kämpferische Einstellung und die hohe Moral aller. Trotz aller Rückschläge der vergangenen Wochen haben wir nie aufgegeben und uns als Mannschaft präsentiert. Unterm Strich muss man sagen, dass das Ergebnis gefühlt zu niedrig ausfiel. Hervorzuheben ist, das trotz der Brisanz des Harzderbys das Spiel stets fair blieb und alle respektvoll miteinander umgegangen sind.“

HV Ilsenburg: Szyszkowitz, Groero-Linares; Gasz (6) ; Greife (2), Gille (3), Bauer, Grossmann, Ehmig (4), Walther (4), Blum, Eckhardt (2)

Siebenmeter: HVI 3/1Halberstadt 0

Zwei-Minuten: HVI -Halberstadt 2

Schmegner-Sieben gewinnt auch Duell um Punkte

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Die Handballfrauen des HV Ilsenburg haben auch das zweite Duell mit der SpG Harz binnen einer Woche gewonnen.

Carolin Gille (beim Wurf) trug sich beim 27:22-Sieg über die SpG Harz dreimal in die Torschützenliste ein. Damit führt der HV Ilsenburg die Bezirksliga-Tabelle weiter ohne Verlustpunkt an. Foto: Ingolf Geßler

Carolin Gille (beim Wurf) trug sich beim 27:22-Sieg über die SpG Harz dreimal in die Torschützenliste ein. Damit führt der HV Ilsenburg die Bezirksliga-Tabelle weiter ohne Verlustpunkt an. Foto: Ingolf Geßler

Ilsenburg l Dem knappen 20:19-Auswärtserfolg im Harz-Börde-Pokal ließ der Bezirksliga-Spitzenreiter im Punktspiel vor heimischer Kulisse einen souveränen 27:22-Sieg folgen.

Nur acht Tage dem spannenden Pokalkrimi trafen beide Teams im Punktspielbetrieb aufeinander. Die HVI-Damen hatten sich eine deutliche Leistungssteigerung vorgenommen, um ihre weiße Weste auch im achten Saisonspiel zu wahren. Die Schmegner-Sieben fand auch sehr gut ins Spiel und führte schnell mit 4:0. Allerdings hielten die Gäste mit viel Einsatz dagegen und kämpften sich wieder auf ein Tor heran (7:6, 18.).

Die Ilsenburgerinnen waren bemüht, das Tempo hoch zu halten und einfache Tore zu erzielen. Da sie sich diesmal deutlich besser auf die gegnerischen Torfrauen eingestellt hatten und ihre Chancen konzentrierter nutzten, stand zur Pause eine 13:10-Führung auf der Anzeigetafel. Ein Grund dafür war die Nervenstärke von Anne Greife, die im Verlauf der Partie sechs Siebenmeter verwandelte.

Auch im Verlauf der zweiten Halbzeit lief der Ball besser und schneller durch die Reihen der Gastgeberinnen als noch vor einer Woche. Angekurbelt durch die unermüdliche Anne Walther, wurden immer wieder Lücken für die Außen geschaffen. Da vor allem Claudia Gasz und Saskia Ehmig ihre Gelegenheiten konsequent nutzten und teilweise auch aus unmöglichen Positionen trafen, geriet die Führung des Tabellenführers nie wirklich in Gefahr. Auch eine doppelte Unterzahl konnte von der SpG Harz nicht mehr dazu genutzt werden, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Am Ende siegte der HV Ilsenburg verdient mit 27:22.

„Es war schwierig für uns, im ersten Spiel nach der Verletzung von Torfrau Maria Meyer einzuschätzen, wie die Abstimmung im Abwehrverbund funktioniert. Aber Tabea Groero-Linares hat sich gut eingefunden und ein wirklich gutes Spiel gemacht, so das wir uns da wenig Sorgen machen mussten. Zudem ist es uns gelungen, die Anzahl der technischen Fehler vor allem in der zweiten Halbzeit zu reduzieren, was dann natürlich dazu führte, dass wir im Laufe der Begegnung immer sicherer wurden“, so HVI-Coach Uwe Schmegner.

HV Ilsenburg: Meyer, Szyszkowitz, Groero-Linares; Gasz (6), Greife (6), Gille (3), Bauer (1), Grossmann (1), Liebecke (4), Ehmig (4), Walther (2), Blum, Eckhardt, Abel, Klie

SpG Harz: Torge, Gatzemann - Fiebig, Luer (3), Grund (4), Niendorf (3), Köstler (4), Reichelt (1), Marby (4), Eggert (4);

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 4 - SpG Harz 4; Siebenmeter: HV Ilsenburg 7/6 - SpG Harz 7/5.

Ilsenburg entscheidet Harz-Derby für sich

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Ilsenburg entscheidet Harz-Derby für sich

Mit dem am Ende deutlichen 24:16 Auswärtssieg bei HT Halberstadt festigen die HVI-Damen Platz 2 in der Tabelle.

Halberstadt[MH].

Spielerisch sind beide Teams bis zur 16. Minute auf Augenhöhe, danach setzen sich die HVI-Damen erstmals mit 7:5 ab, auch dank Torjägern Isabel Liebecke, die mit einem Siebenmeter ihren 3. Treffer erzielt. Als jedoch die 21.Minute anläuft, gibt die Schmegner-Truppe das Spiel kurzzeitig aus der Hand, Anne Greife und Carolin Gille mit jeweils einer 2-Minuten-Strafe. Weil Halberstadt in der Folge die Überzahl nutzt, liegt der HVI plötzlich mit 7:8 zurück. Doch dann schraubt sich Gille nochmal hoch, platzierter Wurf ins rechte obere Eck - Ausgleich 8:8.
Nach der Pause steigt die Härte: mehrere Zwei-Minuten-Strafen auf beiden Seiten, hinzu kommen ungeahndete Fouls. Unzufrieden über die Leistung der Schiedsrichter knallt der impulsive Halberstädter Trainer Mitte der zweiten Halbzeit das Taktikbrett auf den Boden, seine Mannschaft daraufhin verunsichert - jetzt oder nie geht durch die Köpfe der HVI-Damen. Herrlicher Pass von Tina Hoffmann auf Anne Greife am Kreis - 16:14-Führung. Von Halberstadt kommt nur noch wenig, die Würfe sind meist überhastet. Sichere Beute für Maria Meyer, die mit ihren langen Bällen Anne Walther und Saskia Ehmig bedient, beide vollenden ihre Konter und erhöhen auf 20:14. Sehenswert in den Schlussminuten der Kraftakt von Anna Bauer: während 3 Halberstädterinnen an ihr hängen und sie festhalten, hämmert sie den Ball in den Winkel. Somit bleibt der HVI als einziges Team in der Bezirksliga weiter ohne Punktverlust. In zwei Wochen kommt es zum Spitzenspiel beim Tabellendritten Westeregeln.

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