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HV Ilsenburg eine Klasse für sich

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Kreisspielerin Anne Greife hat sich gegen die Halberstädter Abwehr durchgesetzt und erzielt einen ihrer sechs Treffer. Der HV Ilsenburg behielt im Harzderby am Ende deutlich mit 32:23 die Oberhand. Foto: Ingolf Geßler

In der Handball-Bezirksliga der Frauen kam es zum Harzderby zwischen dem HV Ilsenburg und dem HT 1861 Halberstadt.

Von Ingolf Geßler               
   
Ilsenburg l Die Handballfrauen vom HV Ilsenburg haben ihren Spitzenplatz in der Bezirksliga West mit einem deutlichen Heimsieg gefestigt. Im Derby gegen den HT 1861 Halberstadt setzte sich die Schmegner-Sieben souverän mit 32:23 (18:12) durch.

Vorsprung auf einen Punkt geschmolzen

Im ersten von zwei aufeinanderfolgenden Heimspielen trafen die HVI-Frauen in einem vorgezogenen Spiel der Rückserie auf den HT 1861 Halberstadt. In einem packenden Hinspiel im November hatten die Ilsenburgerinnen mit den letzten beiden Treffern der Partie ein 30:30-Unentschieden erkämpft. Im Anschluss folgte im Derby bei der SpG Harz die erste Saisonniederlage, somit war der Vorsprung auf die Verfolgergruppe auf einen Punkt zusammen geschmolzen.
             
Vom Remis in Halberstadt gewarnt, gingen die Ilsenburgerinnen sehr konzentriert und motiviert in die Partie. Dies führte zu einer schnellen Führung, nach 13 Minuten lagen die Gastgeberinnen beim Stand von 9:4 bereits mit fünf Torem vorn. Auch im weiteren Verlauf nutzte der HV Ilsenburg seine Schnelligkeitsvorteile, im Gegensatz zu vorherigen Spielen wurden auch einfache Fehler weitestgehend vermieden.

Ilsenburg führt zur Pause

Somit stand zur Pausensirene bereits eine vorentscheidende 18:12-Führung zu Buche. Die Ilsenburgerinnen strahlten dabei von allen Positionen Torgefahr aus, mit Isabel Liebecke, Anne Walther und Kreisspielerin Anne Greife hatten bereits drei Spielerinnen vier Treffer auf ihrem Konto.
            
Im zweiten Spielabschnitt änderte sich wenig am Spielverlauf. Auch mehrfacher Spielerwechsel führten zu keinem erkennbaren Bruch im Spiel der Ilsestädterinnen, so dass der Sieg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geriet. Als Isabel Liebecke, mit zehn Treffern erfolgreichste Werferin der Partie, in der 38. Minute auf 24:14 erhöht, betrug der Vorsprung erstmals zehn Tore.

Halberstadt gestaltet Spiel offener

In der verbleibenden Zeit konnte der HT Halberstadt das Spiel offener gestalten und den Rückstand bis zur Schlusssirene schließlich noch um ein Tor verkürzen. Beste Werferin bei den Gästen war Laura Hohnroth, die alle sechs Strafwürfe verwandelte, und Josephine Mona mit fünf Toren.
             
„Gerade nach der langen Pause über Weihnachten weiß man nie genau, wo man wirklich steht. Von daher haben wir das gerade im Angriff spielerisch richtig gut gelöst. In der Deckung können wir uns sicher noch steigern, aber insgeamt können wir hochzufrieden sein“, zog HVI-Trainer Uwe Schmegne­r ein positives Fazit zum Jahresauftakt.

Anhalt Bernburg II zu Gast

Mit dem SV Anhalt Bernburg II erwarten die HVI-Frauen am Sonntag um 13 Uhr einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Bezirksmeistertitel. Mit einem Heimsieg würde der Schmegner-Elf einen großer Schritt Richtung Titelverteidigung gelingen, hierzu hoffen die Ilsenburgerinnen, dass möglichst viele Fans den Weg in die Harzlandhalle finden.
             
