Handball Nachlese zum 25. Klaus-Miesner-Gedenkturnier / THW Kiel gewinnt das "Traumfinale"

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Jubiläumsauflage kaum zu toppen

Ein "Handballfest" hatte das hochkarätige Teilnehmerfeld des 25. Klaus-Miesner-Gedenkturniers versprochen - und diesen Erwartungen wurde die Jubiläumsauflage vollauf gerecht. Die Zuschauer in der ausverkauften Harzlandhalle bekamen ein Vorbereitungsturnier geboten, das weltweit seines Gleichen sucht.

Attackiert von Filip Jicha (Mitte) und Steffen Weinhold (rechts) versucht Andy Schmid, der zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt wurde, Kreisspieler Bjarte Myrhol (Nr. 18) einzusetzen, der von Welthandballer Domagoj Duvnjak (nicht im Bild) eingehakt wird.

Attackiert von Filip Jicha (Mitte) und Steffen Weinhold (rechts) versucht Andy Schmid, der zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt wurde, Kreisspieler Bjarte Myrhol (Nr. 18) einzusetzen, der von Welthandballer Domagoj Duvnjak (nicht im Bild) eingehakt wird. | Foto: Ingolf Geßler
 
Ilsenburg l Schon die Vorrundenspiele hatten hohe Handballkost zu bieten. So musste sich der große Favorit THW Kiel harter Gegenwehr des Bergischen HC 06 und Skjern Håndbold erwehren, um letztlich doch als souveräner Gruppensieger ins Endspiel einzuziehen. Noch spannender verlief das entscheidende Duell in der Staffel B. Zwar lag der SC Magdeburg gegen die Rhein-Neckar Löwen zur Pause schon mit sechs Toren im Hintertreffen, egalisierte den Rückstand aber mit toller Aufholjagd binnen kürzester Zeit. Eine zwischenzeitliche Zwei-Tore-Führung reichte den "Lokalmatadoren" in einem stimmungsvollen Abendspiel nicht, wenige Sekunden vor Schluss erzielten die Löwen das Siegtor. In den Platzierungsspielen ließ dann auch Wisa Pock mit einem klaren 36:29-Sieg gegen den Bergischen HC sein Können aufblitzen, beim Gegner machte sich das Fehlen einiger Spieler bemerkbar. Gleiches galt für den SC Magdeburg im kleinen Finale gegen Skjern Håndbold, das nach gutem Start noch mit 29:31 verloren ging. Auch die zwölf Treffer von Robert Weber, der sich mit herausragenden 30 Turniertoren die Torjägerkrone aufsetzte, reichten nicht zum Bronzerang.
 
Peter Miesner und Hjalmar Schmidt (rechts) vom Turniersponsor Harz Energie überreichen Filip Jicha den Siegerpokal. Die "Großsponsoren" hatten großen Anteil, dass der THW Kiel am Start war.
Peter Miesner und Hjalmar Schmidt (rechts) vom Turniersponsor Harz Energie überreichen Filip Jicha den Siegerpokal. Die "Großsponsoren" hatten großen Anteil, dass der THW Kiel am Start war. | Foto: Ingolf Geßler
 
Im "Traumfinale" standen sich dann die beiden besten Deutschen Handballteams der Vorsaison gegenüber, das Herzschlagfinale dürfte allen Fans noch in bester Erinnerung gewesen sein. Im ersten Durchgang bestimmten mit Niklas Landin (Löwen) und Johan Sjöstrand (Kiel) zwei überragende Torhüter die Partie. Im Angriff hatte der THW letztlich die größere Durchschlagskraft und stellte schon zur Pause (14:8) die Weichen für den 29:23-Sieg.
 
Zum dritten Mal bester Torschütze des Miesner-Turniers: Robert Weber vom SC Magdeburg.
Zum dritten Mal bester Torschütze des Miesner-Turniers: Robert Weber vom SC Magdeburg. | Foto: Ingolf Geßler
 
Nach dem kaum zu überbietenden Jubiläumsturnier "basteln" die Chef-Organisatoren Lothar Schacke und Michael Löwe bereits an der 26. Auflage. Der THW Kiel, obwohl Cupgewinner, wird aufgrund anderer Verpflichtungen nicht dabei sein können. Besser sieht es bei den Rhein-Neckar Löwen aus. "Wir haben uns hier immer wohlgefühlt. Wenn es in unseren Terminplan passt, sind wir wieder dabei", so Co-Trainer Oliver Roggisch. "Von mir gibt`s auf jeden Fall eine Wildcard", entgegnete Lothar Schacke, der die Planungen für das nächste Jahr sicher schon in Angriff genommen hat.

Handball, 25. Miesner-Turnier

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THW Kiel würdiger Jubiläumssieger

Der große Favorit hat sich beim Jubiläum des
Klaus-Miesner-Gedenkturniers keine Blöße gegeben. Der THW Kiel setzte
sich im Duell der beiden besten deutschen Handball-Teams der Vorsaison
gegen die Rhein-Neckar Löwen mit 29:23 durch.

Ilsenburg l Der Deutsche Rekkordmeister behauptete sich in den Gruppenspielen souverän und gab sich auch gegen den hartnäckigsten Rivalen der abgelaufenen Bundesliga-Saison keine Blöße. Mit einem 29:23-Erfolg verhinderten die Kieler den Pokal-Hattrick der .Rhein-Neckar Löwen.lsenburg l Der Deutsche Rekkordmeister behauptete sich in den Gruppenspielen souverän und gab sich auch gegen den hartnäckigsten Rivalen der abgelaufenen Bundesliga-Saison keine Blöße. Mit einem 29:23-Erfolg verhinderten die Kieler den Pokal-Hattrick der .Rhein-Neckar Löwen.

Robert Weber vom SC Magdeburg wurde mit 30 Treffern Torschützenkönig des Miesner-Gedenkturniers. Hier bezwingt der schnelle Außen im kleinen Finale Sören Pedersen, Keeper von Skjern Håndbold

Robert Weber vom SC Magdeburg wurde mit 30 Treffern Torschützenkönig des Miesner-Gedenkturniers. Hier bezwingt der schnelle Außen im kleinen Finale Sören Pedersen, Keeper von Skjern Håndbold | Foto: Ingolf Geßler
 
Zuvor hatte sich der SC Magdeburg im kleinen Finale dem Dänischen Vizemeister Skjern Håndbold nach gutem Beginn (5:1-Führung) mit 28:31 geschlagen geben müssen. Die Elbestädter konnten sich aber mit dem Pokal des besten Torschützen trösten, Robert Weber erzielte 30 Treffer. Das Spiel um Platz fünf gewann Orlen Wisla Plock, der Champions-League-Teilnehmer behauptete sich gegen den Turnierneuling Bergischer HC 06 souverän mit 36:29.

Die Einzelehrungen für den besten Spieler bzw. Torwart gingen an Andy Schmid von den Rhein-Neckar Löwen und Johan Sjöstrand vom Turniersieger THW Kiel.Bericht folgt.

SC Magdeburg wird 4.

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Skjern Handbold vs. SC Magdeburg

Vor Ausverkauftem Haus unterliegt der SCM im Spiel um Platz 3 Skjern Handbold mit 31:29.

ORLEN WISLA Plock vs BERGISCHER HC 06 36:29

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Damit stehen die ersten Platzierungen des 25. Internationalen Klaus Miesner Gedenkturnier fest. Auf Platz 6 landet der Bergische HC 06 und 5. wird Orlen Wisla Plock.

ORLEN WISLA Plock vs BERGISCHER HC 06 29:36

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