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Damen des HV Ilsenburg gewinnen Derby

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Ilsenburg l Am Ende standesgemäß endete das Derby der Frauen in der Bezirksliga. Gastgeber HV Ilsenburg, als Favorit ins Rennen gegangen, setzte sich mit 31:24 (17:10) gegen den HT 1861 Halberstadt durch.

  Halberstadts Laura Hohnroth (l.) erzielte 14 Treffer und war damit erfolgreichste Torschützin im Derby. Isabell Liebecke vom HVI kommt hier einen Schritt zu spät. Foto: Florian Bortfeldt

Halberstadts Laura Hohnroth (l.) erzielte 14 Treffer und war damit erfolgreichste Torschützin im Derby. Isabell Liebecke vom HVI kommt hier einen Schritt zu spät. Foto: Florian Bortfeldt

Gastgeber wacht auf

Saskia Ehmig, Ilsenburgs routinierte Rechtsaußenspielerin, legte mit 1:0 vor. Für die Gäste glich Laura Hohnroth vom Punkt aus. Auch die folgenden acht Siebenmeter sollte sie jeweils sicher verwandeln. Die Halberstädterinnen wirkten in der Anfangsviertelstunde etwas weniger aufgeregt, lagen da auch mehrfach knapp vorne (3:4, 4:6). Nach dem 6:8 – HVI-Trainer Uwe Schmegner hatte da schon mit einer Auszeit reagiert – wachte der Gastgeber jedoch auf und drehte die Partie nach einem 8:0-Lauf (14:8/ 25.).
             
Das war letztlich bereits die Entscheidung der Partie, denn der HT schaffte es hier nicht, entscheidend zu stören. Janine Großmann ließ dabei noch einen Strafwurf ungenutzt, ansonsten hätte der Abstand zwischen den Teams noch größer sein können. Die Gäste liefen fortan diesem deutlichen Rückstand hinterher. Linksaußen Anne Walther, mit neun erzielten Treffern beste Werferin der Ilsenburgerinnen, erzielte mit dem 17:10 den Halbzeitstand.

Spielverlauf ähnelt sich

Der Start in den zweiten Durchgang verlief fast ähnlich wie ganz zu Beginn der Begegnung. „Wir kommen ganz gut rein“, beschrieb Halberstadts Trainer Norbert Schulze. Beim 21:17 oder 22:18 blieb dem HT 1861 noch mehr als 15 Minuten Zeit, um die Partie zu drehen. Es kam aber anders, Schulze: „Wir haben zu viele technische Fehler produziert. Das ermöglichte dem Gastgeber Konter zu laufen.“

Tempogegenstöße als Waffe

Es war der Genickbruch für die Halberstädterinnen. So erhöhte Ilsenburg auf 25:18 und 27:20 (51.). Halberstadt schaffte es nicht, die Tempogegenstöße des HVI erfolgreich zu unterbinden. „Das hat der HVI clever gemacht“, ergänzte Schulze, „sie setzten uns auf den Halbpositionen unter Druck, so dass der Ball ins Aus oder zum Gegner ging. Danach wurden zügig Tempogegenstöße eingeleitet“.
            
Bei den Kontern liefen die Gäste gut zurück, konzentrierten sich aber zu sehr auf die Ballführende. Nach Pass zur nächsten freien Mitspielerin konnte so nicht mehr reagiert werden. In der gesamten Spielzeit bekam der HT diese Fehler nicht in den Griff. Zudem war die eigene Passqualität nicht gut. An dieser Stelle war Ilsenburg, auch nie komplett frei von Fang- oder Zuspielfehlern, das bessere Team. Der letzte Treffer im fairen Derby gehörte Hohnroth, mit 14 Toren erfolgreichste Handballerin an diesem Tag.
             
Für beide Teams geht es am 27. Januar weiter. Der HVI begrüßt in eigener Halle den HC Salzland II, Halberstadt muss zum ungeschlagenen Spitzenreiter Askania Bernburg.

Statistik

HV Ilsenburg: Groero-Linares, Meyer - Priesterjahn (5/1), Abel (1), Kruse, Bauer (2), Walther (9), Liebecke (5), Ehmig (5), Gille (3), Hoffmann, Großmann (1);
             
HT 1861 Halberstadt: Pust, Nehrkorn - P. Döhner, Teske (3), C. Döhner, Möller (2), Vieth (3), Feider, Rieche (2), Hohnroth (14/9);
             
Siebenmeter: Ilsenburg 4/2, Halberstadt 9/9;

Zeitstrafen: Ilsenburg 2, Halberstadt 1.