HV Ilsenburg: Groero-Linares, Loß - Greife (6/3), Nobbe, Bauer (3), Walther (6), Eckardt (2), Liebecke (10/1), Ehmig (4), Gille, Hoffmann (1);
             
HT 1861 Halberstadt: Zabel, Nehrkorn - Kopp (2), Mona (5), Richter (4), Fröhlich (3), Wüstemann, Feider (3), Hohnroth (6/6);
             
Zeitstafen: HV Ilsenburg 1 - HT Halberstadt 1; Siebenmeter: HV Ilsenburg 4/4 - HT Halberstadt 6/6.

[Quelle:https://www.volksstimme.de/sport/lokalsport/wernigerode/handball-hv-ilsenburg-eine-klasse-fuer-sich]

Ilsenburger lassen es noch schleifen

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In der Handball-Verbandsliga ist der HV Ilsenburg mit einem Sieg im Nachholspiel ins neue Jahr gestartet.
Von Ingolf Geßler        

Der HV Ilsenburg hat in der Handball-Verbandsliga Süd einen siegreichen Start ins neue Jahr hingelegt. Mit einem 32:29-Erfolg im Nachholspiel gegen den Weißenfelser HV 91 bleibt das Team von Trainer Andreas Simon ärgster Verfolger des Tabellenführers.
             
Die Ilsestädter erwarteten im einzigen Wochenend-Spiel der Liga mit dem Weißenfelser HV 91 den Absteiger aus der Sachsen-Anhalt-Liga, die Partie war noch vom ersten Spieltag der Saison offen. Die dreiwöchige Pause war beiden Teams anzumerken, die Partie wurde nicht gerade mit dem höchsten Tempo angegangen. „Viele Angriffsbewegungen waren noch zu langsam, folgerichtig fielen in der Anfangsphase wenig Tore“, schätzte HVI-Coach Andreas Simon realitisch ein.
             
Die Ilsenburger konnten sich aber einmal mehr auf ihren Keeper Steffen Homan verlassen. Der HVI-Schlussmann war vom Anpfiff weg der überragende Akteur dieser Partie, bis zu seiner Auswechslung (50.) standen 22 Paraden zu Buche. Nach gut zehn Minuten fanden auch seine Vorderleute besser ins Spiel, vom 5:4 (12.) wurde über die Stationen 9:5 (16.) und 15:8 (24.) eine klare 18:10-Führung (29.) herausgeworfen.
            
Dabei zeigte sich vor allem Chris Sadowski und Michael Gohlke aus dem Rückraum treffsicher, ein Sonderlob bekam auch Kieran Schneider für seine starke Vorstellung. „Für ihn hat es mich besonders gefreut, da er sonst weniger Einsatzzeit bekommt“, lobte Andreas Simon seinen Rechtsaußen.
            
Kieran Schneider verwandelte dabei ebenso wie Johannes Bittner einen Konter nach super Pass von Keeper Steffen Homann. Auf Seiten der Gäste ragte bereits im ersten Durchgang Linksaußen Patrick Wandelt heraus, mit insgesamt elf Toren war er von den Ilsenburgern nie richtig in den Griff zu bekommen.
            
Kurz vor der Pause scheiterte Wandelt allerdings mit einem Siebenmeter. Für den neuen HVI-Keeper Istvan Lengyel eine gelungene erste Aktion, im Nachwurf überwand der Weißenfelser den Ungarn schließlich doch zum 18:11-Halbzeitstand.
             
Auch nach dem Seitenwechsel hatte Ilsenburg zunächst alles im Griff. Zwar verkürzte der Tabellenfünfte aus Weißenfels den Rückstand kurzzeitig auf fünf Tore (22:17, 42.), doch spätestens als Michael Gohlke vom Siebenmeterpunkt sein achtes Tor erzielte und die Führung wieder auf 29:21 ausbaute (52.), schien die Partie gelaufen.
             
Danach geriet der Spielfluss bei den Ilsenburgern, auch bedingt durch einige Wechsel, etwas ins Stocken. Abspielfehler, darunter auch zwei lange Pässe des neuen Keepers Istvan Lengyel, technische Fehler, überhastete Würfe und fehlende Disziplin führten dazu, dass Weißenfels den Rückstand mit fünf Toren in Folge auf 29:26 verkürzte (56.). Der Sieg geriet aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr, auch zur Schlusssirene stand ein Drei-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel (32:29).
             
