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Schmegner-Sieben gewinnt auch Duell um Punkte

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Die Handballfrauen des HV Ilsenburg haben auch das zweite Duell mit der SpG Harz binnen einer Woche gewonnen.

Carolin Gille (beim Wurf) trug sich beim 27:22-Sieg über die SpG Harz dreimal in die Torschützenliste ein. Damit führt der HV Ilsenburg die Bezirksliga-Tabelle weiter ohne Verlustpunkt an. Foto: Ingolf Geßler

Carolin Gille (beim Wurf) trug sich beim 27:22-Sieg über die SpG Harz dreimal in die Torschützenliste ein. Damit führt der HV Ilsenburg die Bezirksliga-Tabelle weiter ohne Verlustpunkt an. Foto: Ingolf Geßler

Ilsenburg l Dem knappen 20:19-Auswärtserfolg im Harz-Börde-Pokal ließ der Bezirksliga-Spitzenreiter im Punktspiel vor heimischer Kulisse einen souveränen 27:22-Sieg folgen.

Nur acht Tage dem spannenden Pokalkrimi trafen beide Teams im Punktspielbetrieb aufeinander. Die HVI-Damen hatten sich eine deutliche Leistungssteigerung vorgenommen, um ihre weiße Weste auch im achten Saisonspiel zu wahren. Die Schmegner-Sieben fand auch sehr gut ins Spiel und führte schnell mit 4:0. Allerdings hielten die Gäste mit viel Einsatz dagegen und kämpften sich wieder auf ein Tor heran (7:6, 18.).

Die Ilsenburgerinnen waren bemüht, das Tempo hoch zu halten und einfache Tore zu erzielen. Da sie sich diesmal deutlich besser auf die gegnerischen Torfrauen eingestellt hatten und ihre Chancen konzentrierter nutzten, stand zur Pause eine 13:10-Führung auf der Anzeigetafel. Ein Grund dafür war die Nervenstärke von Anne Greife, die im Verlauf der Partie sechs Siebenmeter verwandelte.

Auch im Verlauf der zweiten Halbzeit lief der Ball besser und schneller durch die Reihen der Gastgeberinnen als noch vor einer Woche. Angekurbelt durch die unermüdliche Anne Walther, wurden immer wieder Lücken für die Außen geschaffen. Da vor allem Claudia Gasz und Saskia Ehmig ihre Gelegenheiten konsequent nutzten und teilweise auch aus unmöglichen Positionen trafen, geriet die Führung des Tabellenführers nie wirklich in Gefahr. Auch eine doppelte Unterzahl konnte von der SpG Harz nicht mehr dazu genutzt werden, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Am Ende siegte der HV Ilsenburg verdient mit 27:22.

„Es war schwierig für uns, im ersten Spiel nach der Verletzung von Torfrau Maria Meyer einzuschätzen, wie die Abstimmung im Abwehrverbund funktioniert. Aber Tabea Groero-Linares hat sich gut eingefunden und ein wirklich gutes Spiel gemacht, so das wir uns da wenig Sorgen machen mussten. Zudem ist es uns gelungen, die Anzahl der technischen Fehler vor allem in der zweiten Halbzeit zu reduzieren, was dann natürlich dazu führte, dass wir im Laufe der Begegnung immer sicherer wurden“, so HVI-Coach Uwe Schmegner.

HV Ilsenburg: Meyer, Szyszkowitz, Groero-Linares; Gasz (6), Greife (6), Gille (3), Bauer (1), Grossmann (1), Liebecke (4), Ehmig (4), Walther (2), Blum, Eckhardt, Abel, Klie

SpG Harz: Torge, Gatzemann - Fiebig, Luer (3), Grund (4), Niendorf (3), Köstler (4), Reichelt (1), Marby (4), Eggert (4);

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 4 - SpG Harz 4; Siebenmeter: HV Ilsenburg 7/6 - SpG Harz 7/5.

Weichen früh auf Sieg gestellt

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Der HV Ilsenburg hat mit dem 31:27-Erfolg über Anhalt Bernburg II seine blütenweiße Weste in heimischer Harzlandhalle gewahrt.