[Quelle: www.volksstimme.de]

Kräfte gehen beim HT Halberstadt aus

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Isabell Feider (beim Wurf) war mit zwei Treffern erfolgreich. Das Pokalspiel gegen den HVI verlor ihr Team mit 29:32. Foto: Ralph Nehrkorn

Isabell Feider (beim Wurf) war mit zwei Treffern erfolgreich. Das Pokalspiel gegen den HVI verlor ihr Team mit 29:32. Foto: Ralph Nehrkorn

Der HT Halberstadt und der HV Ilsenburg trafen sich zum HVSA-Duell
Von Florian Bortfeldt ›

Das angesetzte Punktspiel zwischen beiden wurde abgesagt, dafür trafen sich die Damenteams vom HT 1861 Halberstadt und HV Ilsenburg zum HVSA-Duell.
Hier hatte am Sonntag der Gast aus Ilsenburg das bessere Ende für sich.

Von Beginn an entwickelte sich ein knappes Spiel, in dem die Heimmannschaft in der ersten Hälfte leichte Vorteile hatten.
Halberstadt kam nach Toren von Laura Hohnroth und Isabell Feider zum 5:2-Vorsprung in der 8. Minute.

Durch gute Angriffskombinationen wurden auch die Außenpositionen gut ins Szene gesetzt und so
gelangen Hanna Vieth (1) und Sarah Möller (5) einige sehenswerte Treffer.
HT Halberstadt führt zur Halbzeit

Die Gäste aus Ilsenburg kämpften sich zum Ende der ersten Hälfte aber nochmal über das 16:13 auf ein 17:16 zur Pause heran.
Erfolg in der Schlussphase hergeschenkt

In der zweite Hälfte gelang es keiner Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen.
Immer wenn sich eine Seite einen 3-Tore-Vorsprung hätte erspielen können, kamen technische Fehler oder Pech
im Abschluss dazu. So hieß es über die Stationen 21:21 und 25:25 in der 55. Minute 28:28.
In den letzten fünf Minuten reichten die Kräfte der Halberstädterinnen nicht aus und sie verloren den
Ball mehrfach durch technische Fehler. Der HVI nutzte das zum 29:32-Endstand und steht so im Viertelfinale des Landespokals.

Für den HT geht es am Sonntag mit dem Punktspiel in Westeregeln weiter.
Statistik

HT 1861 Halberstadt: Nehrkorn, Pust - Wüstemann (4), Mende (2), Möller (5), Vieth (1), Feider (2), Rieche (1), Hohnroth (10), Schulze (4).

[Quelle:www.volksstimme.de]

HSV Zerbst auswärts souverän

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Handball
HSV Zerbst auswärts souverän

16.10.2018

 
Paul  Kretschmer steuerte drei Tore zum klaren Auswärtssieg in Ilsenburg bei. Foto: Lydia Kulot

Paul Kretschmer steuerte drei Tore zum klaren Auswärtssieg in Ilsenburg bei. Foto: Lydia Kulot

Der HSV 2000 Zerbst kehrte mit einem 32:22 (13:10)-Auswärtssieg aus Ilsenburg zurück.

Von Axel Kulot
 

Ilsenburg l Die Gastgeber, die im Vergleich zur Vorsaison einige Abgänge zu verkraften hatten, standen vor dem Match bei 4:6 Punkten, hatten bis dato allerdings erst ein Heimspiel bestritten und dieses gegen Weißenfels mit 36:31 gewonnen.

Aber es war der HSV, der sofort hellwach war. Nach der Führung durch einen von Sebastian Daudert verwandelten Strafwurf legten die Zerbs- ter mit schnellen Toren von Schwenger, Rummel und Maer- ten nach und in der siebten Minute führte der HSV mit 5:0.