„Am Ende war es ein souveräner Sieg, für den wir bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein gelegt haben. Über die letzten zehn Minuten gibt es im Verlauf dieser Woche Redebedarf, im Rückspiel können wir uns das nicht erlauben. Wenn wir in Weißenfels mit dem gleichen Ergebnis gewinnen, würde mir das aber sicher auch reichen“, blickt Andreas Simon auf den Sonntag voraus. Kurioserweise findet schon das Rückspiel in Weißenfels statt.
             
HV Ilsenburg: Homann, Lengyel - Gohlke (8/2), Rinke (1), Sadowski (6), Schneider (3), Kausch (3), Bittner (4), Zuzanek (4), Hoffmann (1), Kunze (2), Kays, Hain;
             
Zeitstrafen: HV Ilsenburg 0 - Weißenfelser HV 2; Siebenmeter: HV Ilsenburg 2/2 - Weißenfelser HV 5/4.

[Quelle: https://www.volksstimme.de/sport/lokalsport/wernigerode/handball-ilsenburger-lassen-es-noch-schleifen]

Duell um die Tabellenführung

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Mit vollem Einsatz, wie ihn hier Norman Hoffmann im Spiel gegen die TSG Calbe II demonstriert – will der HV Ilsenburg das Topspiel gegen den SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz angehen. Foto: Ingolf Geßler

Mit vollem Einsatz, wie ihn hier Norman Hoffmann im Spiel gegen die TSG Calbe II demonstriert – will der HV Ilsenburg das Topspiel gegen den SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz angehen. Foto: Ingolf Geßler

In der Ilsenburger Harzlandhalle kommt es zum Spitzenspiel des HV Ilsenburg gegen Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Das Topspiel der Handball-Verbandsliga Süd wird am Sonntag um 15.15 Uhr in der Ilsenburger Harzlandhalle angepfiffen. Der gastgebende HV Ilsenburg, mit makelloser Bilanz von 14:0-Punkten Spitzenreiter, erwartet den Zweitplatzierten, SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz.

Ilsenburg bisher ungeschlagen

Es ist das Duell zweier Meisterschaftskandidaten, die bereits zum frühen Zeitpunkt Saison ihre Ambitionen eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. Der HV Ilsenburg hat als Vizemeister der Vorsaison bisher alle sieben Spiele gewonnen, der SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz, der zum Ende der letzten Serie mit zwei Niederlagen noch auf Rang sechs abrutschte, folgt mit nur einer Niederlage beim Tabellendritten BSV Fichte Erdeborn auf dem zweiten Platz.

Die aktuelle Situation dürfte den Ilsenburgern die Favoritenrolle zuspielen, wären da nicht die beiden Vergleiche aus der Vorsaison. Da verloren die Harzer sowohl das Hinspiel in der Lutherstadt (22:24) als auch die Heimpartie – und dies ziemlich derb mit 20:29.

Mit breiter Brust auflaufen

„Wir haben aus der letzten Saison noch etwas gut zu machen, nach den bisherigen Ergebnissen werden wir gerade als Heimmannschaft mit breiter Brust in dieses Spitzenspiel gehen“, kündigt HVI-Trainer Andreas Simon eine selbstbewusste Ilsenburger Mannschaft an. „Gegenüber dem letzten Spiel beim Schlusslicht Coswig heißt es in erster Linie, unsere Wurfquote zu verbessern. Auch auf den starken Rückraum des Gegners müssen wir uns einstellen. Zudem verfügt Wittenberg-Piesteritz über ein körperbetonte Deckung, wir müssen also viel Bewegung in unseren Angriff bringen“, so Simon.

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Lenny Rinke, ansonsten sind bis auf Jaroslav Zuzanek alle Spieler an Bord.

Ilsenburger Handballer ohne Punktverlust

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Lenny Rinke (Zweiter von rechts) wird von zwei „Burgenländern“ in die Mangel genommen und versucht seinen Nebenmann Markus Czaja (links) ins Spiel zu bringen. Beide steuerten fünf Treffer zum knappen Heimsieg gegen die Saalestädter bei. Foto: Ingolf Geßler

Lenny Rinke (Zweiter von rechts) wird von zwei „Burgenländern“ in die Mangel genommen und versucht seinen Nebenmann Markus Czaja (links) ins Spiel zu bringen. Beide steuerten fünf Treffer zum knappen Heimsieg gegen die Saalestädter bei. Foto: Ingolf Geßler

Am 6. Spieltag der Handball-Verbandsliga bleibt der HV Ilsenburg nach dem 35:34-Sieg weiter ohne Punktverlust.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Der HV Ilsenburg ist in der Handball-Verbandsliga auch nach dem sechsten Spieltag ohne Punktverlust. Beim 35:34-Erfolg über den HC Burgenland II mussten die Anhänger aber bis in die Schlussminuten hinein um den Sieg bangen.