 
Jaroslav Zuzanek (am Ball) überzeugte in der Abwehr auf halblinker Position ebenso wie im Angriff auf der Kreisläufer-Position. Er steuerte fünf Tore zum Heimsieg des HV Ilsenburg bei. Foto: Ingolf Geßler

Jaroslav Zuzanek (am Ball) überzeugte in der Abwehr auf halblinker Position ebenso wie im Angriff auf der Kreisläufer-Position. Er steuerte fünf Tore zum Heimsieg des HV Ilsenburg bei. Foto: Ingolf Geßler

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Mit dem verletzten Kreisläufer Dennis Ninnemann mussten die Ilsestädter einen Schlüsselspieler ersetzen. Während sich im Angriff der starke Sebastian Kausch und Jaroslav Zuzanek auf der Kreisläuferposition abwechselten, rückte im Abwehrverbund Lenny Rinke für Ninnemann in den Mittelblock. Eine Maßnahme mit Erfolg, die Abwehr präsentierte sich vom Anpfiff weg sehr sicher. Fand in der Anfangsphase Sebastian Wetzel (10 Tore) immer wieder eine Lücke, so ließ die HVI-Deckung mit einem starken Steffen Homann im Tor ab Minute neun für längere Zeit gar nichts mehr zu. Mit viel Tempo im Angriffsspiel und gelungenen Anspielen an den Kreis zogen die Ilsestädter bis zur 18. Minute auf 10:4 davon. Im Rückraum zeigte sich Michael Gohlke nach seiner Verletzungspause treffsicher, nach gleichem Muster versenkte er den Ball dreimal in Folge im linken unteren Eck.

Auch eine Auszeit des Bernburger Trainer brachte den HV Ilsenburg zunächst nicht aus dem Konzept, die Führung wuchs bis zur 23. Minute weiter auf 14:6 an. Tempogegenstöße nach geblockten Würfen und die einzige Zeitstrafe überhaupt in der ersten Halbzeit gegen Ilsenburgs Zuzanek verhalf den Bernburgern in der Schlussphase des ersten Abschnitts, den Rückstand etwas zu verkürzen. Ärgerlich aus Ilsenburger Sicht war der letzte Treffer vor der Pause, Wetzel versenkte einen Freiwurf direkt durch die Arme der Abwehrmauer. So war der Vorsprung von zwischenzeitlich acht Toren bis zur Pause (16:12) auf die Hälfte zusammen geschmolzen.

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer dann ein ausgeglichenes Spiel. Florian Fahrtmann eröffnete nach drei torlosen Minuten den Torreigen, der Vorsprung pendelte sich im gesamten Verlauf der zweiten Halbzeit zwischen drei und fünf Toren ein. Die Bernburger setzten nun ihren Kreisläufer besser in Szene, mehrere Tore und Siebenmeter waren die Folge. Auch Sebastian Wetzel fand mit seinen Schlagwürfen ab und an wieder eine Lücke in der HVI-Abwehr.

Dies änderte aber nichts daran, dass die Ilsenburger ihren Vorsprung souverän verwalteten und der Sieg nie ernsthaft in Gefahr geriet. Die Hausherren konnten es sich sogar leisten, den angeschlagenen Norman Hoffmann und nach der Pause auch Michael Gohlke zu schonen. Über die Stationen 18:15 (37.), 23:18 (43.) und 27:22 (50.) stand zur Schlusssirene eine sicherer 31:27-Sieg zu Buche.

„Man hat gesehen, dass Bernburg heute einer der stärkeren Gegner war. Immerhin waren sie in der Vorsaison Vizemeister der Verbandsliga Süd. Dennoch war es ein souveräner Sieg, bei dem Sebastian Kausch nicht nur wegen seiner sieben Tore, sondern auch an der Seite von Lenny Rinke im Mittelblock eine herausragende Partie abgeliefert hat. Jetzt gilt es, am kommenden Sonntag gegen Fichte Erdeborn die nächsten Punkte einzufahren, damit wir uns vor dem Harzderby gegen den HT Halberstadt vorn festbeißen“, meinte HVI-Coach Andreas Simon.

HV Ilsenburg: Homann, Pesenecker - Gohlke (4), Schneider, Rinke (4), Hain, Kausch (7), Zuzanek (5), Kunze (7/4), Fahrtmann (2), Hoffmann (1), Brune, Lerich (1);

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 4 - Anhalt Bernburg II 2; Siebenmeter: HV Ilsenburg 4/4 - A. Bernburg II 7/5.

Harz-Börde Pokal

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Frauen

Viertelfinale

Tag Datum ZeitHeimmannschaftGastmannschaftTore
Sa. 19.11.2016 10:00  v   SV Wacker 09 Westeregeln SpG Harz II  37:4  
    14:00  v   SG "Grün-Weiß" Hohendodeleben e. V. HT 1861 Halberstadt  16:25  
    14:00  v   SpG Harz HV Ilsenburg  20:21  
    17:30  v   HC Salzland 06 II TSV Wefensleben e. V.  8:27  

Männer

Halbfinale

Tag Datum ZeitHeimmannschaftGastmannschaftTore
So. 13.11.2016 17:00  v   HV Ilsenburg III SV Anhalt Bernburg III  36:35  
Sa. 19.11.2016 16:00  v   SG Stahl Blankenburg 1948 e. V. TSG Calbe/Saale II  24:31  

 

Nach der Pause mit mehr Tempo

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Die Verbandsliga-Handballer des HV Ilsenburg haben ihre Erfolgsserie mit einem 36:22 gegen Blau-Rot Coswig áuf vier Sieg ausgebaut.