Natürlich reagierten die Gastgeber mit einer Auszeit, erzielten dann auch ihre ersten Treffer, aber der HSV blieb auf Kurs. Wiederum Daudert traf in der 20. Minute zum 10:4 für die Zerbster. Der Matchplan schien bis hierhin aufzugehen. ,,Ich möchte mich im Namen der Mannschaft bei den mitgereisten Fans für die tatkräftige Unterstützung bedanken“, sagte Trainer Markus Zimmermann. „Wir waren in der Lage, in den ersten 20 Minuten unser Spiel durchzusetzen. Danach war das Spiel relativ offen und geprägt von sehr vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten.“

In der Tat, beim HSV klemmte es jetzt im Angriff. Erst in der 30. Minute erzielte Paul Kretschmer den zwölften Treffer für den HSV. Die Gastgeber kämpften darum, den Rückstand zu verkürzen und ohne zu überzeugen, gelang es ihnen bis zur Pause auf drei Tore heran zu kommen.

Das gleiche Bild nach der Pause. Ilsenburg kämpfte sich Tor für Tor heran (16:17, 37.). Dem HSV schien das Spiel zu entgleiten. „Wir waren wieder nicht in der Lage, einen Sechs-Tore-Vorsprung zu verwalten und zu viel mit uns selbst beschäftigt“, sagte Zimmermann.

Aber gerade jetzt zeigte sich ein Unterschied zur letzten Saison. Hatte der HSV doch auswärts in solch engen Phasen einige Spiele aus der Hand gegeben, so scheint er in dieser Spielzeit cleverer und abgeklärter damit umzugehen. Zweimal Daudert und einmal Jonas Hohmann und die Zerbs- ter waren wieder in der Spur (20:16, 42.). Ilsenburg blieb noch bis zum 20:24 (49.) in Schlagweite, danach ging bei den Gastgebern fast nichts mehr und beim HSV fast alles.

Bilanz

,,Schlussendlich waren die Abwehr und Christian Geilich in den letzten 15 Minuten für diesen auch zu hohen Sieg verantwortlich. Ein Sieg mit zwei bis drei Toren wäre gerechtfertigt gewesen, aber Ilsenburg hat ab der 50. Minute auch aufgegeben. Im Angriff konnten wir einige Akzente setzen und spielerisch streckenweise überzeugen“, bilanzierte Zimmermann.

Dem Ziel, so zeitig wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, ist der HSV mit jetzt 8:4 Punkten ein ganzes Stück näher gekommen. In dieser Form hätte es die Mannschaft verdient, das noch mehr Zuschauer und Fans den Weg zu den Heimspielen finden. Nächste Gelegenheit dazu ist am Samstag im Heimspiel gegen den Weifienfelser HV 91.

HSV Zerbst: Geilich, Lorenz, Kilz, Osternann – Ille, Rummel (2), Gerke (1), Krümmling (l), Schwenger (1), Hohmann (2), Daudert (13), Maerten (5), Kieler (4), Kretschmer (3).

Derby HVW vs HVI

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HV Wernigerode feiert Derbysieg

11.09.2018

 
Lucas Conradi, mit acht Treffern bester HVW-Werfer, wird in dieser Szene von den beiden Ilsenburgern Johannes Bittner (links) und Steffen Oppermann hart in die Mangel genommen. Trotz aller Rivalität verlief das Derby wohltuend fair. Foto: Ingolf Geßler

Lucas Conradi, mit acht Treffern bester HVW-Werfer, wird in dieser Szene von den beiden Ilsenburgern Johannes Bittner (links) und Steffen Oppermann hart in die Mangel genommen. Trotz aller Rivalität verlief das Derby wohltuend fair. Foto: Ingolf Geßler

Der HV Wernigerode hat in heimischer Halle den HV Ilsenburg zum Derby empfangen.

Von Ingolf Geßler
 

Wernigerode l „Derbysieger, Derbysieger“, schallte es nach dem Schlusspfiff durch die Zindelhalle. In einem spannenden Harzderby der Handball-Verbandsliga Süd feierte das junge Team vom HV Wernigerode seinen ersten Saisonsieg – und mit dem 27:24 gleichzeitig einen Erfolg im prestigeträchtigen Duell mit dem HV Ilsenburg. Von der seit Jahren schwelenden Rivalität zwischen beiden Vereinen war vor dem ersten Derby seit über acht Jahren nichts zu spüren. Beide Teams gingen aufeinander zu und wollten sich auf die spielerische Komponente besinnen. Die Trainer tauschten sich untereinander aus und das spiegelte sich auch auf dem Spielfeld wider.