Vielversprechender Start

Die Gastgeber erwischten ohne Jaroslav Zuzanek, der sich im letzten Heimspiel gegen Calbe den Daumen gebrochen hatte, einen vielversprechenden Start. Zwar ging der erste Treffer auf das Konto der Burgenländer, doch dann erzielten die Hausherren fünf Tore in Folge und alles sah nach dem nächsten ungefährderten Heimsieg aus. Doch weit gefehlt. Im weiteren Verlauf ließen die Ilsenburger gerade von den Außenpositionen einige klare Chancen aus und nach knapp acht Minuten hatte die Oberliga-Reserve des HC Burgenland zum 5:5 ausgeglichen.

„Wir wussten um die Offensivstärke des Gegners und ihren besten Torschützen Tobias Seyfarth, waren auch gut darauf eingestellt, haben es an diesem Tag aber schlecht umgesetzt“, so Andreas Simon. Beim Stand von 9:10 (16.) reagierte der HVI-Coach mit einer Auszeit, doch die Umstellung auf eine offensivere 5:1-Deckung verfehlte zunächst noch ihre Wirkung.

Gäste ziehen davon

„Wir haben die Einläufer nicht konsequent genug angenommen, so kam der Gegner über den linken Rückraum und den Kreis immer wieder zum Abschluss“, bemängelte Andreas Simon. Die Gäste zogen auf 9:13 davon und führten bis kurz vor der Pause weiter mit vier Toren (13:17, 27.), ehe der HVI im Endspurt der ersten Halbzeit auf 16:18 herankam.

In der Pause gab Andreas Simon seinen Leuten mit auf den Weg, den Gegner konsequenter zu verteidigen. Der Start verlief mit zwei schnellen Toren von Eric Kunze und Markus Czaja auch verheißungsvoll, doch im weiteren Verlauf gerieten die Ilsenburger wieder mit 20:23 ins Hintertreffen (39.).

Taktische Maßnahme griff

In der entscheidenden Phase griff die taktische Maßnahme, den mit elf Toren erfolgreichsten HC-Werfer Tobias Seyfarth in Manndeckung zu nehmen. Ab Mitte der zweiten Halbzeit wurden auch im Angriff mit schnellem Spiel die nötigen Räume geschaffen. Hiervon profitierte besonders Kreisspieler Sebastian Kausch, der nach dem Seitenwechsel sechs seiner acht Tore erzielte. Auch Michael Gohlke steuerte zur hundertprozentigen Siebenmeterquote in der Endphase zwei wichtige Treffer aus dem Rückraum bei.

„Beim Stand von 28:28 haben wir dann Oberwasser bekommen, einmal mehr hat sich die Tiefe im Kader bezahlt gemacht“, so HVI-Coach Simon. Knackpunkt für die Gäste war eine Rote Karte gegen Trainer Norman Öttner beim Stand von 34:32 (58.), in Überzahl ließen sich die Ilsenburger die Führung nicht mehr nehmen.

Ilsenburg führt Tabelle an

„Zum ersten Mal war die Mannschaft in der Situation, mit vier Toren zurück zu liegen, das hat sie gut gemeistert. Trotzdem müssen wir analysieren, was schief gelaufen ist und vor dem anstehenden Spitzenspiel gegen Wittenberg/Piesteritz in zwei Wochen verbessert werden muss“, so Simon. Da die Wittenberger das Topspiel beim BSV Fichte Erdeborn verloren, führt der HV Ilsenburg nun die Tabelle an.

HV Ilsenburg: Homann, Papies - Czaja (5), Rinke (5), Sadowski (3), Filous, Kausch (8), Bittner (1), Gohlke (5/3), Hoffmann (3), Kays (1), Kunze (4), Schneider, Hain;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 2 - HC Burgenland II 4 + Rote Karte gegen Trainer Norman Öttner (58.); Siebenmeter: HV Ilsenburg 3/3 - HC Burgenland II 3/3.

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