 
Mit Übersicht legte der junge Außenspieler Florian Matthies den Ball bei seinem einzigen Treffer an Gästekeeper Marius Seifert vorbei. Die Ilsenburger drehten nach der Pause stark auf. Foto: Ingolf Geßler

Mit Übersicht legte der junge Außenspieler Florian Matthies den Ball bei seinem einzigen Treffer an Gästekeeper Marius Seifert vorbei. Die Ilsenburger drehten nach der Pause stark auf. Foto: Ingolf Geßler

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Die Partie gegen den Tabellenvorletzten war ein Spiegelbild zum ersten Heimspiel. Wie schon beim 23:19 gegen TuS Radis II benötigten die Schützlinge von Trainergespann Andreas Simon/Tobias Beck die ersten 30 Minuten als Anlaufzeit, um am Ende noch einen souveränen Sieg herauszuwerfen.

Wie gegen Radis fanden die Ilsestädter sehr gut ins Spiel, nach nur 29 Sekunden traf Spielmacher Kieran Schneider zur Führung. Nach drei Minuten stand es 4:1 und für viele stellte sich wohl nur noch die Frage nach der Höhe des Sieges. Doch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ließ Ilsenburg zu viele Chancen liegen und brachte auch nicht das geforderte Tempo in sein Angriffsspiel. In der Abwehr ließen sich die Hausherren vor allem über Außen zu oft düpieren, so schaffte Coswig bis Mitte der ersten Halbzeit den Ausgleich zum 7:7. Trainer Andreas Simon reagierte mit einer Auszeit, die spürbare Steigerung spiegelte sich bis zum Seitenwechsel aber nicht im Ergebnis wider. Die Gäste verkürzten zum 14:13, in den verbleibenden Sekunden schlossen die Ilsestädter ihren Angriff zu spät ab und es blieb zur Pausensirene bei der knappen Ein-Tore-Führung.

Die Halbzeitansprache war dann laut Trainer Andreas Simon „kurz und knackig“, die Mannschaft sollte einfach nur die vor dem Spiel ausgegebene Marschroute umsetzen. Mit schnellen Angriffen sollten die Nahtstellen in der Abwehr gesucht und auch die Kreisläufer in Szene gesetzt werden. „Fortan wurde diese Taktik hervorragend umgesetzt, es ist mir ein Rätsel, warum wir in der ersten Halbzeit so zaghaft gespielt haben“, so der HVI-Coach.

Da sich auch die Abwehr gegenüber der ersten Halbzeit noch einmal steigerte und Jan Pesenecker zahlreiche Würfe parierte, darunter zwei Siebenmeter, zogen die Ilsenburger unaufhaltsam davon. Über die Stationen 19:14 (33.) und 24:16 (43.) war es nach 47 Minuten beim 27:17 erstmals eine Zehn-Tore-Führung. Zwischenzeitlich erhöhte Lenny Rinke sogar auf einen 15-Tore-Vorsprung (35:20), den Coswig in den Schlussminuten noch um ein Tor verkürzte.

„Die zweite Halbzeit haben wir mit 22:9 gewonnen und den Zuschauern guten Tempo­handball geboten. Coswig war nicht mehr in der Lage, eine Schippe drauf zu packen, während wir noch Alternativen auf der Bank hatten und damit einmal mehr die größere mannschaftliche Geschlossenheit vorweisen konnten“, analysierte Trainer Andreas Simon. Diese ist auch am kommenden Sonnabend ab 13 Uhr gefragt, damit die Siegesserie beim SV Grün-Weiß Wittenberg-Pies­teritz ausgebaut werden kann.

HV Ilsenburg: Pesenecker, Homann - Hoffmann (9/3), Rinke (3), Schneider (1), Fahrtmann (2), Hain (1), Kausch (3), Ninnemann (5), Kunze (6/4), Bittner, Brune (3), Zuzanek (2), Matthies (1);

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 4 - Blau-Rot-Coswig 7 + Rote Karte gegen Enrico Unger (46./dritte Zeitstrafe); Siebenmeter: HV Ilsenburg 9/7 - Blau-Rot Coswig 4/2.

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