Den besseren Start erwischten die Hausherren, ein 4:1 nach sechs Minuten brachte die Fans gleich mächtig in Stimmung. Danach steigerten sich die Ilsenburger und die Kaufmann-Sieben verlor ihren Faden. Tor um Tor machten die Gäste gut, vor allem Spielmacher Matthias Eckardt glänzte mehrfach als Vollstrecker und mit Anspielen auf Kreisläufer Sebastian Kausch. Das junge Wernigeröder Team – der älteste Feldspieler der Start-Sieben war Jahrgang 1996 – produzierten in dieser Phase viele Fehlwürfe und musste in Überzahl innerhalb von zwei Minuten drei Gegentreffer hinnehmen. In der 14. Minute war der Ausgleich zum 5:5 hergestellt, zwei Minuten später führte der HV Ilsenburg sogar mit 5:7.

Torhüter prägen die Partie

Um diesen Lauf zu unterbrechen nahm Jens Kaufmann eine Auszeit und brachte damit wieder mehr Struktur ins Spiel der eigene Mannschaft. Trotzdem blieb es eine ausgeglichene Partie, die von zwei starken Torhütern Jan Sein (HVW) und Steffen Hohmann (HVI) geprägt war. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang Lucas Conradi für die Wernigeröder das 14:12, mit dem es auch in die Kabinen ging. Schon zu diesem Zeitpunkt waren bei den Anhängern auf beiden Seiten die Leistung der Schiedsrichter das Gesprächsthema.

Bilder

 

 

 

 

Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber wieder besser ins Match. Erneut zeigte sich Rechtsaußen Lucas Conradi treffsicher, während die Ilsenburger einen Strafwurf vergaben. Beim Stand von 17:13 kam es dann knüppeldick für die Gäste: Erst verletzte sich Spielmacher Matthias Eckardt ohne gegnerische Einwirkung am Sprunggelenk und schied verletzt aus. Spielertrainer Norman Müller war als „Nachfolger“ keine Minute auf dem Feld, als er Moritz Tischer bei einer Abwehraktion im Gesicht traf und die Rote Karte sah (37.).

HV Ilsenburg zeigt Moral

Trotz dieser personellen Rückschläge und eines Fünf-Tore-Rückstandes (13:18/38.) gab sich der HVI nicht auf. Eine erneute Schwächephase der Hausherren mit vielen eigenen Fehler brachte die Gäste zurück ins Match. Ex-HVW-Spieler Norman Hoffmann, der nun die Rolle des Spielmachers übernahm, glich in der 50. Minute zum 19:19 aus. Die Ilsenburger Anhänger waren nun im Aufwind, doch wie schon in der ersten Halbzeit konnten die Wernigeröder das Blatt wieder zu ihren Gunsten wenden. Drei Tore in Folge brachten die 22:19-Führung und die Halle zum Kochen (54.).

Doch die Partie blieb umkämpft, Ilsenburg gab sich nicht auf. Vier Minuten vor Spielende waren die Gäste wieder auf 22:21 heran, eine Minute später beim 23:21 in doppelter Überzahl. Die Spannung war zum Greifen spürbar in der Zindelhalle. HVW-Keeper Jan Stein krönte seine starke Partie mit zwei Paraden, in den Gegenangriffen machten die A-Ju­gendlichen Gustav Eilers und Lucas Conradi mit ihren Treffern zum 25:22 den Sieg perfekt. Die Halle stand Kopf, bei nur noch einer Minute Spielzeit war das die Entscheidung. Mit stehenden Ovationen trieben die Anhänger ihren HV Wernigerode bis zum Spielende nach vorn. Nach 60 Minuten stand ein 27:24 auf der Anzeigetafel, ein spannendes Derby hatte einen nicht unbedingt erwarteten Sieger gefunden.

Statistik

HV Wernigerode: Stein, Konstabel - Tischer (4), Kaufmann (5/3), O. Christiansen (3), Conradi (8/1), N. Christiansen (1), Eilers (3), Balint (2), Richter, Deicke(1/1), König, Schulze, Jahn;

HV Ilsenburg: Hohmann, Gelinski - Gohlke (6/3), Eckardt (3), Hoffmann (4/2), Kunze (1), Kausch (3), Bittner (2), Oppermann (4), Müller (1), Hoppe, Habel, Rasch, Ebeling;

Zeitstrafen: HV Wernigerode 4 - HV Ilsenburg 7 + Rote Karte gg. Norman Müller (37.); Siebenmeter: HV Wernigerode 7/5 - HV Ilsenburg 8/5.

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