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HV Ilsenburg vor Vize-Meisterschaft

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HV Ilsenburg vor Vize-Meisterschaft

 
Norman Hoffmann warf das entscheidende 25:23 für den HV Ilsenburg im Harzderby gegen den HT 1861 Halberstadt. Foto: Ingolf Geßler

Norman Hoffmann warf das entscheidende 25:23 für den HV Ilsenburg im Harzderby gegen den HT 1861 Halberstadt. Foto: Ingolf Geßler

In der Handball-Verbandsliga kann der HV Ilsenburg von der Vize-Meisterschaft träumen, während der HT 1861 Halberstadt noch zittert.

Von Ingolf Geßler

Wernigerode l Der HV Ilsenburg hat das Harzderby der Handball-Verbandsliga Süd gegen den HT 1861 Halberstadt mit 25:23 (16:14) gewonnen und damit beste Chancen, sich wie schon im Vorjahr den Vizemeistertitel zu sichern.

Bei zwei Punkten Vorsprung auf den Konkurrenten HC Burgenland II reicht hierzu im abschließenden Spiel bei der HSG Wolfen 2000 bereits ein Unentschieden.

Einen Punkt benötigt auch der HT Halberstadt gegen den Weißenfelser HV, um die Klasse zu halten. Beide Teams lieferten sich ein packendes Harzderby, in dem Norman Hoffmann zum 25:23-Endstand knapp zwei Minuten vor Ende für die Entscheidung sorgte.

Gedenkturnier 2018

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Teilnehmer 2018

Vom 10.-12.August 2018 werden folgende Mannschaften beim 29. Klaus Miesner Gedenkturnier um den Harzenergie-Cup präsentiert von Hasseröder kämpfen:

 

SC Magdeburg

MT Melsungen (Pokalverteidiger)

TBV Lemgo

HK Malmö (SWE)

TTH Holstebro (DÄN. Pokalsieger)

RK Gorenje Velenje (SLO)

 

Ilsenburger Taktik geht auf

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Ilsenburger Taktik geht auf

 
Als frisch gebackener Papa traf Norman Hoffmann (Mitte) in Landsberg zehnmal. Archivfoto: Florian Bortfeldt

Als frisch gebackener Papa traf Norman Hoffmann (Mitte) in Landsberg zehnmal. Archivfoto: Florian Bortfeldt

Der HV Ilsenburg bleibt dem Spitzenreiter aus Wittenberg in der Verbandsliga weiter dicht auf den Fersen.

Von
Florian Bortfeldt

Ilsenburg l Am Sonntag setzte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Simon mit 30:21 beim Landsberger HV durch. „Das war ein Sieg aus der kalten Hose“, fasste Trainer Simon zusammen. Hintergrund: Die Vorbereitung auf dieses Spiel verlief sehr schleppend, es waren jeweils nur vier, fünf Leute beim Training. „Entsprechend kann man eigentlich von ‚keiner Vorbereitung‘ sprechen“, so der HVI-Coach. Zudem fehlten mit Chris Sadowski, Michael Gohlke und Lenny Rinke drei wichtige Spieler, Markus Czaja fällt ja ohnehin bis zum Saisonende aus.

Mit zwei Kreisspielern in die Erfolgsspur

Bei den sonst heimstarken Landsbergern lief es dann für die Harzer Gäste besser als gedacht. Jaroslav Zuzanek und Norman Hoffmann, der unter der Woche zum dritten Mal Papa wurde, gingen als einzige etatmäßige Rückraumspieler an den Start. Dennis Ninnemann und Sebastian Kausch agierten beide über 60 Minuten am Kreis. Simon: „Das hat sehr gut funktioniert. Letztlich war es auch die Siegstrategie.“ Grundlegend war aber auch eine gute Defensive der Ilsenburger, die nur 21 Tore im Auswärtsspiel zuließ. „Mit zunehmender Spielzeit hat das die Mannschaft hervorragend gemacht“, fasste auch Andreas Simon zusammen. Mit Steffen Hohmann und Istvan Lengyel , der alle drei Siebenmeter des LHV entschärfte, hatte der HVI im Tor einen sehr guten Rückhalt. Bis auf das 2:2 zu Beginn lagen die Gäste immer vorne. Bei noch besserer Chancenverwertung wäre bis zur Pause auch schon eine deutlichere Führung als das 14:10 möglich gewesen.

Nach dem Wiederanpfiff verkürzte Landsberg zwar auf 11:14, dann funktionierte der HVI aber wieder wie abgestimmt. Auch die Variante des LHV mit sieben Feldspielern, davon zwei am Kreis, brachte nicht die erhoffte Wende aus Sicht der Gastgeber. Im Gegenteil: Viele technische Fehler sorgten für eine Vorentscheidung. Hoffmann traf ins leere Tor und Zuzanek sorgte ganz ähnlich für den wohl schönsten Treffer. In Unterzahl beförderte er den Ball von der eigenen rechten Ecke über das gesamte Spielfeld zum 28:20 ins gegnerische Tor. Ins Bild passte auch ein kurioser Treffer von Kieran Schneider, der aus unmöglichem Winkel traf. Für den Schlusspunkt sorgte Eric Brune, der vom Siebenmeterpunkt zum 30:21 einnetzte.

Trainer Simon war sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Das war so nicht zu erwarten. Abgesehen von unseren nicht optimalen Vorzeichen war ich auf mehr Gegenwehr eingestellt. Aber mein Team war auf den Punkt präsent. Lob gilt an dieser Stelle auch den Schiedsrichtern, die souverän 60 Minuten gepfiffen haben. Es war ein rundum gelungener Ausflug.“ Am kommenden Sonntag geht es für den HVI zur TSG Calbe II.

Statistik

HV Ilsenburg: Hohmann, Lengyel - Hain, Schneider (1), Bittner (3), Kunze (3/1), Kausch (2), Ninnemann (3), Brune (1/1), Hoffmann (10), Zuzanek (7)/5;

Siebenmeter: Landsberg 3/0, HVI 8/7;

Zeitstrafen: Landsberg 3, HVI 2.

Höchster Saisonsieg für Ilsestädter

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Der HV Ilsenburg bleibt dem Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga Süd dicht auf den Fersen. Von Ingolf Geßler

 
Johannes BIttner steuerte auf ungewohnter Position als Rechtsaußen sechs Treffer zum hohen Sieg gegen Köthen bei. Foto: Ingolf Geßler
Johannes BIttner steuerte auf ungewohnter Position als Rechtsaußen sechs Treffer zum hohen Sieg gegen Köthen bei. Foto: Ingolf Geßler 

Ilsenburg l  Mit einem klaren 42:23-Erfolg über die HG 85 Köthen II rückten die Schwarz-Gelben bis auf einen Punkt an den SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz heran. Schon mehrfach hat der HV Ilsenburg unter der Regie von Trainer Andreas Simon die „40-Tore-Marke“ knapp verpasst. Letzte Saison wurden zwei Gegnern 39 Tore eingeschenkt, diese Serie waren es 37 Tore gegen Calbe II und 36 bei Anhalt Bernburg II. Am Sonntag hat es nun endlich gereicht, mit dem 42:23-Sieg über die HG 85 Köthen II war der Mannschaft die versprochene „Kiste“ vom Coach sicher.

Der hohe Sieg war aber auch dem stark ersatzgeschwächten Gegner geschuldet, die Köthener Reserve musste auf zahlreiche Stamkräfte verzichten und hatte lediglich einen Keeper und einen Feldspieler auf der Bank. Der Start verlief noch etwas holprig, doch spätestens mit dem 4:2 (8.) durch Eric Kunze nach maßgenauem Pass des Keepers kam der HVI-Express ins Rollen. Über die Stationen 7:4 (15.) und 12:6 (20.) wuchs der Vorsprung bereits zur Pausensirene (20:11) auf neun Tore an.

Michael Gohlke überragt

„Schon früh hat sich abgezeichnet, dass es eine klare Angelegenheit wird. So haben wir die Gelegenheit genutzt, eine offensiver ausgelegte 6:0-Deckung, die wir im Training einstudiert haben, auszuprobieren. Phasenweise funktionierte das schon sehr gut“, so Andreas Simon. „Zudem bekamen alle Spieler ihren Einsatzzeiten, auch Keeper Istvan Lengyel spielte eine komplette Halbzeit. Bis auf den angeschlagenen Norman Hoffmann trugen sich alle in die Torschützenliste ein“, fügte der HVI-Coach hinzu. Hervorzuheben war Michael Gohlke mit 13 Treffern, auch Johannes Bittner lieferte auf ungewohnten Position als Rechtsaußen mit sechs Treffern eine starke Vorstellung ab.

So stellte sich auch nach Wiederanpfiff nur die Frage nach der Höhe des Sieges – und nach der „40-Tore-Marke“. Die Ilsenburger hielten das Tempo bis zum Schluss hoch, bauten die Führung kontinuierlich aus. Die Gäste mussten nach einer Roten Karte (dritte Zeitstrafe) fast zehn Minuten ohne Wechselspieler auskommen. Knapp drei Minuten vor dem Ende war es schließlich Sebastian Kausch, der mit seinem siebten Tor die „40“ voll machte. Per Siebenmeter zum 42:23 setzte Michael Gohlke den Schlusspunkt unter das ungleiche Duell.

Statistik

HV Ilsenburg: Hohmann, Lengyel - Gohlke (13/4), Zuzanek (4), Rinke (6), Bittner (6), Kausch (7), Kunze (3), Kays (2), Hoffmann, Hain (1);

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 5 - HG 85 Köthen II 5 + Rote Karte gegen Joey Schimmelpfenig (dritte Zeitstrafe, 51.);

Siebenmeter: HV Ilsenburg 4/4 - HG 85 Köthen II 2/2.

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